Nach über 1 Jahr Whipple op immer noch keine Gewichtszunahme
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Elisa
- Beiträge: 53
- Registriert: 11. Juli 2013, 16:47
Nach über 1 Jahr Whipple op immer noch keine Gewichtszunahme
Hallo Ihr lieben,
Nun ist die OP bereits seid 15 Monaten her und ich habe immer noch keine Gewichtszunahme. Ich wiege um die 50 kg bei 170 cm. Es ist einfach zum Brechen. Ich habe 40000 und 25000 kreon und nehme es sehr großzügig aber es geschieht nichts. Ich bekomme sogar oft Sodbrennen und abends oft Blähungen und darmgeräusche. Hat jemand das selbe Problem grhsbt und kann mir Rat geben? Die Ärzte sagen meine Werte etc sind so wie sie sein sollten und ich sollte normal zunehmen können dies passiert aber nicht. Ich sehe aus wie ne Magersüchtige. Bitte wenn jemand was weiß bitte ich um Antworten. Helfen Heilpraktiker oder sonst was?
Danke
Liebe Grüße elisa
Nun ist die OP bereits seid 15 Monaten her und ich habe immer noch keine Gewichtszunahme. Ich wiege um die 50 kg bei 170 cm. Es ist einfach zum Brechen. Ich habe 40000 und 25000 kreon und nehme es sehr großzügig aber es geschieht nichts. Ich bekomme sogar oft Sodbrennen und abends oft Blähungen und darmgeräusche. Hat jemand das selbe Problem grhsbt und kann mir Rat geben? Die Ärzte sagen meine Werte etc sind so wie sie sein sollten und ich sollte normal zunehmen können dies passiert aber nicht. Ich sehe aus wie ne Magersüchtige. Bitte wenn jemand was weiß bitte ich um Antworten. Helfen Heilpraktiker oder sonst was?
Danke
Liebe Grüße elisa
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absshiva
- Beiträge: 159
- Registriert: 17. Mai 2013, 09:47
Re: Nach über 1 Jahr Whipple op immer noch keine Gewichtszun
Meien Op war im Juli 2013 und zugenommen habe ich seit ungefähr August 2014, seltsamerweise seitdem ich keine Kreons mehr nehme, sie führten bei mir zu Appetitlosigkiet obwohl ich Hunger hatte, die Blähungne waren mit Kreon schlimmer also ohne (und wollten vor allem neinen Körper garnicht "verlassen", was zu Schmerzen führte) Habe von 16 Kilo schon 4 wieder drauf
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Sternschnuppchen
- Beiträge: 232
- Registriert: 14. Oktober 2009, 10:41
- Wohnort: Kaiserslautern
Re: Nach über 1 Jahr Whipple op immer noch keine Gewichtszun
Ich grüße dich, Elisa,
bitte nicht "brechen", denn sonst nimmst du ja noch mehr ab!
Meine Op war in 2000 und ich habe von den verlorenen Pfunden kein Gramm mehr zugenommen. Wog vor der OP 125 Pfund, seit ungefähr 5 Jahren 97 Pfund bei einer Größe von 170 cm. Die Ärzte erklärten mir, dass es so auch wahrscheinlich bleiben würde, da mein Stoffwechsel aufgrund der fehlenden Verdauungs-Organe es nicht schafft, die aufgenommene Nahrung besser zu verwerten. Nehme bis zu 20 Kreon-Kps 25000 täglich ein verteilt auf 6 Mahlzeiten. Mehr geht nicht. Leider habe ich etliche Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, die meine Menü-Auswahl erschweren.
Schmerzhafte Blähungen und Darmgeräusche, manchmal auch Übelkeit, begleiten mich immer; zwischendurch auch mal Weichstuhl. Gegen Sodbrennen nehme ich 2-3 mal wöchentlich Nexium 20 mg und habe diesbezüglich keine Probleme mehr.
Ich habe gelernt, damit zu leben.
Gib die Hoffnung noch nicht auf. Vielleicht kommen doch noch ein paar Pfunde dazu. Wenn nicht, dann mache es wie ich.
Leider ist es so, dass sogar einige Ärzte einen mit den Magersüchtigen in einen Topf werfen. Mein damaliger HA schrieb in einem Bericht, dass ich an Anorexie leiden würde. Auch ein Arzt darf bei Unwissenheit und zur besseren Kenntnis "googeln."
Wünsche dir ganz viele Kcal, die ansetzen, und einen guten Rutsch,
Sternschnuppchen
bitte nicht "brechen", denn sonst nimmst du ja noch mehr ab!
Meine Op war in 2000 und ich habe von den verlorenen Pfunden kein Gramm mehr zugenommen. Wog vor der OP 125 Pfund, seit ungefähr 5 Jahren 97 Pfund bei einer Größe von 170 cm. Die Ärzte erklärten mir, dass es so auch wahrscheinlich bleiben würde, da mein Stoffwechsel aufgrund der fehlenden Verdauungs-Organe es nicht schafft, die aufgenommene Nahrung besser zu verwerten. Nehme bis zu 20 Kreon-Kps 25000 täglich ein verteilt auf 6 Mahlzeiten. Mehr geht nicht. Leider habe ich etliche Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, die meine Menü-Auswahl erschweren.
Schmerzhafte Blähungen und Darmgeräusche, manchmal auch Übelkeit, begleiten mich immer; zwischendurch auch mal Weichstuhl. Gegen Sodbrennen nehme ich 2-3 mal wöchentlich Nexium 20 mg und habe diesbezüglich keine Probleme mehr.
Ich habe gelernt, damit zu leben.
Gib die Hoffnung noch nicht auf. Vielleicht kommen doch noch ein paar Pfunde dazu. Wenn nicht, dann mache es wie ich.
Leider ist es so, dass sogar einige Ärzte einen mit den Magersüchtigen in einen Topf werfen. Mein damaliger HA schrieb in einem Bericht, dass ich an Anorexie leiden würde. Auch ein Arzt darf bei Unwissenheit und zur besseren Kenntnis "googeln."
Wünsche dir ganz viele Kcal, die ansetzen, und einen guten Rutsch,
Sternschnuppchen
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Elisa
- Beiträge: 53
- Registriert: 11. Juli 2013, 16:47
Re: Nach über 1 Jahr Whipple op immer noch keine Gewichtszun
Hallo absshiva und Sternschnuppe,
Danke für die Antworten.
@absshiva: ich kenne das! Ich hatte ein Jahr kreon nicht genommen da ich null Verbesserung verspirt habe. Aber durch die Blutwerte kam raus das mein lipasen unter 15 sind und normal sollten die über 300 sein. Dadurch laut Ärzten bin ich hochhradig abhängig von kreon. Ich habe dann wieder angefangen die Dinger zu nehmen. Das Ei zig positive ist, dass ich nur noch 1-2 mal am Tag aufs klo muss aber sie eckelhaften Blähungen und darmgeräusche habe dadurch wieder krass Zuge ommen. Dieses Problem hatte ich ohne kreon fast nicht. Liegt es vllt, daran dass ich zuviel kreon nehme?
Zugenommen habe ich seitdem trotzdem nicht zumindest keine großen Punkte, muss das jetzt mal verfolgen ob ich zunehme. Selbst wenn es nur 500 Gramm in zwei Wochen wären wäre ich zufrieden.
Ich glaube ich sollte etwas weniger kreon mal probieren oder? Vllt. Hat sich dadurch die Sache mit den Blähungen dann gelöst. Was ich merke wenn ich zu oft über den Tag esse und abends um 19 oder 20 Uhr nochmal bekomme ich krasse darmgeräusche und Blähungen wenn ich bis 18 Uhr das letzte leichtere Essen nehme geht es. Aber das soll ja net Sinn der Sache sein oder?
Viele Grüße elisa
Danke für die Antworten.
@absshiva: ich kenne das! Ich hatte ein Jahr kreon nicht genommen da ich null Verbesserung verspirt habe. Aber durch die Blutwerte kam raus das mein lipasen unter 15 sind und normal sollten die über 300 sein. Dadurch laut Ärzten bin ich hochhradig abhängig von kreon. Ich habe dann wieder angefangen die Dinger zu nehmen. Das Ei zig positive ist, dass ich nur noch 1-2 mal am Tag aufs klo muss aber sie eckelhaften Blähungen und darmgeräusche habe dadurch wieder krass Zuge ommen. Dieses Problem hatte ich ohne kreon fast nicht. Liegt es vllt, daran dass ich zuviel kreon nehme?
Zugenommen habe ich seitdem trotzdem nicht zumindest keine großen Punkte, muss das jetzt mal verfolgen ob ich zunehme. Selbst wenn es nur 500 Gramm in zwei Wochen wären wäre ich zufrieden.
Ich glaube ich sollte etwas weniger kreon mal probieren oder? Vllt. Hat sich dadurch die Sache mit den Blähungen dann gelöst. Was ich merke wenn ich zu oft über den Tag esse und abends um 19 oder 20 Uhr nochmal bekomme ich krasse darmgeräusche und Blähungen wenn ich bis 18 Uhr das letzte leichtere Essen nehme geht es. Aber das soll ja net Sinn der Sache sein oder?
Viele Grüße elisa
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Sheygetz
- Beiträge: 7
- Registriert: 6. Februar 2013, 09:41
Re: Nach über 1 Jahr Whipple op immer noch keine Gewichtszun
Nimmst du ergänzend Protonenpumpenhemmer, Omeprazol, Pantoprazol o.ä.? Wenn du schon Sodbrennen hast, vermute ich eher nein.Elisa hat geschrieben:...und nehme es sehr großzügig aber es geschieht nichts. Ich bekomme sogar oft Sodbrennen ...
Pankreasenzyme brauchen im Duodenum ein alkalisches Milieu um überhaupt in Gang zu kommen. Deshalb schüttet eine gesunde BSD Bicarbonat zusammen mit den Enzymen aus, um den vorbeirutschenden, sauren, Mageninhalt zu neutralisieren. Bei Pankreasinsuffizienz oder -resektion gibt es oft auch keine Bicarbonat-Ausschüttung mehr. Deshalb werden dann die genannten PPH eingesetzt, 20 oder anfangs auch 40 mg halbe Stunde vor dem Frühstück in der Regel.
Wenn du's genauer wissen willst, u.a. hier zu "Ernährung und Enzymsubstitution bei Pankreasinsuffizienz"
Hendrik
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Superwischmop
- Beiträge: 180
- Registriert: 5. Januar 2015, 20:38
- Wohnort: In der Nähe von Nürnberg
Re: Nach über 1 Jahr Whipple op immer noch keine Gewichtszun
Hallo Hendrik
Nur mal für mich zur Sicherheit.
Ich nehme jetzt schon seit Jahren Pantoprazol 40. Ich hatte die Hoffnung das nachdem nun mein Zwerchfellbruch geflickt ist es wieder los zu werde. Da ich aber nun immer zumindest zu der Hauptmahlzeit Kreon nehme wird das nichts, oder? Mein Internist wollte mich erst auf die 20 er setzen und dann mal schauen
Gruß Susi
Nur mal für mich zur Sicherheit.
Ich nehme jetzt schon seit Jahren Pantoprazol 40. Ich hatte die Hoffnung das nachdem nun mein Zwerchfellbruch geflickt ist es wieder los zu werde. Da ich aber nun immer zumindest zu der Hauptmahlzeit Kreon nehme wird das nichts, oder? Mein Internist wollte mich erst auf die 20 er setzen und dann mal schauen
Gruß Susi
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.
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Weserberglaender
- Beiträge: 104
- Registriert: 21. April 2012, 14:10
Re: Nach über 1 Jahr Whipple op immer noch keine Gewichtszun
Ich denke, das ist individuell verschieden und man muss das ausprobieren. Bei mir wirkt Kreon auch ohne PPH wie Pantoprazol, obwohl nach meiner Pankreatektomie kein Bicarbonat ausgeschüttet wird und ich auch unter 2000 Einheiten Kreon pro Gramm Fett zu mir nehme.Superwischi hat geschrieben:Ich nehme jetzt schon seit Jahren Pantoprazol 40. Ich hatte die Hoffnung das nachdem nun mein Zwerchfellbruch geflickt ist es wieder los zu werde. Da ich aber nun immer zumindest zu der Hauptmahlzeit Kreon nehme wird das nichts, oder?
LG, Bernd
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Sheygetz
- Beiträge: 7
- Registriert: 6. Februar 2013, 09:41
Re: Nach über 1 Jahr Whipple op immer noch keine Gewichtszun
Völlig richtig und es liegt mir fern, jemanden fern-therapieren zu wollen. Es wäre aber definitiv eine Frage an den Behandler wert, wenn nicht ohnehin PPH verordnet wurden. Das Sodbrennen spricht für einen ohnehin übersäuerten Magen, was schon bei ansonsten Gesunden Indikation für PPH wäre. Die Enzyme kommen knapp hinter dem Magenausgang aber nicht einmal mit dem quasi "normalen" Säurepegel zurecht.Weserberglaender hat geschrieben:Ich denke, das ist individuell verschieden ...
Abgesehen vom Gewicht gibt insbesondere die Stuhlbeschaffenheit Anzeichen dafür ob oder nicht das Kreon seine Wirkung tut. Fundierte, eindeutige und handhabbare Analysemethoden, um die eigene Enzymproduktion bzw. die Kreon-Wirksamkeit zu messen, sind meines Wissens nicht verfügbar. Es gibt da nicht im entferntesten einen sogenannten "Gold Standard", leider.
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lilli907
- Beiträge: 17
- Registriert: 2. Februar 2015, 20:01
Re: Nach über 1 Jahr Whipple op immer noch keine Gewichtszun
Hallo Elisa,
ich hatte das gleich Problem, ich bin 165cm und wog 47kg.
Ich habe darunter sehr gelitten - ständig gefroren, ständig Sprüche "Ess mal was" und vermutlich gut gemeinte Ratschläge. Dennoch fühlte ich mich sehr unwohl.
Meine OP ist 5 Jahre her und ich habe seit etwa 1 Jahr langsam aber stetig zugenommen. Einen Grund, warum dies erst 4 Jahre nach der OP geschieht, ist nicht vorzuweisen.
Ich wiege mittlerweile 58-60 kg - es schwankt, fühle mich aber durchaus wohler und finde jetzt ohne Probleme Hosen in meiner Größe. Auch frieren tue ich nicht mehr. Ich fühle mich gestärkt und kraftvoller.
Mein Arzt hat immer an mich geglaubt und mir eingeredet, dass es irgendwann automatisch kommen wird (Zunahme) ich der Sache aber Zeit geben müsse...
Genauso ist es gekommen!
Gib die Hoffnung nicht auf...
Alles Gute
ich hatte das gleich Problem, ich bin 165cm und wog 47kg.
Ich habe darunter sehr gelitten - ständig gefroren, ständig Sprüche "Ess mal was" und vermutlich gut gemeinte Ratschläge. Dennoch fühlte ich mich sehr unwohl.
Meine OP ist 5 Jahre her und ich habe seit etwa 1 Jahr langsam aber stetig zugenommen. Einen Grund, warum dies erst 4 Jahre nach der OP geschieht, ist nicht vorzuweisen.
Ich wiege mittlerweile 58-60 kg - es schwankt, fühle mich aber durchaus wohler und finde jetzt ohne Probleme Hosen in meiner Größe. Auch frieren tue ich nicht mehr. Ich fühle mich gestärkt und kraftvoller.
Mein Arzt hat immer an mich geglaubt und mir eingeredet, dass es irgendwann automatisch kommen wird (Zunahme) ich der Sache aber Zeit geben müsse...
Genauso ist es gekommen!
Gib die Hoffnung nicht auf...
Alles Gute

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Gudrun Sandler
- Beiträge: 2
- Registriert: 9. März 2008, 11:16
Re: Nach über 1 Jahr Whipple op immer noch keine Gewichtszun
Hallo Elisa,
ich wurde 2001 Pankreatotaltektomiert, bin 170 groß und wog damals nur noch 49 Kilo. Bis 2008 nahm ich Pankreon zum Essen, mein Stuhl war weich und der Geruch war ekelhaft. Hatte auch Blähungen und sehr laute Darmgeräusche. Da das Pankreon vom Markt genommen wurde, und ich auf die anderen Enzyme Magenbeschwerden und Übelkeit bekam, setzte ich die Enzyme ab.
Was passierte? Der Stuhl ist, je nachdem was ich esse, mal weich mal etwas fester. der Stuhl stinkt fast nicht mehr und ich wiege jetzt 72kg. Die Darmgeräusche und Blähungen sind selten. Ich esse alles auch mal Schnitzel mit Pommes oder eine Schweinshaxe mit Kraut.
Ob ein Heilpraktiker helfen kann muss man ausprobieren. Ich gehe regelmäßig zur Osteopathie und bin für mich davon überzeugt dass mir das sehr hilft und geholfen hat.
Es ist auch sehr wichtig dass man die Krankheit annimmt und versucht mir ihr zu leben. Nach dem Motto: Nicht die Krankheit beherrscht mich, sondern ich die Krankheit.
Wünsche dir Kraft und Geduld
Gudrun Sandler
ich wurde 2001 Pankreatotaltektomiert, bin 170 groß und wog damals nur noch 49 Kilo. Bis 2008 nahm ich Pankreon zum Essen, mein Stuhl war weich und der Geruch war ekelhaft. Hatte auch Blähungen und sehr laute Darmgeräusche. Da das Pankreon vom Markt genommen wurde, und ich auf die anderen Enzyme Magenbeschwerden und Übelkeit bekam, setzte ich die Enzyme ab.
Was passierte? Der Stuhl ist, je nachdem was ich esse, mal weich mal etwas fester. der Stuhl stinkt fast nicht mehr und ich wiege jetzt 72kg. Die Darmgeräusche und Blähungen sind selten. Ich esse alles auch mal Schnitzel mit Pommes oder eine Schweinshaxe mit Kraut.
Ob ein Heilpraktiker helfen kann muss man ausprobieren. Ich gehe regelmäßig zur Osteopathie und bin für mich davon überzeugt dass mir das sehr hilft und geholfen hat.
Es ist auch sehr wichtig dass man die Krankheit annimmt und versucht mir ihr zu leben. Nach dem Motto: Nicht die Krankheit beherrscht mich, sondern ich die Krankheit.
Wünsche dir Kraft und Geduld
Gudrun Sandler