Hallo in die Runde!
Ich bin die Neue und komme jetzt wohl öfter....
im Juli 2021 wurde bei einem Routineeingriff festgestellt, dass ich ein Pankreas-Ca mit mit Metastasen in der kompletten Leber, an der Milzvene und in den Lymphknoten habe.
Ich habe NICHTS gemerkt, die Schmerzen, die ich ab und an mal hatte, wurde mit dem bevorstehenden Routineeingriff in Verbindung gebracht. Mich hat die Diagnose total erschlagen, und ich muss auch heute noch heulen, wenn ich darüber reden muss/soll/will.
Mit einem Tumormarker von 36.000 und dem CT hat man mir keine Hoffnung mehr gemacht und mich direkt auf die Palliative verlegt. Therapievorschläge gab es nicht mehr.
Was hab ich gemacht?
Zwei Wochen da gelegen, jeden Tag geheult, mich gefragt, ob ich jetzt wirklich mit 53 abtreten muss und hab mich dann dazu entschlossen, mir schlichtweg ein anderes Krankenhaus zu suchen. Ende Juli dann hab ich die Chemo angefangen mit dem Resultat, dass der Tumorfaktor auf 800 gesunken ist (ist immer noch zu hoch, ganz klar), die Metastasen in den Lymphknoten verschwunden, aus einem Leberlappen immerhin raus, der Primarius am Pankreas-Korpus ist kleiner geworden, also kurz gesagt: ich lebe immer noch.
Nun hab ich ja das Glück im Unglück, dass ich Heilpraktikerin bin und hier und da noch anderes mache als nur Chemo, aber mich nervt irgendwie, dass sämtliche, wirklich sämtliche Ärzte mich totreden (letzte Woche meinte der Onkologe, dass man in der Tumorkonferenz über mich gesprochen hat und man sich wundert, dass ich überhaupt noch lebe).
Gerade weil ich vom Fach bin, leugne ich die Diagnose nicht und weiss, was sie bedeutet. Allerdings habe ich selbst schon Patienten ins Hospiz geschickt, weil nichts mehr half, und manche davon leben immer noch (seit 5 Jahren).
Mich nervt auch die Lethargie der Ärzte (ich kenne Fälle, die selbst in solch einem fortgeschrittenen Stadium noch operiert wurden, und ich frage mich, was ich tun muss, damit ich das auch bekommen kann).
Letztendlich bin ich stinkesauer darauf, dass man die berühmt-berüchtigten 5 %, die es schaffen, länger als 5 Jahre zu leben mit dieser Diagnose, irgendwie unter den Teppich gekehrt werden.
Geht es euch auch so?
Habtt ihr euch total damit abgefunden (also mit der Prognose) oder macht ihr noch was dagegen?
Ich würde mich über einen regen Austausch freuen.
Einen schönen Abend wünsche ich euch noch!
Alex
Neu hier....und fertig mit den Nerven
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Aliki
- Beiträge: 1
- Registriert: 1. Februar 2022, 21:45
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wasistes
Re: Neu hier....und fertig mit den Nerven
Guten Tag
Ich habe Studien und statistische Auswertunge zu Spontanremission gelesen.
"Glaube" war offensichtlich der Faktor der den erheblichsten Einfluss in diesen Fällen ausgemacht hat, vor Ernährung und regelmäßiger sportlicher Betätigung.
Das du noch hier bist, diesen Beitrag schreibst, ist sicher ein Zeichen, deiner inneren Willensstärke und ich denke ein gutes Zeichen.
Ich beschäftige mich z.b. aktiv mit dem Thema Manifestation des Minds.
Darüberhinaus würde ich nicht unterschätzen, wie unterschiedlich die Behandlungen je nach Kliniken sind.
Ich habe schon von Fällen gehört, wo inoperable Tumore plötzlich doch operabel wurden.
Die Medizin macht auch Fortschritte und es gibt immer wieder neue Behandlungsmethoden.
Nimm doch mal zu Dr. Klapdor in Hamburg Kontakt auf.
In einem anderen Forum gab es ein Paar in HH wo die Lebensgefährtin trotz Stage 4 seit mehreren Jahren mit dem Pankreaskarzinom überlebt hat.
Verlier bitte nicht deinen Glauben! Du bist stärker als die Ärzte denken!
Ich habe Studien und statistische Auswertunge zu Spontanremission gelesen.
"Glaube" war offensichtlich der Faktor der den erheblichsten Einfluss in diesen Fällen ausgemacht hat, vor Ernährung und regelmäßiger sportlicher Betätigung.
Das du noch hier bist, diesen Beitrag schreibst, ist sicher ein Zeichen, deiner inneren Willensstärke und ich denke ein gutes Zeichen.
Ich beschäftige mich z.b. aktiv mit dem Thema Manifestation des Minds.
Darüberhinaus würde ich nicht unterschätzen, wie unterschiedlich die Behandlungen je nach Kliniken sind.
Ich habe schon von Fällen gehört, wo inoperable Tumore plötzlich doch operabel wurden.
Die Medizin macht auch Fortschritte und es gibt immer wieder neue Behandlungsmethoden.
Nimm doch mal zu Dr. Klapdor in Hamburg Kontakt auf.
In einem anderen Forum gab es ein Paar in HH wo die Lebensgefährtin trotz Stage 4 seit mehreren Jahren mit dem Pankreaskarzinom überlebt hat.
Verlier bitte nicht deinen Glauben! Du bist stärker als die Ärzte denken!
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Pame
- Beiträge: 62
- Registriert: 18. Dezember 2021, 14:39
Re: Neu hier....und fertig mit den Nerven
Liebe Alex
Erstmal wünsche ich weiterhin ganz viel Kraft und Mut.
Ein Freund wird aktuell wegen eines BSD Tumors chemotherapeutisch und palliativ behandelt. Er konnte davor operiert werden, hat nun aber Metastasen in der Leber. Die jetzigen Behandler blieben bei der Chemo. Er ging daraufhin in einer e zweite Klinik und die wollen nun die Metastasen operieren.
Eine zweite Meinung würde ich also definitiv auch einholen wollen.
Darf ich fragen, wie du die Chemo unterstützt? Arbeitest du mit Supplementen? Mit pflanzlichen Heilmitteln? Ich persönlich bin sehr überzeugt, dass man mit einigen Wirkstoffen die Chemo unterstützen kann. Vielleicht werden bei dir deswegen die Werte und Befunde aktuell besser?
Herzliche Grüße,
Pame
Erstmal wünsche ich weiterhin ganz viel Kraft und Mut.
Ein Freund wird aktuell wegen eines BSD Tumors chemotherapeutisch und palliativ behandelt. Er konnte davor operiert werden, hat nun aber Metastasen in der Leber. Die jetzigen Behandler blieben bei der Chemo. Er ging daraufhin in einer e zweite Klinik und die wollen nun die Metastasen operieren.
Eine zweite Meinung würde ich also definitiv auch einholen wollen.
Darf ich fragen, wie du die Chemo unterstützt? Arbeitest du mit Supplementen? Mit pflanzlichen Heilmitteln? Ich persönlich bin sehr überzeugt, dass man mit einigen Wirkstoffen die Chemo unterstützen kann. Vielleicht werden bei dir deswegen die Werte und Befunde aktuell besser?
Herzliche Grüße,
Pame