Hey Angel!
Das ich mir leider selbst mal eine Hepatitis C eingefangen hatte, kenne die von Dir geschilderten Symptome sehr gut und dachte auch schon im diese Richtung. Bei der Hepatitis C hatte ich auch vor allem nachts schrecklichen Juckreiz, der mich kaum schlafen ließ.
Mein Urin war in dieser akuten Phase stets sehr dunkelbraun durch das Bilirubin was dann ja über die Blase ausgeschieden wird.
Eine Therapie gegen die Hepatitis C habe ich aber niemals in Angriff genommen, da ich damals nur eine 5 % Chance auf Heilung gehabt hätte und diese schlimmen Krebs Medikamente wollte ich mir nicht antun.
Ich hatte aber enormes Glück, denn der Krankheitsverlauf war sehr akut und jeh akuter der Verlauf ist, umso größer ist auch die Immunabwehr.
Seite 15 Jahren ist der Virus nach allen gängigen Verfahren nicht nachweisbar, sondern nur noch die von meinem Körper hergestellten Antikörper nachweisbar.
Dadurch bin ich natürlich nicht mehr infektiös, gefährde Niemandem und habe nun auch wieder eine normale Lebenserwartung bei vernünftige Lebensweise.
Seit der Virus weg ist, hatte ich eigentlich keine Probleme mehr...Im Moment denke ich, vielleicht ist es ja nur eine leichte Fett Leber....Ich mache mich nicht verrückt deswegen..
Liebe Grüße sendet
Sandra Z
Bitterer Geschmack im Mund...
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Sandra Z
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Re: Bitterer Geschmack im Mund...
Gesundheit ist dasjenige Maas an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschäftigungen nachzugehen.
Nietzsche
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Sandra Z
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Re: Bitterer Geschmack im Mund...
O.k. Die von Dir geschilderten Symptome kenne ich nur allzu gut aus der Zeit, wo ich mir eine Hepatitis C eingefangen hatte, mittlerweile sind keine Viren mehr nachweisbar, sondern nur die Antikörper gebildet hat. Mein Verlauf war so akut, dass die Immunantwort entsprechend ausviel. Mein Körper hat es geschafft den Virus selbst zu besiegen. In der akuten Phase war ich unendlich schwach...Könnte alles nur langsam erledigen, für alles fehlte die Kraft...
Und nun : good chill





Und nun : good chill
Gesundheit ist dasjenige Maas an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschäftigungen nachzugehen.
Nietzsche
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Sandra Z
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Re: Bitterer Geschmack im Mund...
Sorry, doppelt gemoppelte Beiträge, der zweite kann gerne durch einen Administrator gelöscht werden!!!
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Nietzsche
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angel29280
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Re: Bitterer Geschmack im Mund...
Oh da hast du ja voll zugehaut gehabt mit der Hepatitis.
Aber gut das du das so hin bekommen hast und vorallem etwas gelassener wirkst!
Kann die EPI bei dir vielleicht ne Nachwirkung sein von den damaligen Virus, das nicht nur die Leber was abbekommen hat?
Ja das mit Energielosigkeit, Erschöpfung und Dauermüdigkeit kenn ich zu gut. Das hab ich zwar noch, aber nicht mehr so extrem. Brauch auch nachts meine 10-12 Stunden Schlaf, wenn ich mal viel zu tun hatte, Stress oder weniger Schlaf, dann auch mehr Schlaf noch nötig . Aber kann natürlich bei mir auch von den Entzündungen und Schmerzen her rühren. Aber Urin ist bei mir normal immer gewesen und auch eben die Blutwerte.
Dir auch "good chill"
Kann die EPI bei dir vielleicht ne Nachwirkung sein von den damaligen Virus, das nicht nur die Leber was abbekommen hat?
Ja das mit Energielosigkeit, Erschöpfung und Dauermüdigkeit kenn ich zu gut. Das hab ich zwar noch, aber nicht mehr so extrem. Brauch auch nachts meine 10-12 Stunden Schlaf, wenn ich mal viel zu tun hatte, Stress oder weniger Schlaf, dann auch mehr Schlaf noch nötig . Aber kann natürlich bei mir auch von den Entzündungen und Schmerzen her rühren. Aber Urin ist bei mir normal immer gewesen und auch eben die Blutwerte.
Dir auch "good chill"
Liebe Grüsse eure Angel
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Sandra Z
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Re: Bitterer Geschmack im Mund...
Hey Angel!
Nein die Hepatitis C, die ich mir 1998 „erwarb“ halte ich nicht für ursächlich für die EPI, da vermute ich eher , dass es an einem 2,6cm großem Gallenstein lag, der den gesamten Gallengang verstopfte, wodurch aber ebenfalls einen akute Hepatitis ausgelöst wurde, weil die Galle ja nicht abfließen konnte.
Gerade Gallenwegserkrankungen führen auch oft zur EPI sagte mein Arzt, das würde auch besser in den zeitlichen Kontext passen.
Fakt ist aber auf jeden Fall, dass mein Körper schon viel mitgemacht hat und da ist die Ursache der EPI schwer zu ermitteln, daher ja auch die Diagnose der idioopathischen EPI.
Als damals das mit dem Gallenstein aufkam, war ich gerade zur psychotherapeutischen Behandlung in einer Psychatrie und die nahmen die ganzen Symptome nicht ernst, erst, als Haut und Augäpfel sich gelb färbten, wurde ich ins 500 m entfernte Krankenhaus gebracht, wo ich erstmal zwei Wochen auf die Gallenblasenentfernung warten musste, weil sie vorher die hohen Entzündungswerte in den Griff kriegen mussten... das war eine schlimme Zeit durch die schweren Koliken, zu essen gab es drei Mal am Tag ein Schnabelbecher Suppe, weil der Körper nichts Festes abkann in diesem Zustand. Zudem hatte ich in dieser Zeit eine Schilddrüsenüberfunktion und trotz meiner großen Schwäche ließ mich die Überfunktion keine Ruhe finden.
Im Anschluss an die Operation kam dann noch eine Bauchfellentzündung auf... nach drei Monaten konnte ich das Krankenhaus dann endlich verlassen... ich sag ja, es war eine schlimme Zeit...
Die Gallenblasennarbe hat mir dann noch drei Narbenbrüche beschert, bei der zweiten OP haben die Ärzte schon extra ein Kunstoffnetz eingesetzt, aber es kam dennoch zum dritten Bruch, den ich jetzt nicht mehr operieren lassen will... ich habe gelernt damit zu leben, darf halt nicht zu schwer tragen, dann gehts. Jetzt habe ich wieder viel mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte...
Liebe Grüße sendet
Sandra Z
Nein die Hepatitis C, die ich mir 1998 „erwarb“ halte ich nicht für ursächlich für die EPI, da vermute ich eher , dass es an einem 2,6cm großem Gallenstein lag, der den gesamten Gallengang verstopfte, wodurch aber ebenfalls einen akute Hepatitis ausgelöst wurde, weil die Galle ja nicht abfließen konnte.
Gerade Gallenwegserkrankungen führen auch oft zur EPI sagte mein Arzt, das würde auch besser in den zeitlichen Kontext passen.
Fakt ist aber auf jeden Fall, dass mein Körper schon viel mitgemacht hat und da ist die Ursache der EPI schwer zu ermitteln, daher ja auch die Diagnose der idioopathischen EPI.
Als damals das mit dem Gallenstein aufkam, war ich gerade zur psychotherapeutischen Behandlung in einer Psychatrie und die nahmen die ganzen Symptome nicht ernst, erst, als Haut und Augäpfel sich gelb färbten, wurde ich ins 500 m entfernte Krankenhaus gebracht, wo ich erstmal zwei Wochen auf die Gallenblasenentfernung warten musste, weil sie vorher die hohen Entzündungswerte in den Griff kriegen mussten... das war eine schlimme Zeit durch die schweren Koliken, zu essen gab es drei Mal am Tag ein Schnabelbecher Suppe, weil der Körper nichts Festes abkann in diesem Zustand. Zudem hatte ich in dieser Zeit eine Schilddrüsenüberfunktion und trotz meiner großen Schwäche ließ mich die Überfunktion keine Ruhe finden.
Im Anschluss an die Operation kam dann noch eine Bauchfellentzündung auf... nach drei Monaten konnte ich das Krankenhaus dann endlich verlassen... ich sag ja, es war eine schlimme Zeit...
Die Gallenblasennarbe hat mir dann noch drei Narbenbrüche beschert, bei der zweiten OP haben die Ärzte schon extra ein Kunstoffnetz eingesetzt, aber es kam dennoch zum dritten Bruch, den ich jetzt nicht mehr operieren lassen will... ich habe gelernt damit zu leben, darf halt nicht zu schwer tragen, dann gehts. Jetzt habe ich wieder viel mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte...
Liebe Grüße sendet
Sandra Z
Gesundheit ist dasjenige Maas an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschäftigungen nachzugehen.
Nietzsche
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angel29280
- Beiträge: 740
- Registriert: 27. Januar 2016, 12:47
Re: Bitterer Geschmack im Mund...
Wuhu Sandra,
na da hast du wirklich viel mitgemacht.
Ja das mit der Psychiatrie scheint normal zu sein...mir ging es ähnlich mit dem Noro-Virus, den ich mir damals aber dort eingefangen hab sowie mit Nebenwirkungen einer akuten Serotoninkrise mit Neuroleptika, was nicht ernst genommen wurde erst und meiner Mama ging es so, das ihre Parkinson-Erkrankung nicht erkannt wurde und in der Psychiatrie dann die Psychopharmaka alles verschlimmert haben.
Aber gut, das du das alles überstanden hast, auch wenn du jetzt teils mit den evtl. Folgen klar kommen musst! Das ist ja wirklich schwer raus zu finden, was von was kommt, vorallem im Nachhinein.
na da hast du wirklich viel mitgemacht.
Ja das mit der Psychiatrie scheint normal zu sein...mir ging es ähnlich mit dem Noro-Virus, den ich mir damals aber dort eingefangen hab sowie mit Nebenwirkungen einer akuten Serotoninkrise mit Neuroleptika, was nicht ernst genommen wurde erst und meiner Mama ging es so, das ihre Parkinson-Erkrankung nicht erkannt wurde und in der Psychiatrie dann die Psychopharmaka alles verschlimmert haben.
Aber gut, das du das alles überstanden hast, auch wenn du jetzt teils mit den evtl. Folgen klar kommen musst! Das ist ja wirklich schwer raus zu finden, was von was kommt, vorallem im Nachhinein.
Liebe Grüsse eure Angel
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Sandra Z
- Beiträge: 46
- Registriert: 11. Mai 2018, 10:00
Re: Bitterer Geschmack im Mund...
Hey angel!
Das üble daran ist ja nun echt, dass man freiwillig zur Behandlung in die Psychiatrie geht, um sich adäquat behandeln zulassen und dann werden somatische Symptome nicht ernst genommen, ignoriert oder als Teil der psychischen Grunderkrankun missgedeutet.
Meiner behandelnden Ärztin erklärte ich mehrfach, dass ich feste Nahrung nicht mehr schlucken kann, dass selbst bei Lieblingslebensmittel ein unsagbar großer Ekel entsteht und ich von Tag zu Tag schwacher werde, auch beschrieb ich die Koliken und erwähnte mehrfach den großen Gallenstein, den ich ja schon mehrere Jahre hatte. Man sagte mir, ich würde in die Magersucht gehen... so einfach hat die sich das gemacht...
Als ich dann endlich verlegt wurde, sagte mir der Arzr nach dem Ultraschall und Blutuntersuchung, dass ich ein - zwei Tage später ins Leberkoma gefallen wäre.
Nach der OP und der Nachbehandlung der Bauchfellentzündung wurde ich auf meinen Wunsch zurück in die Psychiatrie zurück verlegt und als ich ankam, standen unten schon Ärzte und Pflegekräfte und entschuldigten sich gleich bei mir.... ich glaube die hatten Angst vor einem Zivilprozess auf Schadensersatz...
Ich kann nur hoffen, dass mein Fall dazu geführt hat, dass man Patienten auf dieser Station auch mit somatischen Symptomen ernster nimmt...
Das üble daran ist ja nun echt, dass man freiwillig zur Behandlung in die Psychiatrie geht, um sich adäquat behandeln zulassen und dann werden somatische Symptome nicht ernst genommen, ignoriert oder als Teil der psychischen Grunderkrankun missgedeutet.
Meiner behandelnden Ärztin erklärte ich mehrfach, dass ich feste Nahrung nicht mehr schlucken kann, dass selbst bei Lieblingslebensmittel ein unsagbar großer Ekel entsteht und ich von Tag zu Tag schwacher werde, auch beschrieb ich die Koliken und erwähnte mehrfach den großen Gallenstein, den ich ja schon mehrere Jahre hatte. Man sagte mir, ich würde in die Magersucht gehen... so einfach hat die sich das gemacht...
Als ich dann endlich verlegt wurde, sagte mir der Arzr nach dem Ultraschall und Blutuntersuchung, dass ich ein - zwei Tage später ins Leberkoma gefallen wäre.
Nach der OP und der Nachbehandlung der Bauchfellentzündung wurde ich auf meinen Wunsch zurück in die Psychiatrie zurück verlegt und als ich ankam, standen unten schon Ärzte und Pflegekräfte und entschuldigten sich gleich bei mir.... ich glaube die hatten Angst vor einem Zivilprozess auf Schadensersatz...
Ich kann nur hoffen, dass mein Fall dazu geführt hat, dass man Patienten auf dieser Station auch mit somatischen Symptomen ernster nimmt...
Gesundheit ist dasjenige Maas an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschäftigungen nachzugehen.
Nietzsche
Nietzsche
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angel29280
- Beiträge: 740
- Registriert: 27. Januar 2016, 12:47
Re: Bitterer Geschmack im Mund...
Hey,
Klar, hinterher ist man immer schlauer bzw. Andere, aber muss erst was wirklich passieren?! Das ist ja die Tragödie...immer muss erst was passieren, eh die Leute (in dem Fall die Ärzte) aufwachen. Und die Leidtragenden sind dann die, die es erwischt.
Und man muss dann selbst mit den Folgen klar kommen. Klar Menschen machen Fehler nun mal...aber sowas...Naja.
Klar, hinterher ist man immer schlauer bzw. Andere, aber muss erst was wirklich passieren?! Das ist ja die Tragödie...immer muss erst was passieren, eh die Leute (in dem Fall die Ärzte) aufwachen. Und die Leidtragenden sind dann die, die es erwischt.
Liebe Grüsse eure Angel