Letztes Jahr im Juni wurde bei mir Bauchspeicheldrüsenkrebs im Kopf der Bauchspeicheldrüse
festgestellt und "erfolgreich" operiert (Stadium T3, N1, V1...) Dankbar und gefühlt dem Tod
noch einmal von der Schippe gesprungen nahm ich hinterher die Chemo mit Gemzar gerne auf mich.
Alles verlief bis vor einer Woche gut. Ich bekam einen dicken Bauch und stellte mich den
Ärzten vor. Nach einem CT wurden zystisch anmutende stark vergrößerte Lymphknoten (hühnereigroß)
im kleinen Becken festgestellt. Metastasen in weiteren Organen sind nicht festgestellt worden.
Morgen wird die Tumorkonferenz tagen und ich erfahre die weitere Vorgehensweise am Freitag.
Ich bin traurig und verzweifelt und erhoffe mir ehrliche Antworten bezüglich dessen, was mich erwarten wird.
Sind die großen Lymphknoten wirklich so schlimm, wie ich befürchte? Oder mache ich mich unnötig verrückt?
Können sie wirklich durch die Chemo zurückgehen und kann ich wieder voller Zuversicht in die Zukunft sehen?
Herzliche Grüße