Hallo,
ich versuche mal, im "Stenogrammstil" meine Erkrankung/en zu beschreiben, weil es sonst hier den Rahmen sprengen würde.
Vor über 40 Jahren nach meiner Schwangerschaft/Entbindung konnte ich nicht mehr schlafen, bekam Hitzeschübe, Tremor u. v. m. Auch bekam ich ständig einen aufgeblähten Bauch, als wäre ich wieder hochschwanger. Dieser Bauch ging mit Luft nach oben ab und extremen Schmerzen und Koliken.
Bei verschiedenen CT wurde immer wieder eine "Verplumpung des Pankreasschwanzes" festgestellt, was man aber mit "Stressfaktor" abtat.
Erst 20 Jahre nach den ersten Symptomen wurde eine Überfunktion der Schilddrüse festgestellt und behandelt. Es war aber schon fast zu spät, so dass nur noch eine OP nach Gabe von Jodid in Frage kam. Hernach platzten die Augen hervor, also Basedow.
Die Bauchsituation aber blieb, also Koliken etc. und Krankenhausaufenthalte die Folge. Es wurde Helicobacter mit mehreren Magengeschwüren festgestellt und behandelt. Auf Nachfrage, was denn mit der BSP sei bekam ich zur Antwort, ich soll mir nichts einreden. Die Bauchsituation wird durch Verwachsungen im Bauchraum ausgelöst. Seit dieser Zeit bin ich Schmerzpatientin unter Valoron. Gut, die Schmerzen sind dadurch erträglicher, die Ursache aber nicht behoben. Es wurde auch schon herunterreduziert. War kein Problem - bis auf die stärkeren Schmerzen.
Vor 14 Jahren wurde im CT ohne KM (geht nicht wegen der Augen) eine Fibrolipomatose der Pankreas mit Verplumpung des Pankreasschwanzes festgestellt; vorher bei einer Darmspiegelung nach Stuhlinkontinenz eine exokrine Pankreasinsuffizienz. Behandlungsvorschlag Kreon. Lt. der damaligen Ärztin sei das aber nichts und ich glaubte das auch, da sich die Stuhlinkontinenz wieder leidlich gab.
Vor 7 Jahren dann trotz Schmerztherapie so schlimme Stuhlinkontinenz - erneute Darmspiegelung. Dieselbe Diagnose, da im ganzen Darm dicke Fettklumpen an der Darmwand hafteten. Inzwischen war ich wegen der SD beim Endokrinologen und der verordnete die vorgeschlagene Behandlung mit Kreon. Und wie ein Wunder verschwand nach drei Wochen die Stuhlinkontinenz. Die Bauchsituation mit den kolikartigen Schmerzen aber blieb. Das Kreon 3 x 25.000 tgl. nahm ich weiter. Seit Anfang diesen Jahres geht die Stuhlinkontinenz trotz Kreon 3 x gar nicht mehr weg und der aufgetriebene Bauch ist ständig da. Ende August wurde in einer Akutsituation ein Sono gemacht, alles o. k., also Galle, Pankreas usw. Danach wurden Stuhlproben untersucht, auch hier alles o. k.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Habe in 3 Tagen Arzttermin, um die Bauchsituation/Stuhl etc. nochmals durchzusprechen. Werde dann gern davon berichten. Würde mich nur freuen, könnte ich hierzu vorher noch einige Tipps bekommen.
LG Sunia
exokrine Pankreasinsuffizienz oder was könnte es sein
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Sunia
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robinahy
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Re: exokrine Pankreasinsuffizienz oder was könnte es sein
Mein Deutsch ist nicht so gut aber ich probieren. 3xkreon ist zu wenig fuer insufficiency. Ich nahme 1 bis 6 pro mal zeit. 25,000 oder 40,000. Mehr fett pro essen mehr kreon. Sorry aber 3 x kreon ist ein witz.
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Gregor E
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Re: exokrine Pankreasinsuffizienz oder was könnte es sein
Pro Gramm Fett ca. 2.000 Einheiten Kreon nehmen. 25.000 reichen gerade einmal für ca. 12,5 g Fett. Ich selber nehme (fettabhängig) ca. 240.000 I.E. täglich, also ca. die dreifache Menge von Dir.
Alles Gute
Gregor
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Gregor
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SaSem
Re: exokrine Pankreasinsuffizienz oder was könnte es sein
das stimmt Gregor, ich hatte jetzt von meinem Ärzten den Rat bekommen mein Panzytrat (bin wohl die Einzige hier die das nimmt) bis auf 500.000 Einheiten zu erhöhen. Die neusten Studien haben gezeigt, dass die Pankreas besser zurecht kommt. Auch sollte die ursprüngliche "Fett freie Diät" veraltet sein also Fettzufuhr und Medi leicht erhöhen. Lg SabineGregor E hat geschrieben:Pro Gramm Fett ca. 2.000 Einheiten Kreon nehmen. 25.000 reichen gerade einmal für ca. 12,5 g Fett. Ich selber nehme (fettabhängig) ca. 240.000 I.E. täglich, also ca. die dreifache Menge von Dir.
Alles Gute
Gregor