Er leidet seit ca. vier Jahren an einer chronischen Pankreatitis. Man hat in all den Jahren (Gott sei Dank) nix Auffälliges fest stellen können. Ausser dass die BSD verändert aussieht und die elastase-Werte im Keller sind.
Jedoch hat er seit langem starke Schmerzen die mittlerweile auch mit dem Morphium Pflaster nicht in den Griff zu kriegen sind.
Wir haben uns jetzt für die komplette Entfernung entschieden. Die Lebensqualität kann unserer Ansicht nach nicht mehr schlechter werden. Wir haben drei kleine Kinder, einen Sohn 4 und Zwillingsmädchen 2, und möchten das Leben wieder einigermaßen genießen können, auch wenn uns bewusst ist, dass die Zuckerkrankheit auch keine schöne Sache ist.
Ich habe in diesem Forum nur von Betroffenen gelesen, bei denen etwas Auffälliges gefunden wurde. Gibt es Jemanden, der sich "nur" aufgrund eines Schmerzsyndroms zur Entfernung der BSD entschieden hat?
Wenn ja wäre ich über einen Erfahrungsaustausch sehr dankbar. Vielleicht kann ich danach wieder etwas besser schlafen. Die Angst vor der OP und allem was danach kommt ist sehr groß, aber das ging ja gewiss Jedem hier so.
Kann man überhaupt nur die BSD entfernen oder werden immer weitere Organe mit entfernt? Wieviele Ärzte habt ihr vor dieser HöllenOP befragt? Hier im Ruhrgebiet gibt es ja mehrere Spezialisten. Die Frage ist nur, wenn man zwei Meinungen hört, welche ist dann die richtige.
Eigentlich wollte ich mich kurz fassen, damit es überhaupt jemand liest, leider hab ich nun doch ziemlich viel geschrieben. Vielen Dank schon einmal für eure Antworten.
Viele Grüße
Grit