Hallo!
Hat jemand von Euch Erfahrung vom Pankreaszentrum München der LMU München oder der Klinik Neuperlach (auch in München)?
Liebe Grüße
Annette
Pankreaszentrum München (LMU) oder Klinik Neuperlach?
- AnnetteH
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autosamui
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Re: Pankreaszentrum München (LMU) oder Klinik Neuperlach?
Hallo
Über die Klinik Neuperlach kann ich nix sagen.
Ich war zur Abklärung meiner Pankreatitis in München Großhadern ( LMU ) .
Den Laden würde ich auf keine Fall weiterempfehlen.
Die Ganze Sache ist so was von anonym, keiner weis was von dem Anderen.
Die Diagnosestellung bei mir war, Zustand nach Akuter Pankreatitis Chronische Pankreatitis,
Hinweis auf eine Autoimunpankreatitis , ein Tumor konnte auch nicht ausgeschlossen werden.
Tolle Abklärung!
Ich habe dann die Örtlichkeit gewechselt und bin nach rechts der Isar gegangen.
Die haben dort einen Pankreasspezialisten ( Herr Dr. Siveke ) bei Ihm fühle ich mich bestens aufgehoben.
Die haben die ganze Sache noch einmal neu aufgerollt.
Es ist auf jeden Fall eines klar, ein Tumor ist ausgeschlossen.
Andere Untersuchungen laufen noch.
Herr Siveke nimmt sich ausreichend Zeit und versucht der Sache weiter auf den Grund zu gehen.
Ich weis natürlich nicht was Du genau hast, falls Du noch mehr Informationen brauchst könne wir uns gerne auch
tel. noch unterhalten.
Wenn Bedarf besteht dann gib mir doch bescheid.
Schöne Grüße aus Feldafing
Mathias
Über die Klinik Neuperlach kann ich nix sagen.
Ich war zur Abklärung meiner Pankreatitis in München Großhadern ( LMU ) .
Den Laden würde ich auf keine Fall weiterempfehlen.
Die Ganze Sache ist so was von anonym, keiner weis was von dem Anderen.
Die Diagnosestellung bei mir war, Zustand nach Akuter Pankreatitis Chronische Pankreatitis,
Hinweis auf eine Autoimunpankreatitis , ein Tumor konnte auch nicht ausgeschlossen werden.
Tolle Abklärung!
Ich habe dann die Örtlichkeit gewechselt und bin nach rechts der Isar gegangen.
Die haben dort einen Pankreasspezialisten ( Herr Dr. Siveke ) bei Ihm fühle ich mich bestens aufgehoben.
Die haben die ganze Sache noch einmal neu aufgerollt.
Es ist auf jeden Fall eines klar, ein Tumor ist ausgeschlossen.
Andere Untersuchungen laufen noch.
Herr Siveke nimmt sich ausreichend Zeit und versucht der Sache weiter auf den Grund zu gehen.
Ich weis natürlich nicht was Du genau hast, falls Du noch mehr Informationen brauchst könne wir uns gerne auch
tel. noch unterhalten.
Wenn Bedarf besteht dann gib mir doch bescheid.
Schöne Grüße aus Feldafing
Mathias
- AnnetteH
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- Registriert: 29. Dezember 2013, 23:34
Re: Pankreaszentrum München (LMU) oder Klinik Neuperlach?
Hallo Mathias,
ich danke Dir, dass Du auf meine Frage geantwortet hast. Hast mir schon weitergeholfen, denn dann weiß ich sicher, dass ich nicht in die LMU München gehe.
Ich habe von Neuperlach gehört, dass die sehr gut sein sollen. Das Klinikum Rechts der Isar hab ich auch schon gegoogelt, kommt also für mich jetzt auch in Frage, weil Du ja gute Erfahrung gemacht hast.
Es freut mich sehr, dass es bei Dir kein Tumor ist. Das ist ja das allerwichtigste! Sind die bei Dir auch auf der Suche nach der Ursache?
Ich hatte im Dezember 2013 die 6. Bauchspeicheldrüsenentzündung (Lipasewert 5.500) und war wieder im Krankenhaus Traunstein. Seit Jahren wird gesucht und gesucht, aber sie finden nichts. Jetzt hat man bei mir einen Gen-Defekt (Mukofiszidose) feststellt. Ich war fast ein bisschen erleichtert, da ich es sehr belastend finde, wenn man nicht weiß, was man hat. Jetzt wurde mir aber vom Oberarzt in Traunstein gesagt (nachdem er Rücksprache mit dem Gen-Labor gehalten hat), dass das Gen nicht verantwortlich ist für meine Entzündungen. Also weiß ich wieder nicht, woher die Entzündungen kommen. Sie vermuten jetzt, dass ich bereits eine chronische Pankreatitis habe. Ein Gastroentologe aus Traunstein hat mir jetzt wieder Angst gemacht (bin ihm aber sehr dankbar dafür), ich müsse der Sache unbedingt nachgehen und kann nicht einfach abwarten, bis die nächste Entzündung kommt, weil das Organ jedes mal geschädigt wird. Ich bin noch keine 40 Jahre,trinke absolut keinen Alkohol und bin eigentlich kerngesund. Habe schon viele Untersuchungen hinter mir (mehrmals Endosono, MRT, CT,...). Das einzigste, was ich noch nicht machen ließ, ist die ERCP, wozu ich mich aber jetzt entschlossen habe. Für diese Untersuchung möchte ich in eine Spezialklinik gehen, deshalb meine Frage hier.
Vielen Dank nochmal für den Tipp mit Dr. Siveke.
Wenn bei Dir was raus kommt, würde es mich brennend interessieren. Vielleicht hast Du Lust, es mir zu schreiben - ich würde mich freuen.
Wo liegt denn Feldafing? Ist das in der Nähe von München?
Wünsch Dir alles Gute für Deine Untersuchungen und nur gute Nachrichten!
Liebe Grüße
Annette
ich danke Dir, dass Du auf meine Frage geantwortet hast. Hast mir schon weitergeholfen, denn dann weiß ich sicher, dass ich nicht in die LMU München gehe.
Ich habe von Neuperlach gehört, dass die sehr gut sein sollen. Das Klinikum Rechts der Isar hab ich auch schon gegoogelt, kommt also für mich jetzt auch in Frage, weil Du ja gute Erfahrung gemacht hast.
Es freut mich sehr, dass es bei Dir kein Tumor ist. Das ist ja das allerwichtigste! Sind die bei Dir auch auf der Suche nach der Ursache?
Ich hatte im Dezember 2013 die 6. Bauchspeicheldrüsenentzündung (Lipasewert 5.500) und war wieder im Krankenhaus Traunstein. Seit Jahren wird gesucht und gesucht, aber sie finden nichts. Jetzt hat man bei mir einen Gen-Defekt (Mukofiszidose) feststellt. Ich war fast ein bisschen erleichtert, da ich es sehr belastend finde, wenn man nicht weiß, was man hat. Jetzt wurde mir aber vom Oberarzt in Traunstein gesagt (nachdem er Rücksprache mit dem Gen-Labor gehalten hat), dass das Gen nicht verantwortlich ist für meine Entzündungen. Also weiß ich wieder nicht, woher die Entzündungen kommen. Sie vermuten jetzt, dass ich bereits eine chronische Pankreatitis habe. Ein Gastroentologe aus Traunstein hat mir jetzt wieder Angst gemacht (bin ihm aber sehr dankbar dafür), ich müsse der Sache unbedingt nachgehen und kann nicht einfach abwarten, bis die nächste Entzündung kommt, weil das Organ jedes mal geschädigt wird. Ich bin noch keine 40 Jahre,trinke absolut keinen Alkohol und bin eigentlich kerngesund. Habe schon viele Untersuchungen hinter mir (mehrmals Endosono, MRT, CT,...). Das einzigste, was ich noch nicht machen ließ, ist die ERCP, wozu ich mich aber jetzt entschlossen habe. Für diese Untersuchung möchte ich in eine Spezialklinik gehen, deshalb meine Frage hier.
Vielen Dank nochmal für den Tipp mit Dr. Siveke.
Wenn bei Dir was raus kommt, würde es mich brennend interessieren. Vielleicht hast Du Lust, es mir zu schreiben - ich würde mich freuen.
Wo liegt denn Feldafing? Ist das in der Nähe von München?
Wünsch Dir alles Gute für Deine Untersuchungen und nur gute Nachrichten!
Liebe Grüße
Annette
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autosamui
- Beiträge: 90
- Registriert: 14. Januar 2014, 13:57
Re: Pankreaszentrum München (LMU) oder Klinik Neuperlach?
Servus Annette
Also bei mir ist wie ich schon erwartet habe nichts besonderes rausgekommen.
Der Pankreas sieht ganz normal aus, kein Hinweis auf eine Entzündung keine Veränderung
im Gangsystem etc. kein Tumor ( was das wichtigste überhaupt ist ).
Meine in der Zwischenzeit aufgestellte Theorie bestärkt sich immer mehr.
Ich hatte vor Auftreten des ersten entzündlichen Schub ( genau jetzt vor einem Jahr ) unmittelbar zuvor
eine Impfauffrischung ( Hepatitis, Polio Diphterie Tetanus ) alles an einem Tag.
Zuvor hatte ich einen Infekt, alles zusammen vor allem die Impfgeschichte im Vorfeld unserer Bali Reise
hat das Immunsystem offensichtlich nicht vertragen und der Schuss ist wohl nach hinten losgegangen.
Keiner der Ärzte möchte von der Sache was wissen. Auf div. Seiten im Internet und auch von Seitens der
alternativ Medizin gibt es deutliche Hinweise auf Org. Entzündungen vor allem Gehirnhautentzündungen werden
häufig erwähnt, welche mit Impfschäden zusammenhängen.
Ich hatte eine Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung, ich hatte 2 x einen Schub der nur sehr mind. ausgeprägt war und ich als " Magenschmerzen" abgestempelt hatte.
Im Verlauf war ich schmerzfrei, die Entzündung aber immer noch vorhanden.
Ich hatte keine Beschwerden Übelkeit , Verdauung etc.
Über einen Zeitraum von 2,5 Monate mit leichtem Gewichtsverlust sind die Zellen in der BSD geschädigt worden,
deswegen der Rückgang der Enzymproduktion.
Das Organ ist jetzt vollständig ausgeheilt, deswegen auch keine Weiteren Schübe.
Was bleibt sind die geschädigten Zellen und die Einnahme von Enzymen zur Nahrung.
Evtl. könnte laut dem Dr. Siveke auch mittelfristig eine Verbesserung bzw. Wiederaufnahme der Enzymproduktion erfolgen.
Im Moment habe ich bis auf Blähungen, wenn ich mal zu wenig Enzyme genommen habe oder div. Dinge einfach nicht so gut vertrage keine großen Probleme.
Ich kann alles mit Appetit essen und ein Alkoholfreies oder leichtes Weissbier gibt es auch mal dazu.
Die Sache mit der ERCP würde ich mir an Deiner Stelle noch mal überlegen.
Man kann meiner Info nach auch Bildgebend MRT mit Sekretin etc. offensichtlich eine Menge über den Bauchspeicheldrüsengang erfahren.
Bei der ERCP gehen die direkt ins Organ rein, Nebenwirkung ist oft ein sofortiger Schub einer Entzündung.
Wie war bei Dir der genaue Verlauf nach dem ersten Ausbruch.
Wie oft und in welchen Abständen hast die weitere Schübe bekommen.
Überleg noch mal genau was im letzten 1/4 Jahr vor dem ersten Ausbruch bei Dir los war ?
Hat es irgendwelche außergewöhnlichen Dinge gegeben ?
Übrigens , Feldafing liegt am Starnberger See , auf der Westseite ca. 30 Km südlich von München.
Du kommst aus der Gegend um Traunstein ?
Wie alt bist Du? Bei Frauen ist die ganze Geschichte mit der BSD sowieso eher seltener als bei Männern.
Ich würde Dir unbedingt empfehlen mit einem Pankreasfachmann über die Sache zu reden.
Alle anderen haben im Rahmen Ihrer Ausbildung schon mal was von der Sache gehört, aber schon mehr auch nicht.
Würde mich freuen von Dir wieder was zu hören.
Ich wünsche Dir beschwerdefreie Tage, setz Dich Morgen in die Frühlingssonne das bringt wenigstens
kurzfristig auch ganz viel !!
Gruß vom Starnberger See
Mathias
Also bei mir ist wie ich schon erwartet habe nichts besonderes rausgekommen.
Der Pankreas sieht ganz normal aus, kein Hinweis auf eine Entzündung keine Veränderung
im Gangsystem etc. kein Tumor ( was das wichtigste überhaupt ist ).
Meine in der Zwischenzeit aufgestellte Theorie bestärkt sich immer mehr.
Ich hatte vor Auftreten des ersten entzündlichen Schub ( genau jetzt vor einem Jahr ) unmittelbar zuvor
eine Impfauffrischung ( Hepatitis, Polio Diphterie Tetanus ) alles an einem Tag.
Zuvor hatte ich einen Infekt, alles zusammen vor allem die Impfgeschichte im Vorfeld unserer Bali Reise
hat das Immunsystem offensichtlich nicht vertragen und der Schuss ist wohl nach hinten losgegangen.
Keiner der Ärzte möchte von der Sache was wissen. Auf div. Seiten im Internet und auch von Seitens der
alternativ Medizin gibt es deutliche Hinweise auf Org. Entzündungen vor allem Gehirnhautentzündungen werden
häufig erwähnt, welche mit Impfschäden zusammenhängen.
Ich hatte eine Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung, ich hatte 2 x einen Schub der nur sehr mind. ausgeprägt war und ich als " Magenschmerzen" abgestempelt hatte.
Im Verlauf war ich schmerzfrei, die Entzündung aber immer noch vorhanden.
Ich hatte keine Beschwerden Übelkeit , Verdauung etc.
Über einen Zeitraum von 2,5 Monate mit leichtem Gewichtsverlust sind die Zellen in der BSD geschädigt worden,
deswegen der Rückgang der Enzymproduktion.
Das Organ ist jetzt vollständig ausgeheilt, deswegen auch keine Weiteren Schübe.
Was bleibt sind die geschädigten Zellen und die Einnahme von Enzymen zur Nahrung.
Evtl. könnte laut dem Dr. Siveke auch mittelfristig eine Verbesserung bzw. Wiederaufnahme der Enzymproduktion erfolgen.
Im Moment habe ich bis auf Blähungen, wenn ich mal zu wenig Enzyme genommen habe oder div. Dinge einfach nicht so gut vertrage keine großen Probleme.
Ich kann alles mit Appetit essen und ein Alkoholfreies oder leichtes Weissbier gibt es auch mal dazu.
Die Sache mit der ERCP würde ich mir an Deiner Stelle noch mal überlegen.
Man kann meiner Info nach auch Bildgebend MRT mit Sekretin etc. offensichtlich eine Menge über den Bauchspeicheldrüsengang erfahren.
Bei der ERCP gehen die direkt ins Organ rein, Nebenwirkung ist oft ein sofortiger Schub einer Entzündung.
Wie war bei Dir der genaue Verlauf nach dem ersten Ausbruch.
Wie oft und in welchen Abständen hast die weitere Schübe bekommen.
Überleg noch mal genau was im letzten 1/4 Jahr vor dem ersten Ausbruch bei Dir los war ?
Hat es irgendwelche außergewöhnlichen Dinge gegeben ?
Übrigens , Feldafing liegt am Starnberger See , auf der Westseite ca. 30 Km südlich von München.
Du kommst aus der Gegend um Traunstein ?
Wie alt bist Du? Bei Frauen ist die ganze Geschichte mit der BSD sowieso eher seltener als bei Männern.
Ich würde Dir unbedingt empfehlen mit einem Pankreasfachmann über die Sache zu reden.
Alle anderen haben im Rahmen Ihrer Ausbildung schon mal was von der Sache gehört, aber schon mehr auch nicht.
Würde mich freuen von Dir wieder was zu hören.
Ich wünsche Dir beschwerdefreie Tage, setz Dich Morgen in die Frühlingssonne das bringt wenigstens
kurzfristig auch ganz viel !!
Gruß vom Starnberger See
Mathias
- AnnetteH
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- Registriert: 29. Dezember 2013, 23:34
Re: Pankreaszentrum München (LMU) oder Klinik Neuperlach?
Hallo Matthias,
tut mir leid, dass ich erst heute antworte, aber ich war die ganze Woche nicht im Internet.
Es freut mich, dass es Dir soweit ganz gut geht. Ist ja hochinteressant mit der Impfung. Kann ich mir auch sehr sehr gut vorstellen.
Das MRT haben die Ärzte schon 3 x gemacht, kam aber nie großartig was raus. Sie sehen nur, dass die BSD entzündet und vergrößert ist und bereits Vernarbungen vorhanden sind.
Ich weiß, dass die ERCP nicht ohne Risiko ist, aber das ist die einzige Untersuchung, die noch nie gemacht wurde. Sie vermuten, dass Mini-Seite oder sandige Ablagerungen in den Nebengängen sein könnten, die die Entzündungen auslösen. Ich finde es belastend, wenn man nicht weiß, woher es kommt. Ich möchte jetzt endlich Gewissheit haben. Mein Arzt sagte auch, dass ich der Sache auf jeden Fall auf den Grund gehen muss und nicht abwarten kann, bis die nächste Entzündung kommt.
Nun zu Deinen Fragen.
Die 1. Entzündung wurde erst festgestellt, als es schon wieder vorbei war. Ich hatte Schmerzen im Oberbauch (da, wo die BSD sitzt), ging aber nicht gleich zum Arzt. Erst, als es kaum mehr auszuhalten war (nach ca. 1 Woche) stattete ich dem Doc einen Besuch ab. Er meinte, es wären Rückenschmerzen, aber die hab ich bis dahin noch nie gehabt, also nahm er mit Blut ab und dann war er ganz aus dem Häuschen, weil die Lipase auf 500 erhöht war. Aber da war ja schon alles wieder rückläufig, musste also nicht ins Krankenhaus.
Die nächsten 3 Entzündungen hatte ich immer genau nach 6 Monaten. Lipase war meist so um die 1000. Schmerzen ja, aber nicht unerträglich. Hab mich immer vor dem Krankenhaus erfolgreich gedrückt. Dann hatte ich mal 1 1/2 Jahre Ruhe bis zur Entzündung Nr. 4.
Die 5. Entzündung war so heftig (Lipase 5.500), dass mir das Krankenhaus nicht erspart blieb. Die 6. war letzten November, auch wieder mit Krankenhausaufenthalt, da die Lipase wieder auf 5000 hoch ging. So, und jetzt steh ich da. Es geht mir sehr gut, bis auf die ständige Übelkeit. Ich möchte nicht auf die 7. Entzündung warten, deshalb habe ich mich für die ERCP entschieden.
Zu Deiner Frage "außergewöhnliche Dinge": Ja, das war ein total bescheidenes Jahr. Meine beiden Töchter (jetzt 14 und 16) haben beide eine sehr seltene angeborene Fehlbildung beider Knie. Christina hatte das ganze letzte Jahr massive Probleme und ununterbrochen Schmerzen. Wir liefen von einem zum anderen Orthopäden, aber keiner konnte ihr helfen. Operieren kommt im Jugendalter nicht in Frage, weil sie noch in Wachstum ist. Ich habe so mitgelitten mit ihr, das kann ich gar nicht in Worte fassen. Sogar die paar Meter zur Bushaltestelle hab ich sie mit dem Auto gefahren! In meinem Job ging auch alles schief (arbeite in einem Verlag), ich musste ständig den Kopf bei Kunden hinhalten, obwohl ich nicht ein einziges mal Schuld hatte. Nur Ärger und Streß. Im September dann die Diagnose meiner geliebten Mutter - Gebärmutterkrebs. Da fiel für mich eine ganze Welt zusammen. Ich habe nur noch funktioniert. Arbeit - Haushalt - Job - Mama jeden Tag im Krankenhaus besuchen. Dann wurde mir immer mehr Arbeit aufgehalst, die ich gar nicht schaffen konnte - unmöglich. Ich habe nur noch gearbeitet und der Anzeigenschluss kam jede Stunde bedrohlich näher. Und dann war es soweit - meine BSD zog die Reißleine. Ist mir schon klar, warum ich die Entzündung bekam. Aber oft kann man nicht raus aus dem Strudel. Ich hatte in KH viel Zeit zum Nachdenken und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich mich im Verlag nicht mehr so stressen lasse. Dann verdiene ich eben weniger, das ist mir meine Gesundheit wert. Ich bekomme nämlich nur Provision, kein Grundgehalt und dann bekommt man schon ordentlich Druck.
Ja, ich komme aus der Nähe von Traunstein, ca. 25 km entfernt.
Ich bin am Dienstag 40 Jahre alt geworden und morgen feiere ich mit meiner Familie und Freunden. Hatte deshalb keine Zeit für Internet, gibt schon einiges zu planen.
Hoffe, ich habe jetzt keine Fragen mehr vergessen.
Würde mich freuen, bald wieder von Dir zu hören.
LG
Annette
tut mir leid, dass ich erst heute antworte, aber ich war die ganze Woche nicht im Internet.
Es freut mich, dass es Dir soweit ganz gut geht. Ist ja hochinteressant mit der Impfung. Kann ich mir auch sehr sehr gut vorstellen.
Das MRT haben die Ärzte schon 3 x gemacht, kam aber nie großartig was raus. Sie sehen nur, dass die BSD entzündet und vergrößert ist und bereits Vernarbungen vorhanden sind.
Ich weiß, dass die ERCP nicht ohne Risiko ist, aber das ist die einzige Untersuchung, die noch nie gemacht wurde. Sie vermuten, dass Mini-Seite oder sandige Ablagerungen in den Nebengängen sein könnten, die die Entzündungen auslösen. Ich finde es belastend, wenn man nicht weiß, woher es kommt. Ich möchte jetzt endlich Gewissheit haben. Mein Arzt sagte auch, dass ich der Sache auf jeden Fall auf den Grund gehen muss und nicht abwarten kann, bis die nächste Entzündung kommt.
Nun zu Deinen Fragen.
Die 1. Entzündung wurde erst festgestellt, als es schon wieder vorbei war. Ich hatte Schmerzen im Oberbauch (da, wo die BSD sitzt), ging aber nicht gleich zum Arzt. Erst, als es kaum mehr auszuhalten war (nach ca. 1 Woche) stattete ich dem Doc einen Besuch ab. Er meinte, es wären Rückenschmerzen, aber die hab ich bis dahin noch nie gehabt, also nahm er mit Blut ab und dann war er ganz aus dem Häuschen, weil die Lipase auf 500 erhöht war. Aber da war ja schon alles wieder rückläufig, musste also nicht ins Krankenhaus.
Die nächsten 3 Entzündungen hatte ich immer genau nach 6 Monaten. Lipase war meist so um die 1000. Schmerzen ja, aber nicht unerträglich. Hab mich immer vor dem Krankenhaus erfolgreich gedrückt. Dann hatte ich mal 1 1/2 Jahre Ruhe bis zur Entzündung Nr. 4.
Die 5. Entzündung war so heftig (Lipase 5.500), dass mir das Krankenhaus nicht erspart blieb. Die 6. war letzten November, auch wieder mit Krankenhausaufenthalt, da die Lipase wieder auf 5000 hoch ging. So, und jetzt steh ich da. Es geht mir sehr gut, bis auf die ständige Übelkeit. Ich möchte nicht auf die 7. Entzündung warten, deshalb habe ich mich für die ERCP entschieden.
Zu Deiner Frage "außergewöhnliche Dinge": Ja, das war ein total bescheidenes Jahr. Meine beiden Töchter (jetzt 14 und 16) haben beide eine sehr seltene angeborene Fehlbildung beider Knie. Christina hatte das ganze letzte Jahr massive Probleme und ununterbrochen Schmerzen. Wir liefen von einem zum anderen Orthopäden, aber keiner konnte ihr helfen. Operieren kommt im Jugendalter nicht in Frage, weil sie noch in Wachstum ist. Ich habe so mitgelitten mit ihr, das kann ich gar nicht in Worte fassen. Sogar die paar Meter zur Bushaltestelle hab ich sie mit dem Auto gefahren! In meinem Job ging auch alles schief (arbeite in einem Verlag), ich musste ständig den Kopf bei Kunden hinhalten, obwohl ich nicht ein einziges mal Schuld hatte. Nur Ärger und Streß. Im September dann die Diagnose meiner geliebten Mutter - Gebärmutterkrebs. Da fiel für mich eine ganze Welt zusammen. Ich habe nur noch funktioniert. Arbeit - Haushalt - Job - Mama jeden Tag im Krankenhaus besuchen. Dann wurde mir immer mehr Arbeit aufgehalst, die ich gar nicht schaffen konnte - unmöglich. Ich habe nur noch gearbeitet und der Anzeigenschluss kam jede Stunde bedrohlich näher. Und dann war es soweit - meine BSD zog die Reißleine. Ist mir schon klar, warum ich die Entzündung bekam. Aber oft kann man nicht raus aus dem Strudel. Ich hatte in KH viel Zeit zum Nachdenken und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich mich im Verlag nicht mehr so stressen lasse. Dann verdiene ich eben weniger, das ist mir meine Gesundheit wert. Ich bekomme nämlich nur Provision, kein Grundgehalt und dann bekommt man schon ordentlich Druck.
Ja, ich komme aus der Nähe von Traunstein, ca. 25 km entfernt.
Ich bin am Dienstag 40 Jahre alt geworden und morgen feiere ich mit meiner Familie und Freunden. Hatte deshalb keine Zeit für Internet, gibt schon einiges zu planen.
Hoffe, ich habe jetzt keine Fragen mehr vergessen.
Würde mich freuen, bald wieder von Dir zu hören.
LG
Annette