Angst vor beginnender chr. Pankreatitis
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Swell
- Beiträge: 43
- Registriert: 27. September 2019, 08:12
Angst vor beginnender chr. Pankreatitis
Nachdem ich nun seit einiger Zeit das Forum stillschweigend begleitet habe, hab ich mich entschieden Mut zu fassen und nach eurer Meinung zu fragen.
Ich habe mich "hypochondrisch" wie ich bin ziemlich in das Thema der chr. Pankreatitis reingelesen....
Seit einigen Jahren habe ich immer direkt nach dem Essen das Gefühl, mir liegt alles schwer im Magen "Wie ein Stein" und muss zur linderung Luft aufstoßen. Ich hatte vor einigen Jahren aufgrund von Cytomegalie eine Speiseröhrenentzündung 2.Grades gehabt und sollte seitdem täglich Pantoprazol einnehmen. Ein auslassversuch führte immer wieder zu verstärktem Sodbrennen welches mich wieder zu Pantoprazol greifen lies ( min. 2 Jahre lang). Es fühlt sich nach dem Essen so an als wärs "trocken" im Magen. Vor einigen Monaten ist mir dann mein Stuhlgang aufgefallen der sich Hell und schmierig und weich verhielt (Morgens musste ich häufiger) ich habe im laufe des Jahres immer mehr an Gewicht verloren (Insgesamt 17kg in nem halben Jahr) und esse mitlerweile nicht mehr so wie vorher (deutlich weniger weil ich ziemlich schnell satt werde).
Ab und zu dann diese stechende Gürtelförmigen Schmerzen die in den Rücken strahlen (Alles in Höhe des Epigastrischem Zentrum).
Meine Blutwerte waren laut den Ärzten immer in Ordnung:
Jedoch war mir aufgefallen, dass mein Lipasewert immer zu niedrig war: 6, 7, 11
Als ich mein Arzt darauf angesprochen habe meinte er dies wäre völlig in Ordnung.
Dennoch hat er bei mir einen Ultraschall gemacht der unaffällig war.
Auf meine Bitte hin hat er mir dann auch den Elastasewert bestimmen lassen der bei >500 war, und meinte das dieser Wert zusammen mit der zu niedrigen Lipase die Pankreas ausschließen kann.
Ich habe mich aufgrund meiner immer größer werdenen Angst und gewichtsverlust im Israelitischen Krankenhaus gemeldet.
Dort haben sie einen 13C-Triglycerid-Atemtest gemacht mit dem Ergebnis: (23,3% - > Kein anzeichen für EPI)
Ende November soll ich für 4 Tage auf Station gehen wo sie eine Magenentleerungsstörung, mein Reflux mit 24-Stunden Ph messung, und eine Dünndarmfehlbesiedlung prüfen wollen.
Ich sollte mich beim Gastro vorstellen und eine Magen-Darm-Spiegelung machen -> in ordnung (nur eine sehr leichte entzündung der Speiseröhre und Magenschleimhaut)
Dort wurde dann anfang dieser Woche nochmal ein Ultraschall gemacht und auch dieser Gastroenterologe meinte, es wäre alles in Ordnung.
Ich habe eine Stuhlprobe verschickt um meine Darmflora zu beuurteilen und zusätzlich nochmal die Elastase im Stuhl gemessen. Ergebnis sollte demnächst eintreffen.
In letzter Zeit ist mir nun ständig übel, und mein Stuhlgang wechselt von Hart (mit gelblichem Schleim= Fett???) und Weich/breiig). Essen fällt mir immer schwieriger (schnell satt und dann immer das gefühl als hätte ich kein Magensaft bzw. als hätte ich ein Stein im Magen) Einzig was dagegen hilft sind Fisherman´s Friend die ich lutsche um gegen Übelkeit und das Völlegefühl anzukämpfen.
Mein Arzt sagt es wäre alles psychosomatisch, und ich fühl mich extrem Hilflos. Weil ich gelesen habe dass Fettstühle nicht durch Stress oder psychosomatisch entstehen) Durchfall habe ich nicht, nur immer diese stinkenden, breiige, klebrige Stühle.
Tut mir leid für den ewig langen Text, ich bin einfach verzweifelt.
Ich habe mich "hypochondrisch" wie ich bin ziemlich in das Thema der chr. Pankreatitis reingelesen....
Seit einigen Jahren habe ich immer direkt nach dem Essen das Gefühl, mir liegt alles schwer im Magen "Wie ein Stein" und muss zur linderung Luft aufstoßen. Ich hatte vor einigen Jahren aufgrund von Cytomegalie eine Speiseröhrenentzündung 2.Grades gehabt und sollte seitdem täglich Pantoprazol einnehmen. Ein auslassversuch führte immer wieder zu verstärktem Sodbrennen welches mich wieder zu Pantoprazol greifen lies ( min. 2 Jahre lang). Es fühlt sich nach dem Essen so an als wärs "trocken" im Magen. Vor einigen Monaten ist mir dann mein Stuhlgang aufgefallen der sich Hell und schmierig und weich verhielt (Morgens musste ich häufiger) ich habe im laufe des Jahres immer mehr an Gewicht verloren (Insgesamt 17kg in nem halben Jahr) und esse mitlerweile nicht mehr so wie vorher (deutlich weniger weil ich ziemlich schnell satt werde).
Ab und zu dann diese stechende Gürtelförmigen Schmerzen die in den Rücken strahlen (Alles in Höhe des Epigastrischem Zentrum).
Meine Blutwerte waren laut den Ärzten immer in Ordnung:
Jedoch war mir aufgefallen, dass mein Lipasewert immer zu niedrig war: 6, 7, 11
Als ich mein Arzt darauf angesprochen habe meinte er dies wäre völlig in Ordnung.
Dennoch hat er bei mir einen Ultraschall gemacht der unaffällig war.
Auf meine Bitte hin hat er mir dann auch den Elastasewert bestimmen lassen der bei >500 war, und meinte das dieser Wert zusammen mit der zu niedrigen Lipase die Pankreas ausschließen kann.
Ich habe mich aufgrund meiner immer größer werdenen Angst und gewichtsverlust im Israelitischen Krankenhaus gemeldet.
Dort haben sie einen 13C-Triglycerid-Atemtest gemacht mit dem Ergebnis: (23,3% - > Kein anzeichen für EPI)
Ende November soll ich für 4 Tage auf Station gehen wo sie eine Magenentleerungsstörung, mein Reflux mit 24-Stunden Ph messung, und eine Dünndarmfehlbesiedlung prüfen wollen.
Ich sollte mich beim Gastro vorstellen und eine Magen-Darm-Spiegelung machen -> in ordnung (nur eine sehr leichte entzündung der Speiseröhre und Magenschleimhaut)
Dort wurde dann anfang dieser Woche nochmal ein Ultraschall gemacht und auch dieser Gastroenterologe meinte, es wäre alles in Ordnung.
Ich habe eine Stuhlprobe verschickt um meine Darmflora zu beuurteilen und zusätzlich nochmal die Elastase im Stuhl gemessen. Ergebnis sollte demnächst eintreffen.
In letzter Zeit ist mir nun ständig übel, und mein Stuhlgang wechselt von Hart (mit gelblichem Schleim= Fett???) und Weich/breiig). Essen fällt mir immer schwieriger (schnell satt und dann immer das gefühl als hätte ich kein Magensaft bzw. als hätte ich ein Stein im Magen) Einzig was dagegen hilft sind Fisherman´s Friend die ich lutsche um gegen Übelkeit und das Völlegefühl anzukämpfen.
Mein Arzt sagt es wäre alles psychosomatisch, und ich fühl mich extrem Hilflos. Weil ich gelesen habe dass Fettstühle nicht durch Stress oder psychosomatisch entstehen) Durchfall habe ich nicht, nur immer diese stinkenden, breiige, klebrige Stühle.
Tut mir leid für den ewig langen Text, ich bin einfach verzweifelt.
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Richie
- Beiträge: 125
- Registriert: 11. Oktober 2018, 08:51
Re: Angst vor beginnender chr. Pankreatitis
Moin!
Hast bestimmt auch von mir schon mal was gelesen. Ich machs mal kurz, weil ich ehrlich gesagt etwas müde bin immer darüber zu reden, aber ich verstehe dich voll und ganz. Zu mir:
- etliche Sonos ohne Befund
- MRT ohne Befund
- MRCP ohne Befund
- CT ohne Befund
- Darmspiegelung ohne Befund
- Magenspiegelung ohne Befund bis auf ganz leichte Gastritis Typ C (die aber irgendwie fast jeder hat)
- Lipase 7,6,18,10,12
- Elastase zweimal gemessen: immer >500
- Bilirubin gesamt immer gaaaanz leicht erhöht (sowohl direktes als auch indirektes immer leicht über dem Grenzwert aber konstant)
- Beschwerden: mehr oder weniger Dauerschmerz (nachts wird es besser aber es geht nicht zu 100% weg) im Bauch und Rücken.
Also wie bei dir
Tja, das ganze geht jetzt seit fast 2 Jahren so. Ich hab mich irgendwie damit arrangiert und habe inzwischen auch nicht mehr so große Angst. Irgendwie hat jede sein Päckchen zu tragen...Ich halte mich mit Supplements (Kurkurma, Vitamin C, Grapefruitkernextrakt) über Wasser. Ist mal nen Versuch wert. Gibt einige Studien, dass das hilft.
Bin gespannt wie die Geschichte bei dir weiter geht. Halt uns auf dem Laufenden!
Hast bestimmt auch von mir schon mal was gelesen. Ich machs mal kurz, weil ich ehrlich gesagt etwas müde bin immer darüber zu reden, aber ich verstehe dich voll und ganz. Zu mir:
- etliche Sonos ohne Befund
- MRT ohne Befund
- MRCP ohne Befund
- CT ohne Befund
- Darmspiegelung ohne Befund
- Magenspiegelung ohne Befund bis auf ganz leichte Gastritis Typ C (die aber irgendwie fast jeder hat)
- Lipase 7,6,18,10,12
- Elastase zweimal gemessen: immer >500
- Bilirubin gesamt immer gaaaanz leicht erhöht (sowohl direktes als auch indirektes immer leicht über dem Grenzwert aber konstant)
- Beschwerden: mehr oder weniger Dauerschmerz (nachts wird es besser aber es geht nicht zu 100% weg) im Bauch und Rücken.
Also wie bei dir
Tja, das ganze geht jetzt seit fast 2 Jahren so. Ich hab mich irgendwie damit arrangiert und habe inzwischen auch nicht mehr so große Angst. Irgendwie hat jede sein Päckchen zu tragen...Ich halte mich mit Supplements (Kurkurma, Vitamin C, Grapefruitkernextrakt) über Wasser. Ist mal nen Versuch wert. Gibt einige Studien, dass das hilft.
Bin gespannt wie die Geschichte bei dir weiter geht. Halt uns auf dem Laufenden!
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wasistes
Re: Angst vor beginnender chr. Pankreatitis
Wurde mal eine Sprue/Zöliakie ausgeschlossen?
Gibt es Auffälligkeiten, nach welchen Speisen es dir besonders schlecht geht?
Gibt es Auffälligkeiten, nach welchen Speisen es dir besonders schlecht geht?
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Swell
- Beiträge: 43
- Registriert: 27. September 2019, 08:12
Re: Angst vor beginnender chr. Pankreatitis
Ich war im Bauchforum, und dort wurde lediglich eine Magen-Darm-spiegelung gemacht. Es wurde bei der Darmspiegelung mehrere Biopsien entnommen und keine Entzündung war erkennbar. Kann dies damit ausgeschlossen werden?
Es ist gefühlt bei jeglicher Nahrung.
Sind bei einer EPI denn immer die Stühle Durchfallartig bzw. Breiig oder können die sich abwechseln?
Heute habe ich den 2ten Elastasewert vom Doktor telefonisch erfahren, dieser lag wieder bei >500, und ich mir wegen der BSD keine weiteren sorgen machen soll.
(Obwohl die Stuhlprobe extrem Breeig und Massig war da ich am Vorabend 2 Cheeseburger als Versuch gegessen hatte).
Ich hoffe einfach es ist wirklich lediglich eine Dünndarmfehlbesiedlung oder eine Magenentleerungsstörung...
Der Gastroenterologe hatte mir auch gesagt, dass die Gürtelförmigen Bauchschmerzen vom Rücken kommen könnte.
Mir ist auch aufgefallen, dass ich ziemlich viel Wasser lassen muss, (meist durchsichtig) Nüchtern Blutzucker waren derzeit immer in Ordnung (93, 85, 85). Meine Tante und Cousine haben Diabetes (Typ 1).
Es ist gefühlt bei jeglicher Nahrung.
Sind bei einer EPI denn immer die Stühle Durchfallartig bzw. Breiig oder können die sich abwechseln?
Heute habe ich den 2ten Elastasewert vom Doktor telefonisch erfahren, dieser lag wieder bei >500, und ich mir wegen der BSD keine weiteren sorgen machen soll.
(Obwohl die Stuhlprobe extrem Breeig und Massig war da ich am Vorabend 2 Cheeseburger als Versuch gegessen hatte).
Ich hoffe einfach es ist wirklich lediglich eine Dünndarmfehlbesiedlung oder eine Magenentleerungsstörung...
Der Gastroenterologe hatte mir auch gesagt, dass die Gürtelförmigen Bauchschmerzen vom Rücken kommen könnte.
Mir ist auch aufgefallen, dass ich ziemlich viel Wasser lassen muss, (meist durchsichtig) Nüchtern Blutzucker waren derzeit immer in Ordnung (93, 85, 85). Meine Tante und Cousine haben Diabetes (Typ 1).
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wasistes
Re: Angst vor beginnender chr. Pankreatitis
Im Bauchforum bin ich auch in Behandlung, gewesen.
Wohne aber jetzt wieder in Berlin. Ist echt hart nen Termin da zu bekommen. Aber die Ärzte machen einen sehr seriösen Eindruck.
Ich glaube generell können Nahrungsmittelunverträglichkeiten nicht so einfach ausgeschlossen werden.
Biopsien sind auch nicht so eindeutig, Morbus Whipple wird z.B. auch über eine Biopsie der Dünndarmschleimhaut festgestellt. Dennoch ist es sau schwer den Nachweis zu erbringen.
Bei mir wurde eine Kaseinunverträglichkeit festgestellt, aber erst bei der Schmerztherapeutin, nachdem ich meine Schmerzzustände beschrieben habe.
Keiner der zahlreichen Gastros, Ärzte etc. ist dem sonst nachgegangen.
Am besten hilft eine Eleminationsdiät, sprich Schritt für Schritt Ernährungstagebuch führen und dann Ausschlussverfahren über einige Tage.
Eine EPI heißt erstmal nur, dass nicht genug Verdauungsenzyme produziert werden.
Dies kann zu den dir genannten Symptomen führen.
Allerdings wird die Verdauung durch eine Reihe Parameter beeinflusst, z.B. von den Organen, dem Parasympathikus, der Psyche etc.
Das mit dem Cheeseburger kann leider auf vieles hinweisen, spontan fällt mir ein:
-Eine Fettverdauungsstörung /Gallensäureverlustsyndrom
-Eine EPI
-Eine Intoleranz für Laktose
-Eine Intoleranz für Kasein (das ist fast überall drinnen!)
-Weitere Intoleranzen
-Eine Reizung der Dünndarmschleimhaut? SIBO?
-Reizdarm
Den Körper beobachten ist gut, aber nicht zu sehr reinsteigern. Mein Urin ist auch extrem schäumig, häufig muss ich pinkeln, trotzdem hab ich keine Diabetes,
Wohne aber jetzt wieder in Berlin. Ist echt hart nen Termin da zu bekommen. Aber die Ärzte machen einen sehr seriösen Eindruck.
Ich glaube generell können Nahrungsmittelunverträglichkeiten nicht so einfach ausgeschlossen werden.
Biopsien sind auch nicht so eindeutig, Morbus Whipple wird z.B. auch über eine Biopsie der Dünndarmschleimhaut festgestellt. Dennoch ist es sau schwer den Nachweis zu erbringen.
Bei mir wurde eine Kaseinunverträglichkeit festgestellt, aber erst bei der Schmerztherapeutin, nachdem ich meine Schmerzzustände beschrieben habe.
Keiner der zahlreichen Gastros, Ärzte etc. ist dem sonst nachgegangen.
Am besten hilft eine Eleminationsdiät, sprich Schritt für Schritt Ernährungstagebuch führen und dann Ausschlussverfahren über einige Tage.
Eine EPI heißt erstmal nur, dass nicht genug Verdauungsenzyme produziert werden.
Dies kann zu den dir genannten Symptomen führen.
Allerdings wird die Verdauung durch eine Reihe Parameter beeinflusst, z.B. von den Organen, dem Parasympathikus, der Psyche etc.
Das mit dem Cheeseburger kann leider auf vieles hinweisen, spontan fällt mir ein:
-Eine Fettverdauungsstörung /Gallensäureverlustsyndrom
-Eine EPI
-Eine Intoleranz für Laktose
-Eine Intoleranz für Kasein (das ist fast überall drinnen!)
-Weitere Intoleranzen
-Eine Reizung der Dünndarmschleimhaut? SIBO?
-Reizdarm
Den Körper beobachten ist gut, aber nicht zu sehr reinsteigern. Mein Urin ist auch extrem schäumig, häufig muss ich pinkeln, trotzdem hab ich keine Diabetes,
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Swell
- Beiträge: 43
- Registriert: 27. September 2019, 08:12
Re: Angst vor beginnender chr. Pankreatitis
Danke wasistes, deine Posts sind glaub ich mit die motivierensten und sehr produktiv. Bei dir wars ja auch ein ewiger Kampf gegen Windmühlen, und ich hoffe, das was du durchgemacht hast wiederfährt mir nicht. Ich versuch mir einzureden, dass wenn es eine beginnende chronische Pankreatitis ist, ich eh nichts dagegen machen kann. Und abwarten muss bis das Organ so geschädigt ist, dass was erkennbar ist. Und selbst dann hilft ja iwie nur Kreon für die Verdauung.
Ich hab versucht herauszufinden was man für die Bauchspeicheldrüse tun kann, und außer auf alkohol verzichten und gesunde Ernährung nichts gefunden. Glaube iwo gelesen zu haben dass Bitterstoffe und Ingwer und kürbis auch der Pankreas helfen soll.
Hoffe in den nächsten Jahren wird die Medizin und Forschung einiges mehr zu bieten haben....
Ich hab versucht herauszufinden was man für die Bauchspeicheldrüse tun kann, und außer auf alkohol verzichten und gesunde Ernährung nichts gefunden. Glaube iwo gelesen zu haben dass Bitterstoffe und Ingwer und kürbis auch der Pankreas helfen soll.
Hoffe in den nächsten Jahren wird die Medizin und Forschung einiges mehr zu bieten haben....
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Tobix
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- Registriert: 26. Dezember 2017, 12:35
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Swell
- Beiträge: 43
- Registriert: 27. September 2019, 08:12
Re: Angst vor beginnender chr. Pankreatitis
Das Bauchforum ist eine Gemeinschaftspraxis in Hamburg.
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Swell
- Beiträge: 43
- Registriert: 27. September 2019, 08:12
Re: Angst vor beginnender chr. Pankreatitis
Hilfe! Ich habe zu Mittag ein Fertiggericht gegessen: Hänchen in Sahnesauce und dazu Kartoffeln.
Halbe Stunde später hab ich Durchfall bekommen. Aber mein Durchfall besteht hauptsächlich aus Schleim! Also richtiger Schleim der klebt (wie Hustenschleim bei ner Grippe). Ist das Fettstuhl???
War Gestern etwas beruhigter weil meine 2te Elastase-1 Messung ebenfalls >500 war. Und jetzt das!
Oberbauchschmerzen hab ich ebenfalls. Bin am verzweifeln. :`-(
Halbe Stunde später hab ich Durchfall bekommen. Aber mein Durchfall besteht hauptsächlich aus Schleim! Also richtiger Schleim der klebt (wie Hustenschleim bei ner Grippe). Ist das Fettstuhl???
War Gestern etwas beruhigter weil meine 2te Elastase-1 Messung ebenfalls >500 war. Und jetzt das!
Oberbauchschmerzen hab ich ebenfalls. Bin am verzweifeln. :`-(
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Swell
- Beiträge: 43
- Registriert: 27. September 2019, 08:12
Re: Angst vor beginnender chr. Pankreatitis
Wollt mal die neusten Erkenntnisse mit euch teilen.
Die Mikrobiologische Analyse der Darmflora (Stuhl hatte ich ja vor 2 Wochen versendet) ist nun ausgewertet.
Es hat sich ergeben dass die Immunmodulierende Mikrobiota stark vermindert ist. Ein Training des Immunsystems findet nur unzureichend statt. Hingegen ist die protektive Mikrobiota nur leicht vermindert, womit aber eine ausreichende Barrierefunktion auch schon nicht mehr gewährleistet ist.
Die Befundkonstellation der mukonutritiven Mirkobiota lässt auf eine unzureichende Ernährung des Darmepithels und nicht ausreichende Stimmulation der Mukusproduktion schließen. Es besteth durch den unzureichenden Mukus die Gefahr einer nachlassenden Schleimhautprotektion. Damit ist das Risiko für Störungen der Grenzfläche und die Entwicklung von entzündlichen Veränderungen der Schleimhaut erhöht.
der Ph-Wert der Stuhlprobe ist erniedrigt.
Das Reizdarmsyndrom geht häufig mit veränderungen der Mikrobiota einher. Dabei können die Symptome durch Fehlbesiedlungen, wie beispielsweise der Vermehrung der proteolytischen Mikrobiota oder von Cadida ausgelöst werden; andererseits können Funktionsstörungen der Intestinalschleimhaut Veränderungen der intestinalen Mikrobiota begünstigen und auf diese Weise einen Circulus vitiosus unterhalten.
Die quantitative Stuhldiagnostik zeigt veränderungen der Mikrobiota, was zumindest für eine Miutursache der Reizdarmsymptomatik spricht.
habe es mit meiner Hausärztin besprochen und soll die nächsten Monate eine Mikrobiologische Therapie machen.
Außerdem hatte ich Sie nochmal darauf hingewiesen dass ich seit 2 monaten eine Fußheberschwäche am rechten Fuß entwickelt habe. Nun hab ich in 2 Wochen ein MRT der Wirbelsäule. -> Vielleicht kommen die stechenden Schmerzen ja vom Rücken (Hoffnung!!!), statt der Drüse!
Die Mikrobiologische Analyse der Darmflora (Stuhl hatte ich ja vor 2 Wochen versendet) ist nun ausgewertet.
Es hat sich ergeben dass die Immunmodulierende Mikrobiota stark vermindert ist. Ein Training des Immunsystems findet nur unzureichend statt. Hingegen ist die protektive Mikrobiota nur leicht vermindert, womit aber eine ausreichende Barrierefunktion auch schon nicht mehr gewährleistet ist.
Die Befundkonstellation der mukonutritiven Mirkobiota lässt auf eine unzureichende Ernährung des Darmepithels und nicht ausreichende Stimmulation der Mukusproduktion schließen. Es besteth durch den unzureichenden Mukus die Gefahr einer nachlassenden Schleimhautprotektion. Damit ist das Risiko für Störungen der Grenzfläche und die Entwicklung von entzündlichen Veränderungen der Schleimhaut erhöht.
der Ph-Wert der Stuhlprobe ist erniedrigt.
Das Reizdarmsyndrom geht häufig mit veränderungen der Mikrobiota einher. Dabei können die Symptome durch Fehlbesiedlungen, wie beispielsweise der Vermehrung der proteolytischen Mikrobiota oder von Cadida ausgelöst werden; andererseits können Funktionsstörungen der Intestinalschleimhaut Veränderungen der intestinalen Mikrobiota begünstigen und auf diese Weise einen Circulus vitiosus unterhalten.
Die quantitative Stuhldiagnostik zeigt veränderungen der Mikrobiota, was zumindest für eine Miutursache der Reizdarmsymptomatik spricht.
habe es mit meiner Hausärztin besprochen und soll die nächsten Monate eine Mikrobiologische Therapie machen.
Außerdem hatte ich Sie nochmal darauf hingewiesen dass ich seit 2 monaten eine Fußheberschwäche am rechten Fuß entwickelt habe. Nun hab ich in 2 Wochen ein MRT der Wirbelsäule. -> Vielleicht kommen die stechenden Schmerzen ja vom Rücken (Hoffnung!!!), statt der Drüse!