angel29280 hat geschrieben:Aber ehrlich mich irritiert das, denn du bist schon die 3. Person von der ich lese, dass die Gewebeuntersuchung für die Katz war, weil zu wenig Gewebe für die Probe entnommen wurde. Ich versteh die Ärzteschaft echt nicht mehr. Man hat Stress, Ängste und die wochenlange Unsicherheit...und dann so was.
Hallo zusammen!
In meinem Fall hat man mit der Biopsie kurz vor der OP, oder mit deren Ergebnis, mit der entnommenen Probe, nichts anfangen können.
Ich konnte ja noch verstehen, daß irgendwelche Aufnahmen (Bilder) oft ungenau sind. Blutproben sind auch so eine Sache für sich. Aber wenn man doch ein Teil des betroffenen Organs vor sich liegen hat. (?) Als Experte, Facharzt, Pathologe.....
Und auch die versammelte medizinische Prominenz kann bei ihrem Meeting nichts festlegen?!
Dann ließ man es bei den ganzen Verdachten u. Vermutungen u. erklärte (der Chirurg), daß er das Ganze dann bei der OP vor sich liegen sehen müßte u. dann entscheide er eben in dem Moment. Also was das ist u. wie damit zu verfahren sei in der OP. Was "rausgeschnitten" werden müßte usw. usf.
Auf die Art u. Weise kann man doch dann überhaupt nicht soviel verkehrt machen! Man erklärt offiziell in der OP die sog. bisherige "Raumforderung" zum 100% sicheren Karzinom, zum Tumor/Krebs..... was weiß ich..... es wird in dem Moment zur großen u. lukrativen OP. Das weggeschnittene Zeug fliegt fort, man selbst ist jetzt ab diesem Zeitpunkt diagnostizierter Krebspatient. Gut für die Klinik, gut, wie es gelaufen ist, feine Sache! (Ich weiß, das ist böse.)
Falls was zuviel rausoperiert wurde, oder sogar falsch..............
Rechtlich kann einen als Arzt nur jemand drankriegen wegen Unterlassen, wegen nicht handeln. Keinesfalls wegen Fehlern in Behandlung oder OP. Ist wie als Ersthelfer beim Verkehrsunfall. Helfen muß man, Fehler werden nicht bestraft.
Und gehandelt wurde ja reichlich u. wenn man per Experten zum Krebspatienten wurde, folgt auch in der langen Nachbehandlungszeit noch einiges. Davon regelmäßig etliche Patienten u. es ist ein wahrer Segen.
Dazu fallen mir dann wieder diverse TV-Reportagen zum Thema ein. Das deckt sich in vielen Fällen u. ist garantiert nicht alles erstunken u. erlogen.