Eure Erfahrungen mit Pseudozysten
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viop
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- Registriert: 13. November 2019, 14:57
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Eure Erfahrungen mit Pseudozysten
Hallo zusammen,
dies hier ist mein erster Beitrag und ich hoffe durch euch weitere Erkenntnisse zu gewinnen.
Mitte dieses Jahres hat es mich mit einer akuten nekrotisierenden Pankreatitis erwischt.
Nach einem zwei-Wöchigen Koma und wochenlangem Aufenthalt auf der Intensivstation hat sich die Entzündung gelegt.
Übrig bleiben mir ca. 60% der Bauchspeicheldrüse. Glücklicherweise bin ich kein Diabetiker geworden.
Neben den üblichen Folgen der Bauchspeicheldrüsenentzündung wie etwa eine Milzvenenthrombose und Enzym Mangel haben sich leider auch Pseudozysten entwickelt.
Anfang August war die größte Zyste ca. 90x42mm im Querschnitt groß.
Ein jetziges CT um November erbrachte die Erkenntnis, das die Zyste mittlerweile 118x60mm groß ist, dafür aber alle anderen Zysten so gut wie verschwunden sind.
Meine Frage ist nun, welche Erfahrungen Ihr mit den Zysten gemacht habt. Sind sie bei euch von alleine verschwunden? Wurdet ihr Drainiert oder Operiert? Welches Verfahren würdet ihr vorschlagen?
Ich muss dazu noch erwähnen, das mir die Zyste bis dato keine Schwierigkeiten bereitet. Genauso kann ich nicht abschätzen, ob die Zyste zwischen August und November linear gewachsen ist, oder auch zwischenzeitlich noch größer war und derzeit wieder abnimmt.
Letztes Jahr habe ich bereits einen Urlaub für Ende des Jahres gebucht. Würdet ihr diesen mit ruhigen Gewissen antreten? Mein Arzt meinte dazu lediglich, das Urlaub sehr gut tun würde und er keine Gründe sieht die dagegen sprechen.
Irgendwie bin ich etwas hin und her gerissen, nachdem ich mir sovieles über die Pseudozysten im Internet durchgelesen habe. Gleichzeitig habe ich auch vor einem etwaigen Eingriff angst.
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
Gruß
dies hier ist mein erster Beitrag und ich hoffe durch euch weitere Erkenntnisse zu gewinnen.
Mitte dieses Jahres hat es mich mit einer akuten nekrotisierenden Pankreatitis erwischt.
Nach einem zwei-Wöchigen Koma und wochenlangem Aufenthalt auf der Intensivstation hat sich die Entzündung gelegt.
Übrig bleiben mir ca. 60% der Bauchspeicheldrüse. Glücklicherweise bin ich kein Diabetiker geworden.
Neben den üblichen Folgen der Bauchspeicheldrüsenentzündung wie etwa eine Milzvenenthrombose und Enzym Mangel haben sich leider auch Pseudozysten entwickelt.
Anfang August war die größte Zyste ca. 90x42mm im Querschnitt groß.
Ein jetziges CT um November erbrachte die Erkenntnis, das die Zyste mittlerweile 118x60mm groß ist, dafür aber alle anderen Zysten so gut wie verschwunden sind.
Meine Frage ist nun, welche Erfahrungen Ihr mit den Zysten gemacht habt. Sind sie bei euch von alleine verschwunden? Wurdet ihr Drainiert oder Operiert? Welches Verfahren würdet ihr vorschlagen?
Ich muss dazu noch erwähnen, das mir die Zyste bis dato keine Schwierigkeiten bereitet. Genauso kann ich nicht abschätzen, ob die Zyste zwischen August und November linear gewachsen ist, oder auch zwischenzeitlich noch größer war und derzeit wieder abnimmt.
Letztes Jahr habe ich bereits einen Urlaub für Ende des Jahres gebucht. Würdet ihr diesen mit ruhigen Gewissen antreten? Mein Arzt meinte dazu lediglich, das Urlaub sehr gut tun würde und er keine Gründe sieht die dagegen sprechen.
Irgendwie bin ich etwas hin und her gerissen, nachdem ich mir sovieles über die Pseudozysten im Internet durchgelesen habe. Gleichzeitig habe ich auch vor einem etwaigen Eingriff angst.
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
Gruß
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DOKASCH
- Beiträge: 419
- Registriert: 18. Mai 2017, 20:26
Re: Eure Erfahrungen mit Pseudozysten
Ich hatte im März 2017 eine necrotisierende Pankreatitis zum Glück nur eine Nacht auf Intensiv und ohne größere Folgen aber auch mit Pseudozysten und der Diagnose schnell fortschreitende chronische Pankreatitis. Ich bin dann im Juni mit Mann,Tochter mit Familie und ihren Schwiegereltern auf die Insel Rab in Urlaub gefahren. Mein Mann bestand zum Glück darauf denn damals war ich noch sehr eingeschränkt mit dem essen und die Angst vor erneuter Erkrankung war sehr stark. Aber der Urlaub hat mir wirklich nur gut getan und ich habe immer was gefunden was ich essen konnte. Danach hatte ich einen Termin im Pankreaszentrum in Heidelberg die meinten nur solange ich durch die Zysten keine Probleme habe bräuchte man nichts machen und sonst könnte man sie durch den Magen punktieren und das könnten sie auch in meinem Hauskrankenhaus machen. 2018 im März konnte man keine Zysten mehr feststellen auch keine Vernarbungen oder verkalkungen.
Dorothea
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thphilipp
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Re: Eure Erfahrungen mit Pseudozysten
>Und was ist mit Deiner chronischen Pankreatitis nun? Auch alles Luft gewesen?
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Liebe Grüße Thorsten
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viop
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Re: Eure Erfahrungen mit Pseudozysten
Bei mir war es eine akute nekrotisierende Pankreatitis. Wie kommst du darauf das es Luft gewesen ist?!...
Wie groß waren deinen Zysten denn damals?DOKASCH hat geschrieben: ↑16. November 2019, 16:41 Ich hatte im März 2017 eine necrotisierende Pankreatitis zum Glück nur eine Nacht auf Intensiv und ohne größere Folgen aber auch mit Pseudozysten und der Diagnose schnell fortschreitende chronische Pankreatitis. Ich bin dann im Juni mit Mann,Tochter mit Familie und ihren Schwiegereltern auf die Insel Rab in Urlaub gefahren. Mein Mann bestand zum Glück darauf denn damals war ich noch sehr eingeschränkt mit dem essen und die Angst vor erneuter Erkrankung war sehr stark. Aber der Urlaub hat mir wirklich nur gut getan und ich habe immer was gefunden was ich essen konnte. Danach hatte ich einen Termin im Pankreaszentrum in Heidelberg die meinten nur solange ich durch die Zysten keine Probleme habe bräuchte man nichts machen und sonst könnte man sie durch den Magen punktieren und das könnten sie auch in meinem Hauskrankenhaus machen. 2018 im März konnte man keine Zysten mehr feststellen auch keine Vernarbungen oder verkalkungen.
Dorothea
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thphilipp
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Re: Eure Erfahrungen mit Pseudozysten
Ich meinte damit natürlich @Dokasch !! Die Frage war an ihn gerichtet!!
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Liebe Grüße Thorsten
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DOKASCH
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Re: Eure Erfahrungen mit Pseudozysten
Kann ich dir gar nicht mehr sagen, da müßte ich in meinen Unterlagen nachschauen. Ich muß sagen diese Schmerz oder Krankheitserfahrung hatte mich stark traumatisiert. Ich sollte dann so 6 Wochen später nach Entlassung zur Kontrolle ins KH kommen ( der Oberarzt war super und wollte Kontrolle der Zysten selber machen ). Dann gab es ein Mißverständnis ,mein hausarzt Facharzt für Innere rief dort wegen einem Termin an im wurde gesagt welche art von Überweißung er mir geben muß, ich dann dort hin ins KH zum Termin und da stellte es sich heraus daß ich einen Überweißungsschein vom Gastroenterelogen hätte gebraucht. Ich sag euch das war ein drama ,der Chefarzt hat den Oberarzt in meiner Gegenwart runter geputzt von wegen wer das jetzt zahlen würde und so dann verschwand er. Oberarzt fragte ob ich auch ein paar tage stationär könnte und ich bin dann gleich aufgenommen worden. Es wurde dann eine Woche mit allen Untersuchungen drum und dran. Pankreas war aber noch nicht viel anders sie war wohl noch so geschwollen daß die Aufnahmen und Punktion schwierig waren. Mein Mann hat mich ja dann zu dem Urlaub überredet wo ich dann doch etwas zu Ruhe kam und ihn genießen konnte es hat mir viel gebracht. Bis Juni hat Krankenkasse auch Geld bezahlt und wollte daß ich wieder arbeiten ginge habe dann Wiederspruch eingelegt denn ich war alles nur nicht arbeitsfähig. ich wurde dann zur Ärztin vom mediz.Dienst einbestellt. Habe meine ganzen Unterlagen ihr gegeben und wie sich dann raus stellte hatte sie die noch gar nicht bekommen, sie sagte gleich daß ich so natürlich nicht arbeiten könnte und hat mir eine psychologische Begleitung empfohlen. Hätte ich auch gemacht aber jemand da zu finden dauert und da hatte ich keine Kraft dazu. Erst ein Jahr später war diese Kraftlosigkeit besser. So jetzt schaue ich nach ob ich etwas über die Größe finde
Dorothea
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DOKASCH
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Re: Eure Erfahrungen mit Pseudozysten
So habe in den Unterlagen gestöbert und habe gesehen was ich alles durch habe habe aber nur wenige cm Angaben gefunden
1. Pankreaskorpus : Pseudozystenbildung Ausdehnung 2x 0,5cm MRCP
2. Pankreaskopf 2,5cm großes kugeliges echoarmes Areal, am ehesten entzündlich und nicht tumortypisch ( entzündlicher Pseudotumor ).Corpusnahe knapp 18mm großes teils mitDetritus gefülltes Areal wohl eine kleiner beginnenden Pseudozyste entsprechend ---endosonische Punktion des Pankreas
habe einige dinge weg gelassen wäre sonst zu ausführlich.
Dorothea
1. Pankreaskorpus : Pseudozystenbildung Ausdehnung 2x 0,5cm MRCP
2. Pankreaskopf 2,5cm großes kugeliges echoarmes Areal, am ehesten entzündlich und nicht tumortypisch ( entzündlicher Pseudotumor ).Corpusnahe knapp 18mm großes teils mitDetritus gefülltes Areal wohl eine kleiner beginnenden Pseudozyste entsprechend ---endosonische Punktion des Pankreas
habe einige dinge weg gelassen wäre sonst zu ausführlich.
Dorothea
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thphilipp
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Re: Eure Erfahrungen mit Pseudozysten
MMMhh, steht aber alles nix von chronischer Pankreatitis, oder hat man das nur mündlich geäußert?
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Liebe Grüße Thorsten
Liebe Grüße Thorsten
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DOKASCH
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Re: Eure Erfahrungen mit Pseudozysten
nein nicht nur mündlich ,es steht auch in dem Bericht drin.
Dorothea
Dorothea
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thphilipp
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- Registriert: 2. November 2010, 07:17
Re: Eure Erfahrungen mit Pseudozysten
Dann poste doch mal den kompletten Bericht. Das würde mich schon interessieren, wie das formuliert wurde und nicht weiter darauf eingegangen wird!!!
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Liebe Grüße Thorsten
Liebe Grüße Thorsten