Alternative zu Pantobrazol gesucht

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Ayumi
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Re: Alternative zu Pantobrazol gesucht

Beitrag von Ayumi »

Bei meinen weiteren Recherchen das Pantoprazol abzusetzen habe ich folgendes gefunden;

die Magenwandzellen passen sich an Pantoprazol mit der Zeit an, nimmt man ihnen Pantoprazol weg, kommt es zu erhöhter Magenempfindlichkeit. Daher wenn Sie die Tabletten abrupt weglassen, kommt es (mit hoher Wahrscheinlichkeit) zu Magenproblemen. Ich würde Ihnen empfehlen die Dosis langsam über 2-3 Wochen zu reduzieren. Es gibt eine sanfte Möglichkeit, wie man das machen kann.

Ich glaube nicht, dass die Säure explosionsartig wiederkommt. Sie wird nur bei Bedarf oder bei auslösenden Faktoren produziert. Langsames Reduzieren der Dosierung kann man auf jeden Fall probieren und vor allem Magenschonende Ernährung.


Aufgrund von auftretenden Nieren- und Gelenkschmerzen an den Füßen, der sowohl steten Müdigkeit als auch Knochenbrüchigkeit setze ich das Pantoprazol 40 mg nun schleichend ab, desweiteren werde ich heute einen Arzt um Rat fragen.

Einen Messlöffel Heilerde hatte ich ca. 1 Stunde vor dem Zubettgehen eingenommen, in der ersten Nacht leichtes Aufstoßen mit Luft.
Ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Übergang ins 2018
angel29280
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Re: Alternative zu Pantobrazol gesucht

Beitrag von angel29280 »

:hallo: Guten Morgen Kristin,

ich hab damals das Pantozol sofort abgesetzt, weil dann durch Zufall raus kam, das die Urtikaria davon kommt und hab es mit Eesomeprazol versucht für 1 Woche,was auch nicht anders war und danach abgesetzt. Hatte aber zu diesen Zeitpunkt (wenn ich mich noch richtig erinnere) schon die Ernährung umgestellt zumindest auf Zucker-/Weizenfrei und Glutenarm. Allerdings hat sich dann auch hinterher bei einer erneuten Magenspiegelung raus gestellt, das ich nur noch eine leichte TypC-Gastritis hatte, vielleicht war das auch ein Punkt, das ich keinerlei Probleme hatte mit den Absetzen. Vorher hatte ich ja trotzdem jahrelang Probleme trotz PPI´s und als Jungendliche hatte ich 2 Jahre chronische Stressgastritis. Da ich aber später über 10 Jahre viele Medikamente nahm, musste ich auch immer PPI´s nehmen. Ob man vom Absetzen wieder stärkere Probleme bekommt, hängt denk ich damit zusammen... 1.) wie stark die Gastritis/Reflux ist und wie lang schon, 2.) wie lang man schon PPI´S nimmt, 3.) wie sehr der Körper insgesamt übersäuert ist sowie Begleiterkrankungen und 4.) die Ernährung.

Heilerde und andere Bindemittel (ich selbst hatte Zeolith, weil Bindung besser) bitte mit Abstand zu den Mahlzeiten einnehmen (30 Minuten oder 1 Stunde, bei Medikamente 2 Stunden Abstand). Wenn du es einmalig nicht gut verträgst, mit Kleinstdosen anfangen und auf 2x verteilen am Tag, am besten früh nüchtern (wenn es möglich ist) und abends mit viel Wasser.
Liebe Grüsse eure Angel
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Ayumi
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Re: Alternative zu Pantobrazol gesucht

Beitrag von Ayumi »

Hallo Angel,

ich höre in meinem Körper hinein, somit gebe ich ihm die Möglichkeit an mein Vorhaben der Umstellung sich dementsprechend einzustellen. Dies beinhaltet ebenso - mit großem Bedacht - sowohl die Dosierung als auch die schleichende Reduzierung des Pantoprazol´s, da der Magen sich an dieses Medikament - Einnahmezeit 10 Jahre -
gewöhnt hatte.

Auch eine bewußte Ernährung ist besonders zu beachten, ich darf wohl anmerken, daß ich von Jugend an sehr darauf achte.

An alle Fories, welche interessiert mitlesen, werden ebenso erkannt haben, worum es hier eigentlich wirklich geht und worauf ich hier wirklich hinaus möchte, wenn ich meine Erfahrungen kund tue.

Ja, ich werde weiter über meine Studien als auch Erkenntnisse berichten, jedoch dafür bitte ich die Leser nun um etwas Geduld, da ich mich jetzt erstmals ungestört um die Bedürfnisse meines Körpers kümmern möchte, damit dieser wieder halbwegs genesen kann.

Meine derzeitige gesundheitliche Situation nehme ich sehr Ernst, denn der Körper sendet Signale auf die - wie jeder weiß - man unbedingt hören sollte um seine - über viele Jahre hinaus - Lebensqualität zu erhalten.

Aus diesen o.g. Gründen ziehe ich mich erstmals zurück, damit ich mich nun auf meinen Körper absolut konzentrieren kann.
Wie ich schon bei der Erstellung dieses Themas zu verstehen gab bin ich 54 Jahre alt, welches logischerweise einen enormen Erfahrungs- und Wissensschatz beinhaltet.

Ich melde mich garantiert in ca. 3 Wochen wieder, bis dahin wünsche ich Euch allen - passt gut auf Euch auf und auch auf die "Anderen".
In diesem Sinne :prost:
Ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Übergang ins 2018
angel29280
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Re: Alternative zu Pantobrazol gesucht

Beitrag von angel29280 »

Wuhu Kristin,

Dann wünsche ich dir erstmal alles Gute, gutes Gelingen sowie schöne erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Allen anderen hier im Forum natürlich auch! :prost:
Liebe Grüsse eure Angel
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Ayumi
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Re: Alternative zu Pantobrazol gesucht

Beitrag von Ayumi »

Hallo liebe Fories,

als Alternative zu Pantoprazol und Co habe ich folgendes gefunden:

Bachblütentropfen, Iberogast, Bentomed 100 % pure Natur von fangocur, Enteroplant

Iberogast® basiert auf einer einzigartigen Kombination aus neun Heilpflanzen, die sich gegenseitig ergänzen und an mehreren Stellen des Verdauungstrakts gleichzeitig ansetzen. Das Multi-Target-Prinzip hilft:

Magen- und Darm-Nerven zu beruhigen
Magen- und Darm-Muskeln zu entspannen
Magen- und Darm-Bewegungen zu regulieren
Magenschleimhaut zu schützen
Entzündungen zu hemmen
Säurebildung zu reduzieren

Da viele Betroffene nicht nur unter einzelnen, sondern auch wechselnden Beschwerden leiden, können mithilfe von Iberogast® die unterschiedlichsten Ursachen für Magen- und Darmbeschwerden gleichzeitig behandelt werden.


Als Reflux wird das Zurückfließen von Magensäure in die Speisenröhre bezeichnet. Dies kann typische Beschwerden wie Sodbrennen, Schluckbeschwerden oder Mundgeruchhervorrufen [1]. Arzneien, die gegen Reflux eingesetzt werden, heißen im Fachjargon Anti-Reflux-Mittel. Im folgenden Artikel soll eine Übersicht über diese verschiedenen medikamentösen Therapieoptionen gegeben werden.

Protonenpumpeninhibitoren: Das nachweislich effektivste Anti-Reflux-Mittel.
Seit vielen Jahren ist das Mittel der ersten Wahl bei Reflux die Wirkstoffklasse der Protonenpumpeninhibitoren, kurz PPIs genannt. Zahlreiche Studien belegen, dass PPIs das derzeit effektivste Mittel gegen Reflux darstellen. Diese Arzneistoffe sind jedoch nicht nur im Hinblick auf den Therapieerfolg allen anderen Mitteln überlegen, sondern zeichnen sich zusätzlich durch ihre gute Verträglichkeit aus [2].

Die derzeit am häufigsten verwendeten Wirkstoffe sind:

Pantoprazol: Pantoprazol – 1A Pharma®, Pantoprazol Actavis®, Pantoprazol ADGC®, Pantoprazol HEXAL®
Omeprazol: Omeprazol ratiopharm®, Antra®, OMEP®, Omeprazol STADA®
Esomeprazol: Esomeprazol Sandoz®, Esomeprazol - CT®, Nexium®, Esomeprazol STADA®
Aktuell werden aber immer wieder neue Wirkstoffe (z. B. Dexlansoprazol) oder auch Wirkstoffkombinationen (z. B. Omeprazol und Famotidin) entwickelt. Damit kann ein Reflux noch nachhaltiger und wirkungsvoller therapiert werden [3]. Unabhängig vom Wirkstoff ist jedoch das Wirkprinzip: PPIs unterdrücken die Magensäureproduktion und minimieren folglich dadurch die Menge an zurückfließendem Magensaft. Des Weiteren, gelten sie als nebenwirkungsarme Medikamente und eignen sich somit auch zur Langzeittherapie von Reflux.
Bei der Anwendung beachtet werden sollte jedoch das große Wechselwirkungspotential mit anderen Medikamenten. PPIs weisen zahlreiche Interaktionen mit weiteren Arzneistoffen auf. Diese können bei gleichzeitiger Einnahme in ihrer Wirkung verstärkt werden, was mit einer Überdosierung zu vergleichen wäre. Andere Mittel hingegen werden in ihrer Wirkung durch PPIs abgeschwächt, wodurch es zu einem verminderten Therapieerfolg kommen kann [4].

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Histamin-H2-Antagonisten als wirksame Alternative.

Ist die Anwendung von PPIs aufgrund einer Unverträglichkeit oder möglichen Wechselwirkung mit anderen Medikamenten als nicht sicher einzustufen, stellt die Therapie mit Histamin-H2-Antagonisten eine gute Alterative dar.

Der wohl bekannteste Wirkstoff ist Ranitidin, welcher unter anderem in Ranitic®, Ranitidin ratiopharm®, Ranitidin STADA®, RaniCalm® oder ZANTIC® eingesetzt wird. Der Wirkstoff Ranitidin gehört wie Famotidin und Nizatidin zu den Histamin-H2-Antagonisten der ersten Generation, während Lafutidin zur zweiten Generation zählt. Letzterer wies in aktuellen Studien eine gesteigerte Wirksamkeit von 71 % im Vergleich zu den älteren Wirkstoffen (61 %) auf [3].
Histamin-H2-Antagonisten wirken ebenfalls hemmend auf die Magensäureproduktion. Allerdings ist es ihnen nicht möglich, die Bildung von Magensäure vollständig zu unterdrücken. Während PPIs eine Synthesereduktion von 100 % erreichen, können Histamin-H2-Antagonisten maximal 90 % der Magensäureproduktion hemmen.

Bei der Anwendung Histamin-H2-Antagonisten sind keine schwerwiegenden Nebenwirkungen zu erwarten. In seltenen Fällen kann es zu Schwindel, Kopfschmerzen oder Müdigkeit kommen. Hier empfiehlt es sich, die Tabletten abends vor dem Schlafengehen einzunehmen [4].

Pflanzliche Anti-Reflux-Mittel:

Wer nicht gleich mit der Chemiekeule angreifen möchte, kann auch erst auf pflanzliche Alternativen zurückgreifen. In vielfachen Studien konnte die Wirksamkeit dieser Arzneien belegt werden, weshalb sie immer häufiger zum Einsatz kommen.

Ein Beispiel hierfür stellt Artischocken-Extrakt dar. Der Wirkstoff konnte bei der Mehrheit der Studienteilnehmer eine Beschwerdefreiheit bewirken. Im Durchschnitt war hierzu eine Behandlungsdauer von 11 Tagen notwendig [5]. Artischocken-Extrakt wird in den folgenden Präparaten verwendet: Heparstad®, Hepacyn®, Artischocken Kapseln altapharma, Artischocke Classic®, Artischocke Forte 600®, Cynacaps®, Hepar-SL®.

Ein weiterer und dazu noch äußerst effektiver Vertreter aus den pflanzlichen Anti-Reflux-Mitteln ist Iberogast®. Hierhinter verbirgt sich eine Wirkstoffkombination aus den Heilpflanzen Schleifenblume, Angelikawurzel, Pfefferminzblätter, Kamillenblüten, Kümmel, Mariendistelfrüchten, Melissenblättern, Süßholzwurzel und Schöllkraut. Das Mittel wurde bereits vielfach getestet und soll neben der den Reflux unterdrückenden Wirkung auch über eine schmerzlindernde, krampflösende und stark entzündungshemmende Wirkung verfügen. Schwerwiegende Nebenwirkungen wurden bisher noch nicht beschrieben [6]. Derzeit sind keine alternativen Mittel mit dem gleichen Wirkstoff verfügbar.

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Zu beachten ist:

Reflux kann sich als harmloses Symptom oder auch ernstzunehmende Krankheit äußern. Besonders langanhaltender, stark ausgeprägter oder nächtlicher Reflux gilt als Alarmsymptom. In diesem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden, um mögliche Komplikationen dieses Krankheitsbildes verhindern zu können.

Wie in meinem vorherigen Bericht zu lesen ist, hatte ich die Heilerde ausprobiert. In der Nacht fühlt es sich derzeit an, als hätte ich einen Klumpen im Magen, welcher einen leichten Druck ausübt, dies könnte jedoch auch an den Mandeln liegen.
Werde diese erstmals weglassen. :shock:

Als Entgiftung nehme ich derzeit im wöchentlichen Wechsel: Brennnessel- und Löwenzahntee.
Brennnessel: Sie enthält Kalk, Magnesium, Eisen, Phosphor, Chlorophyll. Sie reinigt den gesamten Körper.
Löwenzahn: Enthält unter anderem Vitamine, Bitter- und Gerbstoffe, Spurenelemente und Mineralien. Er reinigt das Blut und fördert die Blutbildung.

Nach einer 4 wöchigen Kur geht es dann mit Kräutertee weiter.

Ich darf nochmals betonen, daß es sich hierbei um eine individuelle private Studie handelt und das jeder einzelne selber herausfinden muß, was seinem Körper hilft geschweige denn gut tut.

Für Neueinsteiger: Wie in meinem ersten Bericht zu entnehmen ist, suche ich nach einer Alternative zum PPI ohne Nebenwirkungen.

Warum ich dies erst jetzt in Angriff nehme hat seine Begründung, welche in meinem Abschlußbericht erfolgen wird.

Bis dahin :zw:
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