Hallo!
Es ist schon interessant, wie unterschiedlich mit der Situation nach einer Pankreas-OP umgegangen wird.
Ich hatte im November 2011 eine Pankreaskopfteilresektion nach Frey, die leider nicht das gewünschte Ergebnis (Aufheben der Gallengangsstenose) gebracht hat. Daher durfte ich mich im November letzten Jahres einer kompletten Pankreatektomie unterziehen. Glücklicherweise konnte der Magen inkl. Pylorus erhalten bleiben.
Nach beiden OPs habe ich nach 3 Monaten wieder Vollzeit im Bereich Gartenpflege gearbeitet. Klar, die ersten Wochen hat es manchmal Abends etwas gezwickt, aber das war spätestens am nächsten Tag vorbei. Beim Tragen schwerer Sachen, so über 10 Kilo passe ich schon auf, den Bauch nicht zu sehr zu belasten.
Das ist jetzt meine Erfahrung und jeder Mensch reagiert halt unterschiedlichauf eine so große OP.
Mehr 'Ärger' als mein Bauch macht mir im Moment mein Blutzucker. Da bin ich gerade am rumtüfteln, wie ich die Insulinversorgung am besten an meine wechselnde Arbeitsbelastung anpassen kann.
Liebe Grüße, Weserbergländer
meine kurze "mut-mach-geschichte"
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Weserberglaender
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Andrea1309
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Re: meine kurze "mut-mach-geschichte"
Hallo Anne,
das mit den Insel Zellen ist wie folgt.
Die Insulinzellen (Langerhans-Inseln) liegen eigentlich in der Bauchspeicheldrüse. Dort produzieren sie das Insulin.
Entnimmt man jetzt die Bauchspeicheldrüse komplett wird kein Insulin mehr produziert und man ist von jetzt auf gleich Diabetiker.
Nun gibt es in Deutschland eine Klinik die diese Inuslinzellen nach der OP isoliert ,aufbereitet und wieder in die Leber pflanzt.
Doch sollen sie sich dann einnisten und wieder ihre Arbeit aufnehmen also wieder Insulin produzieren .
Das heißt das du dann kein Diabetiker bist somit also kein Insulin spritzen musst. Das geht natürlich nicht von jetzt auf gleich sondern
braucht seine Zeit und es gibt auch keine Garantie das es immer klappt. Es kommt auch darauf an wie viele man von den Zellen verwerten kann.
Meine Zellen sind schon am arbeiten aber ganz kann ich auch noch nicht auf das Spritzen verzichten.
So nun muss ich mich auf den Weg machen muss noch was besorgen.
Es war schön von Dir zu hören.
Bis zum nächsten mal.
Liebe Grüsse Andrea
das mit den Insel Zellen ist wie folgt.
Die Insulinzellen (Langerhans-Inseln) liegen eigentlich in der Bauchspeicheldrüse. Dort produzieren sie das Insulin.
Entnimmt man jetzt die Bauchspeicheldrüse komplett wird kein Insulin mehr produziert und man ist von jetzt auf gleich Diabetiker.
Nun gibt es in Deutschland eine Klinik die diese Inuslinzellen nach der OP isoliert ,aufbereitet und wieder in die Leber pflanzt.
Doch sollen sie sich dann einnisten und wieder ihre Arbeit aufnehmen also wieder Insulin produzieren .
Das heißt das du dann kein Diabetiker bist somit also kein Insulin spritzen musst. Das geht natürlich nicht von jetzt auf gleich sondern
braucht seine Zeit und es gibt auch keine Garantie das es immer klappt. Es kommt auch darauf an wie viele man von den Zellen verwerten kann.
Meine Zellen sind schon am arbeiten aber ganz kann ich auch noch nicht auf das Spritzen verzichten.
So nun muss ich mich auf den Weg machen muss noch was besorgen.
Es war schön von Dir zu hören.
Bis zum nächsten mal.
Liebe Grüsse Andrea
- Anne.OE
- Beiträge: 85
- Registriert: 17. Juni 2013, 14:02
Re: meine kurze "mut-mach-geschichte"
hallo Andrea;
vielen dank für deine aufschlußreiche info.
leider kommt diese info für mich ein bißchen zu spät; meine op liegt ja nun schon ein jahr zurück und somit ist damals meine Bsd wohl komplett entsorgt worden. schade eigentlich, denn ich hätte wohl auch diesen versuch des verpflanzens gewagt.
einen lieben gruß für dich, Andrea
herzlichst
Anne.OE
vielen dank für deine aufschlußreiche info.
leider kommt diese info für mich ein bißchen zu spät; meine op liegt ja nun schon ein jahr zurück und somit ist damals meine Bsd wohl komplett entsorgt worden. schade eigentlich, denn ich hätte wohl auch diesen versuch des verpflanzens gewagt.
einen lieben gruß für dich, Andrea
herzlichst
Anne.OE
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Andrea1309
- Beiträge: 7
- Registriert: 3. Mai 2014, 17:28
Re: meine kurze "mut-mach-geschichte"
Hallo Anne,
ja das ist schade. Ich finde es auch traurig das Ärzte scheinbar Patienten über die Möglichkeit nicht informieren.
Ich bin zur Zeit in der Raha Klinik und da habe ich das schon sehr oft gehört. Das Patienten sagen, davon hat man mir aber nichts erzählt das es so was gibt. Selbst die Ernährungsberaterin hier wußte nicht das so etwas geht.
Das bedeutet für uns Patienten wir müssen uns immer mehr selber informieren und dürfen uns nicht nur auf unseren Arzt verlassen.
Dir noch einen schönen Tag
liebe Grüße Andrea
ja das ist schade. Ich finde es auch traurig das Ärzte scheinbar Patienten über die Möglichkeit nicht informieren.
Ich bin zur Zeit in der Raha Klinik und da habe ich das schon sehr oft gehört. Das Patienten sagen, davon hat man mir aber nichts erzählt das es so was gibt. Selbst die Ernährungsberaterin hier wußte nicht das so etwas geht.
Das bedeutet für uns Patienten wir müssen uns immer mehr selber informieren und dürfen uns nicht nur auf unseren Arzt verlassen.
Dir noch einen schönen Tag
liebe Grüße Andrea
- Anne.OE
- Beiträge: 85
- Registriert: 17. Juni 2013, 14:02
Re: meine kurze "mut-mach-geschichte"
....und hier wieder einmal eine kurze ergänzung zu meiner "mut-mach-geschichte"
Die auswertung meines CT`s vom 03. märz 2016 ergab:
KEINE METASTASEN GESICHTET !!!!!!! *jüppiiiiiii
Seit meiner OP (totale pankreastektomie) sind nun drei jahre vergangen....... und ich kann sagen daß es mir im grunde ganz gut geht; naja, wehwehchen gibt es beinahe täglich.... aber damit kann ich leben.
Und noch einmal geht mein dank an prof. dr. uhl (und seinem team) denn sie alle haben mir ein neues leben ermöglicht.
Auch möchte ich auf diesem wege noch einmal meine freundin petra aus tiefstem herzen danken....... sie stand mir in meinen schwersten stunden immer hilfreich zur seite und bis heute ist sie für mich da wann immer ich sie brauche. ******DANKE PETRA ******
herzlichst
Anne.OE
Die auswertung meines CT`s vom 03. märz 2016 ergab:
KEINE METASTASEN GESICHTET !!!!!!! *jüppiiiiiii
Seit meiner OP (totale pankreastektomie) sind nun drei jahre vergangen....... und ich kann sagen daß es mir im grunde ganz gut geht; naja, wehwehchen gibt es beinahe täglich.... aber damit kann ich leben.
Und noch einmal geht mein dank an prof. dr. uhl (und seinem team) denn sie alle haben mir ein neues leben ermöglicht.
Auch möchte ich auf diesem wege noch einmal meine freundin petra aus tiefstem herzen danken....... sie stand mir in meinen schwersten stunden immer hilfreich zur seite und bis heute ist sie für mich da wann immer ich sie brauche. ******DANKE PETRA ******
herzlichst
Anne.OE
- Anne.OE
- Beiträge: 85
- Registriert: 17. Juni 2013, 14:02
Re: meine kurze "mut-mach-geschichte"
[.................und noch einmal eine kurze ergänzung zu meiner kleinen "mut-mach-geschichte...."
die auswertung meines CT`s vom 30. aug. 16 ergab:
KEINE METASTASEN GESICHTET !!!!!!!!!!!!!!! ][/i]
(ich habe mir diesen termin für ein CT geben lassen, weil ich plötzlich ohnmächtige schmerzen im rechten bauchraum bekam und auch nach wochen keine besserung eintrat; heute glaube ich,daß ich mich bei den hausarbeiten wohlmöglich verhoben habe.
Meine hausärztin meinte: "och, das sind die wechseljahre, da hat frau eben schmerzen". HALLO!!!???? mit fast 70 jahren wechseljahre!!????
)
Gott sei dank klingen jetzt diese blöden schmerzen so langsam wieder ab.
Für mich steht jetzt fest: niemals, niemals wieder schwer heben oder den körper auf andere weise erheblich belasten. Alles in ruhe und mit bedacht erledigen.
In diesem Sinne......
einen lieben gruß
herzlichst Anne.OE
die auswertung meines CT`s vom 30. aug. 16 ergab:
KEINE METASTASEN GESICHTET !!!!!!!!!!!!!!! ][/i]
(ich habe mir diesen termin für ein CT geben lassen, weil ich plötzlich ohnmächtige schmerzen im rechten bauchraum bekam und auch nach wochen keine besserung eintrat; heute glaube ich,daß ich mich bei den hausarbeiten wohlmöglich verhoben habe.
Meine hausärztin meinte: "och, das sind die wechseljahre, da hat frau eben schmerzen". HALLO!!!???? mit fast 70 jahren wechseljahre!!????
Gott sei dank klingen jetzt diese blöden schmerzen so langsam wieder ab.
Für mich steht jetzt fest: niemals, niemals wieder schwer heben oder den körper auf andere weise erheblich belasten. Alles in ruhe und mit bedacht erledigen.
In diesem Sinne......
einen lieben gruß
herzlichst Anne.OE
- Cerberus
- Beiträge: 577
- Registriert: 28. Juli 2016, 09:04
Re: meine kurze "mut-mach-geschichte"
Andrea1309 hat geschrieben: Nun gibt es in Deutschland eine Klinik die diese Inuslinzellen nach der OP isoliert ,aufbereitet und wieder in die Leber pflanzt.
Doch sollen sie sich dann einnisten und wieder ihre Arbeit aufnehmen also wieder Insulin produzieren .
Das heißt das du dann kein Diabetiker bist somit also kein Insulin spritzen musst.
Hallöchen!Ich finde es auch traurig das Ärzte scheinbar Patienten über die Möglichkeit nicht informieren.
Ich bin zur Zeit in der Raha Klinik und da habe ich das schon sehr oft gehört. Das Patienten sagen, davon hat man mir aber nichts erzählt das es so was gibt. Selbst die Ernährungsberaterin hier wußte nicht das so etwas geht.
Welche Klinik soll das denn sein mit dem Verpflanzen der Langerhansschen Inseln von der BSD in die Leber?
Das würde mich wirklich echt interessieren!
Wie die genannten Patienten habe ich das auch noch nicht gehört. Und ich hatte vor der Whipple-OP schon 14 Jahre einen Typ 1.
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) 