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Hi,
bei mir wurden mehrere große Blutbilder mit Amylase u. Lipase gemacht. Stuhluntersuchung --> Elastase 1 auf über 500; Mehrere Ultraschalluntersuchungen aller Organe, zuletzt im Mai, der sich nur die Bauchspeicheldrüse angesehen hat. Da wurde keine Vergrößerungen oder sonst was festgestellt. Er hat mir den Kopf und den Körper der Bauchspeicheldrüse gezeigt und vermessen. Er meinte man solle jetzt auch nicht zu viel Diagnistik machen und meinte es wäre etwas funtkionelles- das kann ja alles sein
Er meinte man solle jetzt auch nicht zu viel Diagnistik machen und meinte es wäre etwas funtkionelles- das kann ja alles sein
Manchmal hab ich das Gefühl, dass es das Lieblingswort der Ärzte ist mit "funktionelle Ursache/Problem", sobald sie nicht mehr weiter wissen, kein Bock mehr haben um weiter zu forschen oder ihr Budget droht zu überlasten. Will natürlich niemanden der Ärzte was unterstellen und es gibt sicherlich auch welche die gründlich sind in der Diagnostik und den Patienten ernst nehmen, aber Fakt ist auch, dass ich persönlich in meiner jahrelangen Odyssee nur bisher 2 Ärzte/Ärztinnen kennengelernt hab, die a) mich ernst genommen haben und b) die so ehrlich auch waren, wenn sie nicht mehr weiter wussten und das mir auch gesagt haben und mich dann an Kollegen weiter überwiesen haben oder um Infos gebeten haben meinerseits. Es ist traurig, aber ich hab es auch schon von anderen Betroffenen gehört, dass wenn man eine Erkrankung unklarer Ursache hat mit teils massiver Lebensbeeinträchtigung, dass man öfter nach der 08/15 Blutubtersuchung und Diagnostik, einfach aufs Abstellgleis geschoben wird und es dann einfach wie oben heißt oder irgendeine Diagnose kommt, was eigentlich als Ausschlussdiagnose gilt, obwohl noch nicht mal alles untersucht wurde bzw nur ein Bruchteil an Diagnostik lief...egal jetzt welche Symptomatik oder Erkrankung. Ich kenne persönlich auch 5 Fälle jetzt, wo nach Zig Jahren Leidensweg erst die Diagnose kam. Und es ist wohl leider keine Seltenheit.
Seit meiner OP habe ich praktisch dieses Verdauungsproblem. Es wäre Durchfall, immer, wenn ich nicht was dagegen täte.
Nach langem Herumexperimentieren bekam ich es mittels Flohsamenschalen (1 Glas abends) u. 6 Kohle-Compretten morgens endlich in Griff. Muß nicht mehr diese schreckliche Angst haben, es ginge, vor allem unterwegs, mal buchstäblich was in die Hose!
Vor allem in Bezug auf den Verdauungstrakt war die OP das reine Fiasko, denn diese speziellen Probleme hatte ich vorher so nicht.
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther)