Bauchspeicheldrüse, Panik, Angst
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Re: Bauchspeicheldrüse, Panik, Angst
Hallo leo!
Was gibt es bei dir Neues?
Bist du noch in der Klinik?
Haben sich noch andere Diagnosen ergeben?
Das Wichtigste: wie geht es dir?
GLG!
Was gibt es bei dir Neues?
Bist du noch in der Klinik?
Haben sich noch andere Diagnosen ergeben?
Das Wichtigste: wie geht es dir?
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Re: Bauchspeicheldrüse, Panik, Angst
Hallo lunetta,
Ich bin jetzt zuhause und fühle mich so gut wie noch nie. Meine Befunde waren alle negativ.Der Chefarzt sagt zu mir ich bin kerngesund und brauch auch nicht zu einer verlaufskontrolle wiederkommen, da nichts auf eine chronische pankreatits hinweist. Er rat mir zu mehr sport und meine allergien in den Griff zu bekomme damit ich mehr sport machen kann ( belastungsasthma) ansosten hab ich die Nachht wieder zuhause sehe genossen und mich erstmal mit Freunden getroffen.
Wegen dem Alkohol muss ich mir jetzt nochmal überlegen wie ich das handhab aber erstmal aufjedenfall nicht.
Gruß lunetta
Ich bin jetzt zuhause und fühle mich so gut wie noch nie. Meine Befunde waren alle negativ.Der Chefarzt sagt zu mir ich bin kerngesund und brauch auch nicht zu einer verlaufskontrolle wiederkommen, da nichts auf eine chronische pankreatits hinweist. Er rat mir zu mehr sport und meine allergien in den Griff zu bekomme damit ich mehr sport machen kann ( belastungsasthma) ansosten hab ich die Nachht wieder zuhause sehe genossen und mich erstmal mit Freunden getroffen.
Wegen dem Alkohol muss ich mir jetzt nochmal überlegen wie ich das handhab aber erstmal aufjedenfall nicht.
Gruß lunetta
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Re: Bauchspeicheldrüse, Panik, Angst
Lieber Leo,
ich kann dir gar nicht sagen wie sehr mich das freut!
Wie ich mir dachte, hatten deine Schmerzen viel mit Angst zu tun.
Genieße jetzt die Zeit und laß es dir gut gehen! Dafür braucht es keinen Alkohol;)
GLG!
ich kann dir gar nicht sagen wie sehr mich das freut!
Wie ich mir dachte, hatten deine Schmerzen viel mit Angst zu tun.
Genieße jetzt die Zeit und laß es dir gut gehen! Dafür braucht es keinen Alkohol;)
GLG!
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Re: Bauchspeicheldrüse, Panik, Angst
So eigentlich hatte ich alles im Griff, zwar täglich leichte Oberbauch und Rückenschmerzen aber alles aushaltbar. Ich habe viel woanders geschaut, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Darmbakterien, … Gestern hatte ich wieder anfallsartig Horrorschmerzen mit Brennenden Schmerzen im Oberbauch, beidseitig und im Rücken… Außerdem brennender Stuhlgang, welcher nie weggegangen ist. Tatsächlich ist auch mein calprotection wert um ein 5 faches erhöht, was mir gar nicht einleuchtet, da dies ja nur bei Darmentzündungen der Fall ist. Mein Ultraschall war wieder ohne Befund… Wie kann den falls es dieses Organ ist wobei ich mir bei diesen Schmerzen sehr sicher bin keine Auffälligkeiten in Blut und Bild geben? Ich bin wieder verzweifelt und am selben Punkt wie vor einem halben jahr… was soll ich jetzt machen nochmal Diagnostik?! Ich kann nicht mehr… mein Vater ist vor kurzem Gestorben und ich hab meine Ausbildung angefangen, welche ich jetzt wenn die Schmerzen nicht wieder aufhören pausieren muss… Warum kann ich nicht ein normales leben wie ein normaler 23 jähriger führen? Ich versteh das alles nicht mehr… Wie lange muss ich den warten, bis sicher Bilddiagnostisch was zu sehen seien MÜSSTE?
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Re: Bauchspeicheldrüse, Panik, Angst
Hey Leo,
Ich (34) bin gerade auf deine Geschichte gestoßen. Bei mir ging es vor zwei Jahren mit Fettstuhl, Gewichtsverlust und chronischen Schmerzen los.
Erst waren es nur vorübergehende Schmerzen und Druckgefühl im rechten Oberbauch. Bei einer ÖGD wurde nur eine typ-C Gastritis festgestellt und ich habe eine Weile Protonenpumpenhemmer genommen. Nach einer Weile waren die Beschwerden nahezu weg.
Nach einer Party mit Alkohol hatte ich dann plötzlich chronische Beschwerden: Fettstuhl, brennende Oberbauchschmerzen, vor allem mehrere Stunden nach dem Essen, Übelkeit. Anfangs waren die Schmerzen so stark, dass nur Tilidin etwas geholfen hat.
Ich habe dann schnell Gewicht verloren, bis zu dem Punkt dass sogar mein Vitamin- und Hormonhaushalt aus den Fugen geriet, mit schlimmen Folgen, u.a. Schlaflosigkeit, kein Sättigungsgefühl, Impotenz.
Alle bildgebenden Verfahren und Bluttests gaben keinen Hinweis auf einen Pankreasschaden, weshalb mir auch kein Arzt Enzyme verschreiben wollte.
Die Funktionstests deuteten auf eine Insuffizienz hin. Elastase war vermindert (zwischen 100 - 300) und beim 13C-Atemtest war das Ergebnis ziemlich eindeutig. Trotzdem wurden diese Tests zunächst selbst im Pankreaszentrum als fehlerbehaftet und nicht relevant abgetan. Ich sollte mich in psychomatische Behandlung begeben, was ich aus Verzweiflung auch tat. Die Gesprächstherapie war nett, aber erst als ich selbst entschieden habe zu jedem Essen Enzyme zu nehmen, ging es mit mir langsam wieder bergauf.
Ich denke also solange du keinen Gewichtsverlust trotz normaler Mahlzeiten erleidest, brauchst du dir nur wenig Sorgen zu machen. Ich würde trotzdem alles tun, um die Restfunktion deines Organs zu erhalten, sprich nie wieder Alkohol und nie wieder Rauchen, wenig Zucker, Kurkuma. Leider kann das Organ nicht wie die Leber regenerieren, verharrt aber zumindest einigermaßen auf dem Grad der Funktionsfähigkeit, die noch das ist, wenn man es schont. Erst bei über 80% Funktionsverlust kommt es zu Gewichtsverlust. Ich hätte gerne gewusst als ich bei 70% war, um meinen Lebensstil rechtzeitig radikal zum Wohle meiner BSD zu verändern, aber die Ärzte werden dir eine CP erst diagnostizieren, wenn es zu spät ist. Ein günstiges Verfahren zur Bestimmung der Restfunktion als Routineuntersuchung alle paar Jahre wäre Gold wert, um vielen Menschen diese endlos leidvolle Erkrankung zu ersparen.
Lieben Grüße
PankeParcours
Ich (34) bin gerade auf deine Geschichte gestoßen. Bei mir ging es vor zwei Jahren mit Fettstuhl, Gewichtsverlust und chronischen Schmerzen los.
Erst waren es nur vorübergehende Schmerzen und Druckgefühl im rechten Oberbauch. Bei einer ÖGD wurde nur eine typ-C Gastritis festgestellt und ich habe eine Weile Protonenpumpenhemmer genommen. Nach einer Weile waren die Beschwerden nahezu weg.
Nach einer Party mit Alkohol hatte ich dann plötzlich chronische Beschwerden: Fettstuhl, brennende Oberbauchschmerzen, vor allem mehrere Stunden nach dem Essen, Übelkeit. Anfangs waren die Schmerzen so stark, dass nur Tilidin etwas geholfen hat.
Ich habe dann schnell Gewicht verloren, bis zu dem Punkt dass sogar mein Vitamin- und Hormonhaushalt aus den Fugen geriet, mit schlimmen Folgen, u.a. Schlaflosigkeit, kein Sättigungsgefühl, Impotenz.
Alle bildgebenden Verfahren und Bluttests gaben keinen Hinweis auf einen Pankreasschaden, weshalb mir auch kein Arzt Enzyme verschreiben wollte.
Die Funktionstests deuteten auf eine Insuffizienz hin. Elastase war vermindert (zwischen 100 - 300) und beim 13C-Atemtest war das Ergebnis ziemlich eindeutig. Trotzdem wurden diese Tests zunächst selbst im Pankreaszentrum als fehlerbehaftet und nicht relevant abgetan. Ich sollte mich in psychomatische Behandlung begeben, was ich aus Verzweiflung auch tat. Die Gesprächstherapie war nett, aber erst als ich selbst entschieden habe zu jedem Essen Enzyme zu nehmen, ging es mit mir langsam wieder bergauf.
Ich denke also solange du keinen Gewichtsverlust trotz normaler Mahlzeiten erleidest, brauchst du dir nur wenig Sorgen zu machen. Ich würde trotzdem alles tun, um die Restfunktion deines Organs zu erhalten, sprich nie wieder Alkohol und nie wieder Rauchen, wenig Zucker, Kurkuma. Leider kann das Organ nicht wie die Leber regenerieren, verharrt aber zumindest einigermaßen auf dem Grad der Funktionsfähigkeit, die noch das ist, wenn man es schont. Erst bei über 80% Funktionsverlust kommt es zu Gewichtsverlust. Ich hätte gerne gewusst als ich bei 70% war, um meinen Lebensstil rechtzeitig radikal zum Wohle meiner BSD zu verändern, aber die Ärzte werden dir eine CP erst diagnostizieren, wenn es zu spät ist. Ein günstiges Verfahren zur Bestimmung der Restfunktion als Routineuntersuchung alle paar Jahre wäre Gold wert, um vielen Menschen diese endlos leidvolle Erkrankung zu ersparen.
Lieben Grüße
PankeParcours
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Re: Bauchspeicheldrüse, Panik, Angst
Das kann Jahre dauern, manchmal bis zu 10 Jahren. So wurde es mir erklärt. Allerdings ist es im "Normalfall" so, das man bei echten Schüben zumindest eine leichte Veränderung erkennen sollte.
Du schreibst das dein Vater vor kurzem gestorben ist... Das ist eine schwere psychische Belastung und kann - gerade wenn man dazu neigt - schwere körperliche Symptome hervorrufen. Unterschätze niemals die Psyche...
Bei dir werden mehrere Sachen mit rein spielen.
Zum einen wird deine BSD einen mitbekommen haben und reagiert in schweren Stress-Situationen völlig über und zum anderen deine Psyche selbst noch dazu.
Du schreibst das dein Vater vor kurzem gestorben ist... Das ist eine schwere psychische Belastung und kann - gerade wenn man dazu neigt - schwere körperliche Symptome hervorrufen. Unterschätze niemals die Psyche...
Bei dir werden mehrere Sachen mit rein spielen.
Zum einen wird deine BSD einen mitbekommen haben und reagiert in schweren Stress-Situationen völlig über und zum anderen deine Psyche selbst noch dazu.
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Re: Bauchspeicheldrüse, Panik, Angst
Hey zusammen, nach 5 Tagen wurden die Beschwerden langsam besser und ich bin gestern wieder arbeiten gegangen. Aber tada heute hat es auf der Arbeit wieder angefangen brennende Schmerzen wechselnd im mittleren und linken Oberbauch, Dazu ein Stechen im rechten Oberbauch. Alles natürlich ausstrahlend in den Rücken wie immer. Ich weiß nicht mehr weiter… Mein Leben ist nicht lehr lebenswert. Ärzte wimmeln mich ab und sagen ich habe nichts. Meine Familie verzweifelt, ich habe Angst jetzt meine Ausbildung zu verlieren, weil ich meiner Meinung nach im jetzigen Zustand Berufsunfähig bin und ja so schweift mein Leben dann dahin. Gibt doch nichts schöneres als mit 23 nen Pflegefall zu werden. Man man man ey mir ist es mittlerweile fast schon egal was es ist( obwohl ich zu 99,9% sicher bin das es eine chron. Pankreatitis ist weil die brennenden Schmerzen bis in den Rücken perfekt passen, ich weiß ja wie sich das anfühlt ;) ) ich will einfach nur diese scheiß Schmerzen nicht mehr spüren. Nehme auf eigene Faust Opiate weil nix anderes hilft aber bin dann am nächsten Tag so gerädert von der Scheiße und krieg Schweißausbrüche… Aber was will man machen gibt halt keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Alternative währen schlaflose Nächte. Ich weiß nicht mehr weiter bin psychisch so am Ende könnte jede Sekunde heulen. Ich weiß wirklich nicht wie lange ich das noch durchhalte… ich will doch einfach nur ein normales Leben wie andere In meinem Alter… Meine Freunde leben ihr Studentenleben, betrinken sich jedes Wochenende und ich liege hier heulend auf starken Schmerzmitteln. Ich versuche mir so oft einzureden, dass es andere schlimmer haben aber es funktioniert einfach nicht weil außerhalb dieses Forums sehe oder kenne ich niemanden in meinem Alter der es schlimmer hat.
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Re: Bauchspeicheldrüse, Panik, Angst
Ist dir mal in den Sinn gekommen, das es durchaus nicht selten derartig starke Schmerzen aufgrund psychischer Belastung gibt?
Bestes Beispiel ist mein Bruder.
Der hatte im unteren Rücken Schmerzen die nicht mehr steuerbar waren. Tilidin hat minimal gewirkt, Opiate etwas besser aber die Schmerzen gingen nie komplett weg. Er hatte das absolut volle Programm an Untersuchungen. Neurologe, Gastrologe, CT, MRT...usw.
Dann die Standart Blutuntersuchungen und anschliessend Orthopäde von Kopf bis Fuß alles untersucht.
Zum Schluss an die Uniklinik und MH... Tests auf Borreliose und exotische Sachen... Über ein Jahr lang.
Nichts. Kerngesund.
Therapie begonnen, weil altes verarbeitet werden sollte und neues nun dadurch das er nicht weiter wusste dazu kam.
Nach etwa einem weiteren Jahr waren die Schmerzen komplett weg. Ohne Behandlung.
Nur Therapie.
8 Jahre her, bis heute lebt er als ob nie was war.
Und etwas sehr ähnliches hat eine Freundin hinter sich. Allerdings hat sie es sehr ähnlich wie du. Anfang 50 und sowohl sie selbst, als auch die Ärzte dachten es sei die BSD.
Nichts hat sie, wie bei dir.
Allerdings hat man es bei ihr in den Griff bekommen. Ein Schmerztherapeut hat sie auf "Cannabis"? eingestellt... Sie hat auch einen extra Ausweis über die Dauereinnahme bekommen.
Und wie hier schon manche schrieben... Es gibt durchaus eine ganze Palette an Vergleichsdiagnosen was diese Schmerzen betrifft... Speiseröhrenentzündung...brutalste Schmerzen, unbeschreiblich. Magenschleimhautentzündung... Rückenschmerzen mit schweren Verspannungen und verklebten Faszien... Alles nicht zu unterschätzen.
Aber die Psyche ist echt kaum zu toppen.
Ich würde mich auf eine andere Suche begeben und mich von der BSD mal gedanklich entfernen. Super Elastase, Endo, CT, MRT, MRCP, Ultraschall, Magen- und Damrspiegelung samt Blut okay.
Es gibt absolut keinen erkennbaren Grund sich auf die BSD einzuschiessen.
Du brauchst enorm dringend eine Therapie. Deine Hauptbelastung ist in deinem Kopf
Aber letzten Endes musst du diese Schritte gehen, gesagt haben es dir mittlerweile wohl viele.
Alles Gute 🍀
.
Bestes Beispiel ist mein Bruder.
Der hatte im unteren Rücken Schmerzen die nicht mehr steuerbar waren. Tilidin hat minimal gewirkt, Opiate etwas besser aber die Schmerzen gingen nie komplett weg. Er hatte das absolut volle Programm an Untersuchungen. Neurologe, Gastrologe, CT, MRT...usw.
Dann die Standart Blutuntersuchungen und anschliessend Orthopäde von Kopf bis Fuß alles untersucht.
Zum Schluss an die Uniklinik und MH... Tests auf Borreliose und exotische Sachen... Über ein Jahr lang.
Nichts. Kerngesund.
Therapie begonnen, weil altes verarbeitet werden sollte und neues nun dadurch das er nicht weiter wusste dazu kam.
Nach etwa einem weiteren Jahr waren die Schmerzen komplett weg. Ohne Behandlung.
Nur Therapie.
8 Jahre her, bis heute lebt er als ob nie was war.
Und etwas sehr ähnliches hat eine Freundin hinter sich. Allerdings hat sie es sehr ähnlich wie du. Anfang 50 und sowohl sie selbst, als auch die Ärzte dachten es sei die BSD.
Nichts hat sie, wie bei dir.
Allerdings hat man es bei ihr in den Griff bekommen. Ein Schmerztherapeut hat sie auf "Cannabis"? eingestellt... Sie hat auch einen extra Ausweis über die Dauereinnahme bekommen.
Und wie hier schon manche schrieben... Es gibt durchaus eine ganze Palette an Vergleichsdiagnosen was diese Schmerzen betrifft... Speiseröhrenentzündung...brutalste Schmerzen, unbeschreiblich. Magenschleimhautentzündung... Rückenschmerzen mit schweren Verspannungen und verklebten Faszien... Alles nicht zu unterschätzen.
Aber die Psyche ist echt kaum zu toppen.
Ich würde mich auf eine andere Suche begeben und mich von der BSD mal gedanklich entfernen. Super Elastase, Endo, CT, MRT, MRCP, Ultraschall, Magen- und Damrspiegelung samt Blut okay.
Es gibt absolut keinen erkennbaren Grund sich auf die BSD einzuschiessen.
Du brauchst enorm dringend eine Therapie. Deine Hauptbelastung ist in deinem Kopf
Aber letzten Endes musst du diese Schritte gehen, gesagt haben es dir mittlerweile wohl viele.
Alles Gute 🍀
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Re: Bauchspeicheldrüse, Panik, Angst
Hey Leo,Leo3009 hat geschrieben: ↑29. August 2023, 22:09 Hey zusammen, nach 5 Tagen wurden die Beschwerden langsam besser und ich bin gestern wieder arbeiten gegangen. Aber tada heute hat es auf der Arbeit wieder angefangen brennende Schmerzen wechselnd im mittleren und linken Oberbauch, Dazu ein Stechen im rechten Oberbauch. Alles natürlich ausstrahlend in den Rücken wie immer. Ich weiß nicht mehr weiter… Mein Leben ist nicht lehr lebenswert. Ärzte wimmeln mich ab und sagen ich habe nichts. Meine Familie verzweifelt, ich habe Angst jetzt meine Ausbildung zu verlieren, weil ich meiner Meinung nach im jetzigen Zustand Berufsunfähig bin und ja so schweift mein Leben dann dahin. Gibt doch nichts schöneres als mit 23 nen Pflegefall zu werden. Man man man ey mir ist es mittlerweile fast schon egal was es ist( obwohl ich zu 99,9% sicher bin das es eine chron. Pankreatitis ist weil die brennenden Schmerzen bis in den Rücken perfekt passen, ich weiß ja wie sich das anfühlt ;) ) ich will einfach nur diese scheiß Schmerzen nicht mehr spüren. Nehme auf eigene Faust Opiate weil nix anderes hilft aber bin dann am nächsten Tag so gerädert von der Scheiße und krieg Schweißausbrüche… Aber was will man machen gibt halt keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Alternative währen schlaflose Nächte. Ich weiß nicht mehr weiter bin psychisch so am Ende könnte jede Sekunde heulen. Ich weiß wirklich nicht wie lange ich das noch durchhalte… ich will doch einfach nur ein normales Leben wie andere In meinem Alter… Meine Freunde leben ihr Studentenleben, betrinken sich jedes Wochenende und ich liege hier heulend auf starken Schmerzmitteln. Ich versuche mir so oft einzureden, dass es andere schlimmer haben aber es funktioniert einfach nicht weil außerhalb dieses Forums sehe oder kenne ich niemanden in meinem Alter der es schlimmer hat.
solange du keinen Fettstuhl und keinen Gewichtsverlust hast, mach dir keine großen Sorgen. Lebe gesund, ohne Alkohol und Rauchen und die Schmerzen werden sich auch wieder einpendeln. Ich war ein halbes Jahr lang arbeitsunfähig. Jetzt esse ich fettarm, eiweiß- und kohlenhydratreich und die Schmerzen halten sich in Grenzen. Ich bin vielleicht 40% weniger leistungsfähig als vorher, aber am Ende ist mir die Arbeit unter Schmerzen tausendmal lieber als die Langeweile und die endlosen Reuegedanken daheim. Nimm dir Zeit für Therapie, Diät, Schlaf und Bewegung und was deinem Körper und Geist sonst noch so gut tun könnte.
Gruß Stephan
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Re: Bauchspeicheldrüse, Panik, Angst
Hallo,Leo3009 hat geschrieben: ↑29. August 2023, 22:09 Hey zusammen, nach 5 Tagen wurden die Beschwerden langsam besser und ich bin gestern wieder arbeiten gegangen. Aber tada heute hat es auf der Arbeit wieder angefangen brennende Schmerzen wechselnd im mittleren und linken Oberbauch, Dazu ein Stechen im rechten Oberbauch. Alles natürlich ausstrahlend in den Rücken wie immer. Ich weiß nicht mehr weiter… Mein Leben ist nicht lehr lebenswert. Ärzte wimmeln mich ab und sagen ich habe nichts. Meine Familie verzweifelt, ich habe Angst jetzt meine Ausbildung zu verlieren, weil ich meiner Meinung nach im jetzigen Zustand Berufsunfähig bin und ja so schweift mein Leben dann dahin. Gibt doch nichts schöneres als mit 23 nen Pflegefall zu werden. Man man man ey mir ist es mittlerweile fast schon egal was es ist( obwohl ich zu 99,9% sicher bin das es eine chron. Pankreatitis ist weil die brennenden Schmerzen bis in den Rücken perfekt passen, ich weiß ja wie sich das anfühlt ;) ) ich will einfach nur diese scheiß Schmerzen nicht mehr spüren. Nehme auf eigene Faust Opiate weil nix anderes hilft aber bin dann am nächsten Tag so gerädert von der Scheiße und krieg Schweißausbrüche… Aber was will man machen gibt halt keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Alternative währen schlaflose Nächte. Ich weiß nicht mehr weiter bin psychisch so am Ende könnte jede Sekunde heulen. Ich weiß wirklich nicht wie lange ich das noch durchhalte… ich will doch einfach nur ein normales Leben wie andere In meinem Alter… Meine Freunde leben ihr Studentenleben, betrinken sich jedes Wochenende und ich liege hier heulend auf starken Schmerzmitteln. Ich versuche mir so oft einzureden, dass es andere schlimmer haben aber es funktioniert einfach nicht weil außerhalb dieses Forums sehe oder kenne ich niemanden in meinem Alter der es schlimmer hat.
ich habe nicht alles gelesen, kann Dir aber sagen, dass brennende Schmerzen im Oberbauch Richtung Rücken oder umgekehrt durchaus auch vom Rücken kommen können. Im Bauch befinden sich eine Menge Nervenbündel und je nachdem, wo die Verspannung sitzt, kann das sogar zu Blitzen in den Beinen oder Füßen kommen, ohne dass Du Rückenschmerzen bemerkst.
Stress führt zu Verspannungen, die Muskeln ziehen sich zusammen und schon strahlt der Schmerz in alle möglichen Richtungen. Achte mal darauf ob du zB. die Schultern hochziehst (War bei mir so) und Geh doch mal zum Orthopäden und lass mal nachgucken, statt auf eigene Faust Opiate zu nehmen. Damit machst Du alles möglicherweise schlimmer, weil Du ersten davon abhängig werden kannst und wenn Du es abrupt nicht mehr nimmst, der Teufelskreis mit den Schmerzen von vorne losgeht.
Panikattacken und auch diese Verspannungen inkl. brennende Schmerzen kenne ich zur Genüge und so eine Therapie, um die Ängste in den Griff zu bekommen, ist kein Drama. Ein paar Atemübungen, ein bischen reden mit dem Therapeuten ist schon ok und man braucht sich dafür nicht zu schämen oder wird in die Psycho-Ecke geschoben.
Für den Rücken kann man sich auch mal Massagen oder eine Rückenschule verschreiben lassen.
Kopf hoch, das schaffst Du!
viele Grüße
Ich_nur

Ich_nur
