Pankreaselastase Stuhl bei 33

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Hagemax
Beiträge: 970
Registriert: 24. Dezember 2016, 14:53

Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Hagemax »

Hallo nachdem ich hier schon zig Berichte geschrieben habe und ich mit sehr wechselhaften Sympthome zu tun habe.
Habe ich heute nicht so ein tolles Untersuchgsergebnis bekommen.
Pankreaselastase Stuhl bei 33 (>200)!
Hatte diese zig mal vorher
abnehmen lassen aber immer im Normalbereich, Lipase im Blut auch.
vor 2 Jahren MRT, CT und Endosno ohne Befund bzw Pankreas inhomogen sonst alles in Ordnung.
Was soll ich jetzt nur tun, da ich keine großen Schmerzen habe sondern eher Völlegefühl, Stechen Oberbauch, Übelkeit, heller Stuhl und Müdigkeit, befürchte ich sehr das es eine chronische Pankreatitis ist, da ich auch dem Alkohol nicht abgeneigt war und alles immer Schubweise kommt.
Irgendwie glaube ich die Gastroenterolgen haben keine Ahnung von diesem Organ.
Soll ich in ein Pankreaszentrum gehen? War vor 2 Jahren dort die haben einen nur belächelt u als Psycho abgestempelt.
Bin in München.
Habt ihr Vorschläge was ich tun kann?
Der Arzt will mir Kreon verschreiben.
Ich tendiere darüberhinaus dazu weitere Blutwerte, bildgebende Verfahren?
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Anonymus-003 »

Du hast recht, die Ärzte kennen sich im Bezug auf das Organ wirklich nicht aus.
Mir hat ein Oberarzt im Pankreaszentrum Bochum Reizmagen diagnostiziert. Habe ich schriftlich. Und jetzt habe ich den Salat. Aber was soll ich sagen? Ich kann’s ihm nicht verübeln, wenn sämtliche Untersuchungsergebnisse und Laborwerte nichts anzeigen.
Ich kann Dir nur sagen, dass bei mir alles genauso angefangen hat wie bei Dir, dazu biete ich Dir an meinen Leidensweg durchzulesen. Nun liege ich immernoch mit meinem ersten wahrnehmbaren Schub im Krankenhaus.
Das Ding ist, die Ärzte können aus internistischer Sicht nichts machen. Für ein Pankreaszentrum bist Du nur interessant wenn’s um eine Operation geht.
Ich will damit sagen, dass Du nichts machen kannst, außer Dich gesund zu ernähren und auf Dich acht zu geben! Ob und wann sich das Organ verändern wird, wird die Zeit zeigen.
Am meisten Angst habe ich vor Krebs. Mann sagt dass das Lebenszeitrisiko bei chronischer Pankreatitis bei 5% liegt. Wenn ich mir allerdings die gesamten Beiträge hier im Forum durchlese, dann scheint das mit den 5% nicht ganz zu stimmen. Demnach würde es wesentlich höher liegen.
wasistes

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von wasistes »

Wenn du in München wohnst, geh doch ins LMU! Die haben hervorragende Ärzte, Frau Dr. Mayerle und Herrn Dr. Anz bin ich sehr sehr dankbar, da sie meine Beschwerden ernst genommen haben, eine Endosonographie gemacht haben und versucht haben Histologisch und Zytologisch rauszukriegen wo die Genese meine Beschwerden liegen. Sie haben mir die Angst vor einem Pankreaskarzinom entgültig genommen, gleichzeitig aber habe ich jetzt auch schwarz und weis das meine Drüse angegriffen ist (Minimal Change Pankreatitis mit leichter Gamg Fibrose). In Bochum hat man bei mir auch versucht es auf die Psyche und den Rücken zu schieben, in Heidelberg wurde ich zwar sehr nett untersucht, aber es wurde eine Pankreaserkrankung ausgeschlossen! An der Charite in Berlin hat man mir mitgegeben, mir doch einen Psychologen zu suchen, meine Drüse wäre völlig in Ordnung...
Du siehst Kompetenzzentrum ist nicht gleich Kompetenzzentrum...
Hagemax
Beiträge: 970
Registriert: 24. Dezember 2016, 14:53

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Hagemax »

@wasistes
Danke für den guten Tipp!
Bin noch etwas geschockt von dem heutigen
Befund, bin seit Jahren von Arzt zu Arzt u habe immer gesagt ich befürchte es ist die BSD, und wurde immer wieder mit Reizdarm u Psyche abgefertigt. Deshalb habe ich mich dann immer sicher gefühlt u habe weiter Alkohol getrunken.
Ich habe jetzt seit 2 Wochen Beschwerden, wielange kann denn so ein Schub dauern?
Hagemax
Beiträge: 970
Registriert: 24. Dezember 2016, 14:53

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Hagemax »

Habe am Do ein MRCP habe echt angst das da was schlimmes rauskommt. :-(
Schade das hier so wenige antworten.
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Alkazzar
Beiträge: 160
Registriert: 5. Oktober 2017, 16:24

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Alkazzar »

ich denke du hast erstmal alles gesagt bekommen was man dir so sagen kann..

und auch hier die alte platte wieder: es liegt nicht daran das die Ärzte alle zu doof oder zu faul wären euch richtig zu untersuchen aber Pankreasdiagnostik ist halt nicht einfach und keine Massenphänomen das zum diagnostische standard eines Gastroenterologen gehört gerade deswegen sollte man sich bei verdacht auf Bauchspeicheldrüsenerkrankung in ein zertifiziertes Zentrum gehen.

Was euch aber auch klar sein muss: auch mit einer Diagnose gibt es nur für wenige Erkrankungen Behandlungen die eure Lebensqualität deutlich verbessern oder euch sogar "heilen" in erster Linie geht es eher darum eurer Leben zu erhalten denn was kaputt ist bleibt kaputt.. Daher ist es meistens auch so das Pankreaszentren meist schnell richtung OP gehen.. denn ist das einzige wirkliche mittel bei Pankreaserkrankungen.. mal von künstlicher Gabe von Enzymen und Hormonen abgesehen.

Ich wünsche dir das deine MRCP nichts allzu schlimmes aufzeigt.
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Anonymus-003 »

Was euch aber auch klar sein muss: auch mit einer Diagnose gibt es nur für wenige Erkrankungen Behandlungen die eure Lebensqualität deutlich verbessern oder euch sogar "heilen" in erster Linie geht es eher darum eurer Leben zu erhalten denn was kaputt ist bleibt kaputt.. Daher ist es meistens auch so das Pankreaszentren meist schnell richtung OP gehen.. denn ist das einzige wirkliche mittel bei Pankreaserkrankungen.. mal von künstlicher Gabe von Enzymen und Hormonen abgesehen.
Und was macht man, wenn man seit 2016 „wirklich leidet und keine Lebensqualität mehr hat“, alle bildgebenden Verfahren aber nichts anzeigen und Lip. Amyl. ebenfalls stimmen? Was macht man in solch einer ausweglosen Situationen?
Das konnte mir noch keiner beantworten.

Ich frage mich ob eine Laparoskopie aufschlußreich wäre? Oder eine Gewebeprobe?
Allende
Beiträge: 327
Registriert: 21. Dezember 2013, 18:09

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Allende »

@MoP
Unbedingt, unbedingt machen lassen und nicht vergessen- Gallenblase mit raus!!
Wenn du niemanden findest- Professor Uhl- der macht das. :daumenh:
Und bitte, tu dir ein Gefallen- frag nicht nach der therapeutischen Konsequenz danach. Nachher sagen die noch „keine“. Das wäre ja quasi der Supergau- nach dem ganzen Hospitalismus :zw: .

Also bleib dran und sag mal Ergebnis!
Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Bene86 »

Allende hat geschrieben: 8. August 2018, 00:13 @MoP
Unbedingt, unbedingt machen lassen und nicht vergessen- Gallenblase mit raus!!
Wenn du niemanden findest- Professor Uhl- der macht das. :daumenh:
Und bitte, tu dir ein Gefallen- frag nicht nach der therapeutischen Konsequenz danach. Nachher sagen die noch „keine“. Das wäre ja quasi der Supergau- nach dem ganzen Hospitalismus :zw: .

Also bleib dran und sag mal Ergebnis!
Also.. Er soll die Gallenblase entfernen, obwohl es noch keine konkreten Anhaltspunkte für seine Beschwerden gibt?

Naja, wie ihr meint.. :?
Anonymus-003
Beiträge: 521
Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Anonymus-003 »

Unbedingt, unbedingt machen lassen und nicht vergessen- Gallenblase mit raus!!
Wenn du niemanden findest- Professor Uhl- der macht das. :daumenh:
Und bitte, tu dir ein Gefallen- frag nicht nach der therapeutischen Konsequenz danach. Nachher sagen die noch „keine“. Das wäre ja quasi der Supergau- nach dem ganzen Hospitalismus :zw: .
Aber was soll das denn dann bringen, wenn die therapeutische Konsequenz eine 0 ergibt?
So wie ich es gelesen habe, hast Du das ganze ja damals abgelehnt. Wie dem auch sei, ich würde es machen. Ich würde mittlerweile alles über mich ergehen lassen.
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