Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!

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Aspiration
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Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!

Beitrag von Aspiration »

Es hat ein Jahr gedauert um das Cortiscon von 20 mg auf 10 mg zu senken? Wow... dann muss ich offen gestehen, dass mir wohl tatsächlich die Geduld fehlt. Ich sollte mir ein Beispiel nehmen, und ebenfalls größere Schritte beim Absenken des Medikaments wählen.... ggf. mit Erfolg :)

Aza: Die Dosis beträgt üblicherweise 1 - 3 mg pro kg Körpergewicht.
Ich glaube ziel bei mir war es 2 - 2,5 mg pro kg, das wären dann bei dir ca. 100 mg - 125 mg. Was wurde dir als Ziel genannt?
Im Nachhinein frage ich mich, ob vielleicht eine Kombination von z.B. 75 mg Aza und Cortison eine Lösung gewesen wäre.
Der eine verträgt Aza, der nächste wieder nicht. Vielleicht hast du ja Glück und verträgst auch höhere Dosierungen.

Nein, von Drachenblut(Baum)Tropfen habe ich bisher noch nichts gehört...
Mir geht es ähnlich... Viele positive Berichte sind wahrscheinlich auf den Glaube an die positive Wirkung zurückzuführen.
Dennoch versucht man das eine oder andere. Es könnte ja doch bei einem selbst funktionieren :lachen:
Viele Grüße
Aspiration
Aspiration
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Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!

Beitrag von Aspiration »

Nun war ich die Tage mal wieder im MRT / MRCP und die Diagnose "Autoimmune Pankreatitis" wurde nun aufgrund der Gesamtgegebenheiten als sehr sicher eingestuft. Im Sono war eher weniger zu erkennen.
Im Normalfall wird dies mit Aza behandelt, was bei mir ja eben nicht möglich ist, da ich es nicht vertrage. Der Arzt erwähnt das Medikament "Rituximab", näheres ist ihm hierzu aber nicht bekannt, er habe es lediglich mal in diesem Zusammenhang gehört. Von dem Medikament Methotrexat (MTX) habe er bis dato jedoch noch nichts gehört.

Falls jemand zu einer der beiden Medikamenten nähere Informationen (Einnahme, Verträglichkeit, Dosis, Nebenwirkungen, ...) hat, wäre ich sehr dankbar. Es wäre ja zumindest ein Versuch wert, um ggf. die Dosis des Cortisons senken zu können.
Viele Grüße
Aspiration
LGONat
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Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!

Beitrag von LGONat »

Hallo,

Friedhelm hatte im vorherigen Beitrag geschrieben das er damit behandelt wurde „Chemo-Therapie mit Rituximab “.
Aber das der Arzt selbst nicht viel über das Medikament weiß finde ich auch irgendwie etwas seltsam… immerhin behandelt er dich ja damit und sollte dir die passenden Infos geben.
Lg
Aspiration
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Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!

Beitrag von Aspiration »

LGONat hat geschrieben: 18. Januar 2018, 12:22 Hallo,

Friedhelm hatte im vorherigen Beitrag geschrieben das er damit behandelt wurde „Chemo-Therapie mit Rituximab “.
Aber das der Arzt selbst nicht viel über das Medikament weiß finde ich auch irgendwie etwas seltsam… immerhin behandelt er dich ja damit und sollte dir die passenden Infos geben.
Lg
Das habe ich gelesen, danke. Vielleicht hat er auch noch ein paar weitere Informationen für mich.

Geht es dir wieder besser mit der höheren Cortison Dosis?

Na du bist aber streng :lachen: Ärzte sind auch nur Menschen. Des Weiteren ist die autoimmune Pankreatitis sehr selten (ca. 2%). Davon vertragen die Personen i.d.R. das Aza. Wie viele bleiben da am Ende übrig? Die Personen kann man wahrscheinlich an zwei Händen pro Jahr in Deutschland abzählen. Hinzukommt, dass beide Medikamente nicht für diese Erkrankung explizit genannt sind, daher spreche ich auch von einem "Versuch". Die Behandlung selbst würde sowieso nicht durch diesen Arzt erfolgen.
Viele Grüße
Aspiration
LGONat
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Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!

Beitrag von LGONat »

Es kann schon sein das ich manchmal etwas streng bin, aber das liegt glaube ich einfach daran dass ich mit Ärzten bisher zu viele schlechte Erfahrungen machen musste.

Mir geht es mit der höheren Dosis Kortison zum Glück wieder besser was die bsd betrifft, nur die Nebenwirkungen wie Sodbrennen sind ziemlich stark diesmal. Aber man muss ja Abstriche machen ;-)

Lg
Aspiration
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Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!

Beitrag von Aspiration »

Ja, die Nebenwirkungen sind in der Tat nicht zu vernachlässigen, aber am Ende doch das kleinere "Übel".

Nimmst du denn Magensäureblocker / Protonenpumpenhemmer (z.B. Omeprazol, Pantoprazol, ...) ein? Wenn ja in welcher Dosis?
Viele Grüße
Aspiration
Aspiration
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Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!

Beitrag von Aspiration »

Sehr interessant: https://www.drfalkpharma.de/uploads/tx_ ... _Beyer.pdf

Schlüsselwörter:
Autoimmunpankreatitis / IgG4 / AIP Typ 1 / AIP Typ 2 / ICDC für AIP / Pankreaskarzinom

:daumenh:
Viele Grüße
Aspiration
Bagojowitsch
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Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!

Beitrag von Bagojowitsch »

Hallo LGONat,
ich war jetzt kürzlich im Krankenhaus und dort wurde bei mir eine AIP diagnostiziert bzw. vermutet, so ganz eindeutig ist das aber wohl noch nicht. Jedenfalls, ich habe noch eine weitere Autoimmunerkrankung, Autoimmunhepatitis (AIH), welche vor über 10 Jahren diagnostiziert wurde. Anfangs musste ich Prednisolon nehmen, dann einige Jahre Azathioprin und die letzten Jahre Budesonid. Also, von daher muss ich nun wohl wegen der AIP keine weiteren Medikamente nehmen...
Schneckerl1310
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Registriert: 14. Juli 2017, 21:49
Wohnort: Lenggries

Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!

Beitrag von Schneckerl1310 »

Hallo zusammen
Habe mich jetzt durch den Beitrag gelesen

Weiter oben steht meine Frage bezüglich eosonophile Pankreatitis.
Ähnelt der AIP
Da ich IGG4 negativ bin ist alles schwieriger. Aber der Wert muss nicht zwingend positiv sein
Das Medikamente aus der Rheuma Therapie eingesetzt werden dafür ist mir bekannt.

Eure Beiträge haben mir viel geholfen

Alles gute weiterhin

Schnecki
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Aspiration
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Re: Autoimmune Pankreatitis- Hilfe!

Beitrag von Aspiration »

Ich starte nun den Versuch mit MTX, ich bin gespannt, wie es sich über die nächsten Wochen, insbesondere in Abhängigkeit vom Cortison (Prednisolon) entwickeln wird. :prost:
Viele Grüße
Aspiration
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