Verzweiflung - Sprechen die Symptome für eine Insuffizienz?

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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nick0609
Beiträge: 226
Registriert: 12. Oktober 2016, 08:56

Verzweiflung - Sprechen die Symptome für eine Insuffizienz?

Beitrag von nick0609 »

Hallo zusammen, :hallo:

nach langem überlegen und viel gelese in diesem Forum, habe ich mich dazu entschieden, auch einmal meine Geschichte zu erzählen und eure Meinungen einzuholen.

Zu meiner Person: Ich bin Ende August 23 Jahre alt geworden, bin 1,91m groß und von Beruf Kaufmann. Mein Lebenstil ist eigentlich wie bei jedem in meinem Alter - regelmäßig Sport, Alkohol und Parties, gemischtes Essverhalten (Obst, Gemüse, Normales und Fast-Food), zwei Jahre lang sehr viel Eiweiß und Kohlenhydrate konsumiert (Fitness) und gelegentlich mal eine Wasserpfeife oder Zigarette geraucht.

Zu meinem "Leidensweg":
Aktuell habe ich seit Mitte August erhebliche Verdauungsprobleme. Alles fing damit an, als ich bei meiner Freundin zu Mittag gegessen habe. Es gab Schmorbraten, Kartoffeln und Bohnen in Butter. Nicht mal 10 Minuten nach dem Essen hat es wie wild im meinem Magen/Darm-Trakt wie bekloppt gerumpelt und gegluckert - Nichts wie ab aufs Klo und es gab die volle Entleerung. Danach war mir erstmal flau, was sich auch den Rest des Tages so weiterhin verhielt.
Die Tage danach war der Stuhlgang eigentlich wieder normal. Ich sage bewusst eigentlich, weil immer ein Rest in der Schüssel schmierte nach dem Spülen. Habe mir dabei aber nichts gedacht und alles schien okay. Dann bin ich eines Morgens von meinem Wecker wach geworden und hatte volle Kanne Herzrasen und Atemprobleme, als wäre der leibhaftige Teufel hinter mir her gewesen! Mein Darm verkrampfte sich und ich musste entsprechend aufs Klo. Das Ganze zog sich noch drei Tage so hin, sodass ich (gerade aus Angst wegen des Herzrasens) meinen Hausarzt (Internist und Kardiologe) aufsuchte. Habe ihm davon erzählt und er fragte, ob ich denn derzeit in einer gewissen Art und Weise psychische Belastungen hätte.
Ich erwiederte, dass ich derzeit neu in meiner Arbeitsstelle bin und mich noch an vieles gewöhnen muss - prombt hieß es, mein Reizdarm wäre wieder da, welchen ich im Januar 2016 schon einmal schlagartig bekommen habe (dazu später mehr).

Ich nahm das Ganze so hin und dachte mir, das klärt sich. Allerdings wurde mein Stuhlgang immer merkwürdiger. Ich hatte gelblichen, massiven Durchfall (aber nicht wässrig), manchmal auch etwas ungeformtes oben auf dem Wasser schwimmend, vor jedem Gang mega dolle Krämpfe (allerdings immer nur morgens), Schleimbeimegungen und Blut war auch zu sehen. Da ich nicht wusste ob das mit dem Essen und dem Reizdarm zusammenhängen würde, habe ich erstmal an Appetit verloren. Und wenn ich was gegessen habe, dann hat sich mein Bauch in einen Luftballon verwandelt, gegluckst und gekluckert, Druck und Völlegefühl im Oberbauch, leichte Schmerzen - es aber nicht weiter als "problematisch angesehen". Dennoch hielten die Beschwerden an und ich verlor auch an Gewicht. Daraufhin konsultierte ich nochmal meinen Arzt, der mir daraufhin eine Überweisung für eine Coloskopie verschrieb, um mir die Angst vor einem Darmkrebs oder einer CED zu nehmen - gesagt, getan.

Die Befunde waren unauffällig - Biopsie und Stuhlprobe waren ohne Hinweise (Calprotectinwert 34 - Referenz <50).
An sich war ich erst einmal erleichtert - Dennoch wurde es nicht wirklich besser. Der Stuhlgang war mittlerweile breiartig und ich hatte von 91 auf 85 Kilo abgenommen. Der Gastrenterologe hatte daraufhin noch einen Test auf Anti-Körper im Blut angeordnet wegen einer möglichen Glutenunverträglichkeit - Ergbnis war negativ.
Er sagte auch, dass man über eine Magenspiegelung im November nachdenken könnte, sollten die Beschwerden nicht aufhören.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das die BSD ist, die da nicht richtig funktioniert (Ich habe ein bisschen im Internet recherchiert) Zurück bei meinem Hausarzt hies es dann "Na sehen Sie! Alles in bester Ordnung!" .. ich habe mich daraufhin nur gefragt "wieso fühle ich mich dann nicht so?" .. also folgten noch Untersuchung der Schilddrüse und ein Blutbild mit klinischer Chemie (Leber, Galle, CRP, etc) und ein Ultraschall - alles unauffällig. Das einzige was dann noch von meinem Hausarzt kam "Ich kann Ihnen nichts vernünfitges mehr anbieten an Behandlungen - Das muss der Gastroenterologe machen. Und wenn Sie mir nicht glauben, dann muss ich unsere Zusammenarbeit beenden." .. Na toll! :denk:

Habe noch einmal einen Termin beim Gastroenterologen gemacht - der ist aber erst Ende Oktober. Da ich aber die Zeit nicht im Sande verlaufen lassen wollte, habe ich meinen früheren Hausarzt aufgesucht (welcher bei mir als kleiner Junge eine Laktoseintoleranz festgestellt hat) und ihn um eine zweite Meinung gebeten. Und er hat sich mein Beschwerdebild genau angehört - auch meine panische Angst vor einer tödlichen Erkrankung (ich bin in letzter Zeit viel am Weinen, denke nur noch von heute bis morgen - Planungen fallen mir schwer. Hab schon meine eigene Beerdigung geträumt).

Seine Aussage war daraufhin: "Für mich klingt dass so, als würde Ihre BSD nicht richtig arbeiten. Jedoch brauchen Sie keine Angst vor einem Krebsleiden haben" .. Nun habe ich eine Stuhlprobe von drei auffeinander Folgenden Stuhlgängen abgegeben für die Bestimmung des Elastase-Wertes und habe noch einmal einen Termin zur Sonografie nächste Woche - auf die Befunde der Proben warte ich ebenfalls noch.

Mittlerweile sind seit Beschwerdebeginn 2 Monate vergangen und ich hab 9 Kilo verloren. Mittlerweile bin ich nur noch am Weinen und habe Angst, dass man mir bald das Licht auspustet :( .. Weil diese "typischen" Beschwerden von mega krassen Schmerzen nach dem Essen habe ich einfach nicht - und das macht mir Angst. Nur viel Luft im Darm, gerade Abends - blähungen, dumpfes gefühl in der Bauchgegend, gelegentliches Ziepen und Stechen, Druck unter den Rippenbögen. Aber insgesamt keine Beschwerden die mich in die Knie gehen lassen. Auch mein Appetit ist eigentlich "normal" - esse aber aus vorsicht weniger als vorher (was man auch auf der Waage sieht) - Alkohol meide ich seitdem.

Im Januar hatte ich ein ähnliches Beschwerdebild - nur der Stuhlgang war nicht so komisch. Ansonsten hatte ich alles genauso (Blähbauch, Stechen in der Magengegend, Völlegefühl, nicht abgehnde Winde, Meterotismus Gewichtsverlust, selten Durchfall). Da hies es mittels abtasten und abhören meines Bauches nur "stressbedingte Gastritis". Ich wurde mit Iberogast und Pantoprazol versorgt. Das doofe war nur, dass die Medikamente nur bedingt oder kaum geholfen haben. Erst nach vier oder fünf Wochen war es wieder weg, wie aus dem nichts - so im Nachhinein frage ich mich, ob dass in Wirklichkeit schon eine Meldung meiner BSD war? .. Auch in der Zwischenzeit hatte ich hin und wieder mal ein dumpfes Gefühl im Oberbauch, was ein paar Tage anhielt - hab das aber nicht weiter ernst genommen und dem Stress zugeordnet.

- bis hierhin erst einmal vielen Dank an jeden, der diesen Aufsatz gelesen hat :prost: -

Nun meine Frage an euch: Ergibt das alles für euch irgendwie Sinn im Zuge einer EPI?

Danke euch! :)

Wie bereits erw
thphilipp
Beiträge: 1615
Registriert: 2. November 2010, 07:17

Re: Verzweiflung - Sprechen die Symptome für eine Insuffizienz?

Beitrag von thphilipp »

Hallo und willkommen in unserem Drüsenforum.

Ich würde jetzt ersteinmal bevor ich den Verdacht auf EPI äußere die Befunde der Stuhluntersuchungen abwarten.
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Liebe Grüße Thorsten
Babybunny
Beiträge: 45
Registriert: 13. Mai 2016, 18:46

Re: Verzweiflung - Sprechen die Symptome für eine Insuffizienz?

Beitrag von Babybunny »

Hallo,

ich kann dir auf jeden Fall die Hand reichen. Ich weiß har genau, wie du dich fühlst. Nur hab ich die Beschwerden seitdem ich durch eine Antibiotikabehandlung eine akute Pankreatitis entwickelt habe.

Ich weine auch ziemlich viel, weil alles unklar ist und keiner so richtig was weiß. Ich habe auch keine richtigen Schmerzen, die mich in die Knie zwingen, aber immer diese Darmgeräusche, Blähungen, ein Gefühl als würde der ganze Darm durchgeschüttelt. Druckgefühl mal rechts, mal links unter dem Rippenbogen. Alles sehr unangenehm. Und mir macht das vor allem eins -Angst.

Deine Lipasewerte waren bisher in ordnung? Oder Amylase? Warte einfach die Stuhlprobe und die Sono ab. Und versuche, auch wenn es schwer fällt, dich etwas abzulenken. Sich immer wieder mit dem Thema zu beschäftigen, macht alles nur viel schlimmer.

Lg
Katerina
Paul86
Beiträge: 271
Registriert: 6. Oktober 2016, 10:31

Re: Verzweiflung - Sprechen die Symptome für eine Insuffizienz?

Beitrag von Paul86 »

Willkommen im Club, aktuell scheint es leider vielen so zu gehen.

Das schlimmste ist die Komplexität der ganzen Sache, ist nicht so das man zum Arzt geht und seine Beschwerden schildert und der einen Test macht und sagt Ja oder eben nein.

Ein negativer Test sagt nicht unbedingt das man es nicht hat ein anderer positiver Wert sagt ebenfalls nicht zwangsläufig das man es hat. Deswegen haben so viele hier auch eine lange leidensgeschichte. Was die Sache für den Arzt und für einen selber nicht einfacher macht...

Warte mal deine Ergebnisse ab.
nick0609
Beiträge: 226
Registriert: 12. Oktober 2016, 08:56

Re: Verzweiflung - Sprechen die Symptome für eine Insuffizienz?

Beitrag von nick0609 »

Hallo Katerina,

danke für deine Worte :)

Also Amylase,etc. wurde noch nicht geprüft - der Arzt meinte, ich solle erstmal die Stuhlproben abwarten bevor man das in Angriff nimmt. Ich werde ihn aber am kommenden Donnerstag noch einmal darauf ansprechen und, sollte sich alles vermutete bewahrheiten, eine Überweisung oder Einweisung für MRCP etc. fordern (Habe sogar schon Kontakt mit dem Pankreaszentrum Hildesheim und Bochum aufgenommen und mich informiert).

Ich habe dieses Jahr zweimal Antibiotika nehmen müssen. Einmal im April und zuletzt Anfang Oktober - beides wegen meiner Weisheitszahn-OP. Das eine war Clindamycin (April) und das andere Metronidazol (Oktober). Letzteres habe ich aber zum Glück nicht bis zum Ende nehmen können. Klar hat mir beides irgendwie auf die Verdauung geschlagen - aber eine akute BSD-Entzündung hat sich meines Wissens nach nie daraus ergeben.

Ich frage mich einfach, was das ist was mich plagt und was es verursacht.. ich mag mich selber schon nicht mehr im Spiegel ansehen und der Gang zur Waage ist eine Qual für mich, ich mag mich nicht mal mehr oben ohne meiner Freundin zeigen :cry: .. einfach weil mein Gewicht stagniert. Einige meiner Hosen muss ich sogar mittlerweile mit Gürtel tragen :oops:

Wie war / ist das Ganze denn bei Dir? Hast du Gewicht verloren? Wie fühlst du dich ansonsten?
Ich lese immer ganz oft, wie schlecht es betroffenen im Allgemeinen mit einer EPI geht - ich fühle mich allerdings (bis auf meine vorweg genannten Beschwerden und mein pyschisch angegriffenes/verzweifeltes Wesen) sehr fit. Keine Ermüdung oder sowas. Bin mental voll da, etc.
client
Beiträge: 28
Registriert: 27. Dezember 2015, 20:48

Re: Verzweiflung - Sprechen die Symptome für eine Insuffizienz?

Beitrag von client »

Hallo und auch von mir erst einmal ein herzliches willkommen in diesem Forum.
Zu deiner Frage, klar vieles von dem was Du geschildert hast hört sich in etwa nach BSD an.
Was Du auf jeden Fall jetzt erst einmal machen solltest ist Ruhe bewahren, niemand stirbt so schnell und auch nicht wegen der BSD.
Sieh zu das Du das Du am Ball bleibst das heisst versuche so schnell es Die Termine zulassen dich Untersuchen zu lassen von Fachärzten, alles andere kann dir nicht wirklich helfen.
Habe auch etwas ähnliches hinter mich gebracht, über 2 Jahre Untersucht worden, weitergeschickt zum nächsten.
Erst jetzt zum schluss blieb nur noch der Gastrointerologe übrig.
Der ging das ganze dann ganz anders an als alle anderen. Schon allein bei der Anamese wurde der Verdacht geäussert das das die BSD sein könnte.
Dannach Blutuntersuchungen, Stuhlproben und zuletzt eine Endosonographie. Ergebnis: Fibrosierende Chronische Pankreatitis Stufe 2.
Das war ein langer Leidensweg den ich da hinter mir hab und Du evtl. noch vor dir hast.
Lass trotzdem nicht den Kopf hängen und versuche das beste zum jetzigen Zeitpunkt draus zu machen.
Ich würde die nächste Zeit erst mal versuchen bestimmte sachen bei Lebensmitteln weg zu lassen, z.b. alles was blähen könnte. Ausserdem Fettarm ernähren, viel Huhn und Pute, nicht so viele Ballaststoffe.
Aber darüber gibt es ja genug zu lesen.
Bis dahin drücke ich Dir die Daumen, nicht verzweifeln, Kämpfen Du bist noch so jung.

LG Erich
client
Beiträge: 28
Registriert: 27. Dezember 2015, 20:48

Re: Verzweiflung - Sprechen die Symptome für eine Insuffizienz?

Beitrag von client »

Zu deinen Fragen die Du gestellt hast wie so etwas kommt habe ich noch etwas aus meinem Leidensweg.

Kämpfe seit fast 40 Jahren mit immer wieder kehrenden Durchfällen und es ist alles immer auf meine Lebensmittelallergie geschoben worden.

Erst jetzt als nichts mehr ging und sich mein Gesundheitszustand sich rapide verschlechterte kam das ganze ins rollen.

Die Medizin sagt das Du es an der BSD haben kannst und doch ganz normale Untersuchungswerte haben kannst.
Viele haben damit zu kämpfen weil die Werte nichts anzeigen, nur eine Endosono kann da Aufschluss geben.

Die BSD ist nämlich so ein verfixtes Organ, richtig aussetzen tut sie erst dann richtig wenn ca. 90 % der Drüse nicht mehr funktioniert d.h. bei mir waren über viele viele Jahre immer schon Ausfallerscheinungen ist aber niemanden aufgefallen.

Versuche doch einmal ob Du nicht auf Verdacht Enzyme verschrieben bekommst, schaden kann es ja nicht aber wenn es hilft wäre dir ja schon einmal geholfen. Wenn es klappt melde dich wegen der Dosierung der Enzyme.
Musste leider feststellen das viele Ärzte keine oder nur wenig Ahnung haben.
LG Erich
nick0609
Beiträge: 226
Registriert: 12. Oktober 2016, 08:56

Re: Verzweiflung - Sprechen die Symptome für eine Insuffizienz?

Beitrag von nick0609 »

Hallo Erich,

auch Dir ein großes Dankeschön für deine aufbauenden Worte :)

40 Jahre schon? Das ist echt krass .. :shock: Deswegen, weil ich eben auch schon zu genüge gelesen habe wie schwer diese Ermittlung der Krankheit ist, werde ich alle möglichen Hebel in Bewegung setzen und meine Ärzte nerven, um schnell ein Ergebnis zu bekommen!
Aber ich habe sowohl beim Gasteroenterologen als auch bei meinem alten Hausarzt (der übrigens auch Gastro-Mediziner ist) ein gutes Gefühl in guten Händen zu sein :) anders als beim aktuellen Hausarzt, der wie eine Zicke reagiert hat und keine Lust hat mich weiter zu behandeln..

Ja das mit den Enzymen ist auf jeden Fall ein guter Gedanke! Zumal ich auch gerne wieder zunehmen möchte :( Geht das durch diese Enzyme?
client
Beiträge: 28
Registriert: 27. Dezember 2015, 20:48

Re: Verzweiflung - Sprechen die Symptome für eine Insuffizienz?

Beitrag von client »

Hallo
klar geht das mit dem zunehmen.
Bedenke, die Durchfälle die Du hast (ich gehe von der BSD aus) sind Lebensmittel die Du gegessen hast und aufgrund der fehlenden Enzyme die deine BSD bereit stellen sollte aber nicht hat scheidest du die Nahrung die du gegessen hast unverdaut wieder aus. Sie sind nur im Magen etwas zerkleinert worden.
Eine weitere Folge ist das dadurch eine Mangelerscheinung an Mineralien da diese ja über den Darm nicht verarbeitet werden sondern ausgeschieden werden.
Daher kommen auch die Durchfälle,Blähungen, Übelriechender Kot und oben schwimmender Kot sowie der Fettfilm der auftreten kann.
Deswegen ja auch mein Tip auf die Lebensmittel zu achten. Solltest du die Enzyme bekommen und bist vernünftig eingestellt kannst du wieder alles essen.
Ich kann aufgrund mein festgestellten Diagnose und der Einnahme der Enzyme heute fast alles wieder essen.
Wenn es sich bei dir bestätigen sollte gib bescheid, es gibt nämlich ein Buch für Diabetiker "Kalorienzählen mundgerecht".
Dieses Buch ist in diesem Sinne für uns BSDler intersant da auch die Fettwerte von ganz vielen Lebensmitteln und Gebäck, Süssigkeiten usw. angegeben ist.
Hat mir in der ersten Zeit sehr geholfen da man ja doch noch sehr unbedarft ist. Ich habe z.b. Pistazien geliebt aber nachdem ich in diesem Buch gesehen habe das 100g Pistazien aus 50g Fett bestehen wurden sie vom Speiseplan gestrichen.
Bei Fragen schreibe ruhig, wenn ich helfen kann würde ich mich freuen.
Schönen Abend noch
LG Erich :daumenh:
nick0609
Beiträge: 226
Registriert: 12. Oktober 2016, 08:56

Re: Verzweiflung - Sprechen die Symptome für eine Insuffizienz?

Beitrag von nick0609 »

Danke für die angebotene Hilfe! Sobald ich diese Enzyme verschrieben bekomme, wende ich mich gerne an Dich :daumenh:

Nur mal so eine Frage am Rande - also an alle die sich an diesem Thread beteiligen - Ist es bei euch auch so, dass die Beschwerden (Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe, Durchfall, etc.) gerne auch mal unabhängig vom Essen auftauchen? Gestern zb habe ich nur eine Tasse Tee getrunken und schon ging das los dass meine Luft im Verdauungstrakt scheinbar nicht wusste ob hoch oder runter :shock:
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