Angst vor Pancreaslinksresektion

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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Steph
Beiträge: 5
Registriert: 12. Januar 2019, 22:37

Angst vor Pancreaslinksresektion

Beitrag von Steph »

Hallo!
Bei mir steht Montagmorgen eine Linksresektion aufgrund von 2 gutartige 4-5cm Tumoren. Liege in Bochum und fühle mich auch recht gut aufgehoben.
Da ich aber noch nie operiert wurde, machen mir die Dauer von 6-8 Stunden und die zusätzliche Entnahme der Milz, Gallenblase und des Blinddarm doch sehr viel Angst. Ich wurde gut aufgeklärt und habe meine Fragen alle beantwortet bekommen...

Wer mag mir von seiner OP und der Zeit danach (Heilungsprozess etc.) erzählen? Vielleicht bringen mich diese Berichte wieder auf positive Gedanken!

Danke ❤️
Andi
Beiträge: 1060
Registriert: 15. Februar 2011, 20:42

Re: Angst vor Pancreaslinksresektion

Beitrag von Andi »

:hallo: Stephan,
Ich bin noch nicht operiert, trotzdem möchte ich dir Mut machen für deine bevorstehende Op.
Wir können uns glücklich schätzen, das es überhaupt Hilfe gibt im Gegensatz zu anderen Ländern.
Dieses Krankenhaus hat gute Chirurgen und viel Erfahrung und ich denke die geben Ihr bestes.
Ansonsten liegen wir bei so was in Gottes Händen.
Vielleicht kannst du heute und morgen noch etwas raus gehen und kommst auf andere Gedanken.
Ich wünsche dir Alles Gute dafür und gib der Angst nicht so viel Raum, sonst beherrscht die uns und das ist ganz blöd.

Liebe Grüße Andi
Steph
Beiträge: 5
Registriert: 12. Januar 2019, 22:37

Re: Angst vor Pancreaslinksresektion

Beitrag von Steph »

Vielen Dank, lieber Andi!
Leichter gesagt als getan...die Angst ist schwer zu verdrängen, gerade wenn man auch noch 2 kleine Kinder hat...ich weiß, hier stimmt alles. Die Ärzte sind sehr bewandert in diesem Bereich, aber wenn man von Betroffenen noch Geschichten hören würde, die in dieser Sache positiv ausgegangen sind, könnte ich wohl besser schlafen... Trotzdem freue ich mich über deinen Mut-Mach-Post :daumenh: Herzlichen Dank!!!
Liebe Grüße, Stephanie 😉
Emilia812
Beiträge: 104
Registriert: 27. November 2018, 10:34

Re: Angst vor Pancreaslinksresektion

Beitrag von Emilia812 »

Hallo Steph,

Mir wurde 2007 der Pankreaskopf und 12Fingerdarm entfernt. 2008 bekam ich Diabetes. Aber mit der Ernährung hatte ich keine Probleme. Mit Kreon angepasst an die Fette, die ich zu mir nehme, ging es mir sehr gut. Klar dauerte die Gewichtszunahme (28 Kg hatte ich abgenommen) es 6 Jahre bis ich wieder soweit war, dass ich sagen konnte, jetzt ist mein Gewicht o.K. Ich bin dann wieder arbeiten gegangen und konnte mein altes Leben wieder leben. Nach 11 Jahren hatte ich erneute IPMN und die ganze Bauchspeicheldprüse wurde entfert mit Milz. Ich bin jetzt bald 73 und ich habe mich wieder ganz gut erholt, mache wieder Sport (5x die Woche) und gehe noch walken. Mein Zucker spinnt mal mehr oder weniger. Natürlich muss man wollen und das traue ich dir zu. Hör nicht auf vorwärts zu gucken, man kann vieles und es ist schon Schieet wenn man alles wiegen , messen muss was man isst. Aber was solls. Andere müssen das auch. Kopf hoch, mir hat mal in 2008 auch Mitpatient gesagt, jetzt lebe ich 20 Jahre mit nur noch einem Teil meiner Bauchspeicheldrüse und wenn das noch 30 Jahre hält, dann bin ich 90. Du glaubst nicht, wie mich das motiviert und aufgebaut hat. Das wünsche ich Dir auch. Glaub daran, dass es dir bald wieder so geht wie vorher, vielleicht nicht mehr so ganze 100 % aber 99 reichen auch. Kopf hoch Brust raus und nach vorne sehen! Alles Gute und Liebe für Dich für die Zukunft.

LG Emila812
Johanna 56
Beiträge: 1
Registriert: 14. Mai 2020, 12:51

Pancreaslinksrektion nach Appleby

Beitrag von Johanna 56 »

Hallo,
ich bin neu in diesem Vorrum.
Bei mir steht eine Pankreaslinksresektion mit Entfernung
der Milz nach Appleby an.
Wer hat mit dieser OP Methode Erfahrung??
HeidrunFebruar
Beiträge: 9
Registriert: 18. Juli 2020, 23:40

Re: Angst vor Pancreaslinksresektion

Beitrag von HeidrunFebruar »

Hallo Johanna,
die von Dir erwähnte OP habe ich seit April hinter mir, wobei ich allerdings das Pech hatte, dass sich bei mir im Bauchnetz auch schon Metastasen angesiedelt hatten, die zusammen mit der Milz zusätzlich entfernt werden mußten.
Um Dich jetzt nicht mit meiner ganzen Krankengeschichte behelligen zu wollen - denn Mitte Februar hätte ich noch Bäume ausreißen können, so gesund fühlte ich mich, hat man nach langer Sucherei im Krankenhaus dann endlich den Primärtumor gefunden...ich habe mir keine Chemo verabreichen lassen, und bin fühle mich Jetzt nach der OP wieder kerngesund, wenngleich ich weiß, dass ich das nicht bin. Mein Tumormarker ist nämlich wieder angestiegen und nach erneutem Ultraschall und einer CT o. Kontrastmittel !!!, man fand keinen Zugang...unmöglich eigentlich, so habe ich darauf gedrungen, ein MRT - letzten - Freitag im Huyssenstift nach Rücksprache mit Prof. Walz, der mich zuvor auch operiert hatte, durchführen zu lassen. Bin aufs Ergebnis gespannt....
Johanna, alles Gute...die OP wirst auch Du gut überstehen...

Heidrun
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