Hallo ihr Lieben wende mich mal wieder an euch
Ich war ca 7 Wochen im St.Josef in Bochum und mußte mir eine Whipple Op unterziehen Es wurden der BSD Kopf und teile des Schwanz entfehrnt Daneben noch Galle Zwölffingerdarm diverse Lümpfknoten Blinddarm Die Op dauerte knapp 9 Stunden weil sie grosse Mühe hatten zu schneiden weil die BSD so verhärtet war und ziehmlich verwachsen Laut Ärzte ist die Op dann aber doch gut verlaufen aber komischerweise hat sich nach der Op im restpankreas wieder eine Zyste gebildet Deswegen habe ich links immer noch eine Draynage die wohl noch einige Zeit dort verbleibt und von Zeit zur Zeit gelupft wird Bin zwar wieder zu Hause aber irgendwie komme ich nicht so recht auf die Beine Schon die kleinste Anstrengung kostet sehr viel kraft und ich bin immer ziemlich kaputt und die Schmerzen sind die letzten Tage auch wieder mehr geworden besonders im Oberbauch wo ja nach der Op eigentlich keine mehr sein sollten Manchmal hab ich ein Gefühl im Bauch als wenn da ein grosses Loch ist was mit Luft gefüllt ist Mit dem Essen Klappt es auch noch nicht gut Appetit ist zwar da kann aber nur kleinste Mengen zur mir nehmen und die wandern meist ziemlich schnell als Durchfall in die Toilette obwohl ich momentan viel Kreon nehme im Moment wiege ich bei einer grösse von 175 noch 52 kg und habe ein wenig Angst das es noch weiter runter geht Mein Blutzuckerwert ist auch die reinste Achterbahn mal in Ordnung und dann plötzlich zwischen 3-400 Die Ärzte meinen die beschriebenen Probleme würden sich mit der Zeit wieder einspielen habe aber trotzdem Angst das ich nicht mehr ganz Fit werde
nach Whipple Op
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doroblume
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Re: nach Whipple Op
Ich hatte am 18.März auch eine duodenohemipakreation nach Whipple.Nach 2 Tagen Intensiv wurde ich auf Normal verlegt.ydas Klammermaterial wurde am 30.03 entfernt.Eigentlich hätte ich nach 14 Tagen entlassen werden können aber das Drainasesekret war nicht sauber und ich musste 7 Tage länger im Krankenhaus verbleiben.Auch ich hatte zu Beginn des Kostaufbaues einige Tage Probleme denn ich hate viel Luft im Gedärmel und somit war auch wenig Hunger vorhanden.Ich habe dann dem Ganzen etwas Schwung gegeben, indem ich mit kleinen Portionen mir Hunger angefüttet habe.Mir ging es 3-4 Wochen Zuhause recht mies.Ich war schlapp hatte ein großes Schlafbedürfnis und ich glaubte schon ich komme nie wieder auf die Beine.Ach ja, ich entwickelte keine Diabets und nehme 30000 Kreon zu den Mahlzeiten.So wurde es mir im Krankenhaus beigebracht und ich fahre damit gut.Zur Erklärung, ich bin seit 35 Jahren Magenreduziert und seit 10 Jahren Stoma Träger.
Jetzt, am 09.5. geht es mir seit einigen Tagen recht gut.Ich kann meinen Haushalt versorgen und fahre am 11.05 für 3 Wochen zur reha.ich hoffe, ich kann allen die eine Wipple Op vor sich haben, etwas Mut machen.Das Leben geht weiter und auch wenn man nach der OP denkt es geht nie aufwärts, es geht weiter mit Mut und Zuversicht.Ich habe auch heute noch Schmerzen im Bauch, aber auch das wird vergehen.
Allen denen es heute nicht gut geht, wümsche ich gute Besserung.
Jetzt, am 09.5. geht es mir seit einigen Tagen recht gut.Ich kann meinen Haushalt versorgen und fahre am 11.05 für 3 Wochen zur reha.ich hoffe, ich kann allen die eine Wipple Op vor sich haben, etwas Mut machen.Das Leben geht weiter und auch wenn man nach der OP denkt es geht nie aufwärts, es geht weiter mit Mut und Zuversicht.Ich habe auch heute noch Schmerzen im Bauch, aber auch das wird vergehen.
Allen denen es heute nicht gut geht, wümsche ich gute Besserung.
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Leopold
- Beiträge: 38
- Registriert: 6. Februar 2015, 16:00
Re: nach Whipple Op
Hallo Allerseits,
bei mir wurde im September 14 eine Whipple-OP (Pankreaskopf, Zwölffingerdarm, Gallenblase, halber Magen) durchgeführt und im November 14 die linke Niere mit einem weiteren Karzinom entfernt. Leider erfolgte in der Klinik keine Ernährungsberatung. Mein Hausarzt hat mir geraten zum Frühstück 25.000, zum Mittag- und Abendessen jeweils 40.000 Einheiten Kreon einzunehmen. Diese Regelung hat zu erheblichen Problemen geführt. Auch in der Reha wurde diese Handhabung beibehalten und keiner hat mir gesagt, dass ich zu jeder Essenseinnahmen - in der Reha 6 - 7 Zeiten - jeweils Kreon nehmen muss, so dass ich dort noch einmal 2 kg abgenommen habe. Erst im Januar 2015 habe ich mich selbst eingelesen und rechne seit dieser Zeit vor jeder Essenseinnahme so exakt wie möglich den Fettgehalt der Speisen aus. Je Gramm Fett rechne ich mit 2.000 Einheiten und lege dann noch einmal eine kleine "Schippe" obendrauf, um sicher zu gehen. Von Mitte Januar bis Ende Februar habe ich exakte Aufzeichnungen über die eingenommenen Speisen, die eingenommenen Einheiten an Kreon und die jeweiligen Wirkungen geführt. Aus dem Ganzen ergab sich dann eine alphabetische Tabelle, so dass ich heute nur mehr kurz nachschauen muss und dann die richtige Dosierung finde. Mit dieser Methode konnte ich seit Mitte Februar rd. 4,5 kg zunehmen und es zeichnet sich ab, dass es so weitergehen kann.
Ich habe der Reha-Klinik nach diesen Erfahrungen einen "netten" Brief geschrieben und bei dem darauf folgenden Rückruf meine klare Meinung gesagt. Ich denke, dort wird Gleiches nicht nocheinmal vorkommen.
Leider hat sich bei uns in Regensburg noch kein Gesprächskreis aus Betroffenen gebildet, obwohl der AdP dies Regional vorgesehen hat. Ich hoffe, dass ich dies im laufenden Jahr ändern kann. Jeder von uns Betroffenen versucht, sich möglichst selbst zu helfen, obwohl wir uns bei gemeinsamen Gesprächen gegenseitig helfen können.
Vielleicht liest der Eine oder Andere aus meiner Gegend diese Ausführungen. Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen.
Gerd Leopold
bei mir wurde im September 14 eine Whipple-OP (Pankreaskopf, Zwölffingerdarm, Gallenblase, halber Magen) durchgeführt und im November 14 die linke Niere mit einem weiteren Karzinom entfernt. Leider erfolgte in der Klinik keine Ernährungsberatung. Mein Hausarzt hat mir geraten zum Frühstück 25.000, zum Mittag- und Abendessen jeweils 40.000 Einheiten Kreon einzunehmen. Diese Regelung hat zu erheblichen Problemen geführt. Auch in der Reha wurde diese Handhabung beibehalten und keiner hat mir gesagt, dass ich zu jeder Essenseinnahmen - in der Reha 6 - 7 Zeiten - jeweils Kreon nehmen muss, so dass ich dort noch einmal 2 kg abgenommen habe. Erst im Januar 2015 habe ich mich selbst eingelesen und rechne seit dieser Zeit vor jeder Essenseinnahme so exakt wie möglich den Fettgehalt der Speisen aus. Je Gramm Fett rechne ich mit 2.000 Einheiten und lege dann noch einmal eine kleine "Schippe" obendrauf, um sicher zu gehen. Von Mitte Januar bis Ende Februar habe ich exakte Aufzeichnungen über die eingenommenen Speisen, die eingenommenen Einheiten an Kreon und die jeweiligen Wirkungen geführt. Aus dem Ganzen ergab sich dann eine alphabetische Tabelle, so dass ich heute nur mehr kurz nachschauen muss und dann die richtige Dosierung finde. Mit dieser Methode konnte ich seit Mitte Februar rd. 4,5 kg zunehmen und es zeichnet sich ab, dass es so weitergehen kann.
Ich habe der Reha-Klinik nach diesen Erfahrungen einen "netten" Brief geschrieben und bei dem darauf folgenden Rückruf meine klare Meinung gesagt. Ich denke, dort wird Gleiches nicht nocheinmal vorkommen.
Leider hat sich bei uns in Regensburg noch kein Gesprächskreis aus Betroffenen gebildet, obwohl der AdP dies Regional vorgesehen hat. Ich hoffe, dass ich dies im laufenden Jahr ändern kann. Jeder von uns Betroffenen versucht, sich möglichst selbst zu helfen, obwohl wir uns bei gemeinsamen Gesprächen gegenseitig helfen können.
Vielleicht liest der Eine oder Andere aus meiner Gegend diese Ausführungen. Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen.
Gerd Leopold