einige Jahre nach Whipple - welche regelmäßigen Untersuchungen?
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steppenderWolf
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Re: einige Jahre nach Whipple - welche regelmäßigen Untersuchungen?
Moin,
da hab ich ja was losgetreten. Erstmal danke an alle, die hier die verschiedenen Seiten angesprochen haben.
Mir hatte man zu keinem Zeitpunkt irgendwas von einer Sterblichkeit / Überlebenswahrscheinlichkeit oder sonst was erzählt. Und vor den OPs war ich auch nicht so unbedingt in der Lage, was aufzunehmen. Als ich auf Intensiv lag sagte man zu meinen Eltern 50/50, allerdings war das nur bei der Entlastungss-OP.
Die ganzen Angaben zu so und so nach 5 Jahren beziehen sich halt immer auf Karzinome, die ich wohl nicht hatte. Muss ich mal die Briefe von damals genauer studieren. Die Strategie der Verdärngung und des Blicks nach vorne hat mir in den letzten Jahren sicher einige Sorgenfalten erspart und mich wahrscheinlich etwas unbekümmerter leben lassen.
Ich sags mal so, ich fühle mich gut, meine Ärzte sind nicht aufgeregt, medizinische Versorgung durch ein gutes Krankenhaus und eine Uniklinik (beide 1,5 km entfernt) ist gegeben. Ich kann Vollzeit arbeiten, Sport machen, meinen Kindern beim Wachsen zugucken, habe größere Baustellen geleitet, auch im asiatischen Ausland.
Ich sortiere in den kommenden Tagen mal meine Krankenakte und wenn ich den nächsten regulären Termin beim Internisten habe spreche ich ihn mal wegen nem CT an.
Grüße der steppende Wolf
da hab ich ja was losgetreten. Erstmal danke an alle, die hier die verschiedenen Seiten angesprochen haben.
Mir hatte man zu keinem Zeitpunkt irgendwas von einer Sterblichkeit / Überlebenswahrscheinlichkeit oder sonst was erzählt. Und vor den OPs war ich auch nicht so unbedingt in der Lage, was aufzunehmen. Als ich auf Intensiv lag sagte man zu meinen Eltern 50/50, allerdings war das nur bei der Entlastungss-OP.
Die ganzen Angaben zu so und so nach 5 Jahren beziehen sich halt immer auf Karzinome, die ich wohl nicht hatte. Muss ich mal die Briefe von damals genauer studieren. Die Strategie der Verdärngung und des Blicks nach vorne hat mir in den letzten Jahren sicher einige Sorgenfalten erspart und mich wahrscheinlich etwas unbekümmerter leben lassen.
Ich sags mal so, ich fühle mich gut, meine Ärzte sind nicht aufgeregt, medizinische Versorgung durch ein gutes Krankenhaus und eine Uniklinik (beide 1,5 km entfernt) ist gegeben. Ich kann Vollzeit arbeiten, Sport machen, meinen Kindern beim Wachsen zugucken, habe größere Baustellen geleitet, auch im asiatischen Ausland.
Ich sortiere in den kommenden Tagen mal meine Krankenakte und wenn ich den nächsten regulären Termin beim Internisten habe spreche ich ihn mal wegen nem CT an.
Grüße der steppende Wolf
- Cerberus
- Beiträge: 577
- Registriert: 28. Juli 2016, 09:04
Re: einige Jahre nach Whipple - welche regelmäßigen Untersuchungen?
(Hier wurden Teile des Postings vom Moderator entfernt) So heiß ist es doch noch gar nicht. Bemühe eine Suchmaschine, wenn Du es wissen willst. Es gibt auf Anhieb u. bei richtiger Suche Dutzende Artikel zu dem Thema.ITTI hat geschrieben:Also wie kann man einfach so behaupten, dass irgendwelchen Statistiken nach, sämtliche BSD Operierten (Hier wurden Teile des Postings vom Moderator entfernt)?
Nur, weil Du es nicht gelesen hast, heißt es nicht, daß es solche Aussagen in Statistiken nicht gibt. Du kennst so manches nicht.
Außerdem sollte Dir aufgefallen sein, daß ich diese Aussagen in Zweifel gezogen habe. Das ist etwas anderes, als sie zu bestätigen.
Hat auch jeder hier so verstanden, nur Du hast den Schuß nicht gehört.
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) 
- Cerberus
- Beiträge: 577
- Registriert: 28. Juli 2016, 09:04
Re: einige Jahre nach Whipple - welche regelmäßigen Untersuchungen?
Hallo,steppenderWolf hat geschrieben: Bin auch am Überlegen ob ich einen neuen Anlauf wegen Grad der Behinderung starte. Damals wurde mir 40 eingeräumt, was aus meiner Sicht zu wenig war, da nur der Diabetes berücksichtigt wurde und nicht die BSD-OP. Aber am Anfang vom Berufsleben will man den Klotz Schwerbehinderung nicht so richtig am Bein haben. Na mal schauen. Wenn da jemand Erfahrung hat, gerne zu mir!
das ist ein altes Spielchen vieler Versorgungsämter.......... erst mal GdB 40 anbieten. Wer weiß, vielleicht ist der Antragsteller damit zufrieden.
Ich hatte seit 2002 Diabetes Typ 1 und das erste Angebot des VA war auch 40. Jemand mit intensivierter Insulin-Therapie (ICT) hat aber gute Aussichten auf GdB 50. Die meisten ICTler, die ich kenne, haben 50 bekommen, viele davon allerdings erst nach Widerspruch gegen den Bescheid des VA.
Momentan ist mein GdB 100, nach dem Pankreas-Ca u. der Whipple-OP. Gültig für 10 Jahre.
Wie Du sicher weißt, wird bei der Feststellung des GdB nicht addiert. D.h., wenn Du z.B. wegen der BSD 40 bekommst u. wegen Diabetes 50, dann hast Du nicht GdB 90 am Ende, sondern nur 50 für den Diabetes. Die BSD spielt da in einer eventuellen Erhöhung des GdB keine Rolle.
Große Vorteile gibt es durch den Schwerbehindertenausweis für mich als Erwerbsminderungsrentner nicht.
Ich hätte einen, bekäme ich ein Merkzeichen oder so, um damit nach Erwerb einer Wertmarke gratis im ÖPNV zu fahren.
Das ist leider nicht der Fall.
Andreas
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) 
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angel29280
- Beiträge: 740
- Registriert: 27. Januar 2016, 12:47
Re: einige Jahre nach Whipple - welche regelmäßigen Untersuchungen?
Wuhu @all,
Liebe Grüße
Angel
Genau das hab ich auch bei mir gemeint, dass auch mir meine 60% nix nützen. Mir ist das mit den Merkzeichen nur entfallen. Aber wenn man berufstätig ist zwecks Kündigungsschutz und Urlaub, nützt ab 50% schon viel auch ohne MerkZeichen. Oder wenn man zu öffentlichen Veranstaltungen oder ins Schwimmbad geht. Aber für öffentliche Verkehrsmittel zu Vergünstigungen zu fahren, muss man entweder gehbehindert, blind oder auf Begleitperson angewiesen sein. So viel ich weiß.Andreas: Große Vorteile gibt es durch den Schwerbehindertenausweis für mich als Erwerbsminderungsrentner nicht.
Ich hätte einen, bekäme ich ein Merkzeichen oder so, um damit nach Erwerb einer Wertmarke gratis im ÖPNV zu fahren.
Das ist leider nicht der Fall.
Liebe Grüße
Angel
Liebe Grüsse eure Angel
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steppenderWolf
- Beiträge: 21
- Registriert: 26. Januar 2017, 10:11
Re: einige Jahre nach Whipple - welche regelmäßigen Untersuchungen?
Ja Cerebus, dass mit dem addieren weiß ich, dass es nicht geht. Daher wird es wenn dann über den Diabetes laufen. Und da mache ich gerade umfangreiche Aufzeichnungen. Dank dem Freestyle Libre geht das auch deutlich einfacher, da ich oft den Wert ablesen kann und nicht immer bluten muss. So richtig eilt es nicht, aber eventuell gehe ich das Thema verstärkt an, da ich mich anderweitig bewerben will und die bevorzugt Schwerbehinderte einstellen (müssen).
Bitter finde ich, dass man mit GDB 40 bei der Steuer nichts geltend machen kann, solange man nicht bewegungseingeschränkt ist. Ab 50 ist es dann egal. Sind immerhin ein paar hundert Euro, die nicht versteuert werden müssen. Die Mehrkosten bzw. zusätzliche Aufwendungen für zwei crhonische Krankheiten im Vergleich zu Gesunden habe ich trotzdem. Naja, ist bei mir eher jammern auf hohem Niveau.
Bitter finde ich, dass man mit GDB 40 bei der Steuer nichts geltend machen kann, solange man nicht bewegungseingeschränkt ist. Ab 50 ist es dann egal. Sind immerhin ein paar hundert Euro, die nicht versteuert werden müssen. Die Mehrkosten bzw. zusätzliche Aufwendungen für zwei crhonische Krankheiten im Vergleich zu Gesunden habe ich trotzdem. Naja, ist bei mir eher jammern auf hohem Niveau.
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ITTI
- Beiträge: 19
- Registriert: 20. Januar 2017, 10:37
- Wohnort: Kiel
Re: einige Jahre nach Whipple - welche regelmäßigen Untersuchungen?
Hmmm... ich habe vor der Whipple einen GdB von 80 bekommen. Grund waren die vielen Schübe. Nach der Whipple hatte ich dann nur noch 70 bekommen, weil ich jetzt geheilt wäre. (Habe nach wie vor Schübe) hat mir mal was gebracht, da ich damit 50% Rabatt bei Flixbus bekommen habe. Ist aber leider nicht mehr so. Zur Zeit bin ich dabei das Markenzeichen G einzuklagen. Würde mich mal interessieren, wo man auch ohne Merkzeichen Vorteile hat unnd ab welchen Grad. Muss ja auch irgendwas positives damit anzufangen sein!^^
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Forenscout
Re: einige Jahre nach Whipple - welche regelmäßigen Untersuchungen?
Hallo Leute,
versucht doch bitte normal und mit Respekt miteinander umzugehen, es hat sicherlich jeder, der hier in unserem Forum unterwegs ist sein Päckchen zu tragen und seine Probleme mit der Erkrankung. Es gibt mittlerweile viele Langzeit- Überlebende nach Pankreas CA, nur hört man da einfach nicht so viel darüber, weil viele einfach im Hintergrund bleiben. Ich selbst gehöre dazu, und bin mittlerweile im 19. Jahr nach Pankreas CA.
versucht doch bitte normal und mit Respekt miteinander umzugehen, es hat sicherlich jeder, der hier in unserem Forum unterwegs ist sein Päckchen zu tragen und seine Probleme mit der Erkrankung. Es gibt mittlerweile viele Langzeit- Überlebende nach Pankreas CA, nur hört man da einfach nicht so viel darüber, weil viele einfach im Hintergrund bleiben. Ich selbst gehöre dazu, und bin mittlerweile im 19. Jahr nach Pankreas CA.
Cerberus hat geschrieben:(Hier wurden Teile des Postings vom Moderator entfernt) So heiß ist es doch noch gar nicht. Bemühe eine Suchmaschine, wenn Du es wissen willst. Es gibt auf Anhieb u. bei richtiger Suche Dutzende Artikel zu dem Thema.ITTI hat geschrieben:Also wie kann man einfach so behaupten, dass irgendwelchen Statistiken nach, sämtliche BSD Operierten (Hier wurden Teile des Postings vom Moderator entfernt)?
Nur, weil Du es nicht gelesen hast, heißt es nicht, daß es solche Aussagen in Statistiken nicht gibt. Du kennst so manches nicht.
Außerdem sollte Dir aufgefallen sein, daß ich diese Aussagen in Zweifel gezogen habe. Das ist etwas anderes, als sie zu bestätigen.
Hat auch jeder hier so verstanden, nur Du hast den Schuß nicht gehört.
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Atenuata
- Beiträge: 50
- Registriert: 29. Januar 2015, 17:16
Re: einige Jahre nach Whipple - welche regelmäßigen Untersuchungen?
Hallo in die Runde,
diese verdammten Statistiken !!
Ich bin auch Whipple-operiert (2012) - müßte also dieses Jahr noch sterben
nach der Statistik.
Aber ich denke nicht mal dran
Ich habe autoimmune chron. Pankreatitis - mein Arzt sagte mir seinerzeit, ich hätte eine ganz normale Lebenserwartung.
Halte mich an die Vorgaben: kein Alkohol, gesundes Essen. Nehme Kreon etwa 180000 E /Tag. Eine geringe Dosis Cortison, und mir geht es gut (mit ganz wenigen Ausnahmen: Blähungen und vielleicht mal kurze Schmerzattacken).
Zu den Untersuchungen: Jedes Jahr eine MRT-Untersuchung des Bauchraumes, 1/4 jährliche Laborkontrolle. Und einmal im Jahr unterhalte ich mich mit meinem Gastroenterologen. Das ist alles.
Denk positiv - alles Gute !
Atenuata
diese verdammten Statistiken !!
Ich bin auch Whipple-operiert (2012) - müßte also dieses Jahr noch sterben
Aber ich denke nicht mal dran
Ich habe autoimmune chron. Pankreatitis - mein Arzt sagte mir seinerzeit, ich hätte eine ganz normale Lebenserwartung.
Halte mich an die Vorgaben: kein Alkohol, gesundes Essen. Nehme Kreon etwa 180000 E /Tag. Eine geringe Dosis Cortison, und mir geht es gut (mit ganz wenigen Ausnahmen: Blähungen und vielleicht mal kurze Schmerzattacken).
Zu den Untersuchungen: Jedes Jahr eine MRT-Untersuchung des Bauchraumes, 1/4 jährliche Laborkontrolle. Und einmal im Jahr unterhalte ich mich mit meinem Gastroenterologen. Das ist alles.
Denk positiv - alles Gute !
Atenuata
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steppenderWolf
- Beiträge: 21
- Registriert: 26. Januar 2017, 10:11
Re: einige Jahre nach Whipple - welche regelmäßigen Untersuchungen?
Hallo Atenuata,Atenuata hat geschrieben: Ich habe autoimmune chron. Pankreatitis - mein Arzt sagte mir seinerzeit, ich hätte eine ganz normale Lebenserwartung.
Halte mich an die Vorgaben: kein Alkohol, gesundes Essen. Nehme Kreon etwa 180000 E /Tag. Eine geringe Dosis Cortison, und mir geht es gut (mit ganz wenigen Ausnahmen: Blähungen und vielleicht mal kurze Schmerzattacken).
Zu den Untersuchungen: Jedes Jahr eine MRT-Untersuchung des Bauchraumes, 1/4 jährliche Laborkontrolle. Und einmal im Jahr unterhalte ich mich mit meinem Gastroenterologen. Das ist alles.
Denk positiv - alles Gute !
Atenuata
schön zu hören, dass du gut "hinkommst" und seitens deines Arztes Entspannung herrscht. Mich würde interessieren wofür das MRT sein soll, zu dem du jährlich gehst. Ist das dann mit Kontrastmitteln?
Grüße der steppende Wolf
- Cerberus
- Beiträge: 577
- Registriert: 28. Juli 2016, 09:04
Re: einige Jahre nach Whipple - welche regelmäßigen Untersuchungen?
Naja, leider sind derlei Aussagen oft nichts weiter als warme Luft. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig nach Rechtslage.steppenderWolf hat geschrieben:...gehe ich das Thema verstärkt an, da ich mich anderweitig bewerben will und die bevorzugt Schwerbehinderte einstellen (müssen).
In der Wirklichkeit relativiert sich das dann mit dem "Schwerbehinderte bevorzugt".
Vor einigen Jahren bewarb ich mich u.a. mal in einer bundeseigenen Institution. Als ich mich vorab schon mal dort ein wenig umschaute, kam ich mit einem (rauchenden) Mitarbeiter vor der Tür ins Gespräch. Und da war plötzlich noch ein Mann zu sehen, der schwerst körperlich behindert war..... unnatürlich geformte Extremitäten, die ihn sicher enorm in allen Bewegungen einschränkten. Daraufhin deutete ich an, daß man doch immerhin auch diesem Mann eine Chance gegeben habe. Worauf mein Gesprächspartner nur trocken lachte u. meinte, jener hätte sich in den "Laden" eingeklagt! Die würden in so einem Fall lieber eine Strafe in Form der Ausgleichsabgabe zahlen, aber den Mann mußten sie per Gerichtsentscheid einstellen.
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) 