Hier haben Sie als Betroffene(r) und/oder ratsuchende(r) Besucher(in) dieser Plattform die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen oder Hilfestellung zu geben.
Paul86 hat geschrieben:Vor dem Kontrastmittel würde ich mich bei normaler Nierenfunktion nicht fürchten.
Wurde bisher keine Bildgebung gemacht?
Vg
Der Arzt hat bei einer Niere irgendwas gesehen und erst auf Steine getippt. Dann hat er seine Meinung revidiert und gemeint das wäre doch nicht so, wahrscheinlich eher kleine Kristalle. Das verunsichert mich natürlich.
Bislang wurde nur ein normaler Ultraschall gemacht. Angeblich ungewöhnliches Echo und leichte Verfettung der BSD aber sonst alles unauffällig. Aber das reicht mir als Diagnose nicht. Zumal die Ursache auch nicht geklärt ist. LG
veritas hat geschrieben:Ich werde halbjährlich auf Steine kontrolliert und da mach ich jedes halbe Jahr Endosono und bei Verdacht auf Steine durch geweitete Gänge gibts dann MRT.
Wenn du dir wegen Tumore Sorgen machst würde ich auch ganz klar beides empfehlen - Probleme mit dem Kontrastmittel hab ich noch nie gehabt, nur beim CT ist es für ein paar Sekunden unangenehm und dann fühl ich mich wieder so wie vorher.
nick0609 hat geschrieben:Wenn du schon die Wahl zwischen beiden Möglichkeiten hast - dann wäre die Endosonographie besser, da diese nochmal eine Ecke genauer ist was die Bauchspeicheldrüse angeht. Allerdings hast du beim MRT des Abomens den Vorteil, dass auch viele andere Organe angeschaut werden können. Idealfall wäre beides. Aber wenn im MRT nichts zu sehen ist, wird da mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nichts sein.
Danke für Deine Antwort. Das erhoffe ich mir auch. Das Ergebnis ddes MRT könnte dann auch von verschiedenen Ärzten ausgewertet werden.
derMannohnePlan hat geschrieben:Also ich bin kein großer Fan der alleinigen Bewertung durch die Endosonographie.
Es kommt bei dieser Untersuchung auch immer sehr auf die Erfahrung des Untersuchers an. Dieser sollte über sehr hohe anatomische Kenntnis und Erfahrungen am Gerät verfügen.
Bei mir wurde Ende 2016 eine Fehldiagnose durch die Endosono gestellt. Chronische Pankreatitis Cambridge 4
Es hieß, alles verkalkt, vernarbt...
Und das in einer Klinik mit Pankreaszentrum.
Drei Wochen später wurde diese in einer Spezialklinik vom Chefarzt revidiert, der die Untersuchung persönlich durchgeführt hat und quasi nach diesem Befund gesucht hat. Zuvor wurde ein CT, MRCP ohne Befund gemacht.
In Bochum bei Prof. Uhl sagte man mir, dass die EUS kein Goldstandard zur Diagnose der chronische Pankreatitis darstellt. Vielmehr ein Zusammenspiel von CT, MRCP und Endosonographie Goldstandard seien!
Somit wäre beides nicht schlecht.
Hoffe ich konnte ein wenig helfen.
Vielen Dank, ja das hast Du.
Ist auch meine Befürchtung gerade bei der Endosono, die vom Urteil eines Arztes abhängt. Denke mir, dass ein MRT da besser wäre. Kann man denn die Gewebsstruktur auch gut auf dem MRT beurteilen?
veritas hat geschrieben:Ich werde halbjährlich auf Steine kontrolliert und da mach ich jedes halbe Jahr Endosono und bei Verdacht auf Steine durch geweitete Gänge gibts dann MRT.
Wenn du dir wegen Tumore Sorgen machst würde ich auch ganz klar beides empfehlen - Probleme mit dem Kontrastmittel hab ich noch nie gehabt, nur beim CT ist es für ein paar Sekunden unangenehm und dann fühl ich mich wieder so wie vorher.
derMannohnePlan hat geschrieben:Also ich bin kein großer Fan der alleinigen Bewertung durch die Endosonographie.
Es kommt bei dieser Untersuchung auch immer sehr auf die Erfahrung des Untersuchers an. Dieser sollte über sehr hohe anatomische Kenntnis und Erfahrungen am Gerät verfügen.
Bei mir wurde Ende 2016 eine Fehldiagnose durch die Endosono gestellt. Chronische Pankreatitis Cambridge 4
Es hieß, alles verkalkt, vernarbt...
Und das in einer Klinik mit Pankreaszentrum.
Drei Wochen später wurde diese in einer Spezialklinik vom Chefarzt revidiert, der die Untersuchung persönlich durchgeführt hat und quasi nach diesem Befund gesucht hat. Zuvor wurde ein CT, MRCP ohne Befund gemacht.
In Bochum bei Prof. Uhl sagte man mir, dass die EUS kein Goldstandard zur Diagnose der chronische Pankreatitis darstellt. Vielmehr ein Zusammenspiel von CT, MRCP und Endosonographie Goldstandard seien!
Somit wäre beides nicht schlecht.
Hoffe ich konnte ein wenig helfen.
Vielen Dank, ja das hast Du.
Ist auch meine Befürchtung gerade bei der Endosono, die vom Urteil eines Arztes abhängt. Denke mir, dass ein MRT da besser wäre. Kann man denn die Gewebsstruktur auch gut auf dem MRT beurteilen?
Grob ja, aber genauer ist es trotzdem mit der Endosono. Bei mir zeigt auch nur diese Untersuchung die Veränderungen meiner Drüse. MRT und CT sind völlig OK!
franky1900 hat geschrieben:
Grob ja, aber genauer ist es trotzdem mit der Endosono. Bei mir zeigt auch nur diese Untersuchung die Veränderungen meiner Drüse. MRT und CT sind völlig OK!
[/quote]
Heißt das die Diagnose chronische Pankreatitis wurde nur auf Grundlage der Endosono gestellt oder gab es noch weitere Untersuchungen/Blutwerte die das bestätigt hatten bzw. noch relevant sind für diese Diagnose?
veritas hat geschrieben:Ich werde halbjährlich auf Steine kontrolliert und da mach ich jedes halbe Jahr Endosono und bei Verdacht auf Steine durch geweitete Gänge gibts dann MRT.
Wenn du dir wegen Tumore Sorgen machst würde ich auch ganz klar beides empfehlen - Probleme mit dem Kontrastmittel hab ich noch nie gehabt, nur beim CT ist es für ein paar Sekunden unangenehm und dann fühl ich mich wieder so wie vorher.
Und Du? Was hast Du?
Hm irgendwie ist da meine Antwort verschwunden.. Also vielleicht jetzt doppelt: Ich hab chronische Pankreatitis mit chronischer Steinbildung aufgrund einer Fehlbildung des Pankreas. Wenn ich einen Stein habe fühlt es sich so an als würde man mir ein Messer in den Bauch stoßen, auch gerne mal mit Bluterbrechen. Dann kommt auch rasch eine akute Entzündung hinzu, bei der ich mich vor Schmerzen kaum bewegen kann. Die Steine kann man am erweiterten Gang beim Ultraschall erahnen und sieht man dann besser auf dem MRT.
Mittlerweile merk ich das ganz gut wenn ein neuer Stein heranwächst indem ich ein brodelndes Gefühl im Pankreas durch die Engstelle habe, dazu Schmerzen, die nicht ganz zu einer Pankreatitis passen, weil sie oft nur kurz und stoßhaft sind und sich nicht tagelang hinziehen wie bei einer Pankreatitis.
Soweit ich weiß ist ein Pankreas Divisum die einzige Ursache von Pankreassteinen und diese sind auch dann sehr selten.