Dosierung der Enzyme
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Barbara1292
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Dosierung der Enzyme
Hi zusammen,
Seit meiner Diagnose exokrine Pankreasinsuffizienz nehme ich Pangrol 40.000 ein. Ich tracke mein Essen und nutze entsprechend Tabletten. Ohne Tabletten vertrage ich 5 Gramm Fett pro Mahlzeit. Sobald es mehr hat, muss ich eine Tablette nehmen. Ab 25 Gramm pro Mahlzeit nehme ich dann die zweite. Heute sagte mein Arzt, das System würde anzeigen, dass ich noch einen erheblichen Restbestand haben müsste. Ich denke ich nehme unter der Woche 3-4 pro Tag, am Wochenende mehr, da ich hier auch nicht so sehr auf meine Ernährung achte. Denkt ihr das ist falsch?
Ich würde mich ungern noch mehr einschränken müssen.
Viele Grüße
Seit meiner Diagnose exokrine Pankreasinsuffizienz nehme ich Pangrol 40.000 ein. Ich tracke mein Essen und nutze entsprechend Tabletten. Ohne Tabletten vertrage ich 5 Gramm Fett pro Mahlzeit. Sobald es mehr hat, muss ich eine Tablette nehmen. Ab 25 Gramm pro Mahlzeit nehme ich dann die zweite. Heute sagte mein Arzt, das System würde anzeigen, dass ich noch einen erheblichen Restbestand haben müsste. Ich denke ich nehme unter der Woche 3-4 pro Tag, am Wochenende mehr, da ich hier auch nicht so sehr auf meine Ernährung achte. Denkt ihr das ist falsch?
Ich würde mich ungern noch mehr einschränken müssen.
Viele Grüße
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KleinerSchrank
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Re: Dosierung der Enzyme
Hi,
ich verstehe deine Frage nicht. Nimm doch einfach so viele Tabletten wie du willst. Wenn sie alle sind dann holst du dir ein neues Rezept vom Arzt. Oder will dir Arzt dir nur eine bestimmte Anzahl von Enzymen verschreiben pro Monat?
ich verstehe deine Frage nicht. Nimm doch einfach so viele Tabletten wie du willst. Wenn sie alle sind dann holst du dir ein neues Rezept vom Arzt. Oder will dir Arzt dir nur eine bestimmte Anzahl von Enzymen verschreiben pro Monat?
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Barbara1292
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Re: Dosierung der Enzyme
Sorry, dass ist vielleicht unglücklich formuliert. Ja davor habe ich Angst, dass es irgendwann dazu kommt und der Arzt mir nur noch geringere Mengen verschreiben möchte.
Deshalb frage ich mich, ob ich irgendwas mit der Dosierung falsch mache..
Deshalb frage ich mich, ob ich irgendwas mit der Dosierung falsch mache..
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KleinerSchrank
- Beiträge: 338
- Registriert: 16. August 2020, 19:42
Re: Dosierung der Enzyme
Hi,
ich kann leider immer noch nicht verstehen was du meinst. Kannst du bitte vereinfacht ausdrücken was du wissen willst.
ich kann leider immer noch nicht verstehen was du meinst. Kannst du bitte vereinfacht ausdrücken was du wissen willst.
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webs1
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- Registriert: 13. Januar 2021, 21:13
Re: Dosierung der Enzyme
Hallo Barbara, ich bin mir auch nicht ganz sicher, was genau Du meinst.
Mich verwirrt vor allem die Formulierung "Heute sagte mein Arzt, das System würde anzeigen, dass ich noch einen erheblichen Restbestand haben müsste."
Von welchem System spricht er da? Will er sagen, nach seinen Berechnungen und der Chronologie der ausgestellten Rezepte schließt er, dass Du noch Tabletten übrig haben müsstest - dass Du also welche bunkerst (was eine ziemlich dreiste Unterstellung wäre) oder zu schnell verbrauchst?
Falls ja, liegt das vielleicht an der hohen Dosierung der Kapseln. Wenn Du bei einer Mahlzeit mit Fettgehalt 10g eine 40.000er Pangrol einnimmst, "verschwendest" Du ja quasi die Hälfte der enthaltenen Enzyme, weil 20.000 Einheiten gereicht hätten.
Allerdings wäre es ziemlich unrealistisch, von Dir zu erwarten, immer genau die richtige Menge Fett einzunehmen pro Tablette. Zumal man doch meines Wissens bei EPI sowieso eher kleine Mahlzeiten zu sich nehmen soll.
Falls das wirklich das Problem ist, gäbe es m.E. ein paar Möglichkeiten:
- sprich den Arzt darauf an, dass die Menge der Enzymeinheiten bei normaler Ernährung nicht genau der tatsächlich zu sich genommenen Fettmenge entsprechen KANN. Falls er das nicht versteht und Dir tatsächlich ankündigt, Dir weniger verschreiben zu wollen könntest Du zur Not auch den Arzt wechseln
- vielleicht macht es Sinn, noch niedriger dosierte Enzymkapseln zu haben, zum Beispiel 20.000er? Dann könntest Du die "schweren Geschütze" für die großen Mahlzeiten aufsparen, und bei Zufuhr von 6-14g Fett die kleinere Variante nehmen.
Ich weiß allerdings nicht, ob das im Endeffekt wirklich Geld spart. Falls der Arzt hier nicht mitspielt, könntest Du Dir die zweite Charge auch selbst kaufen, das sollte sich finanziell im Rahmen halten.
- eventuell macht es Sinn, dass Du tatsächlich Deine Ernährung noch einmal analysierst, vor allem am Wochenende. Das hängt natürlich auch von Deinem Gewicht, Deinem BMI und Deinem Allgemeinzustand ab.
Beste Grüße,
Chris
Mich verwirrt vor allem die Formulierung "Heute sagte mein Arzt, das System würde anzeigen, dass ich noch einen erheblichen Restbestand haben müsste."
Von welchem System spricht er da? Will er sagen, nach seinen Berechnungen und der Chronologie der ausgestellten Rezepte schließt er, dass Du noch Tabletten übrig haben müsstest - dass Du also welche bunkerst (was eine ziemlich dreiste Unterstellung wäre) oder zu schnell verbrauchst?
Falls ja, liegt das vielleicht an der hohen Dosierung der Kapseln. Wenn Du bei einer Mahlzeit mit Fettgehalt 10g eine 40.000er Pangrol einnimmst, "verschwendest" Du ja quasi die Hälfte der enthaltenen Enzyme, weil 20.000 Einheiten gereicht hätten.
Allerdings wäre es ziemlich unrealistisch, von Dir zu erwarten, immer genau die richtige Menge Fett einzunehmen pro Tablette. Zumal man doch meines Wissens bei EPI sowieso eher kleine Mahlzeiten zu sich nehmen soll.
Falls das wirklich das Problem ist, gäbe es m.E. ein paar Möglichkeiten:
- sprich den Arzt darauf an, dass die Menge der Enzymeinheiten bei normaler Ernährung nicht genau der tatsächlich zu sich genommenen Fettmenge entsprechen KANN. Falls er das nicht versteht und Dir tatsächlich ankündigt, Dir weniger verschreiben zu wollen könntest Du zur Not auch den Arzt wechseln
- vielleicht macht es Sinn, noch niedriger dosierte Enzymkapseln zu haben, zum Beispiel 20.000er? Dann könntest Du die "schweren Geschütze" für die großen Mahlzeiten aufsparen, und bei Zufuhr von 6-14g Fett die kleinere Variante nehmen.
Ich weiß allerdings nicht, ob das im Endeffekt wirklich Geld spart. Falls der Arzt hier nicht mitspielt, könntest Du Dir die zweite Charge auch selbst kaufen, das sollte sich finanziell im Rahmen halten.
- eventuell macht es Sinn, dass Du tatsächlich Deine Ernährung noch einmal analysierst, vor allem am Wochenende. Das hängt natürlich auch von Deinem Gewicht, Deinem BMI und Deinem Allgemeinzustand ab.
Beste Grüße,
Chris
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Barbara1292
- Beiträge: 7
- Registriert: 2. November 2020, 19:06
Re: Dosierung der Enzyme
Hallo Chris,
ja du bringst es eigentlich schon ganz gut auf den Punkt. Das mit der kleineren Dosis ist auf jeden Fall eine gute Idee, weil dann doch öfter einige Enzyme verschwendet werden.
Und dann noch mal zur Klarstellung: Ich war beim Arzt und wollte ein neues Rezept. Also hat der Arzt das in seinen PC eingegeben und dann gesagt, dass der PC sagt, ich müsse doch eigentlich noch einiges an Tabletten zuhause haben. Ich habe mich dann also gefragt, ob es bald dazu kommt, dass der Arzt mir sagt, ich verschreibe Ihnen diese Tabletten nicht mehr. Dann habe ich mich halt gefragt, ob ich was mit der Dosierung falsch mache.
Mein Gewicht liegt im Normalbereich und mein Gesundheitszustand ist so, mit der Dosierung die ich momentan nutze sehr gut: ich bin seither Beschwerdefrei :-)
Liebe Grüße, Barbara
ja du bringst es eigentlich schon ganz gut auf den Punkt. Das mit der kleineren Dosis ist auf jeden Fall eine gute Idee, weil dann doch öfter einige Enzyme verschwendet werden.
Und dann noch mal zur Klarstellung: Ich war beim Arzt und wollte ein neues Rezept. Also hat der Arzt das in seinen PC eingegeben und dann gesagt, dass der PC sagt, ich müsse doch eigentlich noch einiges an Tabletten zuhause haben. Ich habe mich dann also gefragt, ob es bald dazu kommt, dass der Arzt mir sagt, ich verschreibe Ihnen diese Tabletten nicht mehr. Dann habe ich mich halt gefragt, ob ich was mit der Dosierung falsch mache.
Mein Gewicht liegt im Normalbereich und mein Gesundheitszustand ist so, mit der Dosierung die ich momentan nutze sehr gut: ich bin seither Beschwerdefrei :-)
Liebe Grüße, Barbara
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webs1
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- Registriert: 13. Januar 2021, 21:13
Re: Dosierung der Enzyme
Dann würde ich tatsächlich mit dem Arzt absprechen, wieso es bei Dir zu "erhöhtem Verbrauch" kommt, und wie man das klären kann.
Das sollte er eigentlich verstehen. Und falls nicht bleibt halt entweder Arzt wechseln, oder selbst zahlen. Ist halt die Frage, wie zufrieden Du sonst mit dem Arzt ist und ein anderer anders handeln würde, und ob die finanzielle Belastung durch eigenen Zukauf für Dich zu groß wäre.
Ach ja, kannst Du vielleicht etwas zu Deiner Diagnose sagen? Das fände ich interessant.
Also, welche Beschwerden Du hattest, bevor die Diagnose gestellt wurde, und wie es schließlich festgestellt wurde.
Ich hänge momentan im Diagnoselimbo, habe aber selbst mit der Einnahme von Kreon begonnen und gemerkt, dass es mir hilft (habe Verdauungsprobleme bei zu viel Fettzufuhr und grundsätzlich Ziehen in der Flanke und leichte Rückenschmerzen).
Das sollte er eigentlich verstehen. Und falls nicht bleibt halt entweder Arzt wechseln, oder selbst zahlen. Ist halt die Frage, wie zufrieden Du sonst mit dem Arzt ist und ein anderer anders handeln würde, und ob die finanzielle Belastung durch eigenen Zukauf für Dich zu groß wäre.
Ach ja, kannst Du vielleicht etwas zu Deiner Diagnose sagen? Das fände ich interessant.
Also, welche Beschwerden Du hattest, bevor die Diagnose gestellt wurde, und wie es schließlich festgestellt wurde.
Ich hänge momentan im Diagnoselimbo, habe aber selbst mit der Einnahme von Kreon begonnen und gemerkt, dass es mir hilft (habe Verdauungsprobleme bei zu viel Fettzufuhr und grundsätzlich Ziehen in der Flanke und leichte Rückenschmerzen).
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Kerstin2015
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- Registriert: 23. August 2019, 08:43
Re: Dosierung der Enzyme
Hi Barbara! Auch ich hatte diese Probleme mit dem Arzt, bezweifle.der Sprechstundenhilfe,weil die Klinik damals in die Unterlagen/Empfehlung geschrieben hat..3 Stück am Tag. Ich habe dann den Beipackzettel von den Enzymen kopiert mit 2000 Einheiten pro Gramm Fett und genau aufgeschrieben wieviel ich an Enzymen brauche für morgens ,zwischen Mahlzeit, Mittag, zwischen Mahlzeit, Abendessen...mit der jeweiligen Fettangabe.Natürlich so,dass ich mit viel Fettanteil rechne. Nun habe ich einen Elastasewert von unter 50,da tut sich also nix und wird sich wohl auch nix mehr tun in Zukunft. Einige hier im Forum benötigen mehr Enzyme, andere weniger um klarzukommen.Ob man bei dir die Enzyme irgendwann wieder weglassen kann,bez.warum es zur Schwäche kam ,kann ich aus deinem bisherigen Texten nicht entnehmen....oder ich hab es übersehen. Jedenfalls ist es immer gut ,erstmal mit dem Arzt zu sprechen...die Wissen darüber oft nicht allzugut Bescheid, meine Erfahrung. Lg Kerstin
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Barbara1292
- Beiträge: 7
- Registriert: 2. November 2020, 19:06
Re: Dosierung der Enzyme
Das ist schön zu hören, dass ich nicht die Einzige bin, es hat mich einfach total gewundert, wie das System vom Arzt auf diese Zahl gekommen ist und war total irritiert. Ich bin super zufrieden mit meinem Arzt und denke er wird es dann definitiv verstehen können, wenn ich es ihm so erkläre.
@ Kerstin: Laut meinem Arzt wird sich meine Diagnose nicht mehr ändern und die Bauchspeicheldrüse ist hin, ich merke es auch sofort, wenn ich dann doch mal etwas zu viel Fett zu mir nehme und die Dosierung nicht richtig anpasse, dass ich wieder Beschwerden habe. Möchte mich aber definitiv regelmäßig durchchecken lassen, ob sich das Ganze verbessert oder verschlechtert hat.
@webs1: Ich hatte über ein drei-viertel Jahr etwa immer wieder heftige Bauchschmerzen die mich auch z.T. komplett ausgenockt haben. Als ich dann ein Semester in England verbracht habe (viel Schlechtes gegessen / auch das ein oder andere mal getrunken --> Also alles genau so, wie man sich ein Auslandssemester vorstellt), bin ich zurück nach Hause gekommen und hatte noch regelmäßiger Probleme, diese haben sich in Form von Durchfall (sehr schnell nach dem Essen) oder durch heftige Bauchschmerzen geäußert. Ich bin dann also irgendwann zum Arzt, weil ich gedacht habe, dass es nicht richtig sein kann. Der erste (mein ehemaliger) Hausarzt hat bei mir eine Magenschleimhautentzündung diagnostiziert. Ich hatte bereits früher öfters mal eine und diese war auch chronisch festgestellt worden. Darauf hin habe ich gesagt, dass ich nicht glaube dass es nur eine Magenschleimhautentzündung ist, weil es einfach ganz andere Schmerzen waren. Die Ärztin hat mich jedoch leider nicht für Voll genommen und mir gesagt, was ich essen soll und das ich mich mehr bewegen soll. Ich habe mir allerdings direkt gedacht, dass die Ärztin falsch liegt, weil ich die Symptome einer Magenschleimhautentzündung schließlich kenne. Also habe ich eine Woche später den Hausarzt gewechselt und ihm von meinen Symptomen berichtet und er hat mir direkt gesagt, dass es nicht am Magen liegen wird, sondern etwas anderes im Busch sein muss. Soweit so gut, der Arzt hat mir Blutabgenommen, einen Ultraschall gemacht und eine Stuhlprobe veranlasst. Eine Woche später kamen die Ergebnisse, die Entzündungswerte wären leicht erhöht und die Elastasewerte im Kellern, weit unter 50... Also hat der Arzt mir Pangrol 40.000 verschrieben und alles wurde schlagartig besser. Ich habe seither kaum noch Beschwerden, nur wie oben geschrieben, wenn ich die Dosierung falsch handhabe (also zu hoher Fettzufuhr). Ich war daraufhin noch einmal beim Gastroenterologen und auch der hat meinen Befund bestätigt.
Das einzige was mir jedoch noch immer falsch vorkommt, ist, dass ich im Gegensatz zu einigen oder vielleicht auch allen(?), währen des 3/4 Jahres nicht abgenommen, sondern eher zugenommen habe. Ich war also vor der Diagnose leicht über dem Normalgewicht. Mittlerweile habe ich es aber mit der Ernährungsumstellung geschafft 15 Kilo abzunehmen und habe wieder eine normale Verdauung.
Ich hoffe ich konnte dir mit dieser Geschichte irgendwie helfen und hoffe darauf, dass es sich bei dir auch bald einpendelt.
Liebe Grüße,
Barbara
@ Kerstin: Laut meinem Arzt wird sich meine Diagnose nicht mehr ändern und die Bauchspeicheldrüse ist hin, ich merke es auch sofort, wenn ich dann doch mal etwas zu viel Fett zu mir nehme und die Dosierung nicht richtig anpasse, dass ich wieder Beschwerden habe. Möchte mich aber definitiv regelmäßig durchchecken lassen, ob sich das Ganze verbessert oder verschlechtert hat.
@webs1: Ich hatte über ein drei-viertel Jahr etwa immer wieder heftige Bauchschmerzen die mich auch z.T. komplett ausgenockt haben. Als ich dann ein Semester in England verbracht habe (viel Schlechtes gegessen / auch das ein oder andere mal getrunken --> Also alles genau so, wie man sich ein Auslandssemester vorstellt), bin ich zurück nach Hause gekommen und hatte noch regelmäßiger Probleme, diese haben sich in Form von Durchfall (sehr schnell nach dem Essen) oder durch heftige Bauchschmerzen geäußert. Ich bin dann also irgendwann zum Arzt, weil ich gedacht habe, dass es nicht richtig sein kann. Der erste (mein ehemaliger) Hausarzt hat bei mir eine Magenschleimhautentzündung diagnostiziert. Ich hatte bereits früher öfters mal eine und diese war auch chronisch festgestellt worden. Darauf hin habe ich gesagt, dass ich nicht glaube dass es nur eine Magenschleimhautentzündung ist, weil es einfach ganz andere Schmerzen waren. Die Ärztin hat mich jedoch leider nicht für Voll genommen und mir gesagt, was ich essen soll und das ich mich mehr bewegen soll. Ich habe mir allerdings direkt gedacht, dass die Ärztin falsch liegt, weil ich die Symptome einer Magenschleimhautentzündung schließlich kenne. Also habe ich eine Woche später den Hausarzt gewechselt und ihm von meinen Symptomen berichtet und er hat mir direkt gesagt, dass es nicht am Magen liegen wird, sondern etwas anderes im Busch sein muss. Soweit so gut, der Arzt hat mir Blutabgenommen, einen Ultraschall gemacht und eine Stuhlprobe veranlasst. Eine Woche später kamen die Ergebnisse, die Entzündungswerte wären leicht erhöht und die Elastasewerte im Kellern, weit unter 50... Also hat der Arzt mir Pangrol 40.000 verschrieben und alles wurde schlagartig besser. Ich habe seither kaum noch Beschwerden, nur wie oben geschrieben, wenn ich die Dosierung falsch handhabe (also zu hoher Fettzufuhr). Ich war daraufhin noch einmal beim Gastroenterologen und auch der hat meinen Befund bestätigt.
Das einzige was mir jedoch noch immer falsch vorkommt, ist, dass ich im Gegensatz zu einigen oder vielleicht auch allen(?), währen des 3/4 Jahres nicht abgenommen, sondern eher zugenommen habe. Ich war also vor der Diagnose leicht über dem Normalgewicht. Mittlerweile habe ich es aber mit der Ernährungsumstellung geschafft 15 Kilo abzunehmen und habe wieder eine normale Verdauung.
Ich hoffe ich konnte dir mit dieser Geschichte irgendwie helfen und hoffe darauf, dass es sich bei dir auch bald einpendelt.
Liebe Grüße,
Barbara
-
sprotte
- Beiträge: 65
- Registriert: 1. September 2018, 13:55
Re: Dosierung der Enzyme
Hallo Barbara,
ganz kurz zum "System". Jede Praxissoftware rechnet die noch zur Verfügung stehende Menge an Tbl. aus, wenn z.B. eine Dosierung auf dem Rezept steht. Leider schreiben immer noch viele Ärzte bei Kreon oder Pangrol etc. 3 x 1 z.B. auf das Rezept, so werden ja aber Enzyme gar nicht genommen. Wir haben Enzyme immer in unterschiedlichen Dosen verordnet, so dass man bei Zwischenmahlzeiten 10.000 nehmen kann und bei fettreichem Essen eben 1 - 2 oder mehr 40.000
Liebe Grüße
Sprotte
ganz kurz zum "System". Jede Praxissoftware rechnet die noch zur Verfügung stehende Menge an Tbl. aus, wenn z.B. eine Dosierung auf dem Rezept steht. Leider schreiben immer noch viele Ärzte bei Kreon oder Pangrol etc. 3 x 1 z.B. auf das Rezept, so werden ja aber Enzyme gar nicht genommen. Wir haben Enzyme immer in unterschiedlichen Dosen verordnet, so dass man bei Zwischenmahlzeiten 10.000 nehmen kann und bei fettreichem Essen eben 1 - 2 oder mehr 40.000
Liebe Grüße
Sprotte