Ihr Lieben,
ich bin ja auf der Suche nach vielen Tipps nach einer Whipple-Op meines Vatis und ständigen Fieberschüben.
Meine Frage ist Folgende:
Mein Vati hatte ja über 1 1/2 Jahre ein Dauerantibiotika genommen, in der Hoffnung, die Schübe würde nicht mehr kommen. Da sie aber wieder auftraten, wurde das Antibio abgesetzt im Oktober.
Darauf hin ging nach ungefähr 4 Wochen der Schüttelfrost los und dann musste einen Tag später der Notarzt kommen. Im KH meinten sie, Entzündungswerte wieder sehr hoch und Leberwerte auch sehr hoch. Sonografie war wie immer fast normal. Und Schmerzen am Bauch KEINE vorhanden.
Im KH meinten sie halt, dass bei der OP damals sowas wie eine Barriere mit weg operiert wurde, die verhindert, dass irgendwelche Bakterien vom Darm, irgendwohin aufsteigen. Galle wurde mit entfernt. Gallengänge wären frei laut Sono und nur ganz wenig eine leichte Cholangitis.
Und so ist das jedes Mal. Also müssten doch theoretisch alle, die nach Whipple operiert wurden, auch diese Barriere nicht mehr haben und jeder dieses Problem haben.
Und ich dachte mir halt so, wenn das im Ansatz bekannt ist, wieso wird dann nicht 1 x im Monat gern auch in der Klinik die Blutwerte bestimmt und dann halt 1 x im Monat er für zwei Tage an den Tropf gehangen mit Antibio und dann wieder ab nach Hause? Es ist halt dramatisch, wenn Papi mit 84 Jahren einen schlimmen Absturz hat und Mutti mit 82 Jahren den Notarzt ruft. Ich weiß, jeder Fall ist anders, aber ich finde es irgendwie sehr sehr komisch alles.
Voriges Jahr nach der OP wurde die ersten Male natürlich auch ein MRT oder CT gemacht, als er gefühlt auch aller paar Wochen diese Fieber-Attacken hatte und da war alles iO.
Ich bin ziemlich ratlos.
Liebe Grüße Katja
Fieberattacken durch fehlende Barriere zwischen Darm und Co?
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Katjaklein
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