Pankreaslinksresektion

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Sigrid
Beiträge: 12
Registriert: 7. Juli 2023, 16:54

Pankreaslinksresektion

Beitrag von Sigrid »

Hallo ihr Lieben,
Mein erster Beitrag steht im Forum der seltenen Tumore. Ich möchte mich jetzt aber gerne hier an alle wenden da ich denke die Resonanz könnte hier umfangreicher sein.
Ende Januar wurde per Zufallsbefund ein NET in meiner Bauchspeicheldrüse gefunden. Nach einigen weiteren Untersuchungen wurde ich am 20.6 in der Uniklinik Regensburg operiert. Es wurde eine Linksresektion der pankreas durchgeführt.
Nach einem zuerst anscheinendem super Verlauf der OP wurde ich eine Woche später bereits entlassen. Wieder eine Woche später ergab es sich jedoch dass sich eine relativ große Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum bildete. Ich wurde erneut stationär aufgenommen und es wurde eine sog. PIGTAIL Drainage in den Magen gelegt um der Flüssigkeit den Ablauf zu ermöglichen. Diese soll bis Mitte Oktober liegen bleiben.
Bei einem vorangegangenen ERCP stellte man fest dass die vernähte hintere Seite der Restpankreas wohl dicht sei.
Nun ist es so dass ich aber noch Schmerzen habe und mich schlechter fühle als gleich nach der OP.
Ich nehme 3x tägl 15 Tropfen Novalgin.
Meine aktuellen Blutwerte erfahre ich morgen.
Ich habe eher diese typischen Rückenschmerzen die die Bauchspeicheldrüse ja ausstrahlt.
Wie war das bei euch?
Letztendlich konnte man ja nicht genau feststellen um welche Art von Flüssigkeit es sich handelt....Wundwasser ....Pankreassekret?
Der Ablauf der Flüssigkeit funktioniert auch...im Ultraschall ist kein Verhalt mehr zu sehen.
Ich bin psychisch sehr angefasst. Diese Komplikation hat mich sehr aus der Bahn geworfen.
Ich würde mich sehr über Erfahrungen von euch freuen um wieder etwas Mut fassen zu können.
Momentan erscheint es mir so als würde niemals alles wieder gut.
Vielen Dank
Liebe Grüße Sigrid
BubuausB
Beiträge: 1
Registriert: 29. Juli 2023, 11:31

Re: Pankreaslinksresektion

Beitrag von BubuausB »

Liebe Sigrid,
wenn ich das richtig verstanden habe ist deine Op gerade erst 5 Wochen her?
Bei mir wurde im Januar die komplette Bsd entfernt. So richtig aufwärts ging es bei mir erst zum Beginn der Chemo hin, nach gut 6 Wochen. Wobei die Chemo schon jedesmal für einen Stillstand der Fortschritte sorgt. Leichte Rückenschmerzen hatte ich vor der Chemo auch, kam bei mir aber wohl vom verkrampften Liegen nachts.
Hat man bei dir vor der Op Tumormarker gemessen? Und wie ist der Stand da inzwischen? Wieviel Lymphknoten wurden bei dir ausgeräumt und wieviel davon waren positiv? Bei mir wurden 24 ausgeräumt, 2 waren schon befallen...
Die Schmerzen können ja leider auf diverse Ursachen zurückgehen (Entzündung im Restpankreas, vielleicht auch noch Wundschmerz etc.), hoffentlich hast du Ärzte, die dich ernst nehmen und Ursachenforschung betreiben - sonst vielleicht schon mal prophylaktisch nach neuen Ärzten Ausschau halten! LG Bubu
Sigrid
Beiträge: 12
Registriert: 7. Juli 2023, 16:54

Re: Pankreaslinksresektion

Beitrag von Sigrid »

Hallo Bubu,
Ich hatte ja das große Glück dass es sich bei mir um einen sog. Neuroendokriner Tumor handelte der noch gutartig war. Diese Art von Tumoren hat wohl die Tendenz bösartig werden zu können aber bei mir war alles noch gutartig.
Ich war jetzt 2x mal wegen Komplikationen noch mals in der Uniklinik.
Ein gebildeter Flüssigkeitsverhalt kann nun mittels 3 Pigtail Drainagen transgastral ablaufen.
Ich fühle mich auch schon besser und nehme jeden Tag wie er kommt und hoffe dass nun keine Komplikationen mehr auftreten.
Die Drainagen sollen im Oktober wieder entfernt werden.
Es wurden aber auch trotzdem Lymphknoten mit entfernt....Sicherheitshalber.
In der Uniklinik Regensburg fühle ich mich sehr gut aufgehoben.
Und auch mein Hausarzt kümmert sich sehr um mich.
Danke für deine Antwort und ich wünsche dir alles alles gute.
Lg Sigi
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