Hallo an alle...
Aufgrund einer chronischen Pankreatitis und einer Krebserkrankung hatte ich 6 Jahre lang 20+50% = 60% zugesprochen bekommen. Da der Krebs geheilt ist, fielen die 50% weg (Heilungsbewährung). Für die Whipple OP im letzten Jahr (Kopf+Gallenblase+Duodenum+Pylorus entfernt) mit all ihren Folgen (aber kein Diabetes, kein Karzinom) habe ich nun einen Bescheid über 20% bekommen – Das ist ein Witz. Ich habe nun über den VdK Widerspruch eingelegt und warte nun ab. Andere Kleinigkeiten mit 10% werden laut Gesetz nicht hinzugerechnet.
Im AdP Handbuch werden für Whipple 60% erwähnt…
Was habt ihr bei ähnlichem Werdegang/nach Whipple bekommen?
Habt ihr ggf. Aktenzeichen von Urteilen?
Vielen Dank im Voraus für eure Zahlen
GdB / Versorgungsamt - Widerspruch Whipple OP
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alleswirdgut
- Beiträge: 8
- Registriert: 22. April 2020, 21:55
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Jana
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Re: GdB / Versorgungsamt - Widerspruch Whipple OP
Ich habe kein Whipple Op, allerdings habe ich wegen anderen Dingen meinen GdB Antrag gestellt und 50 bekommen. (pankreopriver Diabetes 40, EPI 10, Morbus Crohn 30) Wobei das auch ein Witz war, aber gut, mein Ziel von 50 wurde erreicht.alleswirdgut hat geschrieben: ↑5. Januar 2021, 22:23 Hallo an alle...
Aufgrund einer chronischen Pankreatitis und einer Krebserkrankung hatte ich 6 Jahre lang 20+50% = 60% zugesprochen bekommen. Da der Krebs geheilt ist, fielen die 50% weg (Heilungsbewährung). Für die Whipple OP im letzten Jahr (Kopf+Gallenblase+Duodenum+Pylorus entfernt) mit all ihren Folgen (aber kein Diabetes, kein Karzinom) habe ich nun einen Bescheid über 20% bekommen – Das ist ein Witz. Ich habe nun über den VdK Widerspruch eingelegt und warte nun ab. Andere Kleinigkeiten mit 10% werden laut Gesetz nicht hinzugerechnet.
Im AdP Handbuch werden für Whipple 60% erwähnt…
Was habt ihr bei ähnlichem Werdegang/nach Whipple bekommen?
Habt ihr ggf. Aktenzeichen von Urteilen?
Vielen Dank im Voraus für eure Zahlen
Was das Versorgungsamt interessiert ist insb.:
- schweres Untergewicht, Probleme Gewicht aufzubauen, Folgen des Untergewichts
- Häufigkeit von Durchfällen
- Vitaminmängel aufgrund der Erkrankung
- Schmerzmittelbedarf (WHO Stufe I, II oder III?, wie häufig?)
- Notwendigkeit von Enzymsustitution (Kreon o.ä.)
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Dracir
- Beiträge: 12
- Registriert: 19. Januar 2020, 17:37
Re: GdB / Versorgungsamt - Widerspruch Whipple OP
Hallo,
ich hab keine Wipple, aber mir am Versogungsamt auch die Zähne ausgebissen. Bei mir ist es chronische Pankreatitis mit eine Elastasewert von 1 - also Pankreas ohne exokrine Funktion. Ich bin auch nur auf 30 eingestuft. Meine erster Einspruch ist ins Leere gelaufen und nach einem Verschlechterungsantrag mit dem ich faktisch Beweisen konnte das ich unter Fettstühlen leider wurde auch mein zweiter Einspruch abgewiesen. Begündung: Der GdB ist von Grad des Untergewichts bzw. Ernährungszustand und vom Auftreten von Fettstühlen abhängig.
Ich hab durch die Krankheit zwar abgenommen, aber bin jetzt auf meinem Idealgewicht und kann dieses halten. Die Fettstühle sind zwar logisch aber nicht in meinen Arztunterlagen dokumentiert.
Der VdK hat mir geraten alle Probleme ärztlich dokumentieren zu lassen, da nur anerkannt wird was auch in den Arztunterlagen schriftlich aufgeführt ist auch wenn es noch so logisch erscheint.
Das du das über den VdK versucht ist sicher eine gute Idee. Vielleicht können die dir weiterhelfen. Bei mir ist das Thema momentan jedenfalls erstmal vom Tisch bis ich den nächsten Arztbrief habe in dem mehr als in den bisherigen dokumentiert ist.
Gruß
ich hab keine Wipple, aber mir am Versogungsamt auch die Zähne ausgebissen. Bei mir ist es chronische Pankreatitis mit eine Elastasewert von 1 - also Pankreas ohne exokrine Funktion. Ich bin auch nur auf 30 eingestuft. Meine erster Einspruch ist ins Leere gelaufen und nach einem Verschlechterungsantrag mit dem ich faktisch Beweisen konnte das ich unter Fettstühlen leider wurde auch mein zweiter Einspruch abgewiesen. Begündung: Der GdB ist von Grad des Untergewichts bzw. Ernährungszustand und vom Auftreten von Fettstühlen abhängig.
Ich hab durch die Krankheit zwar abgenommen, aber bin jetzt auf meinem Idealgewicht und kann dieses halten. Die Fettstühle sind zwar logisch aber nicht in meinen Arztunterlagen dokumentiert.
Der VdK hat mir geraten alle Probleme ärztlich dokumentieren zu lassen, da nur anerkannt wird was auch in den Arztunterlagen schriftlich aufgeführt ist auch wenn es noch so logisch erscheint.
Das du das über den VdK versucht ist sicher eine gute Idee. Vielleicht können die dir weiterhelfen. Bei mir ist das Thema momentan jedenfalls erstmal vom Tisch bis ich den nächsten Arztbrief habe in dem mehr als in den bisherigen dokumentiert ist.
Gruß