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Meine Op ist jetzt knapp 4 Monate her und ich stelle in letzter Zeit fest, daß ich immer mehr Kreon benötige damit der Bauch nicht rumort bzw das ich keinen Durchfall habe. Bisher kam ich mit 1 - 2 Kreon 40000 zu den Hauptmahlzeit klar. Jetzt muss ich eigentlich zu allem Kreon nehmen. (Habe allerdings bisher nur die 40000) Werde mir Montag dann auch 25000 holen damit ich besser dosieren kann.
Ging das anderen auch so?
Sind das noch normale Einstellungsprozesse oder ist da was nicht ok?
Mein Internist untersucht am kommenden Montag auch endlich mal die Elastase
Meine Krankenkasse übernimmt nun das Kreon hat mir aber B12, Vit D, und Eisentabletten abgelehnt. Ich muss nun Atteste, Dosierempfehlungen und Laborberichte beibringen. Aber wir haben ja sonst nichts zu tun, gelle
Schönen Tag Euch allen und genauso viel Sonne wie hier.
meine Linksresektion ist nun gut 8 Monate her. Auch bei mir hat es sich mit den Kreon bis heute gesteigert und nun habe ich raus was ich so benötige. Ich denke das braucht ne Weile bis sich der Körper an die neue Situation gewöhnt. Ich nehme die 25.000 und 10.000 Einheiten. Damit komme ich am besten klar und habe das Gefühl das es bei mir besser ist wenn ich die kleineren Einheiten nehme und sie über das Essen verteile. Selbst wenn ich einen Naturjoghurt esse nehme ich eine 10.000er. Ich denke das würde eine ganze BSD ja auch produzieren. Ab und zu habe ich aber trotzdem dieses Grummeln im Unterbauch. Ich denke das ist wohl das was dann eben doch nicht so richtig verdaut wurde. Ob das nochmal besser wird, keine Ahnung, noch hoffe ich darauf weil ich bis heute immer noch merke das es doch noch mit allem besser wird. Ob nun Schmerzen, die Narbe, der Allgemeinzustand....
Meine Elastase lag nach der Op um die 70 und da geht es nicht ohne Kreon, seitdem habe ich den Wert nicht wieder bestimmen lassen, da ich mit Kreon gut zurecht komme verdauungstechnisch.
Bis auf Eisenmangel nach Op waren die Werte gut. Die Eisentabletten musste ich trotz des extrem zu tiefen Wert selbst bezahlen. Vielleicht hast du da ja mehr Glück als ich
Bei mir ist die Whipple-OP bereits zwei Jahre her.
Gleich nach der OP mußte ich Kreon hoch dosieren. Ich nehme morgens zum Frühstück 65000 E, mittags 105000 E und abends auch 65000 E. Wenn ich zusätzlich zwischendurch etwas esse, kommt darauf an, was und wieviel, nehme ich nochmals zwischen 10000 und 25000 E. Die Ärzte in Heidelberg haben mir seinerzeit gesagt, ich müsse hoch dosieren. Und trotzdem habe ich immer mal wieder Durchfall, manchmal völlig unverständlich, da ich nichts Falsches gegessen habe.
Ich denke manchmal, dass ich zu wenig gute Bakterien habe und deshalb die Verdauung nicht richtig klappt.
Bin daher auf der Suche nach einem Gastroenterologen, habe aber noch keinen gefunden, d.h. ich hatte mir mal einen ausgeguckt, der für mich noch erreichbar war. Der hat mich nicht mehr angenommen, da ich noch nicht bei ihm war und er keine neuen Patienten aufnimmt. Bin schon ziemlich verzweifelt deswegen.
Meine Krankenkasse übernimmt die Kreon übrigens nicht. Wie hast Du es fertiggebracht, dass Deine Kasse zahlt?
das verstehe ich nicht. Bei einer Pankreasinsuffizienz muss die Krankenkasse doch das KREON übernehmen.
Wird auf deinem Rezept auch immer die Diagnose drauf geschrieben?
Ich nehme nun seit 7 Jahren Kreon und immer hat die Krankenkasse die Kosten übernommen, natürlich muss ich
die Zuzahlung übernehmen. Aber im Quartal brauche ich je 200 25.000 EH und 200 40.000 EH., da liegt die Zuzahlung für
die 400 Hartkapseln knapp unter Euro 20,-.
Aber mein Hausarzt schreibt jedesmal die Diagnose mit auf das Rezept.
Ich bin auch bei der TKK und sie haben gleich nach Op due Kreon Kapseln übernommen. Mein Hausarzt schreibt auf das Rezept entweder die Diagnose Pankreasinsuffizienz oder Indikation und es gab nie Probleme.
Guten Abend,
meine Whipple-Op war vor 15 Jahren. Mittlerweile nehme ich täglich bis zu 20 Kreon 25000 zu den Mahlzeiten ein (je nach Fettgehalt) und habe manchmal auch noch einen Weichstuhl, der aber auch von anderen Nahrungsmittel kommen kann, u.a. Fruktose- Histamin-Intoleranz und Milcheiweiß-Unverträglichkeit (Kasein).
Kreon-Kps. wurden bei mir von Anfang an von der DAK bezahlt.
meine Whipple-Operation liegt nun 6 Monate zurück. Da mich niemand zur Kreon-Einnahme ordentlich unterrichtet hat, habe ich mir das Ganze selbst angelesen. Heute berechne ich vor jedem Essen - auch bei der kleinsten Zwischenmahlzeit - den Fettgehalt und nehme danach dann die entsprechende Menge Kreon ein. Wenn ich nicht ganz sicher bin - oder beim Essen in einem Speiselokal - gebe ich lieber noch einen kleinen Zuschlag auf die berechnete Menge Kreon. Ich habe über 6 Wochen jede Kleinigkeit aufgeschrieben und vor allem auch die Reaktionen vermerkt. Zwischenzeitlich habe ich mir eine Tabelle für die immer wiederkehrenden Speisen mit den entsprechenden Kreon-Mengen aufgestellt und komme damit prima zurecht. Bauchgrimmen und/oder Durchfall haben sich seitdem auf höchstens einmal pro Woche reduziert und auch dies werde ich noch wegbringen.
Je nach Zusammenstellung der täglichen 6 - 8 "Rationen" brauche ich täglich zwischen 200.000 und 300.000 Einheiten.
Die Krankenkasse hat bisher alle Verschreibungen akzeptiert.