BSD? Psyche? Überempfindlichkeit?
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Mexx79
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BSD? Psyche? Überempfindlichkeit?
Hallo zusammen,
seit Anfang diesen Jahres bin ich ziemlich durch den Wind. Standardblutkontrolle regelmäßig wegen SD Unterfunktion, Ergebnis alles gut nur der Blutzucker zu hoch. OGTT gemacht, Ergebnis Diabetes. Wie jetzt? Mit Anfang 40?ja ich bin übergewichtig und hab ein paar träge Jahre hinter mir und mich auch nicht gerade gesund ernährt. Die Nüchternwerte sind meist im Rahmen, immer um die 100, beim OGTT bin ich dann völlig abgehoben und war nach Stunden noch knapp über 200.
Wie ich eben so bin... Google. Großer Fehler!
Beim Diabetologen kam dann raus das mein Lipase Wert sich im oberen Normbereich bewegt und in den letzten Monaten auch immer weiter gestiegen ist. Mein LDH bewegt sich auch ständig an der oberen Kante und ist ja ein Tumormarker, bin immer bei knapp 240.
Dazu kommen die letzten Wochen einige Verdauungsprobleme, teils unverdaute Reste im Stuhl, körner, Salat und kohlreste, das hatte ich meines Erachtens bisher nicht. Der Stuhl ist völlig unregelmäßig, mal fest, mal total weich, mal unförmig, mal sehr hell, mal sehr dunkel. Ab und zu zwickt es im Bauch und im Rücken. Mein HA hat mir Pantoprazol verpasst, nehme ich seit 2 Wochen, stuhl wir nicht besser, hatte in den letzten 2 Wochen auch 3x heftigst Durchfälle, aber meist nur einmal und danach wieder "normal".
Im März hab ich ein MRT (als Selbstzahler) mit Kontrastmittel vom abdomen machen lassen, das war unauffällig.
Ich bin völlig verunsichert wie ich weiter machen soll, der hohe LDH macht mir Sorgen, genau wie die Lipase und die Verdauungsprobleme.
Ich bin alleinerziehender Vater, kann also auch nicht mal eben ins Krankenhaus um mich komplett auf den Kopf stellen zu lassen da ich niemanden für meine Tochter habe.
Falls das wichtig ist, hab ne chron Refluxösophagitis, letzte magenspiegelung war vor gut einem jahr und unauffällig, ebenso wie die Darmspiegelung.
Hab in Bochum mal angerufen um zu fragen ob ich da ambulant vorstellig werden kann, ich soll aber erst nochmal zum MRT und mit den befunden dann nochmal da melden. Mein Hausarzt nimmt mich aber nicht ernst, hab mit mühe und Not jetzt ne Überweisung zum MRT bekommen, MCRP gibt er mir wohl nicht auch noch. Die Wartezeit liegt überall im Umkreis bei locker 2 Monaten, egal wo ich anrufe.
Habt ihr vielleicht einen Rat für mich?
Danke
seit Anfang diesen Jahres bin ich ziemlich durch den Wind. Standardblutkontrolle regelmäßig wegen SD Unterfunktion, Ergebnis alles gut nur der Blutzucker zu hoch. OGTT gemacht, Ergebnis Diabetes. Wie jetzt? Mit Anfang 40?ja ich bin übergewichtig und hab ein paar träge Jahre hinter mir und mich auch nicht gerade gesund ernährt. Die Nüchternwerte sind meist im Rahmen, immer um die 100, beim OGTT bin ich dann völlig abgehoben und war nach Stunden noch knapp über 200.
Wie ich eben so bin... Google. Großer Fehler!
Beim Diabetologen kam dann raus das mein Lipase Wert sich im oberen Normbereich bewegt und in den letzten Monaten auch immer weiter gestiegen ist. Mein LDH bewegt sich auch ständig an der oberen Kante und ist ja ein Tumormarker, bin immer bei knapp 240.
Dazu kommen die letzten Wochen einige Verdauungsprobleme, teils unverdaute Reste im Stuhl, körner, Salat und kohlreste, das hatte ich meines Erachtens bisher nicht. Der Stuhl ist völlig unregelmäßig, mal fest, mal total weich, mal unförmig, mal sehr hell, mal sehr dunkel. Ab und zu zwickt es im Bauch und im Rücken. Mein HA hat mir Pantoprazol verpasst, nehme ich seit 2 Wochen, stuhl wir nicht besser, hatte in den letzten 2 Wochen auch 3x heftigst Durchfälle, aber meist nur einmal und danach wieder "normal".
Im März hab ich ein MRT (als Selbstzahler) mit Kontrastmittel vom abdomen machen lassen, das war unauffällig.
Ich bin völlig verunsichert wie ich weiter machen soll, der hohe LDH macht mir Sorgen, genau wie die Lipase und die Verdauungsprobleme.
Ich bin alleinerziehender Vater, kann also auch nicht mal eben ins Krankenhaus um mich komplett auf den Kopf stellen zu lassen da ich niemanden für meine Tochter habe.
Falls das wichtig ist, hab ne chron Refluxösophagitis, letzte magenspiegelung war vor gut einem jahr und unauffällig, ebenso wie die Darmspiegelung.
Hab in Bochum mal angerufen um zu fragen ob ich da ambulant vorstellig werden kann, ich soll aber erst nochmal zum MRT und mit den befunden dann nochmal da melden. Mein Hausarzt nimmt mich aber nicht ernst, hab mit mühe und Not jetzt ne Überweisung zum MRT bekommen, MCRP gibt er mir wohl nicht auch noch. Die Wartezeit liegt überall im Umkreis bei locker 2 Monaten, egal wo ich anrufe.
Habt ihr vielleicht einen Rat für mich?
Danke
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KleinerSchrank
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Re: BSD? Psyche? Überempfindlichkeit?
Hallo,
mit deiner BSD scheint etwas nicht zu stimmen.
Hast du ein Zwicken oder Schmerzen im Rücken /Oberbauch? Was ist den die Meinung vom Arzt woher, dass kommt?
BSD und Gastritis kann man leicht verwechseln.
Wurde bei dir schon die Elastase gemessen im Stuhl? Dieser Test gibt Auskunft wie gut deine exokrine Funktion der BSD noch arbeitet.
Deine Lipase ist nicht erhöht solange sie im Referenzbereich ist. Wenn der Referenzbereich bis 60 geht dann ist eine Lipase von 49 genauso "gut" wie eine von "12". Die Werte sind dann in der statistischen Normalverteilung und alles passt.
Wenn schon MRT dann bitte MRCP! In Bochum arbeiten die nur mit MRCP. Ein MRCP ist ein normales MRT mit Fokus auf den Gallengängen. Dann kann man sehen, ob etwas von den Gängen verstopft ist.
Wenn du akute Schmerzen hast mal richtig starke dann direkt zum Arzt und die Lipase checken.
LG
mit deiner BSD scheint etwas nicht zu stimmen.
Hast du ein Zwicken oder Schmerzen im Rücken /Oberbauch? Was ist den die Meinung vom Arzt woher, dass kommt?
BSD und Gastritis kann man leicht verwechseln.
Wurde bei dir schon die Elastase gemessen im Stuhl? Dieser Test gibt Auskunft wie gut deine exokrine Funktion der BSD noch arbeitet.
Deine Lipase ist nicht erhöht solange sie im Referenzbereich ist. Wenn der Referenzbereich bis 60 geht dann ist eine Lipase von 49 genauso "gut" wie eine von "12". Die Werte sind dann in der statistischen Normalverteilung und alles passt.
Wenn schon MRT dann bitte MRCP! In Bochum arbeiten die nur mit MRCP. Ein MRCP ist ein normales MRT mit Fokus auf den Gallengängen. Dann kann man sehen, ob etwas von den Gängen verstopft ist.
Wenn du akute Schmerzen hast mal richtig starke dann direkt zum Arzt und die Lipase checken.
LG
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Mexx79
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Re: BSD? Psyche? Überempfindlichkeit?
Ja schon schmerzen, aber eben nicht stark.
Der Diabetologe hat auch die Elastase bestimmen lassen, vor 3 Monaten, da war die wohl gut, irgendwas um 500
Der Diabetologe hat auch die Elastase bestimmen lassen, vor 3 Monaten, da war die wohl gut, irgendwas um 500
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Mexx79
- Beiträge: 17
- Registriert: 4. Juli 2021, 02:24
Re: BSD? Psyche? Überempfindlichkeit?
Es sind schon schmerzen, aber nicht stark.
Stuhl hat der diabetologe vor 3 Monaten untersucht, elastase war wohl OK, irgendwas bei 500
Die lipase (jeweils laborreferenz bis 57) war im März bei 51, im April bei 52 und jetzt bei 57.
Der ldh ist ständig bei an die 240, der referenzbereich geht zwar auch bis dahin, aber wenn man so liest liegen die meisten Menschen eigentlich deutlich drunter, zwischen 140 und 170, so fern gesund.
Stuhl hat der diabetologe vor 3 Monaten untersucht, elastase war wohl OK, irgendwas bei 500
Die lipase (jeweils laborreferenz bis 57) war im März bei 51, im April bei 52 und jetzt bei 57.
Der ldh ist ständig bei an die 240, der referenzbereich geht zwar auch bis dahin, aber wenn man so liest liegen die meisten Menschen eigentlich deutlich drunter, zwischen 140 und 170, so fern gesund.
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wasistes
Re: BSD? Psyche? Überempfindlichkeit?
Es wäre wichtig herauszufinden ob du eine Diabetes Typ 2 oder Diabetes Typ 3 vorliegt.
Diabetes Typ 2 tritt häufiger als sogenannte "Zivilisationskrankheit" auf meist auch in der Altersklasse 40 +, hier hat der Lebensstil und Ernährung einen großen Einfluss.
Teilweise kann sich Diabetes Typ 2 durch eine strikte Diät und Ernährung "optimieren" lassen.
Typ 3 tritt bei einer irreversiblen Beschädigung der Bauchspeicheldrüse auf meist durch längerfristige Prozesse z.B. chronischer Pankreatitis oder sonstige Zellveränderungen.
Sie ist seltener, generell tritt diese auch eher auf, wenn die Bauchspeicheldrüse bereits sehr stark geschädigt ist.
Ich würde mal bei dir eher den Typ 2 Vermuten da ein Krebs ausgeschlossen wurde, ich bei dir eher keine chronische Pankreatitis vermute. Ich bin aber keinesfalls Arzt und die genaue Diagnose muss dir schon ein Arzt stellen.
Ich kann dir ansonsten noch folgenden Youtube Kanal empfehlen zum Thema Diabetes Typ 2:
https://youtu.be/NdpnAkYlWwo
Diabetes Typ 2 tritt häufiger als sogenannte "Zivilisationskrankheit" auf meist auch in der Altersklasse 40 +, hier hat der Lebensstil und Ernährung einen großen Einfluss.
Teilweise kann sich Diabetes Typ 2 durch eine strikte Diät und Ernährung "optimieren" lassen.
Typ 3 tritt bei einer irreversiblen Beschädigung der Bauchspeicheldrüse auf meist durch längerfristige Prozesse z.B. chronischer Pankreatitis oder sonstige Zellveränderungen.
Sie ist seltener, generell tritt diese auch eher auf, wenn die Bauchspeicheldrüse bereits sehr stark geschädigt ist.
Ich würde mal bei dir eher den Typ 2 Vermuten da ein Krebs ausgeschlossen wurde, ich bei dir eher keine chronische Pankreatitis vermute. Ich bin aber keinesfalls Arzt und die genaue Diagnose muss dir schon ein Arzt stellen.
Ich kann dir ansonsten noch folgenden Youtube Kanal empfehlen zum Thema Diabetes Typ 2:
https://youtu.be/NdpnAkYlWwo
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Mexx79
- Beiträge: 17
- Registriert: 4. Juli 2021, 02:24
Re: BSD? Psyche? Überempfindlichkeit?
Warum meinst du krebs ausgeschlossen?wasistes hat geschrieben: ↑4. Juli 2021, 18:28 Es wäre wichtig herauszufinden ob du eine Diabetes Typ 2 oder Diabetes Typ 3 vorliegt.
Diabetes Typ 2 tritt häufiger als sogenannte "Zivilisationskrankheit" auf meist auch in der Altersklasse 40 +, hier hat der Lebensstil und Ernährung einen großen Einfluss.
Teilweise kann sich Diabetes Typ 2 durch eine strikte Diät und Ernährung "optimieren" lassen.
Typ 3 tritt bei einer irreversiblen Beschädigung der Bauchspeicheldrüse auf meist durch längerfristige Prozesse z.B. chronischer Pankreatitis oder sonstige Zellveränderungen.
Sie ist seltener, generell tritt diese auch eher auf, wenn die Bauchspeicheldrüse bereits sehr stark geschädigt ist.
Ich würde mal bei dir eher den Typ 2 Vermuten da ein Krebs ausgeschlossen wurde, ich bei dir eher keine chronische Pankreatitis vermute. Ich bin aber keinesfalls Arzt und die genaue Diagnose muss dir schon ein Arzt stellen.
Ich kann dir ansonsten noch folgenden Youtube Kanal empfehlen zum Thema Diabetes Typ 2:
https://youtu.be/NdpnAkYlWwo
Wg der chronischen BSD Entzündung, hätte man die nicht im MRT gesehen?
Hab eine leichte fettleber, könnte das der Grund für ldh und lipase sein? Hab sogar das dampfen extrem eingeschränkt in der Hoffnung das der ldh besser wird, aber ist leider nicht passiert
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Jana
- Beiträge: 360
- Registriert: 29. September 2020, 17:29
Re: BSD? Psyche? Überempfindlichkeit?
Ich habe auch ständig einen LDH von 230 rum. Ja und, das ist noch im Normbereich. Und selbst wenn ein Wert mal minimal über den Normbereich herausragt, muss es keinen Krankheitswert haben. Bei mir ist im Differenzialblutbild hinter jedem Wert ein plus oder minus. Aber in Summe passt es und die Abweichungen sind nur minimal.Mexx79 hat geschrieben: ↑4. Juli 2021, 12:56 Es sind schon schmerzen, aber nicht stark.
Stuhl hat der diabetologe vor 3 Monaten untersucht, elastase war wohl OK, irgendwas bei 500
Die lipase (jeweils laborreferenz bis 57) war im März bei 51, im April bei 52 und jetzt bei 57.
Der ldh ist ständig bei an die 240, der referenzbereich geht zwar auch bis dahin, aber wenn man so liest liegen die meisten Menschen eigentlich deutlich drunter, zwischen 140 und 170, so fern gesund.
Ich selbst habe einen pankreopriven Diabetes, allerdings hatte ich bereits eine akute Pankreatitis in der Vorgeschichte mit deutlichen Diabetessymptomen und dann im Verlauf wurde eine vermutlich chronische Pankreatitis festgestellt. Ich habe auch eine exokrine Pankreasinsuffizenz und leide ohne Kreon unter extremen Fettstuhl, Bauchschmerzen und starker Gewichtsabnahme. Eine Elastase von 500 hingegen ist total super bei dir.
Die allermeisten Menschen mit Diabetes haben Typ2 Diabetes. Dieser tritt auch schon Anfang 40 auf. Du bist mit deinen Werten sehr früh diagnostiziert worden. Ohne die Schilddrüse und ohne einen gründlichen Arzt, wärst du vielleicht erst in 5 Jahren mit einem deutlich höheren Nüchternwert von 200-300 diagnostiziert worden, wenn dieser deutliche Symptome macht.
Bewegungsmangel, Übergewicht und schlechte kohlenhydratreiche Ernährung sind genau die Risikofaktoren für Typ2 Diabetes. Und auch deine Fettleber passt da perfekt dazu.
Hast du zufällig Hashimoto oder nur eine "normale" Schilddrüsenunterfunktion? Solltest du Hashimoto haben, wäre ein Test auf Typ1 Lada (langsam entwickelnder Typ1 Diabetes im Erwachsenenalter) sinnvoll, darum geht es um eine spezielle Antikörperuntersuchung auf GAD-Antikörper. Bei einer Autoimmunerkrankung ist halt eine zweite leider häufig der Fall.
Um sicher zu gehen, dass du einen Typ2 hast, kannst du deinen Arzt bitten, dass er den C-Peptid oder Nüchtern-Insulin bestimmt und der Homa-Index (aus Nüchternblutzucker und Nüchterninsulin) berechnet wird. Dieser zeigt, ob eine Insulinresistenz vorliegt. Sollte dies so sein, hast du definitiv Typ2 Diabetes. Bei Lada und auch beim pankreopriven Diabetes liegt hingegen ein Insulinmangel vor. C-Peptid ist dort zu niedrig, selten noch im untersten Normalbereich bei gleichzeitig zu hohen Blutzuckerwerten. Je nachdem, wie früh in der Entwicklung des Diabetes der C-Peptid gemessen wird. Mit der Zeit wird das C-Peptid immer weniger, bei diesen zwei Typen. Bei Typ2 hingegen ist C-Peptid eher im oberen Normalbereich bis zu hoch.
Notfalls, wenn es dich beruhigt, würde ich die Werte also C-Peptid oder Nüchtern-Insulin auch selbst zahlen, wenn es der Arzt nicht macht.
Ansonsten würde ich dir raten, besser auf deine Ernährung zu achten. Vielleicht kommen deine Bauchbeschwerden auch davon. Jetzt wäre leichte Schonkost besser. Also kein Cheeseburger und Pommes mit Fanta. Sondern mageres Fleisch oder Fisch oder auch Rührei etc. mit wenig KH-Beilage (am besten ist bei Diabetes Vollkorn, aber das musst du bei deinem Beschwerden ausprobieren) und dazu viel Gemüse.
Wegen meinem Diabetes orientiere ich mich persönlich an der Tellermethode. Dort heißt es bei einem Teller sollten 50% Gemüse, 25% Eiweiß und nur 25% Kohlenhydratbeilage vorliegen. Bewegung unmittelbar nach dem Essen, wirkt sich auch sehr positiv auf die Blutzuckerwerte nach dem Essen aus. Das ganze muss kein Leistungssport sein, schon ein ruhiger Spaziergang bewirkt Wunder.
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Mexx79
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Re: BSD? Psyche? Überempfindlichkeit?
Danke für deine sehr ausführliche Antwort
Der Diabetologe hat die Antikörper Tests alle gemacht und die waren negativ, c peptid war wohl erhöht wenn ich mich recht erinnere. Habe aber eben bereits gelesen das bei BDSK diabetes nicht immer durch insulinmangel ausgelöst wird, sondern das die tumore auch ne insulinresitenz auslösen können.
Was die schilddrüse angeht, keine Ahnung, war einmal ganz zu Anfang vor über 10 Jahren zur diagnostik und seit her wird beim HA nur einmal im Jahr Blut abgenommen und der TSH kontrolliert, perfekt eingestellt bin ich nicht, schwanke zwischen 2 und 4, den HA interessiert das irgendwie nicht
Meine Ernährung habe ich natürlich schon angepasst und hab das aktuell ohne Blutzuckersenker ganz gut im Griff
Der Diabetologe hat die Antikörper Tests alle gemacht und die waren negativ, c peptid war wohl erhöht wenn ich mich recht erinnere. Habe aber eben bereits gelesen das bei BDSK diabetes nicht immer durch insulinmangel ausgelöst wird, sondern das die tumore auch ne insulinresitenz auslösen können.
Was die schilddrüse angeht, keine Ahnung, war einmal ganz zu Anfang vor über 10 Jahren zur diagnostik und seit her wird beim HA nur einmal im Jahr Blut abgenommen und der TSH kontrolliert, perfekt eingestellt bin ich nicht, schwanke zwischen 2 und 4, den HA interessiert das irgendwie nicht
Meine Ernährung habe ich natürlich schon angepasst und hab das aktuell ohne Blutzuckersenker ganz gut im Griff
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Mexx79
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Re: BSD? Psyche? Überempfindlichkeit?
Elastase im Stuhl wurde nochmals bestimmt, liegt wieder bei 500
Kann man dann davon ausgehen das die Verdauungsprobleme nicht von der BSD kommen (Entzündung, BSDK oder Insuffizienz) Enzyme sind ja anscheinend ausreichend vorhanden. Oder habe ich da zu einfach gedacht?
Es wurden aber eben auch sonst im stuhl nichts gefunden was auffällig wäre, also Viren u. ä.
Mein HA hab ich jetzt doch dazu gebracht das er das MRCP auf der Überweisung noch ergänzt.
Kann man dann davon ausgehen das die Verdauungsprobleme nicht von der BSD kommen (Entzündung, BSDK oder Insuffizienz) Enzyme sind ja anscheinend ausreichend vorhanden. Oder habe ich da zu einfach gedacht?
Es wurden aber eben auch sonst im stuhl nichts gefunden was auffällig wäre, also Viren u. ä.
Mein HA hab ich jetzt doch dazu gebracht das er das MRCP auf der Überweisung noch ergänzt.
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Jana
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Re: BSD? Psyche? Überempfindlichkeit?
Wenn die Elastase im Normbereich liegt, ist eine EPI sehr unwahrscheinlich.Mexx79 hat geschrieben: ↑6. Juli 2021, 16:13 Elastase im Stuhl wurde nochmals bestimmt, liegt wieder bei 500
Kann man dann davon ausgehen das die Verdauungsprobleme nicht von der BSD kommen (Entzündung, BSDK oder Insuffizienz) Enzyme sind ja anscheinend ausreichend vorhanden. Oder habe ich da zu einfach gedacht?
Es wurden aber eben auch sonst im stuhl nichts gefunden was auffällig wäre, also Viren u. ä.
Mein HA hab ich jetzt doch dazu gebracht das er das MRCP auf der Überweisung noch ergänzt.
Mir sind jetzt noch zwei Ideen gekommen, erstes hast du sicher bei deiner Diabetes-Diagnose die Ernährung umgestellt. Die Diabetesernährung setzt ja auf mehr Gemüse und mehr Vollkorn. Das bedeutet aber auch für den Darm Arbeit, an die er sich erst gewöhnen muss. Vielleicht hilft es, die Ballaststoffmenge erstmal wieder zu reduzieren und dann langsam zu steigern.
Das zweite, was bei mir sehr auffällig ist, wenn mein Blutzucker die Nacht hoch war, habe ich Bauchschmerzen. Ob jetzt der Blutzucker ursächlich ist für die Bauchschmerzen oder die Bauchschmerzen ursächlich sind für den hohen Blutzucker weiß ich natürlich nicht. Aber ein Zusammenhang ist bei mir definitiv da. Vielleicht liegt bei dir auch ein Zusammenhang vor.