Hallo an die Forenrunde!
Nach einer akuten wurde eine chronische Bauspeicheldrüsenentzündung diagnostiziert. Nach deren Abklingen wurde 4 Wochen später mittels ERCP der Bauchspeicheldrüsengang im Detail überprüft und ein 7 cm langer Stent (Teflon) eingesetzt.
Es liegen aus der Ärzteschaft widersprüchliche Angaben zu dessen Verweilzeit vor. Bin daher irritiert.
Kann jemand gesichert angeben, ob so ein Stent generell oder im Regelfall nach ca. 3 Monaten wieder entfernt werden muss (z.B. wg. Abstoßungsgefahr) oder kann bzw. sollte so ein Stent langfristig (z.B. wie ein Herzschrittmacher) im Bauchspeicheldrüsengang verbleiben?
Zusatzfrage: Nach der akuten Bauchspeichdrüsenentzündung (Juli 2014) sowie der ERCP mit Stenteinsetzung (September 2014) bestehen nach wie vor große Müdigkeit, Antrieblosigkeit, Glieder- und dumpfe Rückenschmerzen. Keine OP an der Bauchspeicheldrüse. Verordnet sind Enzyme (Kreon, 3 x tägl. Kapsel mit 25.000 Einheiten). Komme nicht "aus den Puschen". Besteht auch für "Nichtoperierte" die Möglichkeit eine Heilmaßnahme bewilligt zu bekommen? Wenn ja, Klinikempfehlungen?
Danke für die Mithilfe.
Freundliche Grüße
NWP, Köln
Stent im Bauchspeichdrüsengang | Dauerhaft oder auf Zeit?
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NWP
- Beiträge: 1
- Registriert: 19. Oktober 2014, 06:12
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*Andrea*
- Beiträge: 7
- Registriert: 30. September 2014, 12:36
Re: Stent im Bauchspeichdrüsengang | Dauerhaft oder auf Zeit
Hallo NWP,
also erstmal finde ich es total traurig, dass dir in diesem Forum niemand geantwortet hat. Da ich weiss, wie sehr man auf Antwort wartet, schreib ich dir jetzt mal, auch wenn ich dir wohl nicht wirklich weiterhelfen kann.
Meiner Mutter wurde im September zuerst ein Plastikstent (allerdings am Gallengang) gesetzt. Dieser hat jedoch nicht funktioniert, so dass sie nach ein paar Tagen einen Metallstent (Gitter, Teflon?) bekam. Laut Auskunft der Ärzte würde dieser auf Dauer verbleiben.
Hinsichtlich der Frage der Heilmaßnahme solltest du dich am besten mit deinen Ärzten und/oder deiner Krankenkasse in Verbindung setzen. Dort kann man dir bestimmt weiterhelfen.
Alles alles Gute und viel Kraft wünscht dir
Andrea
also erstmal finde ich es total traurig, dass dir in diesem Forum niemand geantwortet hat. Da ich weiss, wie sehr man auf Antwort wartet, schreib ich dir jetzt mal, auch wenn ich dir wohl nicht wirklich weiterhelfen kann.
Meiner Mutter wurde im September zuerst ein Plastikstent (allerdings am Gallengang) gesetzt. Dieser hat jedoch nicht funktioniert, so dass sie nach ein paar Tagen einen Metallstent (Gitter, Teflon?) bekam. Laut Auskunft der Ärzte würde dieser auf Dauer verbleiben.
Hinsichtlich der Frage der Heilmaßnahme solltest du dich am besten mit deinen Ärzten und/oder deiner Krankenkasse in Verbindung setzen. Dort kann man dir bestimmt weiterhelfen.
Alles alles Gute und viel Kraft wünscht dir
Andrea
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Eckert
- Beiträge: 28
- Registriert: 28. März 2013, 15:35
Re: Stent im Bauchspeichdrüsengang | Dauerhaft oder auf Zeit
Hallo AWP
Auch von mir sorry
Aber diese Seite habe ich erst heute geöffnet, war lange Zeit nicht in diesem Forum.
Ich hatte damals ähnliche Fragen, da ich im Oktober 2012 auch eine BSD Entzündung hatte, habe dabei innerhalb von 6 Wochen 32 Kg abgenommen, nach langem hin und her wurde dann auch ein ERCP gemacht und dabei ein Kunststoffröhrchen in den gemeinsamen Gang von Galle und BSD gesetz, das war erst sehr schmerzhaft, aber danach hatte ich sofort wieder Appetit, den ich vorher garnicht mehr hatte.
Ich bin dann direkt ( nach vier Wochen ) zur Anschlussheilbehandlung nach Bad Driburg überwiesen worden. Dort wurde ich dann auf Fettstuhl, Diabetis untersucht und fitt gemacht, vorher konnte ich allein beim Treppe steigen nur noch Stufe für Stufe nehmen, und war trotzdem kaputt wie nach einem Maraton.
Ich bekam dann, da Fetstuhl sicher nachgewiesen wurde auch Kreon, und Eisen für das Blut.
Am Ende der Reha fühlte ich mich schon fitter, musste aber noch Nahrungsergenzungsmittel nehmen, um wieder zu Kräften zu kommen, ich habe nicht meine volle Leistungsfähigkeit wie vor der Krankheit zurück erlangt, kann aber nicht klagen.
Bei einer Nachkontrolle (Magenspiegelung, Darmspiegelung, ERCP) wurde festgestellt, das der Stant sich verabschiedet hat und auf normalem Wege ausgeschieden wurde, was auch ein normaler Vorgang ist. Es geht mir jetzt wieder gut, und ich habe mein Gewicht wieder erreicht.
Die Klinik wurde von der Deutschen Rentenversicherung bezahlt.
Ich hoffe das ich dir Damit ein paar Fragen, beantworten konnte.
alles wird Gut
gruss Uwe
Auch von mir sorry
Aber diese Seite habe ich erst heute geöffnet, war lange Zeit nicht in diesem Forum.
Ich hatte damals ähnliche Fragen, da ich im Oktober 2012 auch eine BSD Entzündung hatte, habe dabei innerhalb von 6 Wochen 32 Kg abgenommen, nach langem hin und her wurde dann auch ein ERCP gemacht und dabei ein Kunststoffröhrchen in den gemeinsamen Gang von Galle und BSD gesetz, das war erst sehr schmerzhaft, aber danach hatte ich sofort wieder Appetit, den ich vorher garnicht mehr hatte.
Ich bin dann direkt ( nach vier Wochen ) zur Anschlussheilbehandlung nach Bad Driburg überwiesen worden. Dort wurde ich dann auf Fettstuhl, Diabetis untersucht und fitt gemacht, vorher konnte ich allein beim Treppe steigen nur noch Stufe für Stufe nehmen, und war trotzdem kaputt wie nach einem Maraton.
Ich bekam dann, da Fetstuhl sicher nachgewiesen wurde auch Kreon, und Eisen für das Blut.
Am Ende der Reha fühlte ich mich schon fitter, musste aber noch Nahrungsergenzungsmittel nehmen, um wieder zu Kräften zu kommen, ich habe nicht meine volle Leistungsfähigkeit wie vor der Krankheit zurück erlangt, kann aber nicht klagen.
Bei einer Nachkontrolle (Magenspiegelung, Darmspiegelung, ERCP) wurde festgestellt, das der Stant sich verabschiedet hat und auf normalem Wege ausgeschieden wurde, was auch ein normaler Vorgang ist. Es geht mir jetzt wieder gut, und ich habe mein Gewicht wieder erreicht.
Die Klinik wurde von der Deutschen Rentenversicherung bezahlt.
Ich hoffe das ich dir Damit ein paar Fragen, beantworten konnte.
alles wird Gut
gruss Uwe