Hallo ich bin neu hier.
Uschka weiblich 63 Jahre alt.
Am 29.10.2015 war ich zur Abdomen-Sono, aufgrund meiner häufigen Koliken, Fettstühle und Übelkeit. Die Ärzte im Krankenhaus hatten vor ca.10 Jahren gemeint, das ich eine chronische Pankreatitis hätte, aber auf einmal bezweifelt meine Hausärztin dies. Obwohl ich in den letzten 6 Wochen 7 kg. abgenommen habe und mich vor 6 Wochen wieder eine Kolik heimsuchte und das Abnehmen eine Reaktion darauf war.
Hier der Sono-Befund:
Reflux Muster der Leber sehr dicht homogen wie bei ausgeprägter Steatose mit vergrößertem Organ, wobei der rechte Leberlappen bei Atemmittellage die MCL handbreit überragt.
(Ich trinke seit fast 30 Jahren keinen Alkohol, was eine Fettleber erklären könnte.)
Bei Z.n. Cholezystektomie zarte intra-extrahepatische Gallenwege. (Habe 2005 einen neuen Gallengang bekommen und was bedeutet zarte Gallenwege? das sie vielleicht auch hin und wieder den Gallensaft nicht befördern?) und vielleicht auch davon eine Kolik bekommen kann?
Meine 1 Pankreatitis hatte ich 1997 auf Grund der Gallensteine, die den Abfluss und alle Gallengänge verstopften und eine unentdeckte Hepatitis A. Seit dieser Zeit zickt meine Leber öfter herum, aber so schlimm war es noch nie.
Das Pankreas ist im einsehbaren Bereich (Kopf+Körper auffallend schmal, inhomogen, ohne Hinweis auf Raumforderung, Verkalkung oder Gangerweitung.
Bei der Untersuchung erklärte mir die Ärztin, das meine Pankreas vernarbt ist und ich dies nicht auf die leichte Schulter nehmen soll. Was besagt auch auffallend schmal und inhomogen?
Die Vertretung meiner Hausärztin meinte, das bei mir alles soweit in Ordnung wäre, auch die Bauchspeicheldrüse und ich sollte mir keine Gedanken darüber machen.
Stimmt das? und gibt es vielleicht einen Zusammenhang zwischen meiner Leber, Gallengang und Pankreas?
Bin jetzt total verunsichert und weiß nicht was ich davon halten soll.
Ich bin auch seit 1 3/4 Jahr Insulin pflichtig und nehme dazu 2x tägl. Metformin 1000 mg. ein. Auch habe ich weiterhin fast keine Appetit, aber Mineralwasser ohne Kohlensäure trinke ich ausreichend.
LG Uschka
chronische Pankreas
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Uschka
- Beiträge: 2
- Registriert: 11. November 2015, 23:53
Re: chronische Pankreas
Nachtrag: hab gestern oben bei dem Befund die Beurteilung vergessen.
Befund:
Das Pankreas ist im einsehbaren Bereich (Kopf+Körper auffallend schmal, inhomogen, ohne Hinweis auf Raumforderung, Verkalkung oder Gangerweitung.
Beurteilung:
Ausgeprägte Steatose bei Hepatomegalie.
Die beschriebenen Veränderung im Pankreas könnten nach abgelaufener Entzündung zu erklären sein.
Die Vertretung meiner Hausärztin meinte, das bei mir alles soweit in Ordnung wäre, auch die Bauchspeicheldrüse und ich sollte mir keine Gedanken darüber machen.
Stimmt das und muss ich mir wirklich keine Gedanken um meine Pankreas machen?
Meine CRP ist nie unter (0,5) 20 und meine Leberwerte, Lipase + Amylase sind schon längere Zeit nicht mehr kontrolliert worden.
Ich habe leider auch andere Erkrankungen, die nicht rechtzeitig behandelt wurden und möchte es vermeiden, das es mir mit der Pankreas auch so geht. Wie gesagt, ich bin ja auch schon Insulin-pflichtig. Auch habe ich im gesamten Bauchraum starke Verwachsungen die inoperabel sind und die Organe zeitweise wegdrückt oder einengt, Zwerchfell ist hochgeklappt. Kommt es vielleicht von den Verwachsungen, das mein Pankreas Kopf+Körper auffallend schmal sind?? 2013 war meine Pankreas monströs groß und jetzt auf einmal auffallend schmal, also das hin und her macht mich noch ganz verrückt.
Mache mir schon Sorgen wegen meiner Pankreas oder sind die unbegründet ?
LG Uschka
Befund:
Das Pankreas ist im einsehbaren Bereich (Kopf+Körper auffallend schmal, inhomogen, ohne Hinweis auf Raumforderung, Verkalkung oder Gangerweitung.
Beurteilung:
Ausgeprägte Steatose bei Hepatomegalie.
Die beschriebenen Veränderung im Pankreas könnten nach abgelaufener Entzündung zu erklären sein.
Die Vertretung meiner Hausärztin meinte, das bei mir alles soweit in Ordnung wäre, auch die Bauchspeicheldrüse und ich sollte mir keine Gedanken darüber machen.
Stimmt das und muss ich mir wirklich keine Gedanken um meine Pankreas machen?
Meine CRP ist nie unter (0,5) 20 und meine Leberwerte, Lipase + Amylase sind schon längere Zeit nicht mehr kontrolliert worden.
Ich habe leider auch andere Erkrankungen, die nicht rechtzeitig behandelt wurden und möchte es vermeiden, das es mir mit der Pankreas auch so geht. Wie gesagt, ich bin ja auch schon Insulin-pflichtig. Auch habe ich im gesamten Bauchraum starke Verwachsungen die inoperabel sind und die Organe zeitweise wegdrückt oder einengt, Zwerchfell ist hochgeklappt. Kommt es vielleicht von den Verwachsungen, das mein Pankreas Kopf+Körper auffallend schmal sind?? 2013 war meine Pankreas monströs groß und jetzt auf einmal auffallend schmal, also das hin und her macht mich noch ganz verrückt.
Mache mir schon Sorgen wegen meiner Pankreas oder sind die unbegründet ?
LG Uschka
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autosamui
- Beiträge: 90
- Registriert: 14. Januar 2014, 13:57
Re: chronische Pankreas
Hallo Uschka
Also ....
Wenn bei Dir bei der Sono schon deutliche Veränderungen festzustellen sind und die Bauchspeicheldrüse
vor 2 Jahren " monströs " groß war dann würde ich der Sache schon gründlich untersuchen lassen.
Groß ( aufgequollen ) etc. deutet immer auf einen entzündeten Zustand hin.
Klein und somit eingeschrumpft eigentlich immer auf eine Atrophie und somit auf einen Zellschaden .
Wenn Du schon Verdauungsprobleme hast bzw. Gewichtsverlust dann sollte man als aller nächstes einen Elastase Test machen.
Über den Elastase Test kann man die noch vorhanden Enzymproduktion der Bauchspeicheldrüse feststellen.
Wenn Du zu wenig Enzyme prodozierst ist die Sache mit dem Fettstuhl eigentlich schon erklärt.
Als weiteres bist Du ja wenn Du auch Diabetes hast ohnehin nicht mehr so gut bestellt mit der Bauchspeicheldrüse, wobei die Exokrine von der Endokrinen Funktion schon getrennt zu bewerten ist.
Ich würde Dir empfehlen einen Gastroenterologen aufzusuchen, oder gar in ein Pankreaszentrum zu gehen.
Adressen bzw. Empfehlungen findest Du hier auf der Seite....
Den Schmarrn was Dir die Hausärzte so erzählen kannst Du meistens vergessen, die haben im Studium mal 2 Std. was von der Bauchspeicheldrüse gehört.
Du siehst ja der eine sagt alles OK der andere nicht !!
Die Hausärzteschaft hat im Alltagsleben zugegeben natürlich auch nicht viel mit solchen Dingen zu tun.
Die beschäftigen sich mehr mit den Volkskrankheiten.
Schöne Grüße
aus Starnberg
Mathias
Also ....
Wenn bei Dir bei der Sono schon deutliche Veränderungen festzustellen sind und die Bauchspeicheldrüse
vor 2 Jahren " monströs " groß war dann würde ich der Sache schon gründlich untersuchen lassen.
Groß ( aufgequollen ) etc. deutet immer auf einen entzündeten Zustand hin.
Klein und somit eingeschrumpft eigentlich immer auf eine Atrophie und somit auf einen Zellschaden .
Wenn Du schon Verdauungsprobleme hast bzw. Gewichtsverlust dann sollte man als aller nächstes einen Elastase Test machen.
Über den Elastase Test kann man die noch vorhanden Enzymproduktion der Bauchspeicheldrüse feststellen.
Wenn Du zu wenig Enzyme prodozierst ist die Sache mit dem Fettstuhl eigentlich schon erklärt.
Als weiteres bist Du ja wenn Du auch Diabetes hast ohnehin nicht mehr so gut bestellt mit der Bauchspeicheldrüse, wobei die Exokrine von der Endokrinen Funktion schon getrennt zu bewerten ist.
Ich würde Dir empfehlen einen Gastroenterologen aufzusuchen, oder gar in ein Pankreaszentrum zu gehen.
Adressen bzw. Empfehlungen findest Du hier auf der Seite....
Den Schmarrn was Dir die Hausärzte so erzählen kannst Du meistens vergessen, die haben im Studium mal 2 Std. was von der Bauchspeicheldrüse gehört.
Du siehst ja der eine sagt alles OK der andere nicht !!
Die Hausärzteschaft hat im Alltagsleben zugegeben natürlich auch nicht viel mit solchen Dingen zu tun.
Die beschäftigen sich mehr mit den Volkskrankheiten.
Schöne Grüße
aus Starnberg
Mathias