Guten Abend zusammen,
ich bin neu hier, lese aber schon seit einigen Wochen aufmerksam viele Beiträge und melde mich nun selbst mit einer Frage in die Runde. Es geht um meine Mutter (64), die im Dezember die schockierende Diagnose BSDK erhalten hat. Ende Dezember wurde sie am Adenokarzinom operiert- leider bereits T3 und 2/20 Lymphknoten befallen, aber keine Fernmetastasen und sie konnte R0 operiert werden. Ihr geht es einigermaßen, aber sie hat mehr als 20kg abgenommen und ist sehr schwach. Auch die Durchfälle machen ihr schwer zu schaffen.
Nun zu meiner Frage: bald soll die adjuvante Chemotherapie beginnen. Dazu wurde ihr angeboten an der klinischen Studie APACT teilzunehmen. Da geht es darum, Gemcitabin kombiniert mit einem weiteren Präparat zu verabreichen, um zu sehen, ob die Kombination positive Effekte auf den weiteren Verlauf hat. Die Teilnahme an der Studie würde aber bedeuten, dass sie sechs Monate lang jede Woche 1,5h in die Uniklinik fahren müsste, also 3h hin und zurück. Alternativ könnte sie auch die "Standardtherapie" mit "nur" Gemcitabin 15km von ihrem Wohnort entfernt machen.
Da sie so schwach ist, habe ich Bedenken bezüglich der langen Fahrten. Andererseits möchte ich ihr die Teilnahme an der Studie nicht vorenthalten.
Gibt es jemand mit Erfahrungen mit klinischen Studien? Oder welche Erfahrungen habt ihr "nur" mit Gembitabin gemacht?
Vielen Dank und herzliche Grüße
Clini
Adjuvante Chemotherapie - Teilnahme an klinischer Studie?
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Clini
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- Registriert: 30. Januar 2015, 20:28