mein Name ist Andrea, 53 Jahre. Letzte Woche habe ich für meine Mutter (81) die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs erhalten. Da sie vor acht Jahren einen schweren Schlaganfall hatte, seitdem im Rollstuhl sitzt und nicht mehr sprechen kann, wird weder eine Operation noch eine Chemo in Betracht gezogen. Dies ist wohl auch lt. ihrer Patientenverfügung in ihrem Sinne.
Durch eine Gelbsucht wurde man auf die Erkrankung aufmerksam. Heute wird ihr ein Metallstent zur Erleichterung des Gallenabflusses gesetzt, der erste - Kunststoff - hat nicht funktioniert.
In ein paar Tagen soll sie entlassen werden Sie lebt seit dem Schlaganfall im Seniorenheim in meiner Nachbarschaft und wird dort gut betreut. Der Hausarzt soll dann die palliative Therapie übernehmen.
Ich hab keine Ahnung, was da jetzt auf sie zukommt. Lt. ihren Ärzten kann es sich nur noch um ein paar Monate handeln. Wird sie starke Schmerzen erleiden müssen? Wird sie bis zum Schluss geistig anwesend sein? Wie muss ich mir den weiteren Verlauf vorstellen? Die Ärzte weichen diesen Fragen aus, das sei bei jedem verschieden. Das ist mir schon klar, trotzdem wäre ich für eure Erfahrungsberichte - so hart sie auch vllt sein mögen - dankbar. Ich möchte wissen, was kommen kann.
Danke im voraus
Andrea