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Hat jemand Erfahrung mit dem Schmerzmittel Tilidin?
Hatte es eingenommen und starke Oberbauchschmerzen bekommen...es waren die gleichen starken schmerzen die ich wegen
meiner chronischen Pankrea auch habe und noch andere Nebenwirkungen hatte ich.
ich nehme seit einiger Zeit Tilidin (2x 100mg retard täglich + Tropfen bei schweren Schmerzattacken). Bisher habe ich keine problematischen Nebenwirkungen festgestellt. Anfangs eine leichte Euphorisierung, aber das gibt sich, wenn man den "Pegel" irgendwann etabliert hat. Mein Eindruck war aber auch, dass es einige Tage bzw. Versuche gedauert hat, bis eine schmerzstillende Wirkung zu vernehmen war. Je mehr sich der Körper an das Medikament gewöhnt, desto gezielter wirkt es auf die Schmerzen und desto vernachlässigbarer werden die Nebenwirkungen. So zumindest mein Eindruck.
erst mal vielen Dank für deine Antwort. Ich nehme 2 mal 50mg und die Schmerzen habe ich nun jeden Morgen, so das ich überlege es wieder abzusetzen.
Die anderen Symptome sind weg.
nimmst du retardtabletten oder tropfen? vielleicht kann es helfen mal die jeweils andere form auszuprobieren. natürlich ist die wirkspanne eine andere, aber du könntest zumindest testen, ob du auf das tilidin reagierst, oder ob es sich um etwas anderes handelt.
Du nimmst es immer noch? Hast du schon mit deinem Arzt gesprochen? Es gibt so viele medikamentöse Möglichkeiten, Schmerzen zu bekämpfen, dass du dich nun wirklich nicht rumplagen musst mit einem Medikament, das du offensichtlich nicht verträgst. Hingehen, ansprechen, Lösung finden
So, hatte mit dem Arzt gesprochen und er gab mir ein anderes Schmerzmedikament ( Tramadolor)....und was soll ich sagen... wieder das gleiche.
Nachts setzten die heftigen schmerzen wieder ein. Ich verstehe das nicht , wie können denn Schmerzmedis diese schmerzen auslösen????
Tilidin ist von der Potenz her sehr weit unten angesiedelt und wirkt bei Schmerzpatienten in retardierter Form kaum abhängig machend. Ich denke wenn man tagtäglich unter Schmerzen leidet die das Leben beeinflussen ist man gut beraten dagegen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vorzugehen. Problematisch wird es meiner Meinung nach erst wenn man das Zeug auch bei besser werdenden Schmerzen dauerhaft in sich reinschüttet. Bei kompetenter Beratung und striktem Befolgen der ärztlichen Vorgaben sehe ich hier aber ein Risiko das (im positiven Sinne) in keinem Verhältnis zu den evtl. zu erleidenden Schmerzen steht.