Pankreaselastase Stuhl bei 33

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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Hagemax
Beiträge: 970
Registriert: 24. Dezember 2016, 14:53

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Hagemax »

Hallo rik,
das klingt ähnlich wie bei mir. Mein
Calprotectin war mal leicht erhöht.
Hatte vor 2 Jahren zig Untersuchungen
gemacht. Mir macht im Moment meine
Gewichtsabnahme Sorgen 4kg in 3 wochen. Hattest du auch Gewichtsabnahme?
Ich habe immer viel getrunken befürchte
das es daher kommt. Nur sollte der Schub
nach 3 Wochen mal langsam aufhören wenn’s
ne chronische ist. Mein MRCP letzte Wo war
ohne Befund. Würde an deiner Stelle kein CT machen das hat viel Strahlung. Eher ne Endosono oder MRCP.
Alles Liebe wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben
Marioweber41
Beiträge: 113
Registriert: 28. März 2018, 21:17

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Marioweber41 »

Hey hagemax und alle Mitstreiter!

1)wünsch uns allen gute besserung

2)bin in ähnlicher situation,seit 2 jahren beschwerden (verdauung,schlappheit,Nachtblindheit,Müdigkeit),die auf bsd direkt und dadurch bedingte Mangelerscheinungen) hindeutet,aber von den Ärzteidioten kommt außer reizdarm und psyche nichts)...bis auf ein paar auffällige blutwerte (erhöhtes direktes bilirubin,triglyceride,glucose 102,cholesterin) unauffällige ct/mrcp/endosonographie,betacarotin stark erniedrigt,elastase immer zw 200 und 300).psychisch mittlerweile sehr angeschlagen,ua,weil die ärzte (selbst gastro und chirurgieprofs in pankreaszentren ö) überfordert scheinen.warum ich schreibe-in meinem letzten Beitrag erwähne ich das sekretin bei der mrcp.wurde das bei dir verwendet?verbessert anscheinend die bildauflösung im pankreasgang und ästen,vorallem richtung körper und schwanz hin,erheblich...dh und ich möcht dich und niemanden anderen verunsichern,das man leider selbst bei einer im ersten Eindruck unauffälligen mrcp nie 100prozent sicher sein kann.damit möchte ich nur aufrufen,den Ärzten nicht alles zu 100pro zu glauben.

Wegen deinem Gewichtsverlust würd ich mir nicht allzu großen Sorgen machen!

Viele hier mit starken beschwerden leben in einem permanenten stress und angstkreislauf (so wie ich auch und wenn ich deine berichte lese du auch) und das wirkt sich halt auf psyche und gewicht aus!

Daß etwas mit der drüse nicht in Ordnung scheint,zeigt dein elastasewert,es gilt halt nun herauszufinden,was es genau ist....wenn du einen arzt gefunden hast,der dir wirklich geholfen hat,lass es mich bitte wissen.ich setz mich sofort ins auto aus Österreich und fahre los!

Und obwohl du ja noch keine Diagnose von ärztlicher seite hast,würde ich schon von haus aus versuchen,das leben in sachen Ernährung und alk umzustellen...ich versuchs auch,mehr gemüse,kein alk,weniger fett!

Abschließend:war seit 2 jahren bei über 50ärzten jeglicher Fachrichtung,weil ich ja von kopf bis fuß beschwerden habe.ich selber weiß durch intensive Recherche,daß alle die beschwerden von pankreas samt Mangelerscheinungen kommen können,doch kein einziger Augenarzt,gastro,neurologe,rheuma,allgemein,Hausärzte,hno,hämatologen,radiologen und sonstige internisten scheinen das zu wissen.und weil sie es nicht wissen,aber in den meisten fällen in ihrem „halbgottinweiß hochmut“ nie zugeben würden,stellen sie eine Fehldiagnose (in meinem fall mehrmals reizdarm,borreliose,pfeiffersches drüsenfieber und die allseits beliebte Depressionen) und verschlimmern dadurch noch mehr die Situation,weil man ihnen ja gutgläubig doch vertraut und die vorgeschlagenen therapien (Antibiotika,psychotherapie,psychopharmaka...),annimmt,diese,wie in meinem fall aber natürlich sinnlos sind,weil das Problem eben woanders (meiner Meinung nach 100prozent pankreas) sitzt!

Mein finaler schluss draus-sollte ich irgendwann,wenn ich solange noch lebe,eine Diagnose pankreaserkrankung bekommen,wird sich mein angestauter hass auf die ärzte entladen und ich such mir irgendeinen dieser ignoranten/inkompetenten typen aus und werde ihm mehr als nur die meinung geigen...in Wirklichkeit müssten wir betroffene uns zusammentun und rechtliche Schritte gegen diese W...er überlegen,aber dafür haben ja die wenigsten kraft und die nerven!

Sorry bitte fürs abschweifen und meine Emotionen,bin ein komplett normaler typ,42,papa einer 3jährigen,der aber langsam aber sicher die schnauze voll hat!

Bin froh,daß es dieses forum gibt-hier fühlt man sich wenigstens teilweise verstanden (was im direkten umfeld auch nicht unbedingt der fall ist)

Gruß aus Österreich,mario
Hagemax
Beiträge: 970
Registriert: 24. Dezember 2016, 14:53

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Hagemax »

@Mario
Danke für deine Mail.
Ich hatte bzgl des MRCP und Sekretin gefragt, der Radiologe sagte man nimmt es nur wenn irgendwas schlecht einsehbar wäre. Ich mache mich jetzt deswegen nicht verrückt und versuche auch dieses ständige lesen im Intetnet zu lassen.
Ich verurteile die Ärzte nicht, bei mir waren immer alle Werte normal und sind auch immer noch normal, ledigliglich die Elastase war nach 100 maligem Messen 2x erniedrigt. Wenn die werte vorher normal waren u alle bildgebenden Verfahren normal was sollen die Ärzte machen?
Die Ernährung habe ich umgestellt. Kein Alk Zucker mehr usw.
Da ich den Fehler mache u lese auch viel im Netz bin ich immer besorgt da ich relativ geringe Schmerzen habe, sondern nur ein Stechen im Oberbauch, Ziehen in der Flanke, Übelkeit u Gewichtsverlust was Krebspatienten leider auch oft schreiben. :-(
Meine heutige Lipase, CRP u Hormone waren auch normal. Die Tumormarker habe ich mich nicht getraut.
Alles Gute!
Marioweber41
Beiträge: 113
Registriert: 28. März 2018, 21:17

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Marioweber41 »

Hallo hagemax,

Danke für die nachricht!

Ja klar jeder muss entscheiden,ob er den aussagen der Ärzte mehr vertraut oder den-wenn man in der lage ist,sie richtig rauszufiltern-fundierten quellen im internet (artikel Fachjournale/studien/Dissertationen) zu glauben!

Zur aussage deines Radiologen:naja,der wahre grund liegt womöglich in den stark erhöhten kosten der sektetinbeigabe,weshalb es nur in kliniken verwendet wird...das hat mir so mehr oder weniger mein radiologe gesagt!

Ist alles nicht leicht und ich geb dir recht,man sollte sich nicht verrückt machen lassen.aber die beschwerden lassen mir persönlich halt keine andere wahl,das heft so gut wie möglich in die hand zu nehmen um eine Diagnose zu bekommen! Das Vertrauen in die ärzte habe ich leider nimmer!

Alles gute dir und ich hoffe auf gute Nachrichten,wie auch immer die aussehen!

Lgmario
Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Bene86 »

Hagemax hat geschrieben: 14. August 2018, 09:54 @Mario
Danke für deine Mail.
Ich hatte bzgl des MRCP und Sekretin gefragt, der Radiologe sagte man nimmt es nur wenn irgendwas schlecht einsehbar wäre. Ich mache mich jetzt deswegen nicht verrückt und versuche auch dieses ständige lesen im Intetnet zu lassen.
Ich verurteile die Ärzte nicht, bei mir waren immer alle Werte normal und sind auch immer noch normal, ledigliglich die Elastase war nach 100 maligem Messen 2x erniedrigt. Wenn die werte vorher normal waren u alle bildgebenden Verfahren normal was sollen die Ärzte machen?
Die Ernährung habe ich umgestellt. Kein Alk Zucker mehr usw.
Da ich den Fehler mache u lese auch viel im Netz bin ich immer besorgt da ich relativ geringe Schmerzen habe, sondern nur ein Stechen im Oberbauch, Ziehen in der Flanke, Übelkeit u Gewichtsverlust was Krebspatienten leider auch oft schreiben. :-(
Meine heutige Lipase, CRP u Hormone waren auch normal. Die Tumormarker habe ich mich nicht getraut.
Alles Gute!
Habe prakt. die identischen Symptome nun seit rund 2 - 2.5 Jahre (Anfangs am stärksten) und denke, dass ich bei einem Tumor wohl mittlerweile tot sein müsste.

Grüsse
Hagemax
Beiträge: 970
Registriert: 24. Dezember 2016, 14:53

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Hagemax »

@Bene
Danke aber wie ich deinen Vorberichten entnehmen kann, hast du keinen Gewichtsverlust?
liebe Grüße
Bene86
Beiträge: 376
Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Bene86 »

Ja, damit hast du wiederum Recht. Hatte ich zu Beginn aber.
wasistes

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von wasistes »

Hallo Mario,

nach meiner Ärzteodysee kann ich dir nur raten mal Kontakt zu Frau Dr. Mayerle oder Herrn Dr. Anz im LMU München aufzunehmen, insbesondere wenn man keine 0815 Pankreatitis mit Schüben hat. 1. Kennt sich Frau Dr. Mayerle sehr gut mit der Drüse aus, sie hat quasi dutzende wissenschaftliche Arbeiten zum Thema chronische Pankreatitis geschrieben. 2. Zum anderen hat sie sogar einen Bluttest entwickelt, der ein PA-CA mit 98% Sicherheit ausschließen kann (der aber nur in einer Studie verwendet wurde).
Von allen Pankreaszentren habe ich mich dort am besten aufgenommen gefühlt, es wurde endlich mal eine vernünftige Differentialdiagnostik gemacht und eine Minimal Change Pankreatitis (beginnende Pankratitis) nach Gewebebiopsie festgestellt. Falls du in Norden kommst kannst du auch versuchen Kontakt zu Herrn Dr. Klapdor aufzunehmen. Er ist der Experte für Pankreas-CA und sehr nett und hört sich aufmerksam an was man sagt (sprich er nimmt sich Zeit).
Alle anderen Pankreasexperten haben mich auch im dunkeln gelassen, entweder haben sie bagatellisiert, es nicht erkannt oder es auf die Psyche geschoben. Das Spiel mit dem Gaslighting scheint wohl weit verbreitet zu sein in der modernen Medizin. Die Ärzte erkennen Krankheiten erst, wenn es viel zu spät ist, sprich die Laborwerte eindeutige Veränderungen zeigen. Bis dahin sollte man aber nicht die Füsse still halten oder auf das unvermeidbare warten. Konsequente Ernährungsumstellung, auf alle inflammatorischen Lebensmittel verzichten, Pankreasdiät machen, dann kanns vielleicht besser werden.
Ich kann mir vorstellen, das viele Leute hier auch an einer AIP Typ 2 leiden und das garnicht wissen. Im Gegensatz zu Typ 1 macht diese sich nicht so wirklich im Blutbild bemerkbar und kann sich auch durch nur ganz leichte diffuse Veränderungen zeigen. Dann will ich nochmal den Hinweis geben, dass eine erniedrigte Elastase auch mit dem Dünndarm zusammenhängen kann. Der wiederum lässt sich aber schwer checken (Selink). :daumenh:
rik37
Beiträge: 9
Registriert: 13. August 2018, 22:09

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von rik37 »

@hagemax
Ich wiege zwar etwas weniger, aber jetzt nicht der Rede Wert denke ich. Bei dem Thema Gewicht bin ich allerdings auch immer sehr empflindlich. Wenn das mal mehr wird fängt der Tag schon gut an.
Ich habe die letzten Jahre immer um die 73,7 morgens nachdem quasi alles raus war gewogen (ohne Kleidung).
Natürlich schwankt das auch mal etwas. Aber im Durchschnitt zwischen 73,5 und 74.
Jetzt liege ich bei 72 - 72,5. Ich kann machen was ich will, es wird nicht mehr. Klar wenn ich mich jetzt vollstopfe bis kurz vorm Erbrechen dann mag das mal 500 g mehr sein, ist aber nach ein oder zwei Tagen dann wieder runter....ich war ja schon Stolz wie Oskar das ich momentan eher 72,5 habe. Vor einigen Wochen wars auch mal 71,2, da ist man dann doch beunruhigt, vorallem wenn es jeden Tag quasi 200 g weniger werden.
Ich weiß man soll sich nicht jeden Tag wiegen! Aber gerade wenn man Angst hat etwas zu haben was zur Folge eine Gewichtsabnahme hat, dann ist man da besonders empflindlich. Ich kann das schon sehr gut nachvollziehen!
Dann klammert man sich an jeden Strohhalm der das Gegenteil behauptet (bleibendes oder steigendes Gewicht)

In deinem Fall würden mich 4 kg jetzt nicht beunruhigen, außer am Anfang natürlich wo es weniger wurde!
Ich habe irgendwo gelesen du hast 88 gewogen? Dann sind 4 kg ja nicht ganz so dramatisch , WENN es nicht weiter runter geht bei gleichem Essverhalten. Bleibt es denn jetzt konstant dein Gewicht?

Alkohol hab ich nicht wirklich viel getrunken in meinem Leben. Vielleicht 2-3 Glühwein im Winter und 3 Alster im Sommer.
Hab auch das Gefühl Alkohol nicht so gut zu vertragen. Auch die Umstände müssen dann möglichst passen. Die letzte Mahlzeit sollte am besten 2-3 Std. her sein und die nächste nicht unmittelbar bevor stehen. Dann vertrage ich das am besten.
Letztes Jahr im August bei einer Feier habe ich allerdings für meine Verhältnisse viel zu viel getrunken. Allerdings glaube ich nicht das dadurch die Bauchspeicheldrüse entzündet war, denn mir ging es die nächsten zwei Tage danach zwar nicht gut und war quasi krank, aber Schmerzen wie bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung hatte ich nicht.

@marioweber41
Du schreibst von Mangelerscheinungen. Hast du Werte im Blut prüfen lassen die das Bestätigen?
Natürlich können Mangelerscheinungen von schlechter Verdauung, also Aufspaltung und wenn Enzyme der Bauchspeicheldrüse fehlen dann kann natürlich auch ein Mangel entstehen. Das kann aber wohl auch andere Gründe haben.
Ich weiß durch lesen hier im Forum das das israelische Krankenhaus in Hamburg eine Untersuchung durchführt, einen Sekretin-Test zur Messung der Bauchspeicheldrüsenfunktion. Da wird wohl mit Sekretin die Bauchspeicheldrüse angeregt und mit einer Sonde die im Zwölffingerdarm plaziert wird, wird Verdauungssaft aus dem Dünndarm gewonnen, der mit dem Saft der Bauchspeicheldrüse vermischt ist. Dadurch kann man dann sehen ob genügend Verdauungssäfte der Bauchspeicheldrüse in ausreichender Menge vorhanden sind.
Hagemax
Beiträge: 970
Registriert: 24. Dezember 2016, 14:53

Re: Pankreaselastase Stuhl bei 33

Beitrag von Hagemax »

Hi Rik,
ja 89kg habe ich gewogen. jetzt 85 bei
1,82m. Befürchte wird weniger. Heute Lipasewerte u Hormone erhalten alles
normal.
Trinke keinen Alk u Süßes mehr. Appetit
nimmt seit kreon wieder etwas zu.
Ich weiß es auch nicht :-( Nach
MRCP keinen Bock auf weitere Untersuchungen.
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