Hallo,
ich bin Seliha, 49 Jahre .
Im Dezember 2019 wurde bei mir Pankreas Karzinom mit Leber Metastasen festgestellt.
Ich habe meine 14. Chemo mit Folferinox mein Tumormarker ist wieder bei 1700.
Ich würde gerne wissen, ob jemand Erfahrung mit alternativen Therapie, wie z.B. Immuntherapie oder sonstige alternativen hat.
Der Arzt sagt das es eine palliative Chemo ist und man da nichts machen kann.
Ich gebe aber nicht auf und möchte alle Möglichkeiten ausschöpfen.
Ich bin auch an einem Erfahrungsaustausch Interessiert.
Ich freue mich auf eure Antworten
liebe Grüße
Seliha
Alternative zur Chemo
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sprotte
- Beiträge: 65
- Registriert: 1. September 2018, 13:55
Re: Alternative zur Chemo
Hallo Seliha,
dass du eine solche Diagnose bekommen hast, tut mir sehr leid. Du bist noch jung, deshalb kann ich die Antwort deines Arztes nicht so ganz nachvollziehen, dass er meint "da kann man nichts machen". Hast du dir eine zweite Meinung eingeholt? Wird dein CA 19-9 regelmäßig überprüft, so dass z.B. man sehen könnte, ob er unter der Chemo erst runter ging und jetzt wieder hoch. Wurde nach einigen Zyklen ein erneutes CT gemacht? Es gibt doch noch andere Chemo-Alternativen ausser Folfirinox., falls diese nicht mehr anschlägt. Hast du evtl. eine Genuntersuchung auf Mutationen machen lassen? Gerade BSDK in "jüngerem" Alter könnte eine solche Mutation aufweisen, dann gäbe es vllt. die Möglichkeit einer zielgerichteten Therapie.
Alles was du neben der Chemo an Alternativmedizin nehmen möchtest - Mistel, Vitamin-C-Infusionen, Hpyerthermie etc. - muss unbedingt mit dem Onkologen abgesprochen werden, da es auch kontraproduktiv wirken kann.
Solange Lebermetastasen nur vereinzelt vorhanden sind, gibt es z.B. auch Therapien, mit denen man einzelne lokal behandeln kann (SIRT oder TACE).
Ich wünsche dir alles gute und drücke die Daumen, dass du die Chemo weiterhin gut verträgst.
Lieben Gruß
dass du eine solche Diagnose bekommen hast, tut mir sehr leid. Du bist noch jung, deshalb kann ich die Antwort deines Arztes nicht so ganz nachvollziehen, dass er meint "da kann man nichts machen". Hast du dir eine zweite Meinung eingeholt? Wird dein CA 19-9 regelmäßig überprüft, so dass z.B. man sehen könnte, ob er unter der Chemo erst runter ging und jetzt wieder hoch. Wurde nach einigen Zyklen ein erneutes CT gemacht? Es gibt doch noch andere Chemo-Alternativen ausser Folfirinox., falls diese nicht mehr anschlägt. Hast du evtl. eine Genuntersuchung auf Mutationen machen lassen? Gerade BSDK in "jüngerem" Alter könnte eine solche Mutation aufweisen, dann gäbe es vllt. die Möglichkeit einer zielgerichteten Therapie.
Alles was du neben der Chemo an Alternativmedizin nehmen möchtest - Mistel, Vitamin-C-Infusionen, Hpyerthermie etc. - muss unbedingt mit dem Onkologen abgesprochen werden, da es auch kontraproduktiv wirken kann.
Solange Lebermetastasen nur vereinzelt vorhanden sind, gibt es z.B. auch Therapien, mit denen man einzelne lokal behandeln kann (SIRT oder TACE).
Ich wünsche dir alles gute und drücke die Daumen, dass du die Chemo weiterhin gut verträgst.
Lieben Gruß
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Seliha
- Beiträge: 3
- Registriert: 28. August 2020, 21:26
Re: Alternative zur Chemo
Hallo Sprotte,
vielen Dank für deine Antwort. Mein Arzt hat sich mit Informationen zu anderen Therapie Optionen zurück gehalten und hat auch gesagt dass es nicht heilbar ist und ich werde damit nicht alt. Das führte alles dazu dass ich 4 Monate wie paralysiert rumlief und mich eigentlich schon abgehakt fühlte. Meine Familie und Freunde haben mich aber wieder aufgebaut und helfen mir immer noch.
Eine zweite Meinung zur Therapie haben wir nach der Biopsie im Januar in Heidelberg eingeholt. Hier wurden wir beraten, und es wurde uns vorgeschlagen, weitere Untersuchungen an dem Probenmaterial durchzuführen. Hierbei wurde festgestellt, dass mein Tumor ein KRAS Wildtyp ist. In diesem Zusammenhang wurden wir in eine Studie in Heidelberg aufgenommen. Das haben wir alles aus eigener Initiative gemacht. Für weitere Analysen ist allerdings eine erneute Probengewinnung erforderlich. Unser Onkologe sagt das alle Herde hierzu viel zu Klein sind.
Der CA 19-9 wird regelmäßig geprüft. Er war schon mal auf 500 und wir hatte dann aber den Abstand zwischen den Chemos auf 3 Wochen verlängert. Das hat sich eventuell nicht zum Vorteil ausgewirkt. wir wissen es nicht.
Bei dem erneuten CT wurde ein weiterer kleiner Punkt auf der Leder entdeckt, dafür ist ein anderer verschwunden. Der Tumor selbst ist um 1 mm größer. Der Rest ist gleich geblieben.
Ansonsten lehnt mein Onkologe alternative Medizin wie Niste Therapie usw, ab.
Vielen Dank für den Hinweis zu (SIRT oder TACE). Wir werden den Onkologen hierzu einmal ansprechen.
Ich freue mich über jede Antwort, neue Info`s usw. und helfe auch gerne anderen damit.
Liebe Grüße
vielen Dank für deine Antwort. Mein Arzt hat sich mit Informationen zu anderen Therapie Optionen zurück gehalten und hat auch gesagt dass es nicht heilbar ist und ich werde damit nicht alt. Das führte alles dazu dass ich 4 Monate wie paralysiert rumlief und mich eigentlich schon abgehakt fühlte. Meine Familie und Freunde haben mich aber wieder aufgebaut und helfen mir immer noch.
Eine zweite Meinung zur Therapie haben wir nach der Biopsie im Januar in Heidelberg eingeholt. Hier wurden wir beraten, und es wurde uns vorgeschlagen, weitere Untersuchungen an dem Probenmaterial durchzuführen. Hierbei wurde festgestellt, dass mein Tumor ein KRAS Wildtyp ist. In diesem Zusammenhang wurden wir in eine Studie in Heidelberg aufgenommen. Das haben wir alles aus eigener Initiative gemacht. Für weitere Analysen ist allerdings eine erneute Probengewinnung erforderlich. Unser Onkologe sagt das alle Herde hierzu viel zu Klein sind.
Der CA 19-9 wird regelmäßig geprüft. Er war schon mal auf 500 und wir hatte dann aber den Abstand zwischen den Chemos auf 3 Wochen verlängert. Das hat sich eventuell nicht zum Vorteil ausgewirkt. wir wissen es nicht.
Bei dem erneuten CT wurde ein weiterer kleiner Punkt auf der Leder entdeckt, dafür ist ein anderer verschwunden. Der Tumor selbst ist um 1 mm größer. Der Rest ist gleich geblieben.
Ansonsten lehnt mein Onkologe alternative Medizin wie Niste Therapie usw, ab.
Vielen Dank für den Hinweis zu (SIRT oder TACE). Wir werden den Onkologen hierzu einmal ansprechen.
Ich freue mich über jede Antwort, neue Info`s usw. und helfe auch gerne anderen damit.
Liebe Grüße
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hope2020
- Beiträge: 9
- Registriert: 11. Oktober 2020, 15:14
Re: Alternative zur Chemo
Hi Seliha,
es tut mir wirklich Leid deine Geschichte hier zu lesen. Ich wünsche dir auf jeden Fall die benötigte Kraft durch die Therapie deiner Wahl zu gehen.
Hast du denn alternative Therapien zur Chemo schon in Erwägung gezogen?
Ich habe ein bisschen recherchiert und bin auf Heilkräuter gestoßen, welche den Tumorwachstum verlangsamen können.
https://www.arzneimittelfakten.de/katzenkralle-test/
In diesem findest du Informationen zu dieser, aber auch weiterführende Links die hilfreich sein können.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Erfolg bei deiner Therapie!
es tut mir wirklich Leid deine Geschichte hier zu lesen. Ich wünsche dir auf jeden Fall die benötigte Kraft durch die Therapie deiner Wahl zu gehen.
Hast du denn alternative Therapien zur Chemo schon in Erwägung gezogen?
Ich habe ein bisschen recherchiert und bin auf Heilkräuter gestoßen, welche den Tumorwachstum verlangsamen können.
- Katzenkralle
- Ananas Enzym
- Schafgarbe
https://www.arzneimittelfakten.de/katzenkralle-test/
In diesem findest du Informationen zu dieser, aber auch weiterführende Links die hilfreich sein können.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Erfolg bei deiner Therapie!
-
wasistes
Re: Alternative zur Chemo
Mir fällt noch DCA (https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/ ... index.html)
ein, ich könnte mir aber vorstellen das der behandelnde Onkologe dem ablehnend gegenübersteht.
ein, ich könnte mir aber vorstellen das der behandelnde Onkologe dem ablehnend gegenübersteht.
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wasistes
Re: Alternative zur Chemo
Mir fällt noch DCA (https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/ ... index.html)
ein, ich könnte mir aber vorstellen das der behandelnde Onkologe dem ablehnend gegenübersteht.
ein, ich könnte mir aber vorstellen das der behandelnde Onkologe dem ablehnend gegenübersteht.