Was versteht man unter hellem- oder Fettstuhl?

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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Babybunny
Beiträge: 45
Registriert: 13. Mai 2016, 18:46

Was versteht man unter hellem- oder Fettstuhl?

Beitrag von Babybunny »

Hallo,

man liest immer wieder vom hellen oder vom Fettstuhl.

Was genau ist der helle Stuhl? Hellbrauner Stuhl oder entfärbter Stuhl?

Und wie erkennt man Fettstuhl?

Lg
Bunny
Padiga
Beiträge: 9
Registriert: 30. Oktober 2015, 17:02

Re: Was versteht man unter hellem- oder Fettstuhl?

Beitrag von Padiga »

Hi Babybunny,

heller Stuhl ist tatsächlich hellbrauner Stuhl.

Bei Fettstuhl läuft dir sprichwörtlich das Fett die Pobacken runter. Hab das gelegentlich, wenn ich das Kreon mal wieder pi mal Daumen einnehme. Meist läßt sich mein Fettstuhl erklären und ich lerne daraus die richtige Dosis für welches Essen. So richtig dramatisch finde ich den Fettstuhl nicht. ( wenn er nicht dauerhaft ist )

Grüße Paul
Babybunny
Beiträge: 45
Registriert: 13. Mai 2016, 18:46

Re: Was versteht man unter hellem- oder Fettstuhl?

Beitrag von Babybunny »

Danke für deine Antwort.

Hellbrauner Stuhl muss doch aber nicht auf Krankheiten hinweisen? Laut Arzt im KKh ist hellbraunen Stuhl normal, da die dunklere Farbe vom regelmäßigen Fleischverzehr komme.
Oder habe ich das falsch verstanden?

Lg
Mariannchen2
Beiträge: 16
Registriert: 16. Juli 2016, 13:20

Re: Was versteht man unter hellem- oder Fettstuhl?

Beitrag von Mariannchen2 »

Guten Morgen,

ich vermute bei mir auch einen Fettstuhl.
Farbe ist hellbraun meist, er schwimmt IMMER oben im Wasser, taucht NICHT unter. Das soll ja wohl lt. Internet ein Fettstuhl sein, wo nicht alles von der Bauchspeicheldrüse aufgespalten wird.
Außerdem habe ich linke Bauchseite oft einen leichten Schmerz. Da ungefähr sitzt ja wohl die BDS.
Mein Lipasewert ist etwas erhöht.
Ich habe sehr an Gewicht verloren.
Ich muß dieser Sache auch nachgehen.
Habe noch Hashimoto u.a., wo ich ja Schilddrüsentabletten einnehmen muß. Mein ft4 Wert ist ziemlich niedrig, was sich auch auf die Organe, wie BSD auswirken kann.

Mein starker Gewichtsabnahme macht mir Sorgen.

Wenn ich richtig gelesen haben, vermutest du, dass du einen Fettstuhl hast? Hat man bei dir eine akute Pnkreatitis nachgewiesen?

LG

LG
Babybunny
Beiträge: 45
Registriert: 13. Mai 2016, 18:46

Re: Was versteht man unter hellem- oder Fettstuhl?

Beitrag von Babybunny »

@mariannchen2

Ich hatte vor drei Monaten eine akute Pankreatitis gehabt. MRT war oB.
Habe jetzt jeden Monat Blut abgenommen bekommen und der Lipasewert ist wieder normal. Letzte Woche in einer anderen Praxis gewesen, da ich Koliken hatte. Ultraschall komplett unauffällig und auch das Blutbild.
Laut Arzt sieht die BSD einwandfrei aus. Entweder kam die Pankreatitis an einer bakteriellen Entzündung, an dem Gewichtsverlust nach der SChwangerschaft oder oder. Laut dem Internestin kann jeder Mensch eine Pankreatitis bekommen. (Manche merken das nicht einmal) Und das heißt nicht, dass man sie immer wieder bekommen wird. Wenn ich mich nicht darauf konzentriere, dass ich irgendwo Schmerzen habe, dann habe ich auch keine Beschwerden. Mein Stuhl ist halt gelblich-braun. Aber da ich kein Fleisch esse und täglich Kefir trinke und Quark esse, kann das wohl auch dadurch kommen.
Ich habe mich nach der Pankreatitis ziemlich rein gesteigert und Angst vor jedem Ziepen gehabt. Leider leider ich unter einer Angststörung, die hilft ziemlich gut Symptome zu entwickelt bzw. Schmerzen zu haben, die man eigentlich gar nicht hat.

Tut mir Leid für den Roman.

Lg
Allende
Beiträge: 327
Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09

Re: Was versteht man unter hellem- oder Fettstuhl?

Beitrag von Allende »

@marianchen2

Es klingt schon sehr nach Fettstuhl, die Gewichtsabnahme spricht auch dafür. Manchmal sieht man auch einen dünnen Fettfilm auf dem Wasser, ebenso liegt das Stuhlvolumen meist höher. Oft kann es sein, dass ein Toilettengang auch am Tag nicht ausreicht, im übrigen auch nicht ein Toilettenpapier- Fettstuhl schmiert halt auch schön :zw: . Dazu kommt, dass der Stuhl meist nicht gut geformt ist, sondern eher breiig. Und - er klebt auch schön, ohne Bürste ist nicht. Dahinter steckt natürlich definitiv eine EPI, welche mit Enzymen behandelt wird und selbst diese schaffen es nicht oft , den gesamten Fettstuhl zu normalisieren. Eine super Fettstuhlbestimmung nach alter Schule macht die UK Thübingen.

VG und alles Gute
Suedhessen
Beiträge: 52
Registriert: 20. Mai 2016, 12:56

Re: Was versteht man unter hellem- oder Fettstuhl?

Beitrag von Suedhessen »

Für solche Fragen finde ich Wikipedia immer gut:
https://de.wikipedia.org/wiki/Steatorrhoe
Steatorrhoe ist durch einen voluminösen, lehmfarbenen, schaumigen Stuhl mit penetrantem Geruch gekennzeichnet. Häufige Begleitsymptome sind Blähungen, Völlegefühl, Neigung zu Durchfällen sowie Bauchschmerzen.
Kann ich (leider) alles unterschreiben. Ich finde leider den Link nicht mehr, aber ich habe irgendwo gelesen, dass eines der dringenden Therapieziele (Ernährungsumstellung, Kreon, ...) ist, den Patienten oder die Patientin auf maximal 3 Stuhlgänge pro Tag zu bringen. Ich weiß es nicht wirklich, aber ich glaube es kommt einerseits daher, dass beim Fettstuhl die "Geschwindigkeitssteuerung" durcheinander kommt: Einerseits unverdaute Nahrung, andererseits auch großes Volumen, das kann der Körper dann nicht unbedingt alles auf einmal ca. 1 mal am Tag "loswerden", wie man es gerne hätte und wie es bei gesunden Menschen (mit Variationen) normal ist.
Mariannchen2
Beiträge: 16
Registriert: 16. Juli 2016, 13:20

Re: Was versteht man unter hellem- oder Fettstuhl?

Beitrag von Mariannchen2 »

Ich denke auch bei mir, dass es bei mir ein Fettstuhl ist. Hatte auch schon mehrmals am Tag Stuhlgang und einen Fettfilm neben Stuhl im WC im Wasser.
Am 30.09. habe ich einen Termin beim Gastroendo, ich hoffe, er untersucht gründlich.
Danke für eure Antworten und das ich in diesem Thred mit schreiben durfte.
Habt ihr noch Hinweise, was er alles kontrollieren sollte? Manchmal ist es gut, wenn man auch selbst danach fragt.

LG
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