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Frage an Euch ALLE....trinkt ihr zB zum Frühstück oder am Nachmittag beim Kuchen Kaffee/Tee gleichzeitig, oder erst nach einer entsprechenden Pause (30 Minuten später) ? Ich weiß, sollte jede(r) für sich entscheiden...
Danke auch Emilia und Dorothea für die Beiträge...man(n) lernt immer was dazu....
herby51 hat geschrieben: ↑30. April 2020, 12:41
Wieviel Mahlzeiten schaffst Du über den Tag verteilt, lillyfee?
Also 5-7 sind's bei mir und bei den Kalorien bin ich aktuell gut dabei.
Wünsch dir, dass das mit dem Insulin klappt und besser wird, LG herby51
Ich frühstücke so gegen 12 Uhr, dann esse ich mittags eine Kleinigkeit wenn ich Hunger habe und gegen 19 Uhr esse ich warm. Das mach ich schon seit 30 Jahren so. Habe in meiner Diabetes Gruppe von Leuten gehört die essen 1 mal am Tag aber dann Unmengen, das finde ich ziemlich gefährlich, auch wenn man Berufstätig ist und es nicht anders schafft.
azzaro2000 hat geschrieben: ↑1. Mai 2020, 00:40
Hallo liebe Kollegen,
es geht zum Glück auch anders, und ich hoffe ich kann euch Mut machen. Ich hatte eine Whipple OP vor genau 2 Jahren. Habe nach der OP 14 kg abgenommen und konnte wegen Appetitlosigkeit 6 Monate kaum essen. Inzwischen hat sich aber mein Zustand normalisiert ich esse seit einem Jahr wieder normal und ich kann alles essen. Es ist ein langer Weg, seid nicht ungeduldig.
Stuhlgang ist normal d.h. für mich morgens 2 bis 3 mal. Selten mal Durchfall, warum weiß ich nicht. Ich nehme Pangrol 40.000 je 1 zu den Mahlzeiten, manchmal auch eine mehr.
Hin und wieder, etwa monatlich, habe ich heftige Magenschmerzen. Die Ursache weiß ich nicht, kommt plötzlich, nach 2 Schmerztabletten sind sie wieder weg.
Mir geht's gut. Nach dem was ich lese, sind viele Leidensgenossen viel schlimmer dran. Ich wünsche euch allen, dass es euch auch gut geht. Es ist ein langer Weg. Verliert nicht den Mut.
Grüße aus dem echten Norden.
Ich esse auch alles ohne Probleme, meine Diabetologin sagt auch ich soll Essen worauf ich Hunger habe. Dass mache ich auch. Ich muss allerdings auch schon bei einem Brötchen 4 Panzytrat 40.000 nehmen damit es drin bleibt. Das ist halt das lästige....
auch ich esse eigentlich alles und ohne Kaffee mit etwas Milch morgens und nachmittags geht es bei mir auch nicht. Ich habe mich zunächst erst langsam rangetastet und siehe da es funktionierte und das jetzt schon seit Jahren. Es gibt bei der AdP ein Büchlein das da heisst ' Pankreopriver Diabetes' . Wenn du es noch nicht hast versuche es über die AdP Bonn zu kriegen. Es ist sehr hilfreich beim Verstehen unserer Verdauung und wie man möglichst damit umgehen soll. Natürlich auch nur ein Leitfaden, der nicht unbedingt für alle zutrifft, aber sehr hilfreich. Natürlich stopfe ich bei meinen 3-4 Mahlzeiten nicht den Magen voll. Das geht gar nicht. Aber nicht nehme nicht mehr ab und nicht mehr zu. Seit meiner letzten OP 2018 halte ich mein Gewicht und bin mehr als zu frieden. Das wünsche ich dir auch und wie alle wissen: ,man braucht schon Geduld'. LG Emilia812
herby51 hat geschrieben: ↑1. Mai 2020, 15:36
....und Kaffee zeitgleich beim Frühstück nehme ich an...oder?
Den ersten Kaffee brauch ich gleich nach dem wach werden. Hab Gott sei Dank einen Kaffeeautomaten, Knöpfchen drücken geht schon automatisch sobald die Augen auf sind. Ich trinke bestimmt 10 grosse Kaffee am Tag
Hi Herby, jaja Kaffee zum Frühstück, aber nachittags dann auch nochmal 1-2 Tassen, mehr nicht. Ich muss bei meinem Magen etwas aufpassen, sonst habe ich Übersäuerung. Ich nehm schon Pantoprazol. von daher bin ich schon zufrieden wenn so bis 4 Tassen am Tag mir keine Probleme machen. G Emilia812
Hallo Kollegen,
ich bin 68 Jahre alt, 178cm groß und 85 kg schwer. Bei mir würde der Kopf der BSD mit 40% entfernt.
Die Schmerz Tabletten heißen Berlosin 500mg. Pantoprazol 40 nehme ich tägl. 1 als Magenschutz. Gegen akute Schmerzen helfen die nicht. Mit den Tabletten für den Magen ist es eine Probiererei, woher meine Schmerzen kommen kann mir auch keiner sagen. 1 Jahr nach OP habe ich Pantoprazol (nach Absprache) abgesetzt, dann hatte ich ein Magengeschwür. Also wieder P. Magengeschwür verschwand. Dann habe ich aber hin und wieder noch die unspezifischen starken Magen Schmerzen dagegen nehme ich Berlosin ohne Absprache. Ich glaube die sind ziemlich stark, denn die bekam ich auch in der Klinik gegen OP Schmerzen. Hauptsache es hilft.
Ich trinke zu den Mahlzeiten, auch Kaffee auch zwischendurch, aber niemals Alkohol.
Von anfänglichen 5-6 kleinen Mahlzeiten hat sich meine Essgewohnheit auf 3 Mahlzeiten mit 2 kleinen Zwischenmahlzeiten eingespielt.
Ich hoffe ihr seid jetzt schlauer.
Bleibt gesund und Grüße aus dem echten Norden.
Hallo Azzaro, danke für deine E-Mail. Sind die 85 kg dein derzeitiger Status, oder war dies dein Gewicht vor der OP? Ich selbst hab den Magenschutz bereits ca 4 Wochen nach der OP abgesetzt und bin damit, auch auf Anraten der Ärzte, gut gefahren. Zu lange Magenschutz kann manchmal auch Ursache für ein Magengeschwür sein. Hatte gestern meine erste Nachuntersuchung - 3 Monate nach OP - Mal schauen, was der Befund ergibt. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, vor allem, weil der Eingriff erst relativ kurze Zeit zurück liegt.
Bei den Mahlzeiten muss ich allerdings aufpassen, dass ich nicht zuviel esse (wenn's schmeckt). Komme täglich auf ca 2500 - 3000 kcal.
Also, gesund bleiben, gerade in diesen Zeiten!