V.a. Malignität
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Maedi89
- Beiträge: 17
- Registriert: 7. August 2015, 21:45
V.a. Malignität
Hallo zusammen,
ich bin eine Angehörige, genauer gesagt die Tochter.
Meiner Mutter - 48 !!! Jahre alt - ging es länger schon etwas schlecht. Unspezifische Symptome wie Bauchschmerzen, Rückenschmerzen..... nachdem auf den Verdacht der Magenschleimhautentzündung hin und ihrer Behandlung keine Besserung eingetreten war wurde eine großes Blutbild gemacht. Der Lipasewert war um das 7 fache erhöht.
Daraufhin ging es ins Krankenhaus.
Es folgte eine Sonographie. Bauchspeicheldrüsenkopf ist vergrößert.
Endoskopische Sonographie und ERCP .....
Mittlerweile verfärbt sich der Stuhlgang gelb grau .... in Form von Durchfall.
Es stellte sich heraus, dass der Gallengang verengt ist, aber nicht wie gehofft durch einen Stein, sondern durch eine Gewebsveränderung vom Bauchspeicheldrüsenkopf ausgehend. 5 mm.....
Sie wissen allerdings nicht was und wie viel im Kopf wächst oder gar im Corpus....
Am Mittwoch steht die Whipple OP an - geplant sind 7-8 Stunden.
Laut Arztbericht:
Malignitätsverdächtige intraduktale papillär muzinöszystische Neoplasie.
Klar machen wir uns furchtbare Sorgen..... zumal wir auch nicht wissen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es tatsächlich bösartig ist.
Meiner Recherchen nach ist es doch sehr wahrscheinlich ....
Hat jemand eine ähnliche Diagnose bzw kann etwas mit unserer anfangen?
Im Falle eines Falles - kennt jemand die Klinik Santa Croce in der ital. Schweiz?
Eine klassisch homöopathische Klinik, die aber auch die Schulmedizin noch praktiziert \ kombiniert.
Um Antworten und Informationen - egal welcher Art - wäre ich sehr dankbar!!!
Viele Grüße
ich bin eine Angehörige, genauer gesagt die Tochter.
Meiner Mutter - 48 !!! Jahre alt - ging es länger schon etwas schlecht. Unspezifische Symptome wie Bauchschmerzen, Rückenschmerzen..... nachdem auf den Verdacht der Magenschleimhautentzündung hin und ihrer Behandlung keine Besserung eingetreten war wurde eine großes Blutbild gemacht. Der Lipasewert war um das 7 fache erhöht.
Daraufhin ging es ins Krankenhaus.
Es folgte eine Sonographie. Bauchspeicheldrüsenkopf ist vergrößert.
Endoskopische Sonographie und ERCP .....
Mittlerweile verfärbt sich der Stuhlgang gelb grau .... in Form von Durchfall.
Es stellte sich heraus, dass der Gallengang verengt ist, aber nicht wie gehofft durch einen Stein, sondern durch eine Gewebsveränderung vom Bauchspeicheldrüsenkopf ausgehend. 5 mm.....
Sie wissen allerdings nicht was und wie viel im Kopf wächst oder gar im Corpus....
Am Mittwoch steht die Whipple OP an - geplant sind 7-8 Stunden.
Laut Arztbericht:
Malignitätsverdächtige intraduktale papillär muzinöszystische Neoplasie.
Klar machen wir uns furchtbare Sorgen..... zumal wir auch nicht wissen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es tatsächlich bösartig ist.
Meiner Recherchen nach ist es doch sehr wahrscheinlich ....
Hat jemand eine ähnliche Diagnose bzw kann etwas mit unserer anfangen?
Im Falle eines Falles - kennt jemand die Klinik Santa Croce in der ital. Schweiz?
Eine klassisch homöopathische Klinik, die aber auch die Schulmedizin noch praktiziert \ kombiniert.
Um Antworten und Informationen - egal welcher Art - wäre ich sehr dankbar!!!
Viele Grüße
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Allende
- Beiträge: 327
- Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09
Re: V.a. Malignität
Ich denke, du hast selbst schon viel gelesen. Der Verdacht eines MD - IPMN wurde von den Ärzten geäußert. Es gibt also keine Alternative zur Resektion. Es gibt nur einen Minivorteil- IPMNs wachsen nicht so schnell, deine Mutter könnte sich noch eine Zweitmeinung einholen und den für sie besten Chirurgen.
Viel Glück für euch!!
Viel Glück für euch!!
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Maedi89
- Beiträge: 17
- Registriert: 7. August 2015, 21:45
Re: V.a. Malignität
Hallo Allende,
danke für deine Antwort.
Das mit dem langsamen Wachstum habe ich auch schon gelesen. Besteht die Möglichkeit, dass es sich noch um ein Ca in situ handelt?
Und wie hängt diese Diagnose mit der Metastasierungwahrscheinlichkeit zusammen?
Normalerweise metastasiert ein Pancreas Ca recht schnell .....
Liebe Grüße
danke für deine Antwort.
Das mit dem langsamen Wachstum habe ich auch schon gelesen. Besteht die Möglichkeit, dass es sich noch um ein Ca in situ handelt?
Und wie hängt diese Diagnose mit der Metastasierungwahrscheinlichkeit zusammen?
Normalerweise metastasiert ein Pancreas Ca recht schnell .....
Liebe Grüße
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Allende
- Beiträge: 327
- Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09
Re: V.a. Malignität
Ich habe gerade überlegt, ob ich mich ein wenig in die fachliche Diskussion mit dir begeben sollte. Aber am Ende wäre das orakeln. Ich wünsche deiner Mutter natürlich, dass die Geschichte noch gutartig ist. Das ändert aber nichts an der OP , da ja die Gallengänge schon eingeengt werden. Danach wünsche ich ihr natürlich im Tumorstaging überall eine "0"!!
Bei einer kleinen Fortbildung in Leipzig sagte mir ein Chirurg aus Greifswald , wenn du das Glück hast operabel zu sein, dann hast du gute Chancen nach OP auf 5-7 Jahre. Ich weiß, dass klingt jetzt verrückt, für Pankreas CA ist das aber ein spitzen Wert! Hier im Forum gibt es aber viele, die schon viel länger haben.
Also!- ich denke , mit Einschränkungen wird alles gut! Aber OP muss!!
Bei einer kleinen Fortbildung in Leipzig sagte mir ein Chirurg aus Greifswald , wenn du das Glück hast operabel zu sein, dann hast du gute Chancen nach OP auf 5-7 Jahre. Ich weiß, dass klingt jetzt verrückt, für Pankreas CA ist das aber ein spitzen Wert! Hier im Forum gibt es aber viele, die schon viel länger haben.
Also!- ich denke , mit Einschränkungen wird alles gut! Aber OP muss!!
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Maedi89
- Beiträge: 17
- Registriert: 7. August 2015, 21:45
Re: V.a. Malignität
Hallo Allende,
da hast du absolut Recht - mir ist ganz bewusst, dass das was ich hier überhaupt mache orakeln ist.
Ich weiß, es ist völlig sinnfrei, aber ich möchte einfach so viel wie möglich wissen, weil es mir das Gefühl gibt, dass ich dann besser "vorbereitet" bin was auf uns zukommt.
Darf ich fragen warum du hier im Forum bist? Also ob du ein Betroffener, Angehöriger oder gar jemand vom Fach bist?
Ich bin Zytoassistentin und arbeite in einem Labor - die Krebsvorsorge der Frauenheilkunde.
Ein kompletter medizinischer Laie bin ich nicht.
Ich kann und möchte auch nicht mit dem Rest meiner Familie drüber reden, weil diese schon mit der Tatsache an sich und der bevorstehenden OP überfordert sind und ich nicht zusätzlich noch Angst machen will (aus Versehen!)
Mit was ich nach wie vor nicht viel anfangen kann:
der sonografischen Beurteilung des Corpus - mäßig erweitert (normal für eine chron. Pankreatitis??) oder atyp. Befund???
Und was soll eine "Salz - Pfeffer- Struktur" bedeuten? Kenne ich auch aus meinem Beruf - aber bei mir bedeutet diese Salz-Pfeffer-Struktur in der Exfoliativ - Zytologie nichts gutes.Es gilt bei uns als ein Kriterium zur Feststellung einer Präkanzerose des Plattenepithel der tiefen Schichten - also bei einem Plattenepithel Ca in situ an der Zervix.
Und da blicke ich eben nicht ganz durch.
Als ich mir heute noch den Arztbericht durchlas, fiel mir auf, dass von einer Stenose IM (!!!) Pankreaskopf die Rede war - 5mm und von einer prästenotischen Dilatation auf 8 mm, welche sich ringförmig im Kopf aufschiebt.
Ich weiß, dass kein Weg an der OP vorbeigeht. Das sollte nie zur Diskussion stehen.
Wie gesagt, das oraklen hilft mir besser damit umzugehen (nein - verrückt machen tut es mich nicht
)
Und ich würde mich wirklich freuen, wenn du mir noch einmal antworten würdest
da hast du absolut Recht - mir ist ganz bewusst, dass das was ich hier überhaupt mache orakeln ist.
Ich weiß, es ist völlig sinnfrei, aber ich möchte einfach so viel wie möglich wissen, weil es mir das Gefühl gibt, dass ich dann besser "vorbereitet" bin was auf uns zukommt.
Darf ich fragen warum du hier im Forum bist? Also ob du ein Betroffener, Angehöriger oder gar jemand vom Fach bist?
Ich bin Zytoassistentin und arbeite in einem Labor - die Krebsvorsorge der Frauenheilkunde.
Ein kompletter medizinischer Laie bin ich nicht.
Ich kann und möchte auch nicht mit dem Rest meiner Familie drüber reden, weil diese schon mit der Tatsache an sich und der bevorstehenden OP überfordert sind und ich nicht zusätzlich noch Angst machen will (aus Versehen!)
Mit was ich nach wie vor nicht viel anfangen kann:
der sonografischen Beurteilung des Corpus - mäßig erweitert (normal für eine chron. Pankreatitis??) oder atyp. Befund???
Und was soll eine "Salz - Pfeffer- Struktur" bedeuten? Kenne ich auch aus meinem Beruf - aber bei mir bedeutet diese Salz-Pfeffer-Struktur in der Exfoliativ - Zytologie nichts gutes.Es gilt bei uns als ein Kriterium zur Feststellung einer Präkanzerose des Plattenepithel der tiefen Schichten - also bei einem Plattenepithel Ca in situ an der Zervix.
Und da blicke ich eben nicht ganz durch.
Als ich mir heute noch den Arztbericht durchlas, fiel mir auf, dass von einer Stenose IM (!!!) Pankreaskopf die Rede war - 5mm und von einer prästenotischen Dilatation auf 8 mm, welche sich ringförmig im Kopf aufschiebt.
Ich weiß, dass kein Weg an der OP vorbeigeht. Das sollte nie zur Diskussion stehen.
Wie gesagt, das oraklen hilft mir besser damit umzugehen (nein - verrückt machen tut es mich nicht
Und ich würde mich wirklich freuen, wenn du mir noch einmal antworten würdest
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URM
- Beiträge: 38
- Registriert: 23. Mai 2015, 17:19
Re: V.a. Malignität
Hallo Maedi89,
ich (54) möchte dir von meiner "Erfahrung" berichten.
Anfang diesen Jahres wurde bei mir (unter anderem) auch eine IPMN im Pankreas-Corpus gefunden.
*Ich litt seit vielen Jahren immer wieder an Bauch u. Rückenschmerzen, welche immer als Magen.- u. Rückenproblemen diagnostisiert und auch behandelt wurden.
Mir wurde Sport und (gefühlte) 100kg Pantoprazol in all den Jahren verschrieben.*
Mitte Dez. waren dann die Schmerzen so wahnsinnig stark, dass ich weder essen noch trinken konnte; und fast nur noch im Bett lag (und DAS heißt bei mir was). Ich dachte das wird schon wieder; wie immer.
Als es aber garnicht besser wurde ging ich nach Weihnachten doch mal zu meinem "neuen" Doc.
Es wurde zum
""1. Mal""
eine Blutuntersuchung gemacht und siehe da: all meine "Werte" waren erschreckend hoch!!!
"Hochgradige BSD-Entzündung!!!"
Mein Doc wollte mich sofort ins KH einweisen, aber ich habe den Ernst der Lage nicht wahr haben wollen. Erst als eine Freundin (Krankenschwester) von mir, mir drastisch ins Gewissen geredet hat und die Lebensbedrohlichkeit vor Augen gehalten hat UND mein Doc nach 10 Tagen die Verantwortung nicht mehr übernehmen wollte, ging ich dann doch ins KH.
Gott sei Dank!!!
Denn schon bei der normalen Sono hatten sie einige "Veränderungen" gesehen.
Es wurde dann noch ein: CT, MRT, ERCP, Endosono gemacht und der Verdacht auf eine IPMN (7mm) wurde dann bestätigt. Und nach 1 Woche, durch eine Punktion per Endoskopie/sono hieß es:
Malignität: 50% !!!!!
Mitte Febr.; während der Whipple-OP wurde dann festgestellt, dass mein Pankreas-Schwanz durch den vielen BSD-Entzündungen (ha ha: Magen.-u. Rückenprobleme)
""TOTAL"" hinüber war.
Der Chirurg untersuchte während der OP ganz genau den BSD-Kopf; der war wohl völlig gesund; so switchten sie direkt um,
auf eine "Erweiterte Links-Resektion" mit Gallenblasen-Resektion.
Mir ist also der Kopf und ein winziges Stückchen des Corpus geblieben.
Der Tumor war sehr bedenklich, aber alle entfernten Lymphen waren "sauber".
Also brauchte ich keine Chemo.
Gott sei Dank.
Zwei Wochen nach der OP bin ich nach Bad Driburg zur Reha in die Caspar-Heinrich Klinik.
Welche SEHR zu empfehlen ist.
Leider bin ich zwar immer noch nicht fit, muß nochmal unters Messer wegen einer Invagination vom Dünndarm; aber ich höre nie auf, "positiv" zu denken.
DAS ist das WICHTIGSTE was auch IHR machen müßt.
Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen deiner Ängste nehmen.
(Natürlich kann ich die Gefühle und Ängste eines Angehörigen nicht nachempfinden)
Mit diesen Worten wünsche ich deiner Mutter (euch) ALLES ALLES GUTE !!!!!!!!!!!
LG
URM
ich (54) möchte dir von meiner "Erfahrung" berichten.
Anfang diesen Jahres wurde bei mir (unter anderem) auch eine IPMN im Pankreas-Corpus gefunden.
*Ich litt seit vielen Jahren immer wieder an Bauch u. Rückenschmerzen, welche immer als Magen.- u. Rückenproblemen diagnostisiert und auch behandelt wurden.
Mir wurde Sport und (gefühlte) 100kg Pantoprazol in all den Jahren verschrieben.*
Mitte Dez. waren dann die Schmerzen so wahnsinnig stark, dass ich weder essen noch trinken konnte; und fast nur noch im Bett lag (und DAS heißt bei mir was). Ich dachte das wird schon wieder; wie immer.
Als es aber garnicht besser wurde ging ich nach Weihnachten doch mal zu meinem "neuen" Doc.
Es wurde zum
""1. Mal""
eine Blutuntersuchung gemacht und siehe da: all meine "Werte" waren erschreckend hoch!!!
"Hochgradige BSD-Entzündung!!!"
Mein Doc wollte mich sofort ins KH einweisen, aber ich habe den Ernst der Lage nicht wahr haben wollen. Erst als eine Freundin (Krankenschwester) von mir, mir drastisch ins Gewissen geredet hat und die Lebensbedrohlichkeit vor Augen gehalten hat UND mein Doc nach 10 Tagen die Verantwortung nicht mehr übernehmen wollte, ging ich dann doch ins KH.
Gott sei Dank!!!
Denn schon bei der normalen Sono hatten sie einige "Veränderungen" gesehen.
Es wurde dann noch ein: CT, MRT, ERCP, Endosono gemacht und der Verdacht auf eine IPMN (7mm) wurde dann bestätigt. Und nach 1 Woche, durch eine Punktion per Endoskopie/sono hieß es:
Malignität: 50% !!!!!
Mitte Febr.; während der Whipple-OP wurde dann festgestellt, dass mein Pankreas-Schwanz durch den vielen BSD-Entzündungen (ha ha: Magen.-u. Rückenprobleme)
""TOTAL"" hinüber war.
Der Chirurg untersuchte während der OP ganz genau den BSD-Kopf; der war wohl völlig gesund; so switchten sie direkt um,
auf eine "Erweiterte Links-Resektion" mit Gallenblasen-Resektion.
Mir ist also der Kopf und ein winziges Stückchen des Corpus geblieben.
Der Tumor war sehr bedenklich, aber alle entfernten Lymphen waren "sauber".
Also brauchte ich keine Chemo.
Gott sei Dank.
Zwei Wochen nach der OP bin ich nach Bad Driburg zur Reha in die Caspar-Heinrich Klinik.
Welche SEHR zu empfehlen ist.
Leider bin ich zwar immer noch nicht fit, muß nochmal unters Messer wegen einer Invagination vom Dünndarm; aber ich höre nie auf, "positiv" zu denken.
DAS ist das WICHTIGSTE was auch IHR machen müßt.
Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen deiner Ängste nehmen.
(Natürlich kann ich die Gefühle und Ängste eines Angehörigen nicht nachempfinden)
Mit diesen Worten wünsche ich deiner Mutter (euch) ALLES ALLES GUTE !!!!!!!!!!!
LG
URM
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Maedi89
- Beiträge: 17
- Registriert: 7. August 2015, 21:45
Re: V.a. Malignität
Hallo Urm,
vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag!!
In der Tat hast du mir noch mehr Hoffnung gegeben.... nach wie vor denke ich positiv!
Aber dein Beispiel zu lesen freut mich wirklich sehr!
Weil:
Vor zwei Jahren starb der Onkel meiner Mutter an BSDK und auch unser Nachbar mit 80 hat BSDK im Endstadium!
Und diese Tatsache an sich lies uns bei der Diagnose sehr zusammenzucken.
Wie erging es dir nach der Whipple OP?
Musst du jetzt auch zusätzlich Enzyme schlucken?
Hälts du etwas von Alternativer Medizin? Bsp. Santa Croce? (bei Interesse Klinik Santa Croce bei Google)
Unser Nachbar war jetzt dort. Eine Heilung wird es wohl nicht bei ihm geben, aber es geht ihm deutlich (!!!) besser wie vorher ...
Ich wünsche Dir alles alles Gute und das es weiterhin bergauf geht!
Aber bei deiner positiven Grundeinstellung kann ja fast nichts mehr schief gehen
Liebe Grüße
Maedi
vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag!!
In der Tat hast du mir noch mehr Hoffnung gegeben.... nach wie vor denke ich positiv!
Aber dein Beispiel zu lesen freut mich wirklich sehr!
Weil:
Vor zwei Jahren starb der Onkel meiner Mutter an BSDK und auch unser Nachbar mit 80 hat BSDK im Endstadium!
Und diese Tatsache an sich lies uns bei der Diagnose sehr zusammenzucken.
Wie erging es dir nach der Whipple OP?
Musst du jetzt auch zusätzlich Enzyme schlucken?
Hälts du etwas von Alternativer Medizin? Bsp. Santa Croce? (bei Interesse Klinik Santa Croce bei Google)
Unser Nachbar war jetzt dort. Eine Heilung wird es wohl nicht bei ihm geben, aber es geht ihm deutlich (!!!) besser wie vorher ...
Ich wünsche Dir alles alles Gute und das es weiterhin bergauf geht!
Aber bei deiner positiven Grundeinstellung kann ja fast nichts mehr schief gehen
Liebe Grüße
Maedi
-
URM
- Beiträge: 38
- Registriert: 23. Mai 2015, 17:19
Re: V.a. Malignität
Hallo Maedi,
danke für deine lieben Wünsche.
Nach der Whipple-OP ging es mir nicht so gut. Ich mußte 5 Tage auf der Intensiv-Station bleiben, weil ich aufgehört hatte zu atmen. Ich wurde 3 Tage künstlich beatmet und die letzten zwei Tage bekam ich Sauerstoff über eine sogenannte Brille.
Schmerzen hatte ich die erste Woche keine, dank PCA-Pumpe und Dipidolor. Aber als mein PCA-Zugang verstopft war und entfernt werden mußte fingen die Höllenqualen an. Ich mußte regelrecht nach dem Dipi.-Tropf betteln und heulte vor Schmerzen. Später wurde ich auf 5x täglich 2 Schmerztabletten (Vorbereitung für zu Hause) umgestellt. Dazwischen brauchte ich aber zusätzlich noch Schmerztropfen.
Also, es kommen sehr viele Schmerzen auf deine Mutter zu. Fang sie so gut auf, wie es dir möglich ist.
!!! aber jeder Mensch empfindet Schmerzen unterschiedlich stark !!!
Ich wünsche deiner Mutter, dass SIE nicht soviel leiden muß !!!
Zum Thema Enzyme:
Im KH bekam ich nach 1 Woche "KREON", welches ich ZUM Essen einnehmen mußte.
Leider bekam ich davon sehr heftige Verstopfung. Trotzdem SOLLTE ich es weiter nehmen.
Habe diese ca. 3 Monate genommen und mit Absprache meines Hausarztes dann abgesetzt, denn davon hatte ich zusätzliche Bauchschmerzen und NUR Verstopfungen.
Eigentlich soll man es ja auch nur wegen des Durchfalls nehmen, aber DASS hatte ich NIE.
Nehme bis heute kein Kreon mehr ein.
Zum Thema Homöopathie:
Darauf hatte ich auch meinen HA angesprochen, aber der meinte:
"ICH HALTE DAVON GARNICHTS; DAS BRINGT ABSOLUT NICHTS".
Tja, ich muß ihn das denn mal glauben.
Hmm; schade, denn ich bin ein absoluter Homöo.-Fan !!!
Ich hoffe, ich konnte dir hiemit helfen und dich etwas auf die Zeit nach der OP "vorbereiten".
Alles Liebe
URM
danke für deine lieben Wünsche.
Nach der Whipple-OP ging es mir nicht so gut. Ich mußte 5 Tage auf der Intensiv-Station bleiben, weil ich aufgehört hatte zu atmen. Ich wurde 3 Tage künstlich beatmet und die letzten zwei Tage bekam ich Sauerstoff über eine sogenannte Brille.
Schmerzen hatte ich die erste Woche keine, dank PCA-Pumpe und Dipidolor. Aber als mein PCA-Zugang verstopft war und entfernt werden mußte fingen die Höllenqualen an. Ich mußte regelrecht nach dem Dipi.-Tropf betteln und heulte vor Schmerzen. Später wurde ich auf 5x täglich 2 Schmerztabletten (Vorbereitung für zu Hause) umgestellt. Dazwischen brauchte ich aber zusätzlich noch Schmerztropfen.
Also, es kommen sehr viele Schmerzen auf deine Mutter zu. Fang sie so gut auf, wie es dir möglich ist.
!!! aber jeder Mensch empfindet Schmerzen unterschiedlich stark !!!
Ich wünsche deiner Mutter, dass SIE nicht soviel leiden muß !!!
Zum Thema Enzyme:
Im KH bekam ich nach 1 Woche "KREON", welches ich ZUM Essen einnehmen mußte.
Leider bekam ich davon sehr heftige Verstopfung. Trotzdem SOLLTE ich es weiter nehmen.
Habe diese ca. 3 Monate genommen und mit Absprache meines Hausarztes dann abgesetzt, denn davon hatte ich zusätzliche Bauchschmerzen und NUR Verstopfungen.
Eigentlich soll man es ja auch nur wegen des Durchfalls nehmen, aber DASS hatte ich NIE.
Nehme bis heute kein Kreon mehr ein.
Zum Thema Homöopathie:
Darauf hatte ich auch meinen HA angesprochen, aber der meinte:
"ICH HALTE DAVON GARNICHTS; DAS BRINGT ABSOLUT NICHTS".
Tja, ich muß ihn das denn mal glauben.
Hmm; schade, denn ich bin ein absoluter Homöo.-Fan !!!
Ich hoffe, ich konnte dir hiemit helfen und dich etwas auf die Zeit nach der OP "vorbereiten".
Alles Liebe
URM
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Weserberglaender
- Beiträge: 104
- Registriert: 21. April 2012, 14:10
Re: V.a. Malignität
Kann sein, muss aber nicht.URM hat geschrieben:... Also, es kommen sehr viele Schmerzen auf deine Mutter zu...
Bei meiner ersten Pankreas-OP hatte ich stärkere Schmerzen, die aber mit PDA und Dipidolor erträglich waren.
Bei der zweiten OP war nach 3 Tagen Schluss mit der PDA. Ich habe dann nur noch Novalgin bekommen. Nach einer Woche habe ich die auch weggelassen und konnte schmerzfrei durch das KH laufen.
Das mit den Schmerzen kann also ganz unterschiedlich sein. Sich auf das "Schlimmste" vorzubereiten kann aber sicher nicht schaden.
LG, Bernd
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Portugal
- Beiträge: 60
- Registriert: 9. Juni 2012, 13:13
Re: V.a. Malignität
Das mit den Schmerzen muss nicht sein. Meine PDA lag 11 Tage.
Viel Glück
Mit freundlichem Gruß
Portugal
Viel Glück
Mit freundlichem Gruß
Portugal