Meine Geschichte fing 2003 mit einer akuten Pankreatitis an. Danach hatte ich 6 Monate Ruhe. Dann wieder ein Schub, Krankenhaus und stärkste Schmerzen. Das ganze wurde chronisch und ich hatte so alle 8 - 12 Wochen einen Schub, den ich jedesmal im KH wegen der Schmerzen behandeln lassen musste.
Im Juni 2006 die letzte Attacke, wo sich dann auch ein Diabetes eingestellt hat.
Jetzt war ich soweit, einer OP zuzustimmen.
Im Sept. 2006 habe ich mich dann unters Messer gelegt. Eigentlich sollte eine duodenumerhaltende OP durchgeführt werden, aber während der 6 stündigen OP hat sich herausgestellt, dass das bei mir nicht geht, so wurde ich nach Frey operiert. Da wird das Pankreas der Länge nach aufgeschnitten und eine Dünndarmschlinge darübergenäht.
Seitdem hatte ich keinen Pankreatitisschub mehr, bin praktisch schmerzfrei, klar ziept es mal hier und da, aber ein Krankenhausaufenthalt war deswegen nicht mehr nötig.
Klar ist so eine OP kein Spaziergang, war ganz schön heftig, aber für mich hat es sich gelohnt und im nach hinein hätte ich es schon früher machen sollen. Es war keine Lebensqualität mehr. Was hatte ich zu verlieren? EPI und Diabetes hatte ich ja schon. Und die Schmerzen konnten nicht schlimmer werden.
Möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Chirurgie in Heidelberg bedanken, haben super Arbeit geleistet.
Ganz besonderen Dank an Dr. Singer in der Ambulanzsprechstunde, für die gute Beratung und fürs Zeit nehmen.
In der ganzen Zeit meiner Krankheit war keineswegs alles rosig, vieles hätte besser laufen können. Aber jammern hilft nicht, so langsam ist Gras darüber gewachsen.
Norbert