Endosonographie

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Marioweber41
Beiträge: 113
Registriert: 28. März 2018, 21:17

Endosonographie

Beitrag von Marioweber41 »

Hallo liebe Mitglieder,

Mir steht am Mittwoch nach vielen Ärztebesuchen,davon fast alle unnötig,die langersehnte Endosonographie ins Haus!

Direkte Frage:kann man dabei einen Tumor entdecken,obwohl CT und sogar MRCP (vor 2 Wochen) komplett unauffällig waren und mich die Radiologen sogar zusammengestaucht haben,daß ich sicher nichts am Pankreas habe!

War die letzten Wochen auch bei „Experten“ (Pankreaschirurg,Pankreasonkologe(Experte gastrointestinale Tumore) sowie Leiter Endoskopie Wiener AKH (Gastroenterologe) und allesamt meinen nach meinen Beschwerdeschilderungen,daß ich keinen BSDK habe,wir aber gerne die EUS machen können!

Hab aufgrund meiner 2jährigen Beschwerden von Kopf bis Fuß zig Ärzte aller Fachrichtungen hinter mir und leider auch schon mittlerweile widerlegte Diagnosen (Fehldiagnosen Reizdarm,Pfeiffersches Drüsenfieber,Borreliose,Depression)-aus diesem Grund ist mein Vertrauen zu Ärzten mehr als gespalten.Ich würde sogar sagen,ich hasse sie!

Beschwerden seit fast 2 Jahren:Blähungen,Fettstühle (sogar im Stuhltest erhöhter Fettgehalt nachgewiesen),weicher Stuhl,tw Bauchschmerzen Oberbauch und Rücken.Knochen und Gelenksschmerzen.Sehprobleme,Schwindel,Nachtblindheit.Und am schlimmsten die Müdigkeit und körperliche Schwäche!

Hab mich extremst im Internet belesen und alle diese Symptome sind doch wie gemacht für eine Pankreaserkrankung.Elastase 3 mal zwischen 200 und 300.Bei zig Bluttests das direkte Bilirubin erhöht.ebenso die Triclyceride.Glucose bei 102 und Hb1c 5,8.Insulinwert bei 34 (viel zu hoch).Also für mich eindeutig ein beginnender Diabetes mellitus,der ja auch mit Pankreatitis und PaCa in Verbindung gebracht werden kann!Magen/Darmspiegelungen weitgehend unauffällig.Lactose/Fructose/Sorbit ausgeschlossen!
Bin vollkommen verzweifelt,weil es mir seit 2 Jahren schlechter und schlechter geht!Diese Symptome hab ich den Ärzten geschildert (auch das mit den erhöhten Blutwerten),doch es kam von denen nix!In einem Pankreaszentrum war ich schon (Elisabetinnen Linz)-ich frag mich,warum in diesen Zentren zuerst Chirurgen die Ansprechpartner sind.Auf jeden Fall hat mich der damals nach 10Minuten mit Diagnose „Kanzerophobie“ entlassen,ohne sich nur irgendeinen Befund aus meiner Mappe anzusehen!
Klingt zwar unglaublich,aber ich denke,ich hab durch die vielen Recherchen schon mehr Knowhow als die Ärzte,vom HA ganz zu sprechen!

Für mich ist das eindeutig was an der BSD und aufgrund meines Immer schlechter werdenden Allgemeinzustandes kann ich was schlimmes auch nicht ausschließen,zumal man auch liest,daß BSDK oft (zu) spät entdeckt wird,weil die Ärzte sich damit zu wenig auskennen!

Sorry,Text ist etwas länger geworden.Wäre dankbar über Eure Einschätzung,auch was die Endosonographie betrifft.So wie das für mich nach zig Recherchen klingt,ist die Endosonographie in der Diagnostik unabdingbar,auch wenn die CT und MRcP (Ultraschall sowieso,aber von dem halt ich nix) unauffällig,
Bin männlich,41,190 und 96kilo!zu beginn meiner beschwerden sept 2016-nov 2016 8kilo gewichtsverlust (96 auf 88),dann aber wieder rauf auf 100.mittlerweile 97 stabil.keine gelbsucht!aber verzweifelt.sehr sogar!Ehe leidet gehörig.Geb alles,damit meine 3jährige Tochter happy ist,aber die Energielosigkeit macht mir sehr zu schaffen!

Danke für Eure Zeit und Einschätzung!

Lg,Mario
Allende
Beiträge: 327
Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09

Re: Endosonographie

Beitrag von Allende »

Definitiv- NEIN- da bin ich mir sicher. Die EndoSono wird keine anderen Ergebnisse bringen.
Dein Beschwerdebild klingt ein wenig nach schwächelnder Drüse, mit gewisser Restfunktion, sonst würdest du dein Gewicht nicht halten- gepaart mit ner Menge Todesangst. Das ist ne knackige Mischung.
Wenn bei der EndoSono nichts rauskommt, kannst du ja mal mit Kreon ein bisschen rumprobieren. Vielleicht verlassen dich dann ein paar Symptome.

Alles Gute 🍀👍🏼
Marioweber41
Beiträge: 113
Registriert: 28. März 2018, 21:17

Re: Endosonographie

Beitrag von Marioweber41 »

Hab noch vergessen,daß bei mir zusätzlich eine Histaminintoleranz festgestellt wurde.Ich versuche nun,seit kurzem eine Diät zu halten,denn meine (schwache) Hoffnung besteht darin,daß alle meine Beschwerden von der HIT kommen.Andererseits besteht wohl auch ein Zusammenhang zwischen HIT und Pankreas,oder?

Weiters habe ich einen Vitaminstatus A,D,E,K zweimal gemacht.Mein Verdacht war Vit A Mangel>Symptome Sehbeschwerden/Nachtblindheit.War aber kein Mangel im Bluttest.Sind diese Tests verlässlich?Sollte man statt Vit A das BetaCarotin testen lassen?
Weiteres Symptom seit einigen Wochen-Knochenknacksen (Nacken/Knie,Zehen...)...würde das Eurer meinung nach auf Osteoporose ausgelöst durch Vit D Mangel hinweisen?Vit D Mangel im Blut nachgewiesen,doch von vielen Ärzten bagatellisiert!!
Manchmal wünsche ich den Ärzten nur 1 Tag mit unseren Beschwerden,vielleicht würden sie dann schneller/kompetenter handeln...
Marioweber41
Beiträge: 113
Registriert: 28. März 2018, 21:17

Re: Endosonographie

Beitrag von Marioweber41 »

Danke Allende!!!Dir einen schönen Abend und ebenfalls alles Gute!!!
Allende
Beiträge: 327
Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09

Re: Endosonographie

Beitrag von Allende »

Das hab ich auch schon alles durch!
Bei mir knackt auch jedes Jahr mehr (Knie vor/ zurück- knack- 2-3 Minuten warten- knack, geht den ganzen Tag) und die Knochen schmerzen auch hin und wieder. Arthrose nimmt rasant zu und alles ist gefühlt brüchig.
Ich denke, da gibt es schon Zusammenhänge- die Drüse hat schon top Funktionen für den Körper und Kreon gleicht nicht alles aus.
ABER was willst du tun? Aufhören zu leben?
Ich glaube- da gibt es auch wieder kein Mittel dagegen.
Wenn du über 40 bist, fängt es an überall ein wenig anzuklopfen :zw: .

Wünsch dir was
Marioweber41
Beiträge: 113
Registriert: 28. März 2018, 21:17

Re: Endosonographie

Beitrag von Marioweber41 »

Ja klar sollte man leben...bei einem permanenten Krankheitsgefühl,schwäche müdigkeit und den beschriebenen sonstigen beschwerden nicht so leicht...vorallem weil ich keine Diagnose haben und man hier oft liest,daß man sich selbst bei unauffälliger bildgebung nie sicher sein kann (siehe zb mann ohne plan) oder auch des öfteren diagnosen vollkommen über den haufen geworfen werden....an einen fall,ich glaub thphilip kann ich mich erinnern.ct/mrcp o.b. Und dann endosonographie festgestellt,daß bsd kaputt ist...also die 100prozentige sicherheit scheint es nicht zu geben...
thphilipp
Beiträge: 1615
Registriert: 2. November 2010, 07:17

Re: Endosonographie

Beitrag von thphilipp »

Hallo,

nein die gibt es nicht. Leider....

Siehe dazu auch den neuesten Fall von "derMannohnePlan". Fast der gleiche Werdegang wie ich wenn sich alle bewahrheitet.
_______________________________________
Liebe Grüße Thorsten
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Alkazzar
Beiträge: 160
Registriert: 5. Oktober 2017, 16:24

Re: Endosonographie

Beitrag von Alkazzar »

Ihr setzt da eine diagnostische Logik an die einfach nur quatsch ist. nur weil das Organ Bildgebend i.o aussieht heisst das noch lange nicht das es nicht trotzdem funktionell kaputt ist. das wäre dann der Fall das zb. die Elastase zu niedrig ist und die BSD bildgebend trotzdem normal aussieht dann ist der Parameter zur Diagnostik der niedrige elastasewert.
(Gleiche gilt natürlich auch für die Endokrinefunktion der BSD)

bei einer BSD die Bildgebend schon komplett zernarbt etc. aussieht kannst du dir den Elastasewert-test quasi sparen da eben hier Bildgebend die Parameter für einen schaden schon gegeben sind.

aber wer sagt das immer beides vorliegen muss? Viel wichtiger ist im Rahmen zu bleiben und die genauen "Stadien" zu bestimmen und regelmäßige Verlaufskontrollen zu machen und ggf. einen Lebenswandel anzustreben denn in den meisten fällen sind BSD erkrankungen selbst verursacht.

Fraglich ob eine BSD Erkrankung vorliegt ist es nur wenn weder Labor noch Bildgebende Parameter kein Indiz aufzeigen.
ItteAkkermu
Beiträge: 6
Registriert: 13. Oktober 2016, 12:19

Re: Endosonographie

Beitrag von ItteAkkermu »

Hallo zusammen,
bei mir wurde 2015 durch eine Endosonographie der Tumor am Bauchspeicheldrüsenkopf entdeckt. Alle vorherigen Untersuchungen hatten nichts ergeben. Ich schwöre auf dieses Verfahren. Vor allem merkt man ja nichts bei der Untersuchung. Bei mir wurde die kompl. Bauchspeicheldrüse, die Gallenblase und 40 cm vom Zwölffingerdarm entfernt. Dieses wurde durch eine künstliche Dränage ersetzt. Ich Lebe nun schon 3 Jahre nach der OP und hoffe, dass ich noch ein bisschen Zeit habe. Ich kann alles Essen und Trinken, habe hier und da mal Probleme mit den Blähungen. Aber da mit kann man Leben. Ich wünsche Dir viel Glück und alles Gute.
Liebe grüße aus der schönen Senne bei Paderborn
Uwe :daumenh:
Marioweber41
Beiträge: 113
Registriert: 28. März 2018, 21:17

Re: Endosonographie

Beitrag von Marioweber41 »

Damit sieht man wiedermal das große dilemma!

Allende meint „nein sicher keine anderen Ergebnisse endosonographie nach unauffälliger ct/mrcp.

Und bei uwe war scheinbar ct/mrcp unauffällig,aber dafür hat die endosonographie alles an den tag gebracht...

Worauf kann man sich bei dieser scheiß pankreas eigentlich verlassen?ärzte?betroffene?sein eigenes Bauchgefühl/Symptome???
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