Op am 25.02.2014
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woody
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Op am 25.02.2014
Hallo ,bin neu hier und grüße alle Mitglieder .Ich habe 2Zysten im Bereich des Pankreaskopf und muss deshalb am 25.02 nach Whipple operiert werden.Hat jemand Erfahrung damit ?l.g.woody
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heinz05
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Re: Op am 25.02.2014
Hallo,
hatte 2008 auch eine Whipple und komme gut zurecht. Das ist schon eine große Operation die heute aber häufig durchgeführt wird und auch gut beherrscht wird. Denke du hast eine Klinik mit Erfahrung die zertifiziert ist. Solange man im Krankenhaus ist gibt es eine gute Versorgung. Danach ist nach meiner Meinung eine Anschlussheilbehandlung (AHB) unbedingt notwendig. Hier wird man wieder auf die Beine gestellt und erfährt viel über das Leben mit einer halben Drüse. Wenn der Kopf weg ist benötigt man meist Verdauungsenzyme. Das muss alles richtig gemacht werden sonst gibts Probleme die vermeidbar sind. Der Sozialdienst der Klinik kümmert sich um die AHB. Ebenfalls wäre danach die Beantragung einer Schwerbehinderung mit GdB > 50 sinnvoll. Bringt Vorteile am Arbeitsplatz wie längerer Urlaub und Kündigungsschutz. Es gibt eine Broschüre über den AdP "Ernährungsmedizin und Diätetik" die gute Hinweise dazu enthält. In der Klinik mal nach einer AdP Mappe fragen oder den Regionalgruppenleiter anrufen. sh AdP Seite unter Regionalgruppen. Wünsch dir alles Gute, wenn noch spezielle Fragen sind, einfach melden, gerne auch per PN.
Gruß Heinz
hatte 2008 auch eine Whipple und komme gut zurecht. Das ist schon eine große Operation die heute aber häufig durchgeführt wird und auch gut beherrscht wird. Denke du hast eine Klinik mit Erfahrung die zertifiziert ist. Solange man im Krankenhaus ist gibt es eine gute Versorgung. Danach ist nach meiner Meinung eine Anschlussheilbehandlung (AHB) unbedingt notwendig. Hier wird man wieder auf die Beine gestellt und erfährt viel über das Leben mit einer halben Drüse. Wenn der Kopf weg ist benötigt man meist Verdauungsenzyme. Das muss alles richtig gemacht werden sonst gibts Probleme die vermeidbar sind. Der Sozialdienst der Klinik kümmert sich um die AHB. Ebenfalls wäre danach die Beantragung einer Schwerbehinderung mit GdB > 50 sinnvoll. Bringt Vorteile am Arbeitsplatz wie längerer Urlaub und Kündigungsschutz. Es gibt eine Broschüre über den AdP "Ernährungsmedizin und Diätetik" die gute Hinweise dazu enthält. In der Klinik mal nach einer AdP Mappe fragen oder den Regionalgruppenleiter anrufen. sh AdP Seite unter Regionalgruppen. Wünsch dir alles Gute, wenn noch spezielle Fragen sind, einfach melden, gerne auch per PN.
Gruß Heinz
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woody
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Re: Op am 25.02.2014
Hallo Heinz .
Vielen Dank für die Antwort .Ich werde in Trier-Ehrang von Dr Patas operiert ,er hat die Op schon oft gemacht und ich kenn ihn auch wegen einer anderen Op die er bei mir gemacht hat,ich hab Vertrauen zu ihm.Ich war im Oktober schon beim Versorgungsamt und hab wegen der chronischen Krankheit schon ein Verschlimmerungsantrag gesstellt,60% hab ich leider schon wegen meinem rechten Arm,aber das ist ne andere Geschichte .Werde mal wegen der Mappe und der Ahb nachfragen Danke nochmal, Gruß ,Wolfgang .
Vielen Dank für die Antwort .Ich werde in Trier-Ehrang von Dr Patas operiert ,er hat die Op schon oft gemacht und ich kenn ihn auch wegen einer anderen Op die er bei mir gemacht hat,ich hab Vertrauen zu ihm.Ich war im Oktober schon beim Versorgungsamt und hab wegen der chronischen Krankheit schon ein Verschlimmerungsantrag gesstellt,60% hab ich leider schon wegen meinem rechten Arm,aber das ist ne andere Geschichte .Werde mal wegen der Mappe und der Ahb nachfragen Danke nochmal, Gruß ,Wolfgang .
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absshiva
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Re: Op am 25.02.2014
Hallo bin im Juli 2013 auch "gewhippelt" worden, so ab Ende November 2013 gign es mir dann wieder halbwegs gut, auch ich kann AHB nur empfehlen! PS Ich war in Bochum zur OP
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woody
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Re: Op am 25.02.2014
Hallo absshiva,nach dann hab ich ja noch einiges vor mir .Viel schlimmer als im letzten Jahr kann's nicht werden,8 mal Endo davon 4 ERCP mit Stantwechsel (Gallengang ).Gruß,Wolfgang
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absshiva
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Re: Op am 25.02.2014
Das Wort was Du sicher auch oft hören wirst heisst "GEDULD", mir wurde gesagt es dauert ein Jahr bis alles halbwegs wieder im Lot ist, allerdings hatte ich keien Vorerkankung sondnr "nur" eine IPMN Zyste
Good Luck für morgen!
Good Luck für morgen!
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Guenter
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- Registriert: 24. Februar 2014, 12:01
Re: Op am 25.02.2014
Ich bin vor 3 Jahren gewhipplet worden. 8 Stunde OP. Mir sagte der Chirug, das nur 20% diese OP überleben. Ich fragte warum? Die Antwort war wegen Blutverlust. Ich wäre bei den 80% gewesen, wäre meine Frau nicht anwesend, in dem Moment wo ich 3 Tage nach der OP, in der Toilette umgefallen bin. Ich habe Blut gebrochen, der Ultraschall hat gezeigt, das auch der gesamte Darm voll Blut war. Niemand hat gemerkt, kein Arzt, keine Krankenschwester, das ich innerlich am verbluten war, obwohl Schläuche überall im Körper waren. Not-OP in der Nacht. Alte Narbe wieder geöffnet. Der Chirug erklärte: Es hatten sich nach der OP Magengeschwüre gebildet, die während der OP noch nicht da waren. Er hätte den Magen aufgeschnitten, die Blutungen gestillt und alles wieder geschlossen. Ich hatte nur noch 2-3 Liter Blut im Körper und er war sich nicht sicher ob mein Körper das fremde Blut noch annimmt (Bluttransfusion). Ich denke es muss auch mal über die Risiken geschrieben werden. Niemand sollte allein gelassen werden, nach so einer OP. Angehörigen Augen auf. Selbst habe ich nicht gemerkt, das ich verblute. Am besten nach der OP immer den Kot im Auge behalten, lieber einmal mehr mit dem Arzt reden. Nach der OP kaum Schmerzen gehabt, konnte auf Schmerzmittel verzichten. Narbe schnell zugeheilt aber noch gut sichtbar. Leider haben sich unter der Narbe 3 Huppel gebildet, die man nicht sieht, aber fühlen kann. Darüber will ich mit der Chirugie und der Krebsärztin in den nächsten Tagen sprechen. Das wird dann eine ander Geschichte
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heinz05
- Beiträge: 54
- Registriert: 30. September 2008, 22:26
Re: Op am 25.02.2014
[quote="Guenter"]Ich bin vor 3 Jahren gewhipplet worden. 8 Stunde OP. Mir sagte der Chirug, das nur 20% diese OP überleben. Ich fragte warum? Die Antwort war wegen Blutverlust.
Wenn das Risiko so hoch wäre würden heute sicher nicht so viele Operationen durchgeführt werden. Laut Statistik ist das Risiko kleiner 5 %. Und dabei muss man berücksichtigen dass es Patienten gibt die schon mit sehr schlechten Voraussetzungen operiert werden müssen.
Also keine Panik.
Heinz
Wenn das Risiko so hoch wäre würden heute sicher nicht so viele Operationen durchgeführt werden. Laut Statistik ist das Risiko kleiner 5 %. Und dabei muss man berücksichtigen dass es Patienten gibt die schon mit sehr schlechten Voraussetzungen operiert werden müssen.
Also keine Panik.
Heinz
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absshiva
- Beiträge: 159
- Registriert: 17. Mai 2013, 09:47
Re: Op am 25.02.2014
Wollte mal hören wie es verlaufen ist ? So langsam solltest Du Dich von der OP erholt haben ?