Whipple OP meiner Mutter
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betti123
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Re: Whipple OP meiner Mutter
Genau darunter leidet sie auch.
Direkt nach dem essen hört man wie der Bauch "brummelt" und kurz darauf muss sie auf Toilette und quält sich neben der Übelkeit und erbrechen auch noch mit bauchkrämpfen und Durchfall. Der laut der Aussage meiner Mutter einfach nur wie Wasser ist.
Haben auch schon gedacht das das mit den Kreons nicht richtig eingestellt ist haben da auch schon probiert mal weniger mal merken zu nehmen aber es wirkt auch nichts.
Wie ist es bei euch mit den Kreon?
Direkt nach dem essen hört man wie der Bauch "brummelt" und kurz darauf muss sie auf Toilette und quält sich neben der Übelkeit und erbrechen auch noch mit bauchkrämpfen und Durchfall. Der laut der Aussage meiner Mutter einfach nur wie Wasser ist.
Haben auch schon gedacht das das mit den Kreons nicht richtig eingestellt ist haben da auch schon probiert mal weniger mal merken zu nehmen aber es wirkt auch nichts.
Wie ist es bei euch mit den Kreon?
- Cerberus
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Re: Whipple OP meiner Mutter
Wie gesagt, habe ich trotz reichlich Kreon das auch oft mit dem Durchfall. Am meisten helfen mir die Flohsamenschalen.
Es gibt auf Rezept "tinctura opii", Opiumtropfen. Die verlangsamen den Prozeß im Bauch u. beruhigen alles da drinnen etwas.
Das ist ein Problem, das unbedingt gelöst werden muß.
Es gibt auf Rezept "tinctura opii", Opiumtropfen. Die verlangsamen den Prozeß im Bauch u. beruhigen alles da drinnen etwas.
Das ist ein Problem, das unbedingt gelöst werden muß.
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) 
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betti123
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Re: Whipple OP meiner Mutter
Genau ich Weiss das es auch noch recht früh ist nach ihrer OP aber sie quält sich jetzt schon so lange damit irgendwie muss man ja was dagegen tun können. Denn im Moment ist sie noch weit von der Chemo entfernt in ihrem Zustand jetzt geht das nicht sie ist viel zu schwach.
Hattest du auch mit dem Erbrechen und der Übelkeit zu kämpfen?
Hattest du auch mit dem Erbrechen und der Übelkeit zu kämpfen?
- Cerberus
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Re: Whipple OP meiner Mutter
Erbrechen weniger. Übelkeit nach der Chemo.
Sprecht mal mit dem Arzt über die Tropfen (tinctura opii) und über die Einnahme von Lopedium. Ohne ärztlichen Rat ist das eh nix. Den sollte man schon einholen.
Opiumtropfen gibt es nur auf BTM-Rezept.
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Ich muß jetzt erst mal weg. Bis dann!
Sprecht mal mit dem Arzt über die Tropfen (tinctura opii) und über die Einnahme von Lopedium. Ohne ärztlichen Rat ist das eh nix. Den sollte man schon einholen.
Opiumtropfen gibt es nur auf BTM-Rezept.
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Ich muß jetzt erst mal weg. Bis dann!
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betti123
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Re: Whipple OP meiner Mutter
Werden wir auf jeden Fall mal machen.
Vielen Dank dafür.
Bis dann
Vielen Dank dafür.
Bis dann
- Cerberus
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Re: Whipple OP meiner Mutter
Mit den Opiumtropfen hat auch dieses schmerzhafte Ziehen im Leib stark nachgelassen.
Gegen zuviel Blähungen soll wohl auch Buscopan helfen. Als Dragees frei in der Apotheke verkäuflich.
Gegen zuviel Blähungen soll wohl auch Buscopan helfen. Als Dragees frei in der Apotheke verkäuflich.
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betti123
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Re: Whipple OP meiner Mutter
Da werden wir jetzt auf jeden Fall dran bleiben und das in den Griff zugekommen.
Das mit dem Erbrechen ist noch ein großes Problem das nicht besser wird und ihre starke Gewichtsabnahme, dazu kommt auch noch das ich den Eindruck habe das sie depressiv ist sie gibt sich zwar Mühe aber man merkt es ihr an. Der Arzt hat ihr Psychopharmaka verordnet aber die möchte sie ungern nehmen.
Meine Mutter wird morgen versuchen nochmal mit dem Arzt zu sprechen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.
Das mit dem Erbrechen ist noch ein großes Problem das nicht besser wird und ihre starke Gewichtsabnahme, dazu kommt auch noch das ich den Eindruck habe das sie depressiv ist sie gibt sich zwar Mühe aber man merkt es ihr an. Der Arzt hat ihr Psychopharmaka verordnet aber die möchte sie ungern nehmen.
Meine Mutter wird morgen versuchen nochmal mit dem Arzt zu sprechen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.
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Muggle
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- Registriert: 24. November 2012, 17:58
Re: Whipple OP meiner Mutter
Zwei Dinge möchte ich dir auf den Weg geben:
1. richtige Kreon-Einstellung (hat sie eigentlich einen Säureblocker?). Ich hatte das auch, dass mir im Prinzip noch wochenlang nach Entlassung fast jede Mahlzeit wieder aus dem Gesicht fiel, das wurde zumindest besser, als ich hier lernte, wie man Kreon nimmt. Entlassen wurde ich mit 3x1 oder so, das konnte nicht funktionieren. Wusste ich bloß damals noch nicht. Mir hat es auch geholfen, sehr kleine Portionen zu essen, nicht über den Punkt hinaus, an dem man Übelkeit spürt, und mich dann einen Moment hinzulegen. Was man verträgt muss man ausprobieren, Anhaltspunkte gibts natürlich u.a. hier im Forum, aber es war anfangs bei mir ziemlich heikel, was ich essen konnte, inzwischen geht vieles wieder, was damals nicht ging.
Von schlechten Leberwerten kann es einem aber auch ordentlich übel werden, kann gut sein, dass es auch daran liegt.
2. denkt auch mal an Verwachsungen. Auch das kann Erbrechen verursachen. Bei mir war der Magen total eingebacken und auch der Darm ziemlich eingeschnürt, das musste letztlich operiert werden, nachdem es dann wirklich irgendwann zu Darmverschlüssen geführt hatte. Wenn es daran liegt, wären Flohsamenschalen jedoch ein echtes Risiko, auch natürliche Sachen können nämlich Nebenwirkungen haben und Flohsamenschalen sollten nicht bei Verengungen im Magen-Darm-Trakt angwendet werden!
Aszites ist nichts, was man einfach so hinnehmen sollte meiner Meinung nach. Als ich noch Wasser im Bauchraum hatte, hing ich noch an Drainagen. Es kling ein wenig als wäre da jemand zu früh in Reha geschoben worden, ehrlich gesagt. In einem Stadium, wo das alles noch so problematisch ist, ist die Reha meiner Meinung nach der falsche Ort. vielleicht sollte man sich lieber darum bemühen, ihr Problem zu lösen, statt ihr Psychopharmaka (die wieder auf die Leber schlagen) zu geben, damit sie das alles nicht als so schlimm empfindet. Sicher ginge es ihr besser, wenn sie merken würde, dass es ihr körperlich besser ginge und ich könnte mir vorstellen, dass das trotz Krebs durchaus drin wäre. Der Aufwärtstrend dauert aber.
Letztlich müsst ihr Geduld haben, das dauert u.U. recht lange, bis man sich besser fühlt und ist nicht unbedingt in Wochen, sondern manchmal in Monaten zu messen. Versucht, an Kalorien rein zu kriegen, was geht und wenns kritisch werden sollte, lieber noch einmal richtig in die Klinik, wo auch parenteral ernährt werden und nach der Ursache gesucht werden kann.
1. richtige Kreon-Einstellung (hat sie eigentlich einen Säureblocker?). Ich hatte das auch, dass mir im Prinzip noch wochenlang nach Entlassung fast jede Mahlzeit wieder aus dem Gesicht fiel, das wurde zumindest besser, als ich hier lernte, wie man Kreon nimmt. Entlassen wurde ich mit 3x1 oder so, das konnte nicht funktionieren. Wusste ich bloß damals noch nicht. Mir hat es auch geholfen, sehr kleine Portionen zu essen, nicht über den Punkt hinaus, an dem man Übelkeit spürt, und mich dann einen Moment hinzulegen. Was man verträgt muss man ausprobieren, Anhaltspunkte gibts natürlich u.a. hier im Forum, aber es war anfangs bei mir ziemlich heikel, was ich essen konnte, inzwischen geht vieles wieder, was damals nicht ging.
Von schlechten Leberwerten kann es einem aber auch ordentlich übel werden, kann gut sein, dass es auch daran liegt.
2. denkt auch mal an Verwachsungen. Auch das kann Erbrechen verursachen. Bei mir war der Magen total eingebacken und auch der Darm ziemlich eingeschnürt, das musste letztlich operiert werden, nachdem es dann wirklich irgendwann zu Darmverschlüssen geführt hatte. Wenn es daran liegt, wären Flohsamenschalen jedoch ein echtes Risiko, auch natürliche Sachen können nämlich Nebenwirkungen haben und Flohsamenschalen sollten nicht bei Verengungen im Magen-Darm-Trakt angwendet werden!
Aszites ist nichts, was man einfach so hinnehmen sollte meiner Meinung nach. Als ich noch Wasser im Bauchraum hatte, hing ich noch an Drainagen. Es kling ein wenig als wäre da jemand zu früh in Reha geschoben worden, ehrlich gesagt. In einem Stadium, wo das alles noch so problematisch ist, ist die Reha meiner Meinung nach der falsche Ort. vielleicht sollte man sich lieber darum bemühen, ihr Problem zu lösen, statt ihr Psychopharmaka (die wieder auf die Leber schlagen) zu geben, damit sie das alles nicht als so schlimm empfindet. Sicher ginge es ihr besser, wenn sie merken würde, dass es ihr körperlich besser ginge und ich könnte mir vorstellen, dass das trotz Krebs durchaus drin wäre. Der Aufwärtstrend dauert aber.
Letztlich müsst ihr Geduld haben, das dauert u.U. recht lange, bis man sich besser fühlt und ist nicht unbedingt in Wochen, sondern manchmal in Monaten zu messen. Versucht, an Kalorien rein zu kriegen, was geht und wenns kritisch werden sollte, lieber noch einmal richtig in die Klinik, wo auch parenteral ernährt werden und nach der Ursache gesucht werden kann.
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Muggle
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Re: Whipple OP meiner Mutter
P.S Vergiss die Aprikosenkerne 
Das sind alles Probleme für die richtige Schulmedizin.
Das sind alles Probleme für die richtige Schulmedizin.
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betti123
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Re: Whipple OP meiner Mutter
Vielen Dank für deinen Beitrag.
Der Meinung bin ich auch das das mit der Reha viel zu früh für sie ist. Sie kann an keinen Aktivitäten teilnehmen weil sie einfach keine Kraft hat und viel zu schwach ist.
Sie hatte auch schon im Krankenhaus Probleme mit den Erbrechen da haben sie dann eine Magenspiegelung gemacht und gesehen das der Magen verkleinert war und überhaupt nichts rein ging oder sie es eben behalten konnte. Ein paar Tage danach haben die Ärzte ihr den Magen nochmal in einer Magenspiegelung mit einem Ballon geweigert.
Sie möchte die Reha verkürzen weil es einfach keinen Sinn macht, aber ob der Oberarzt damit einverstanden ist. Sie hat auch schon am 01.03. Das Gespräch mit dem Onkologen wegen der Chemo. Aber dafür ist sie zu schwach. Es tut sich irgendwie gar nichts was sehr schwierig ist vor allem für meine Mutter.
Der Meinung bin ich auch das das mit der Reha viel zu früh für sie ist. Sie kann an keinen Aktivitäten teilnehmen weil sie einfach keine Kraft hat und viel zu schwach ist.
Sie hatte auch schon im Krankenhaus Probleme mit den Erbrechen da haben sie dann eine Magenspiegelung gemacht und gesehen das der Magen verkleinert war und überhaupt nichts rein ging oder sie es eben behalten konnte. Ein paar Tage danach haben die Ärzte ihr den Magen nochmal in einer Magenspiegelung mit einem Ballon geweigert.
Sie möchte die Reha verkürzen weil es einfach keinen Sinn macht, aber ob der Oberarzt damit einverstanden ist. Sie hat auch schon am 01.03. Das Gespräch mit dem Onkologen wegen der Chemo. Aber dafür ist sie zu schwach. Es tut sich irgendwie gar nichts was sehr schwierig ist vor allem für meine Mutter.