ich bin neu hier und würde gerne ein bisschen was schreiben und hoffe, dass ihr mir ein paar tipps geben könnt.
Zu mir:
Mein Name ist Pascal und ich bin 29, männlich, 173cm groß und wiege akt. 79 kg, Bewegung relativ viel (könnte aber etwas mehr sein), nicht raucher und trinke keinen Alkohol
.
Krankheitsgeschichte:
Ich habe nun seit 2010 immer wieder Beschwerden (alle paar Wochen) im Oberbauch, bin unheimlich müde, antriebslos, habe Verdauungsprobleme, Appetitlosigkeit, Übelkeit und kann auch zum Teil nichts mehr essen (als wenn der Hals „zu macht“). Ich war wegen diesen Symptomen bei 3 verschiedenen Ärzten.
Der erste Arzt hat mich mehrfach untersucht und meinte „Sie haben einen Reizmagen, das haben sehr sehr viele Menschen in ihrem Alter.“ Ich war sehr verwundert, da ich damals noch 24 war und sowas noch nie gehört habe! Das war mir nicht geheuer und ich bin dann zu einem anderem Arzt.
Der zweite Arzt hat mich untersucht, hat Blutabgenommen und sagte mir dann, er hätte nichts gefunden. Da es mir aber richtig dreckig ging, bin ich wieder zu ihm hin. Als er mich im Wartezimmer als Hypochonder bezeichnet hat, bin ich zu einem dritten Arzt gegangen.
Als ich beim dritten Arzt war, waren die akuten Symptome („leider“) schon wieder abgeklungen, so konnte ich im nur schildern was mit mir los war. Ich bin dann beim nächsten sehr schlimmen schub wieder zu ihm hin. Er hat dann eine Magen/Darmspiegelung vornehmen lassen, diese (wieder) ohne Befund. Blutabnahmen waren alle in Ordnung. Also habe ich es "ausgesessen".
Nun habe ich Anfang Februar eine Grippe gehabt, ich konnte wieder nichts essen, mir ging es tierisch schlecht, Oberbauchschmerzen, mein Kreislauf hat einmal komplett versagt. Dieses Mal wurden die Symptome auf die Grippe geschoben.
In der Nacht von Freitag auf Samstag, ging es mir dann so schlecht, extrem starke Kopfschmerzen, Schüttelfrost und ich konnte nicht mehr klar denken/reden (ich denke das kommt aber nicht von der BSD?!) und musste somit ins Krankenhaus. Im Krankenhaus wurde mir sofort Blut abgenommen und ich wurde stationär aufgenommen.
Die Kopfschmerzen empfanden die Ärzte dort als nicht so schlimm, jedoch meine Lipase-Werte waren bei 539 (norm. 0-60),GOT 21 (norm.0-50), GPT 27 (norm. 0-50) ich wurde auf Schonkost gesetzt und habe 4 Tage, 1,5-2 Liter Flüssigkeit über einen Tropf erhalten. Untersuchungen waren: Ultraschall, Ultraschall mit Kontrastmittel, Sonographie und MRT.
Als ich, nach 6 Tagen, entlassen wurde waren meine Werte Lipase 190 (norm. 0-60), GOT 58 (norm 0-50), GPT 115 (norm 0-50), CHE 12989 (norm.5320-12900). Ich habe die Ärzte gefragt, wie es sein kann, dass es die letzten Jahre nicht entdeckt wurde, weil es waren immer identische Symptome. Antwort war, die Lipase-Werte, werden im normalfall bei einer Blutuntersuchung nicht angefordert...
Nun bin ich wieder bei meinem normalen Arzt, habe aber das Gefühl, dass alle überfordert sind. Ich werde Woche für Woche krankgeschrieben, aber es ändert ja nichts an meinen Werten! Oder täusche ich mich da?
Ich soll mich „Fettarm“ ernähren, mache ich schon seit 3,5 Wochen. Und dennoch war meine Lipase bei der letzten Untersuchung bei 195 (also wieder etwas höher). Medikamente bekomme ich keine. Die Krankschreibung rechtfertigt er damit, dass mein Kreislauf dem Stress nicht standhalten könnte…
Konkrete Antworten, was diese Lipase-Erhöhung bedeutet, habe ich weder im Krankenhaus noch von meinem Arzt erhalten. Ich habe mir nun das Buch „Gesund essen bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse“ gekauft, in dem Buch wird geschrieben „Lieber zu viele Enzyme als zu wenig“, hier stelle ich mir nun die Frage:
Meine Lipase-Werte sind ja schon hoch, heißt hoch nicht viele Enzyme? Müsste ich dann nicht eher weniger zu mir nehmen? Habt ihr dieses Buch auch? "kann" das was?
Habt ihr ähnliche Erfahrungen oder Tipps für mich?
Vielen lieben Dank!!!
Grüße
Pascal