Bsd-Entzündung bzw. Vorgehensweise/ Hilfe bei Magen/ Darm

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marius87
Beiträge: 3
Registriert: 10. Oktober 2017, 21:13

Bsd-Entzündung bzw. Vorgehensweise/ Hilfe bei Magen/ Darm

Beitrag von marius87 »

Hallo beisammen,

zu meinem Problem, mir ging es vor zwei Jahren komisch fühlte mich schwach, Verdauungsprobleme und ich hatte leichte Bauchschmerzen. Diesbezüglich wurde ich im KH untersucht. Man hat mit mir eine Endosonographie gemacht.

Es war eigentlich die Rede von einer reinen Endosono, aber der Arzt der die Untersuchung durchgeführt hat, führte trotz keinem Hinweis auf eine Bauchspeicheldrüsen-Problem eine "Punktierung/Probeentnahme" durch, wobei kurz danach eine Akute Pankreatitis entstanden ist, es ist auch Magenflüssigkeit ausgelaufen die glücklicherweise vom Körper selbst absorbiert wurde.

In dieser lage ich 4 Wochen im KH, mit sehr hohen Entzündungswerten bzw. Lipase Werten inklusive schmerzen.

Im nachhinein hieß es, man hätte nie solch eine Untersuchung machen dürfen...naja...

Ich habe fürchterliche Schmerzen gehabt, ich verlor all meine Muskeln(ich habe vorher viel Sport getrieben).

Jetzt zwei Jahre später nach der versehentlich ausgelösten akuten BSD-Entzündung, habe ich immernoch durchgehend mit Verdauungsproblemen zu kämpfen; still irgendwo sitzen nicht möglich-durchgehend unterer Rücken schmerzt; für Sport fehlt mir mitlerweile die Kraft(es schmerzt) und die Motivation ist gleich Null, weil mein Körper kaum Muskeln aufbaut(außerdem meine Haare haben nicht mehr das Volumen wie vorher bzw. fallen seither extrem aus, Geschlechtsteil hängt keine Festigkeit wie es mal war).

Mein Arzt hat mir versichert, laut dem aktuellen Blutwert/ aktuellen Stuhl-Probe/ MRt vor einem Jahr, ist zwar die Bauchspeicheldrüse vernarbt aber keine Anhaltspunkte, dass die Probleme von der Bauchspeicheldrüse kommen.

Egal wieviele Stunden ich schlafe, ich wache total vekrampft auf, und bin einfach kaputt den ganzen tag über..

Beim aufwachen ist oft mein Mund ausgetrocknet und auf der Zunge ist ein runder Kreis der komplett "rau" sich hervorhebt.

Mein unterer Rücken schmerzt den ganzen tag und generell die Wirbelsäule bis oben hin verkrampft.

Mein Bauch ist seit den zwei Jahren durchgehend aufgebläht und demnentsprechend schmerzt/krämpfe dieser.

Außerdem bekomme ich oft ein stechen auf der linken Seite vom Bauch, teilweise zieht mich das nach innen(verkrampfung) dort ist dann meist auch ein Ausschlag zu sehen, hinzu kommt das Gefühl als würden Ameisen krabbeln an dieser Stelle.

Verdauungsprobleme, mal ist es Durchfall, mal ist es Fettstuhl, mal ist es trocken und riecht extrem.

Nesselsucht am Rücken kommt und geht. Unerklärliches Zahnfleischbluten, trotz guter Hygiene laut Zahnarzt.

MRt vom Rücken sagt aus, da ist alles in Ordnung.

Auffälig im Blut: "Vit D" + "Zink" Mangel, hierfür nehme ich jetzt schon länger ein Präparat.

Testosteron ist im normalen, Prolaktin ist ab und an, erhöht.

Meine Fragen wäre an Euch, wie schätzt ihr das ein?

Meint ihr die Probleme kommen noch davon?

Was sollte ich ausprobieren/testen lassen?

Und wann geht man davon aus das es chronisch geworden ist?

Vielen Dank für Eure Unterstützung, vielleicht könnt Ihr mir etwas aus der Situation helfen.
Allende
Beiträge: 327
Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09

Re: Bsd-Entzündung bzw. Vorgehensweise/ Hilfe bei Magen/ Darm

Beitrag von Allende »

Hmmm...... nimmst du außer den Vitaminen noch andere Medis? Welche Werte meinst du? Hattest du in der letzten Zeit CT, MRT, MRCP oder Ultraschall? Warst du im Pankreaszentrum? Was machst du gegen den Fettstuhl? Wieso nimmst du oral Vitamine, wenn du Fettstuhl hast ? Was machen die anderen wichtigen Vitamine AEK? Hattest du eine Kolo/ Gastro?
Hast du Unverträglichkeiten?
marius87
Beiträge: 3
Registriert: 10. Oktober 2017, 21:13

Re: Bsd-Entzündung bzw. Vorgehensweise/ Hilfe bei Magen/ Darm

Beitrag von marius87 »

Zunächst einmal danke ich dir für deine Antwort.
Nein ich nehme sonst keine Medis, mit Blutwerten die zur Kontrolle dienten waren gemeint: CRP; Lipase; Amylase.
Ich habe vor über einem Jahr ein MRT gehabt, dieser zeigte sich "normal" und ein Ultraschall habe ich auch vergangenes Jahr gehabt, hier wurde von meinem Internisten die vernarbte Bauchspeicheldrüse gesehen, aber soweit im "normalen Zustand".
Es hieß das Problem ist beseitigt, die funktioniert wie vor der akuten Pankreatitis...
Gegen den Fettstuhl/ Durchfall/ Zwischending, mache ich eigentlich nichts, mit Kreon habe ich es anfangs probiert aber hat mir nicht viel geholfen, eventuell war die Dosierung zu niedrig.
Eine Magen-Darm Spiegelung habe ich auch vor einem Jahr gehabt hier wurde wurde helicobacter festgestellt und bekamm Antibiotika.
Wenn nicht Oral, wie sollte man diese dann nehmen? Vitamine AE habe ich aus eigen recherche testen lassen, diese sind in norm.
Unverträglichkeiten keine bekannt.
Pankreaszentrum, gibt es ein in Hamburg? Oder ein guten Arzt der sich in diesem Bereich gut auskennt?

Vielen Dank.
angel29280
Beiträge: 740
Registriert: 27. Januar 2016, 12:47

Re: Bsd-Entzündung bzw. Vorgehensweise/ Hilfe bei Magen/ Darm

Beitrag von angel29280 »

Wuhu Marius,

die besten Pankreaszentren sind wohl in Bochum und Heidelberg. Zwecks Hamburg schau mal hier: https://bauchspeicheldruese-pankreas-fo ... =14&t=1764

Du schreibst, das keine Unverträglichkeiten bekannt sind. Hattest du Testungen auf Zöliakie, Laktose-, Fruktose-, Sorbitintoleranz? Du erwähnst, das du Helicobacter hattest und Antibiotika bekamst. Hattest du danach noch mehr Verdauungsprobleme? Antibiotika kann die Darmflora durcheinander bringen, daher frage ich.

Mit Kreon könntest du nochmal starten, aber dann höher dosieren und während den Mahlzeiten eben nehmen sowie mal 2-3 Wochen durchgehend nehmen und schauen ob es besser wird. Flohsamenschalen können bei Durchfällen auch helfen und den Stuhl regulieren.

Falls du eine Resorbtionsstörung haben solltest und du die Vitamine nicht oral aufnehmen kannst über den Dünndarm, dann gibt es noch die Möglichkeit der Infusionen. Oder man muss zwischen den einzelnen Präperaten rum probieren. Ich hab selbst massiven Zinkmangel, den ich selbst mit Zinkpicolinat (15 mg) über 3 Monate nicht erhöhen konnte. Seit 2 Monaten nehm ich ein Aminosäurechelat mit 30 mg und hoffe jetzt das sich der Zinkspiegel verbessert.Wenn nicht werde auch ich zu Infusionen greifen müssen. Bei Vitamin-D-Mangel gibt es auch Öl, was über die Schleimhäute aufgenommen werden kann. Wichtig wäre dazu auch, das der Körper ausreichend Magnesium hat.

Wenn deine Wirbelsäule verkrampft ist und die Muskeln verspannt, kann ich dir einen Ostheopathen empfehlen, ist allerdings Eigenleistung, seit denn du hast eine Zusatzversicherung oder ein Teil kann auch bei manchen Kassen, die KK übernehmen.

Zahnfleischbluten kann durch Entzündungen kommen, die man nicht immer sehen muss oder durch Bakterien im Kiefer, aber auch bei Vitamin-D-Mangel, Kalziummangel und Magnesiummangel wäre es möglich, genauso wie Leberprobleme, wenn zu vermehrten Blutungen neigt. Es gibt vielfälltige Ursachen dafür und sollte schon abgeklärt werden. Ich hab selbst chronische Paradontitis, Entzündungen und Kieferknochenabbau und öfter damit zu tun.

Bei weiteren Fragen einfach melden.
Liebe Grüsse eure Angel
marius87
Beiträge: 3
Registriert: 10. Oktober 2017, 21:13

Re: Bsd-Entzündung bzw. Vorgehensweise/ Hilfe bei Magen/ Darm

Beitrag von marius87 »

Hallo angel29280,

Vielen Dank zunächst für deine detallierte Antwort.

Habe den von dir genannten Link mir angeschaut, leider sind beide Ärzte die in dem Post erwähnt werden mitlerweile ausschließlich für Privat-Patienten tätig.

Unverträglichkeiten-Test hatte ich vor langer Zeit ausschließlich auf Lactose, aber dieser war negativ.
Leider wurden keine weiteren Testung in die Richtung gemacht und man sagt mir dadurch das zwei Jahre ohne Schub bzw. das ich keine neue akute Pankreatitis hatte, das die Bauchspeicheldrüse wieder normal ist. Kann das so überhaupt stimmen?
Ich habe oft das Gefühl das ich den Ärzten sagen soll, was sie tun sollen bzw. diese alles auf Psychosomatisch deuten.

Heute habe ich einen Anruf vom Arzt bekommen, das Vitamin K auch sehr gering ist. Zusammenfassend mitlerweile nachgewiesen: VIT D + Vit K + Zink = Mangel.
Ich gehe davon aus, dass dieser Mangel dann seit über zwei Jahren herrscht. Und die Resorbtionsstörung kann ich festellen, indem ich diese Vitamine nach einer gewissen Zeit wieder testen lasse? Ist das eine Kassenleistung, weil ich muss das alles bisher aus eigener Tasche zahlen. Und das die Infusion von nöten ist, stellt dann mein Arzt fest? Ich Frage weil ich lauter Fragezeichen bei meinem mitlerweile dritten Internisten sehe, und ich ihm zumeist sage was dieser testen soll.

Ehrlich gesagt habe ich in Erinnerung, das nach der HB-Antibiotika-Therapie die Verdauung sogar kurzzeitig gut war.

Mit Kreon werde ich gleich morgen früh anfangen, und zu den Flohsamenschalen, nehme ich diese Morgens früh vor dem Frühstück am besten ein?

Was sollte ich noch testen lassen?
Und das ich ab und an das Gefühl habe das Ameisen linksseitig wo die Bauchspeicheldrüse liegt krabbeln, ist das Typisch? kennt das noch jemand?
Werden jemals diese Probleme wieder verschwinden, ich meine die akute Pankreatitis wurde nicht von meinem Körper selbst verursacht, sondern erst durch die Untersuchung/ Punktion.

Vielen Dank nochmal für alles...
angel29280
Beiträge: 740
Registriert: 27. Januar 2016, 12:47

Re: Bsd-Entzündung bzw. Vorgehensweise/ Hilfe bei Magen/ Darm

Beitrag von angel29280 »

Hey Marius,

Vielleicht kannst du unter Regionalgruppe hier im Forum oben in der Leiste mal schauen, ob du noch ein Pankreaszentrum im Norden findest.

Da ja die Untersuchung bei dir der Auslöser für die Pankreatitis war, wäre es gut möglich das das eine einmalige Sache war. Nur Probleme scheinst du ja nach wie vor zu haben und das sollte abgeklärt werden nochmals und behandelt dann. Unabhängig dessen, wäre es schon sinnvoll bei einen Gastroenterologen H2-Atemtest mal machen zu lassen auf Fructoseintoleranz, wenn positiv, dann hast du die Sorbitintoleranz automatisch gratis mit dazu. Wenn du Magen-/Darmspiegelung hattest, wurde denn auch auf Zöliakie getestet? Unendeckte Unverträglichkeiten können ja auch in vielen Jahren zu Darmentzündungen und Probleme führen die weitreichend sind.


Ich habe oft das Gefühl das ich den Ärzten sagen soll, was sie tun sollen bzw. diese alles auf Psychosomatisch deuten.

Das ist leider öfter so, gerade bei multiplen Problemen.

Heute habe ich einen Anruf vom Arzt bekommen, das Vitamin K auch sehr gering ist. Zusammenfassend mitlerweile nachgewiesen: VIT D + Vit K + Zink = Mangel.
Ich gehe davon aus, dass dieser Mangel dann seit über zwei Jahren herrscht. Und die Resorbtionsstörung kann ich festellen, indem ich diese Vitamine nach einer gewissen Zeit wieder testen lasse? Ist das eine Kassenleistung, weil ich muss das alles bisher aus eigener Tasche zahlen. Und das die Infusion von nöten ist, stellt dann mein Arzt fest? Ich Frage weil ich lauter Fragezeichen bei meinem mitlerweile dritten Internisten sehe, und ich ihm zumeist sage was dieser testen soll.

Die Mängel können auch schon vorher unbemerkt bestanden haben. Ich habe meinen Zinkmangel vermutlich schon seit dem Jugendalter. Aber irgendwann kann der Körper gewisse Nährstoffmängel nicht mehr einfach so weg stecken und es kommt zu Beschwerden oder man hat Probleme die man aber nicht mit Mängel in Verbindung bringt. Vollblutanalysen musst du selbst zahlen, sind aber aussagekräftiger, da die Mehrzahl der Nährstoffe intrazellulär vor kommt und die Langzeitversorgung wiederspiegelt. Bei einer evtl Resorbtionsstörung um so wichtiger. Bei mir war in Serumanalyse z.B. Vit.B6 und B12 mal zu hoch, wo der Arzt meinte, was ich denn will, ich soll hat weniger zuführen über Ernährung, zuviel ist schädlich und meine Beschwerden kämen daher und blablabla... im Vollblut war es aber im Mangel und andere Werte waren ok im Serum, aber hab trotzdem Mängel. Aufgrund meiner gesünderen Ernährung hätte ich keine Mängel haben können angeblich laut Arzt. Wenn ich auf den Arzt gehört hätte damals, hätte ich negative Konsequenzen gehabt und noch mehr Probleme.
Daher immer im Vollblutanalysen testen lassen. Ob man eine Resorbtionsstörung hat, kriegt man spätestens mit, wenn man oral Mineralstoffe über einen längeren Zeitraum zuführt und dann anschließend die Werte im Vollblut trotzdem nicht ansteigen. Vorausgesetzt man hat auch die Ernährung mit adäquat umgestellt und raucht sowie trinkt nicht. Dann kann man auch noch die Präparate wechseln, höher dosieren (weil man vielleicht mehr benötigt oder mit Citraten nicht klar kommt oder man gewisse Formen nicht aufnehmen kann etc). Hier ist einiges an Spielraum. Wichtig wäre bei dem NEM's auf hochwertige Produkte zu setzen ohne Zusatzstoffe und mit guter Bioverfügbarkeit. Wenn dann klar ist, das du die Mängel oral nicht beheben kannst, dann kann man über Infusionen nachdenken. Aber wirklich est sls letzte Option. Da eine Überdosierung bei Vitamin B12 oder den fettlöslichen Vitaminen sowie auch einigen Spurenelementen wirklich nicht ohne ist unD gefährlich werden kann.
Manche Ärzte machen das dann und manche Ärzte muss man überreden oder einfach sagen denen, was ist und was du möchtest. Oder man sucht sich einen Arzt der ganzheitlich behandelt mit, da hat man dann u.U. weniger Probleme bis keine. Aber auch da gibt es viele Privatärzte, war auch selbst 2x bei einer Privatärztin und das wird dann teuer, Aber die haben in der Regel dann auch Ahnung davon, auch Umweltmediziner und Ortomolekularmediziner sind ne gute Adresse diesbezüglich.
Man muss es selbst abwägen, wie man vorgehen möchte. Ich persönlich fackel da nicht mehr lang, wenn ich merk ich kam bei Ärzten nich weiter oder werde nicht ernst genommen, hab ich gewechselt oder wenn ich Geld ein wenig übrig hatte, dann hab ich eben privat gezahlt. Mir ist der Stress sonst viel zu groß gewesen, mich unnötig rum zu ärgern und länger zu quälen als nötig. In der Regel ist es so, wenn du bei einen Schulmediziner auf Kasse bist und die stellen sich quer, dann sagst du, du würdest halt selbst zahlen...und auf einmal ist es kein Problem mehr.


Ehrlich gesagt habe ich in Erinnerung, das nach der HB-Antibiotika-Therapie die Verdauung sogar kurzzeitig gut war.

Deutet drauf hin, dass du vielleicht eine Dysbiose oder Fehlbesiedlung im Darm gehabt hast und durch die Antibiotika dann eine Besserung erst mal eingetreten ist. So was bleibt aber nicht von langer Dauer in der Regel, aber kann auch Unverträglichkeiten und Resorbtionsstörungen auslösen, ich meine Fehlbesiedlungen. Muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein.

Mit Kreon werde ich gleich morgen früh anfangen, und zu den Flohsamenschalen, nehme ich diese Morgens früh vor dem Frühstück am besten ein?

Schau erst mal nur mit Kreon, ob du klar kommst, vielleicht wird es dann schon besser. Denn wenn du jetzt Beides anfängst und es wird besser, weißt du ja nicht was Endeffekt geholfen hat. Wenn Kreon nichts ausrichtet, kannst du immer noch die Flohsamenschalen einnehmen. In der Regel kann man 1-2x täglich ne halbe Stunde vor den Frühstück es in ein Glas Wasser anrühren und zügig trinken. Die Menge wird gesteigert, also man fängt mit ganz wenig an, damit sich der Darm an die Ballaststoffe gewöhnen kann. Abstand zu anderen Medikamenten halten.

Was sollte ich noch testen lassen?
Und das ich ab und an das Gefühl habe das Ameisen linksseitig wo die Bauchspeicheldrüse liegt krabbeln, ist das Typisch? kennt das noch jemand?
Werden jemals diese Probleme wieder verschwinden, ich meine die akute Pankreatitis wurde nicht von meinem Körper selbst verursacht, sondern erst durch die Untersuchung/ Punktion.

Vielen Dank nochmal für alles...
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Ob das irgendwann besser wird, kann dir niemand sagen, aber die Möglichkeit besteht, wenn die tatsächliche Ursache für deine Beschwerden gefunden wird. Es muss auch nicht zwingend jetzt die Bauspeicheldrüse das Problem sein, aber man kann auch Läuse und Flöhe auf einmal haben. Es ist leider wie ein Puzzle, man muss die passende Teile haben und zusammen fügen können. Es ist nicht einfach. Vielleicht wäre es gut einen Schulmediziner zu finden der auch ganzheitliche Aspekte mit einbezieht. Da kannst du vieles auf Kasse machen, also die gängigen Tests werden von Kasse bezahlt und den Rest dann privat eben. Denn wenn du zu Privatärzten gehst, musst du alles zahlen, auch Beratung und Gespräche. Das kribbeln kenn ich nur am Körper oder auch Zunge/Mund bei B12-Mangel. So wie du das schreibst, kenne ich das nicht.
Was du noch untersuchen lassen sollst, weiß ich nicht, es gibt etliche Möglichkeiten, je nach dem in welchen Bereich und nicht alles ist gleich sinnvoll. Aber zwecks Atemtests, Zöliakie-Testung sowie Nährstoffmängel über Vollblutmineralanalyse wäre schon mal gut. Da deine Magen-/ Darmspiegelung noch nicht lange her ist, wäre es nicht sinnvoll unbedingt zu wiederholen. Ultraschall wirst du ja schon einige gehabt haben. Tests auf Fehlbesiedlung gäbe es auch, aber dafür Arzt finden ist auch nicht immer einfach. Wird auch über H2-Atemtest gemacht und der Arzt sollte dann auch Ahnung wirklich davon haben. Wenn du ein Nonproducer z.B. bist und Methan aus atmest, dann hat man in Deutschland aus jetziger Sicht keine Nachweisbarkeit. Hatte bei mir auch das Gefühl anfangs bei den H2-Tests, da ich Beschwerden hatte, aber die Geräte nix anzeigten. Aber das ist ein andres Thema. Darmfloraanalyse machen, ist komplett Eigenleistung und musst du selbst zahlen. Wie gesagt es gibt zig Möglichkeiten, aber nicht alles ist gleich sinnvoll.

Ich spreche nur über meine Erfahrungen, man kann das natürlich auch anders handhaben. Vielleicht hat noch jemand anders ihr andere Ideen und Ansätze.
Liebe Grüsse eure Angel
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