Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse
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Julio83
- Beiträge: 2
- Registriert: 1. Februar 2018, 10:11
Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse
Hallo zusammen,
ich wende mich an euch, da ich seit einigen Jahren zunehmende Verdauungsprobleme habe, die ich nicht in Griff bekomme. Bisher konnte mir kein Arzt wirklich helfen. Vielmehr bin ich mittlerweile auf der Reizdarm- und Psychosomatik-Schiene. Das mag alles stimmen, aber noch glaube ich da nicht dran.
Daher verzeiht, wenn hier wieder jemand schreibt, der noch keine Diagnose hat. Ich kann mir vorstellen, dass das nervt.
Erst in den letzten Wochen sind mit die Zusammenhänge meiner Beschwerden über die Jahre hinweg wirklich bewusst geworden. Demnach begann alles bereits im Jahr 2009. Ich war damals viel beruflich unterwegs - zu dieser Zeit in Berlin. Da ich plötzlich massive Durchfälle bekam, die über Wochen anhielten, machte der GE-Arzt einige Tests. Das Ergebnis war eine Fructoseintoleranz. Diese Verschwand aber nach einem halben Jahr wieder - zumindest die Symptome. Ich habe mir nichts dabei gedacht. Im nachhinein fiel mir der Besuch bei einem Hausarzt in Berlin wieder ein: Er hatte mir auf Verdacht Lipase verschrieben. Die Kapseln hatte ich aber nie genommen.
Danach war lange Zeit Ruhe. Nur war ab diesem Zeitpunkt mein Stuhlgang immer heller als früher. Durchfall hatte ich aber dann nicht mehr.
In 2015 hatte ich dann wieder Probleme. Es war ein Schmerz hinter dem Brustbein. Ich dachte, es käme vom Tragen meines kleinen Sohnes im Tragetuch. Der Hausarzt hat mich dann aber wieder zum GE-Arzt geschickt zwecks Magenspiegelung. Ergebnis: Nichts. Verdacht auf NERD. Die Probleme waren dann aber auch wieder weg.
Ende 2016 begann dann mein Ärtze-Marathon, der bis heute anhält. Symptome: Erst Verstopfung, Schmerzen unter den Rippenbögen rechts und links, manchmal in den Flanken. Blähungen. Das ganze leicht krampfartig. Später kamen auch die Brustschmerzen wieder hinzu. Auch kam mal eine Gastritis hinzu. Die Probleme kommen in Schüben, mit (derzeit) einer leichten Tendenz zur Besserung. Allerdings habe ich die Probleme auch schon ein Jahr.
Diagnostisch habe ich schon einiges durch: Spiegelung von Magen und Darm, 3 Sonographien des Oberbauch (Ich bin recht schlank, es sei alles gut einsehbar gewesen), 1 CT, zahlreiche Blut-und Stuhltests. Die einzigen Ergebnisse: Ich habe einen Gallenstein und mein Darm hat eine Fäulnisflora. Das wäre aber kein Problem. Ich hätte einen Reizdarm.
Nun glaube ich da aber nicht dran, auch meine Ernährungsberaterin (ja, auch das habe ich versucht) hält das für unwahrscheinlich, da keine Verbindung zu einem bestimmten Lebensmittel oder zur Nahrungsaufnahme an sich zu bestehen scheint. Daraufhin (da ja alles in Ordnung sei) habe ich begonnen, selbst zu testen.
Zwei Stuhltests haben dann gezeigt, dass die Elastase-1 bei mir schwankt (207 - 500, Norm 200), der Stuhlfettgehalt aber immer Recht hoch ist. Die magischen 7g / 100 g überschreite ich aber nach den Tests knapp nicht. Nun habe ich mal mit Nortase experimentiert.
Und siehe da: Der Stuhl wird wieder dunkler! Auch die Blähungen sind weg.
Mein GE-Arzt sagt, die Werte wären ja noch okay. Ich könne das ruhig ignorieren. Auf die Frage hin, ob es die BS sein könnte, wurde er eher etwas schnippisch. Wie ich denn darauf käme - dass wäre ja quatsch?
Ich könnte mir nun Vorstellen, dass die Symptome zu einem Frühstadium einer chronischen Pankreatitis passen. Da ist ja nach der einschlägigen Literatur zumeist erstmal nur die Lipase erniedrigt.
Kennt einer von euch die Symptome? Meine Schmerzen sind meist eher mild. Liegen auf dem Rücken fällt mir auch überhaupt nicht schwer. Zu mir: Ich bin 34, normalgewichtig, trinke eher selten Alkohol.
Danke für eure Hilfe
Julio
ich wende mich an euch, da ich seit einigen Jahren zunehmende Verdauungsprobleme habe, die ich nicht in Griff bekomme. Bisher konnte mir kein Arzt wirklich helfen. Vielmehr bin ich mittlerweile auf der Reizdarm- und Psychosomatik-Schiene. Das mag alles stimmen, aber noch glaube ich da nicht dran.
Daher verzeiht, wenn hier wieder jemand schreibt, der noch keine Diagnose hat. Ich kann mir vorstellen, dass das nervt.
Erst in den letzten Wochen sind mit die Zusammenhänge meiner Beschwerden über die Jahre hinweg wirklich bewusst geworden. Demnach begann alles bereits im Jahr 2009. Ich war damals viel beruflich unterwegs - zu dieser Zeit in Berlin. Da ich plötzlich massive Durchfälle bekam, die über Wochen anhielten, machte der GE-Arzt einige Tests. Das Ergebnis war eine Fructoseintoleranz. Diese Verschwand aber nach einem halben Jahr wieder - zumindest die Symptome. Ich habe mir nichts dabei gedacht. Im nachhinein fiel mir der Besuch bei einem Hausarzt in Berlin wieder ein: Er hatte mir auf Verdacht Lipase verschrieben. Die Kapseln hatte ich aber nie genommen.
Danach war lange Zeit Ruhe. Nur war ab diesem Zeitpunkt mein Stuhlgang immer heller als früher. Durchfall hatte ich aber dann nicht mehr.
In 2015 hatte ich dann wieder Probleme. Es war ein Schmerz hinter dem Brustbein. Ich dachte, es käme vom Tragen meines kleinen Sohnes im Tragetuch. Der Hausarzt hat mich dann aber wieder zum GE-Arzt geschickt zwecks Magenspiegelung. Ergebnis: Nichts. Verdacht auf NERD. Die Probleme waren dann aber auch wieder weg.
Ende 2016 begann dann mein Ärtze-Marathon, der bis heute anhält. Symptome: Erst Verstopfung, Schmerzen unter den Rippenbögen rechts und links, manchmal in den Flanken. Blähungen. Das ganze leicht krampfartig. Später kamen auch die Brustschmerzen wieder hinzu. Auch kam mal eine Gastritis hinzu. Die Probleme kommen in Schüben, mit (derzeit) einer leichten Tendenz zur Besserung. Allerdings habe ich die Probleme auch schon ein Jahr.
Diagnostisch habe ich schon einiges durch: Spiegelung von Magen und Darm, 3 Sonographien des Oberbauch (Ich bin recht schlank, es sei alles gut einsehbar gewesen), 1 CT, zahlreiche Blut-und Stuhltests. Die einzigen Ergebnisse: Ich habe einen Gallenstein und mein Darm hat eine Fäulnisflora. Das wäre aber kein Problem. Ich hätte einen Reizdarm.
Nun glaube ich da aber nicht dran, auch meine Ernährungsberaterin (ja, auch das habe ich versucht) hält das für unwahrscheinlich, da keine Verbindung zu einem bestimmten Lebensmittel oder zur Nahrungsaufnahme an sich zu bestehen scheint. Daraufhin (da ja alles in Ordnung sei) habe ich begonnen, selbst zu testen.
Zwei Stuhltests haben dann gezeigt, dass die Elastase-1 bei mir schwankt (207 - 500, Norm 200), der Stuhlfettgehalt aber immer Recht hoch ist. Die magischen 7g / 100 g überschreite ich aber nach den Tests knapp nicht. Nun habe ich mal mit Nortase experimentiert.
Und siehe da: Der Stuhl wird wieder dunkler! Auch die Blähungen sind weg.
Mein GE-Arzt sagt, die Werte wären ja noch okay. Ich könne das ruhig ignorieren. Auf die Frage hin, ob es die BS sein könnte, wurde er eher etwas schnippisch. Wie ich denn darauf käme - dass wäre ja quatsch?
Ich könnte mir nun Vorstellen, dass die Symptome zu einem Frühstadium einer chronischen Pankreatitis passen. Da ist ja nach der einschlägigen Literatur zumeist erstmal nur die Lipase erniedrigt.
Kennt einer von euch die Symptome? Meine Schmerzen sind meist eher mild. Liegen auf dem Rücken fällt mir auch überhaupt nicht schwer. Zu mir: Ich bin 34, normalgewichtig, trinke eher selten Alkohol.
Danke für eure Hilfe
Julio
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Aiber
- Beiträge: 1
- Registriert: 1. Februar 2018, 11:29
Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse
Hallo Julio,
Ich habe mich gerade erst angemeldet und wollte in einem neuen Thema meine Probleme schildern, die deinen sehr ähnlich sind.
Mit meinen Problemen bin ich seit Oktober 2017 bei diversen Ärzten vorstellig gewesen.
Hab auch beim Gastroenterologen Magenspielgelung, Darmspiegelung und Oberbauchsonographie gemacht. Alles ohne Auffälligkeiten. Meine Verdauung läuft auch nicht mehr rund und hab deshalb auch ne Fäulnisflora und reagiere dadurch auf histaminaltige Lebensmittel anfälliger als zuvor.
Hatte auch von Anfang an meine Bauchspeicheldrüse unter Verdacht, aber wie schon bei dir wurde mir von den Ärzten jedes mal erklärt wie gut diese auf dem Ultraschall aussieht. (Sono wurde bereits 3x von verschiedenen Ärzten gemacht, 2x im Krankenhaus und Elastase liegt bei 204, Blutwerte sind auch gut). Experimentiere seit dieser Woche mit Enzymen (Pangrol), die mir mein neuer Hausarzt zum ausprobieren empfolen hat. Die Verdauung läuft gefühlt besser, hoffe das mein Gewicht nicht noch weiter absack (68Kg bei 176cm).
Da ich die letzten Monate immer wieder im Rückenbereich (unterm Brustkorb links außen) ein leichtes Ziehen verspüre,
könnte dies evtl. mit der BSD zusammen hängen.
Bei mir steht noch ein MRT Mitte Februar an, vielleicht bekomme ich dann genauere Infos zum Zustand der BSD.
Kann dir leider keine Fachinformationen mitteilen.
Hab aber mittlerweile den Verdacht, dass viele Ärzte im Bereich BSD und generell Magen-Darm nicht wirklich
wissen was sie da machen sollen.
Ich habe mich gerade erst angemeldet und wollte in einem neuen Thema meine Probleme schildern, die deinen sehr ähnlich sind.
Mit meinen Problemen bin ich seit Oktober 2017 bei diversen Ärzten vorstellig gewesen.
Hab auch beim Gastroenterologen Magenspielgelung, Darmspiegelung und Oberbauchsonographie gemacht. Alles ohne Auffälligkeiten. Meine Verdauung läuft auch nicht mehr rund und hab deshalb auch ne Fäulnisflora und reagiere dadurch auf histaminaltige Lebensmittel anfälliger als zuvor.
Hatte auch von Anfang an meine Bauchspeicheldrüse unter Verdacht, aber wie schon bei dir wurde mir von den Ärzten jedes mal erklärt wie gut diese auf dem Ultraschall aussieht. (Sono wurde bereits 3x von verschiedenen Ärzten gemacht, 2x im Krankenhaus und Elastase liegt bei 204, Blutwerte sind auch gut). Experimentiere seit dieser Woche mit Enzymen (Pangrol), die mir mein neuer Hausarzt zum ausprobieren empfolen hat. Die Verdauung läuft gefühlt besser, hoffe das mein Gewicht nicht noch weiter absack (68Kg bei 176cm).
Da ich die letzten Monate immer wieder im Rückenbereich (unterm Brustkorb links außen) ein leichtes Ziehen verspüre,
könnte dies evtl. mit der BSD zusammen hängen.
Bei mir steht noch ein MRT Mitte Februar an, vielleicht bekomme ich dann genauere Infos zum Zustand der BSD.
Kann dir leider keine Fachinformationen mitteilen.
Hab aber mittlerweile den Verdacht, dass viele Ärzte im Bereich BSD und generell Magen-Darm nicht wirklich
wissen was sie da machen sollen.
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Anonymus-003
- Beiträge: 521
- Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51
Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse
um sicher zu gehen dass die Bauchspeicheldrüse nicht der Verursacher der Beschwerden ist, sind die dafür vorgesehenen Untersuchungen notwendig.
Da ein CT bereits gemacht wurde, empfiehlt es sich ein MRCP und eine Endosonographie durchzuführen. Alle drei Untersuchungen in Kobination zueinander, kann man als Goldstandard zur Identifizierung von Pankreaserkrankungen benennen.
Sollten alle diese Untersuchungen, inclusive aller Laborwerte ohne Befund sein, so besteht die Möglichkeit dass Dein Hausarzt möglicherweise nicht ganz Unrecht haben könnte.
Zumindest wäre es dann kein Bauchspeicheldrüsenproblem! Diese Gewissheit hättet ihr beiden.
Klar kann es psychosomatischer Natur sein. Diese Möglichkeit wird oft unterschätzt. Die Psyche ist durchaus im Stande solche Symptome mit zu verursachen. Das sind aber alles Spekulationen. Denn wenn Ihr Gewissheit haben möchtet, sind die oben aufgeführten Untersuchungen unumgänglich.
Es kann natürlich auch andere Ursachen haben, der Verdauungsapparat ist ein weitaus komplexerer Vorgang. Denn daran ist ja nicht nur die Bauchspeicheldrüse beteiligt. Sondern Speichel, Magen, Galle, Leber, Bauchspeicheldrüse, Dünndarm.
Und bevor es auf die Psyche oder Reizmagen/Reizdarm geschoben wird, müssen natürlich auch alle anderen Möglichkeiten organischer Ursache, restlos ausgeschlossen werden.
Wo hast Du denn das her?Ich könnte mir nun Vorstellen, dass die Symptome zu einem Frühstadium einer chronischen Pankreatitis passen. Da ist ja nach der einschlägigen Literatur zumeist erstmal nur die Lipase erniedrigt.
Soviel ich weiß, steht die Produktion von zu wenig Lipase (Pankreasinsuffizienz), in der Regel am Ende der Entzündungskette. Also wenn bereits Veränderungen des Organs in der Bildgebung ersichtlich sind!
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Allende
- Beiträge: 327
- Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09
Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse
Eine Bauchspeicheldrüse kann durchaus eine Insuffizienz haben, auch wenn Morphologie bei den Standards stimmen und die Laborwerte in Ordnung sind. Es gibt da nicht ganz schwarz und weiß und Panne im Kopf ist man da schon mal überhaupt nicht!
Ihr seid also schon richtig hier im Forum, lest euch mal ein hier.
Ihr seid also schon richtig hier im Forum, lest euch mal ein hier.
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thphilipp
- Beiträge: 1615
- Registriert: 2. November 2010, 07:17
Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse
Hallo Allende, so spät wochentags noch wach 
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Liebe Grüße Thorsten
Liebe Grüße Thorsten
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Anonymus-003
- Beiträge: 521
- Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51
Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse
Das habe ich auch nirgendwo behauptet! Ich sage nur, dass die Psyche, oder anders formuliert, dass das vegetative Nevensystem, großen Einfluss auf den Magen -Darmtrakt hat.und Panne im Kopf ist man da schon mal überhaupt nicht!
Bitte um genaue wissenschaftlich fundamentierte Quelle dieser Behauptung.Eine Bauchspeicheldrüse kann durchaus eine Insuffizienz haben, auch wenn Morphologie bei den Standards stimmen und die Laborwerte in Ordnung sind.
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thphilipp
- Beiträge: 1615
- Registriert: 2. November 2010, 07:17
Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse
Das habe ich auch schon mehrfach gelesen. Einfach mal googeln!
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Liebe Grüße Thorsten
Liebe Grüße Thorsten
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Anonymus-003
- Beiträge: 521
- Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51
Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse
Ich bitte um genaue Quellen!
Jeder der das googelt, wird darüber nichts finden, dass wenn sämtliche bildgebende Ferfahren o. B. sind + alle Laborwerte, dass dann dennoch die Möglichkeit einer Insuffizienz nicht ausgeschlossen ist.
Bitte um genaue Quellenangaben!
Jeder der das googelt, wird darüber nichts finden, dass wenn sämtliche bildgebende Ferfahren o. B. sind + alle Laborwerte, dass dann dennoch die Möglichkeit einer Insuffizienz nicht ausgeschlossen ist.
Bitte um genaue Quellenangaben!
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veritas
- Beiträge: 448
- Registriert: 29. Juli 2016, 10:58
Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse
Ich finde es sehr schwierig, wenn man dem Weg seiner Ärzte nicht mehr folgt, selbstständige Recherchen beginnt und sich dann auf eine Ursache/ein Organ versteift, gerade wenn es um so etwas Kompliziertes wie ein Verdaungssystem geht, bei dem es derartig viele Wechselwirkungen gibt. Als Laie, finde ich, kann man das nur derartig oberflächlich verstehen, sodass man besser die Finger davon lassen sollte, sich selbst zu diagnostizieren. Im Endeffekt schadet man sich mit sowas nur selber - psychisch wie auch physisch.
Auch einzeln auftretende auffällige Werte müssen nichts zu bedeuten haben - nicht alle Blutwerte sind jeden Tag superschick und auch ein auffälliger Wert bei einem Organ kann eigentlich auf Probleme eines anderen Organs hindeuten. Dafür sind eben Ärzte da, um sowas zu interpretieren. Einfach mal Elastase, Lipase, etc. zu googeln weil die Werte nicht in Ordnung sind und dann darauf zu schließen, dass man vielleicht Bauchspeicheldrüsenkrebs hat (ich übertreibe jetzt, ich unterstell das hier keinem) ist halt einfach nicht zielführend.
Ich würde euch beiden raten (beiden Fragestellern) anstatt permanent zu googeln oder selbst Symptome/Blutwerte/etc. zu googeln mal eine ordentliche Arztsuche zu betreiben. Ich hab z.B. ja eine ganz klare Diagnose auch schon seit Jahren und brauche nur einen behandelnden Arzt - meiner ist mal in Rente gegangen und da hab ich die ganze Stadt abgegrast, Emails geschrieben, etc. etc. um dann wieder einen zu finden, dem ich vertraue.
Das Wichtigste ist es, wenn ihr einen Arzt findet, dem ihr vertraut und mit dem ich gemeinsam eure Symptome bekämpfen bzw. auf Ursachenforschung gehen könnt. Das hat viel mehr Hand und Fuß als Selbsttherapie.
Ich will auch nochmal betonen, dass natürlich die Psyche extrem auf die Verdauung schlagen kann und ich finde es großartig, dass das heutzutage auch wirklich medizinisch ernstgenommen wird und die Psychosomatik eine etablierte Disziplin geworden ist. Ich finde, dass dieser Weg durchaus eingeschlagen werden sollte, sobald andere Ursachen ausgeschlossen sind. Wenn auch nur um eine Stütze zu bieten, um mit belastenden Symptomen klarzukommen.
Auch einzeln auftretende auffällige Werte müssen nichts zu bedeuten haben - nicht alle Blutwerte sind jeden Tag superschick und auch ein auffälliger Wert bei einem Organ kann eigentlich auf Probleme eines anderen Organs hindeuten. Dafür sind eben Ärzte da, um sowas zu interpretieren. Einfach mal Elastase, Lipase, etc. zu googeln weil die Werte nicht in Ordnung sind und dann darauf zu schließen, dass man vielleicht Bauchspeicheldrüsenkrebs hat (ich übertreibe jetzt, ich unterstell das hier keinem) ist halt einfach nicht zielführend.
Ich würde euch beiden raten (beiden Fragestellern) anstatt permanent zu googeln oder selbst Symptome/Blutwerte/etc. zu googeln mal eine ordentliche Arztsuche zu betreiben. Ich hab z.B. ja eine ganz klare Diagnose auch schon seit Jahren und brauche nur einen behandelnden Arzt - meiner ist mal in Rente gegangen und da hab ich die ganze Stadt abgegrast, Emails geschrieben, etc. etc. um dann wieder einen zu finden, dem ich vertraue.
Das Wichtigste ist es, wenn ihr einen Arzt findet, dem ihr vertraut und mit dem ich gemeinsam eure Symptome bekämpfen bzw. auf Ursachenforschung gehen könnt. Das hat viel mehr Hand und Fuß als Selbsttherapie.
Ich will auch nochmal betonen, dass natürlich die Psyche extrem auf die Verdauung schlagen kann und ich finde es großartig, dass das heutzutage auch wirklich medizinisch ernstgenommen wird und die Psychosomatik eine etablierte Disziplin geworden ist. Ich finde, dass dieser Weg durchaus eingeschlagen werden sollte, sobald andere Ursachen ausgeschlossen sind. Wenn auch nur um eine Stütze zu bieten, um mit belastenden Symptomen klarzukommen.
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Anonymus-003
- Beiträge: 521
- Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51
Re: Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse
Ich finde es sehr schwierig, wenn man dem Weg seiner Ärzte nicht mehr folgt, selbstständige Recherchen beginnt und sich dann auf eine Ursache/ein Organ versteift, gerade wenn es um so etwas Kompliziertes wie ein Verdaungssystem geht, bei dem es derartig viele Wechselwirkungen gibt. Als Laie, finde ich, kann man das nur derartig oberflächlich verstehen, sodass man besser die Finger davon lassen sollte, sich selbst zu diagnostizieren. Im Endeffekt schadet man sich mit sowas nur selber - psychisch wie auch physisch.
Auch einzeln auftretende auffällige Werte müssen nichts zu bedeuten haben - nicht alle Blutwerte sind jeden Tag superschick und auch ein auffälliger Wert bei einem Organ kann eigentlich auf Probleme eines anderen Organs hindeuten. Dafür sind eben Ärzte da, um sowas zu interpretieren. Einfach mal Elastase, Lipase, etc. zu googeln weil die Werte nicht in Ordnung sind und dann darauf zu schließen, dass man vielleicht Bauchspeicheldrüsenkrebs hat (ich übertreibe jetzt, ich unterstell das hier keinem) ist halt einfach nicht zielführend.
Ich würde euch beiden raten (beiden Fragestellern) anstatt permanent zu googeln oder selbst Symptome/Blutwerte/etc. zu googeln mal eine ordentliche Arztsuche zu betreiben. Ich hab z.B. ja eine ganz klare Diagnose auch schon seit Jahren und brauche nur einen behandelnden Arzt - meiner ist mal in Rente gegangen und da hab ich die ganze Stadt abgegrast, Emails geschrieben, etc. etc. um dann wieder einen zu finden, dem ich vertraue.
Das Wichtigste ist es, wenn ihr einen Arzt findet, dem ihr vertraut und mit dem ich gemeinsam eure Symptome bekämpfen bzw. auf Ursachenforschung gehen könnt. Das hat viel mehr Hand und Fuß als Selbsttherapie.
Ich will auch nochmal betonen, dass natürlich die Psyche extrem auf die Verdauung schlagen kann und ich finde es großartig, dass das heutzutage auch wirklich medizinisch ernstgenommen wird und die Psychosomatik eine etablierte Disziplin geworden ist. Ich finde, dass dieser Weg durchaus eingeschlagen werden sollte, sobald andere Ursachen ausgeschlossen sind. Wenn auch nur um eine Stütze zu bieten, um mit belastenden Symptomen klarzukommen.
Top Antwort, von einer „wirklich“ Betroffenen mit klarer Diagnose!
Danke dafür!