Hallo
Ich war lange Zeit nicht mehr im Forum aktiv, aber hätte mal wieder eine Frage in die Runde.
Im Jahr 2013 erlitt ich einen exokrinen Verlust der Bauchspeicheldrüse nach einer akuten Pankreatitis welche eine ganze Zeit schleichend aktiv war.
Bis die ganze Problematik klar war dauerte es ca. 2 Monate.
In dieser Zeit hatte ich einen Gewichtsverlust von ca. 6 Kg.
Mit entsprechender Einstellung von Kreon konnte ich mein Gewicht bis auf 2 Kg. des vorhergehenden Gewicht wieder steigern.
Seit 2014 habe ich unter Kreon ein stabiles Gewicht von ca. 72,5 Kg. +- 1 Kg.
In Verbindung mit einem krip. Infekt vor ca. 3 Wochen ging mein Gewicht leicht runter.
Im Moment bewege ich mich bei genau 70 Kg.
Meine Verdauung ist " normal " so wie die letzten 3 Jahre.
Ich habe auch Appetit und esse normal wie die letzten 4 Jahre auch.
Der Gewichtsverlust ist im Moment nicht enorm aber komisch schon, da ich die letzten 4 Jahre so eine Phase nie hatte.
Ich habe diese Woche meine Jährliche MRT zur Beobachtung des Pankreas.
Im ersten Jahr wurden mehrere MRT gemacht und es wurde eine Atrophie beobachtet.
Seit 3 Jahren totaler Stillstand bildgebend.
Muss ich mir Gedanken machen ob da doch wieder was voranschreitet ??
Irgend ein Tumor ??
Oder ist der Gewichtsverlust ohne anderweitige Erscheinungen noch nicht so ernst zu nehmen ??
Ich freue mich über Eure Meinung zu der Sache.
schöne Grüße aus Bayern
Mathias
ungewollter Gewichtsverlust
- Cerberus
- Beiträge: 577
- Registriert: 28. Juli 2016, 09:04
Re: ungewollter Gewichtsverlust
Die 2 kg würde ich einfach verschmerzen....konnte ich mein Gewicht bis auf 2 Kg. des vorhergehenden Gewicht wieder steigern.
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) 
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autosamui
- Beiträge: 90
- Registriert: 14. Januar 2014, 13:57
Re: ungewollter Gewichtsverlust
Hallo Cerberus
vielen Dank für Deine Zeilen....
Ich glaube nur Du hast nicht meinen ganzen Text gelesen.
Es geht dabei nicht um die 2 Kg. welche ich zu meinem Ursprungsgewicht nicht wieder erreicht habe.
Ich habe nun nach 3,5 Jahren völliger Gewichtsstabilität im zeitlichen Zusammenhang mit einem Infekt aus dem
nichts heraus fast 3 Kg. abgenommen.
Diese Sache verunsichert mich eben ein wenig !
vielen Dank für Deine Zeilen....
Ich glaube nur Du hast nicht meinen ganzen Text gelesen.
Es geht dabei nicht um die 2 Kg. welche ich zu meinem Ursprungsgewicht nicht wieder erreicht habe.
Ich habe nun nach 3,5 Jahren völliger Gewichtsstabilität im zeitlichen Zusammenhang mit einem Infekt aus dem
nichts heraus fast 3 Kg. abgenommen.
Diese Sache verunsichert mich eben ein wenig !
- Cerberus
- Beiträge: 577
- Registriert: 28. Juli 2016, 09:04
Re: ungewollter Gewichtsverlust
Bei welcher Körpergröße denn?
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Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) 
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autosamui
- Beiträge: 90
- Registriert: 14. Januar 2014, 13:57
Re: ungewollter Gewichtsverlust
Körpergröße 170 cm ich bin
Alter 51 Jahre alt und ansonsten völlig gesund .....
Zumindest weis ich es bis heute nicht besser.
Alter 51 Jahre alt und ansonsten völlig gesund .....
Zumindest weis ich es bis heute nicht besser.
- Cerberus
- Beiträge: 577
- Registriert: 28. Juli 2016, 09:04
Re: ungewollter Gewichtsverlust
Ja, wie gesagt..... für mich scheint sich das alles noch in Normalbereichen zu bewegen, diese Gewichtszahlen. Bei mir sind seit OP rund 25 kg weg u. bis heute nicht wieder drauf. Nur "Stillstand" jetzt. Kein weiterer Gewichtsverlust. Im Vergleich zu vorher bin ich ein Klappergestell!
Nun, das nützt Dir ja nichts.
Was bleibt, ist wohl nur wieder Konsultation von Ärzten, ggf. vielleicht auch der Ernährungsberatung.

Nun, das nützt Dir ja nichts.
Was bleibt, ist wohl nur wieder Konsultation von Ärzten, ggf. vielleicht auch der Ernährungsberatung.
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) 
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Allende
- Beiträge: 327
- Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09
Re: ungewollter Gewichtsverlust
Hi, schön wieder von dir zu hören. Ich würde mir da keine Gedanken machen, der Infekt fordert seinen Tribut und mit der Insuffizienz benötigst du halt etwas länger ans alte Gewicht anzuschließen. Ich schwanke da sogar mehr als du , manchmal bei Imunschwächen um die 6 kg. Ich habe gute Erfahrungen mit Krafttraining gemacht. Der Körper verlangt dabei unbewusst viel Nahrung und du nimmst unter genug Kreon wieder zu.
Viel Glück!! und bleib gesund und tumorfrei!!!
Viel Glück!! und bleib gesund und tumorfrei!!!
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autosamui
- Beiträge: 90
- Registriert: 14. Januar 2014, 13:57
Re: ungewollter Gewichtsverlust
Servus Allende
Vielen Dank für Deine Zeilen.
Genau so was wollte ich hören, ich war einfach ein wenig verunsichert.
So eine Phase mit Gewichtsverlust hatte ich eben seit der ersten Einstellung mit Kreon nicht.
Aber eigentlich schon klar, die Fettaufnahme ist eben unter künstlichen Umständen ( mit Pankreatin ) doch einfach anders
als bei Menschen mit funktionierender Bauchspeicheldrüse.
Umso erstaunlicher dass ich eine solche Erfahrung in den knapp 4 Jahren nicht schon mal machen musste.
Ich habe ja schon so 2 x im Jahr irgendeinen Infekt.
Aber sei es drum ....
Bei meiner Körpergröße von nur 170 cm bin ich mit 72 Kg. sowieso gut genährt, da spielen 2- 3 Kg. gar keine Rolle.
Ich habe in der Vergangenheit auch schon Leute getroffen, die gar nicht verstehen dass ich mit exokriner totalinsuffizienz
alles essen kann und auch vertrage.
Das ganze opt. mit einem kleinen Wohlstandsbauch.
Schöne Tage und Dir alles gute.
Gruß vom Starnberger See
Mathias
Vielen Dank für Deine Zeilen.
Genau so was wollte ich hören, ich war einfach ein wenig verunsichert.
So eine Phase mit Gewichtsverlust hatte ich eben seit der ersten Einstellung mit Kreon nicht.
Aber eigentlich schon klar, die Fettaufnahme ist eben unter künstlichen Umständen ( mit Pankreatin ) doch einfach anders
als bei Menschen mit funktionierender Bauchspeicheldrüse.
Umso erstaunlicher dass ich eine solche Erfahrung in den knapp 4 Jahren nicht schon mal machen musste.
Ich habe ja schon so 2 x im Jahr irgendeinen Infekt.
Aber sei es drum ....
Bei meiner Körpergröße von nur 170 cm bin ich mit 72 Kg. sowieso gut genährt, da spielen 2- 3 Kg. gar keine Rolle.
Ich habe in der Vergangenheit auch schon Leute getroffen, die gar nicht verstehen dass ich mit exokriner totalinsuffizienz
alles essen kann und auch vertrage.
Das ganze opt. mit einem kleinen Wohlstandsbauch.
Schöne Tage und Dir alles gute.
Gruß vom Starnberger See
Mathias