Diagnose Pankteaskarzinom

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Pflanzenfreund
Beiträge: 10
Registriert: 10. November 2019, 12:24

Diagnose Pankteaskarzinom

Beitrag von Pflanzenfreund »

Hallo ich bin nicht ganz neu hier im Forum, 2013 war ich selber hier wegen einer BSPD Entzündung.
Jetzt hat es meine Frau erwischt, aber leider nicht so harmlos wie bei mir.
Meine Frau, sie ist gerade einmal 58 Jahre alt, hat im Oktober die Diagnose erhalten ein Karzinom am Kopf der BSPD zu haben, mit Methastasen in der Leber und der Lunge, Jetzt hat am Mittwoch bei Ihr die Chemo begonnen mit einem Tag Vorbereitung in der Amulanten Klinik und zwei Tage hat sie dann eine Pumpe mit nach Hause bekommen, das hat sie auch alles sehr gut verkraftet, aber einen Tag nach der Klinik sind jetzt die Schmerzen wieder da und der Appetit wird rapide schlechter, ich mache mir wahnsinnig Sorgen ,das die Chemo sie noch schneller krank macht.
Eine andere Sache ist, das sie Ihre Krankheit verdrängen möchte, aber täglich durch ihre Appetitlosigkeit, Schmerzen und Übelkeit immer wieder damit konfrontiert wird.
Ich würde so gerne einmal mit Ihr über die Diagnose reden, aber sie möchte nicht.
Vielleicht kann mir von Euch jemand einen Rat geben wie ich damit umgehen kann.
Bis dahin alles Gute Uwe
Andi
Beiträge: 1060
Registriert: 15. Februar 2011, 20:42

Re: Diagnose Pankteaskarzinom

Beitrag von Andi »

Hallo Uwe,
ich würde es mal so versuchen. Sag doch mal deiner Frau, dass du auch noch da bist und möchtest auch für sie da sein. Ihr habt mal ja zueinander gesagt, in guten wie in schlechten Zeiten. Sag ihr doch mal, dass du dir auch Gedanken machst. Und nur wenn deine Frau dir sagt, wie und was los ist, macht ihr es leichter. Du bist jetzt der Stärkere und hast davon etwas zu verschenken. Sag ihr, dass du dir das Gespräch wünscht und für dich auch wichtig ist, damit auch ihr gemeinsam damit umgehen könnt. Der Wunsch ist wichtig.
Viel Erfolg.
Alles Gute, LG Andi
Pflanzenfreund
Beiträge: 10
Registriert: 10. November 2019, 12:24

Re: Diagnose Pankteaskarzinom

Beitrag von Pflanzenfreund »

Hallo Andy
Erst einmal Danke für Deine Antwort.
Meine Frau und ich wissen beide das sie sich in einem Stadium befindet, in dem die Chemo nur noch zur Eindemmung des Tumors dient, da dieser nicht mehr operabel ist.
Nur geht es jetzt sehr schnell, das sie körperlich abbaut, da sie auch noch eine psychische Erkrankung hat mit Angstpsychosen sie zieht sich durch Ihre Ängste immer mehr runter und ich kann Ihr nur helfen in dem ich da bin.
Ich bin aber noch berufstätig, da selber erst 58 Jahre alt.
Sie weiß schon das ich für sie da bin, aber ich möchte die wenige Zeit die uns vielleicht noch bleibt, nutzen um mit Ihr über Ihre und meine Ängste zu sprechen, damit wir einen gemeinsamen Weg finden diese in den Griff zu bekommen, aber da möchte sie nicht drüber reden.
Gruß Uwe
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