Leben ohne Pankreas, Milz, Galle und Magen.

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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C_o_r_d_i
Beiträge: 4
Registriert: 27. September 2026, 12:31

Re: Leben ohne Pankreas, Milz, Galle und Magen.

Beitrag von C_o_r_d_i »

Bei mir ist die Speiseröhre direkt an den Dünndarm genäht worden. Die Verdauung funktioniert inzwischen bis auf regelmäßige Ausnahmen ganz ok. Die hochkalorische Trinknahrung kann ich leider gar nicht vertragen. Die rauscht direkt durch.
MCT Fette könnte ich tatsächlich mal nehmen. Vielen Dank für den Tipp.
Krein bzw Pankreatan nehme ich immer geöffnet ein. Das wurde mir schon direkt im Krankenhaus beigebracht. Die OP war 2024.
Bezüglich der Sonde werde ich mich mal erkundigen.
Ulli
Beiträge: 183
Registriert: 8. Januar 2024, 16:23

Re: Leben ohne Pankreas, Milz, Galle und Magen.

Beitrag von Ulli »

C_o_r_d_i hat geschrieben: ↑27. September 2026, 16:32 Durch die parenterale Ernährung konnte ich mein Gewicht wieder auf 55 kg steigern. Sobald ich versucht habe ohne die parenterale Ernährung klar zu kommen, habe ich sofort mächtig abgenommen.
Ich hatte jetzt auch schon meine 4. Portinfektion.
Gibt es vielleicht Menschen denen es ähnlich geht? Oder die es schaffen ohne BS und ohne Magen Gewicht zu halten?
Hallo,

ich schiebe das Thema parenterale Ernährung immer noch vor mir her. Aber scheinbar ist es jetzt nur die verbleibende Möglichkeit mal vom chronischen Untergewicht wegzukommen.
Wie kommt es zu diesen Portinfektionen und kann man die vermeiden ? Wenn es zur Portinfektion kommt, was wird dann gemacht ?

vG Ulli
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MarkoFlow
Beiträge: 1
Registriert: 6. Juni 2026, 22:56

Re: Leben ohne Pankreas, Milz, Galle und Magen.

Beitrag von MarkoFlow »

Ulli hat geschrieben: ↑12. Oktober 2026, 11:12 ich schiebe das Thema parenterale Ernährung immer noch vor mir her. Aber scheinbar ist es jetzt nur die verbleibende Möglichkeit mal vom chronischen Untergewicht wegzukommen. https://sharpedgeshop.com/de/collections/knife-handles
Wie kommt es zu diesen Portinfektionen und kann man die vermeiden ? Wenn es zur Portinfektion kommt, was wird dann gemacht ?
Parenterale Ernährung entlastet den Magen-Darm-Trakt effektiv, verlangt aber eine geschulte ambulante Pflegekraft für den sterilen Nadelwechsel zu Hause
Zuletzt geändert von MarkoFlow am 15. Oktober 2026, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.
DOKASCH
Beiträge: 423
Registriert: 18. Mai 2017, 20:26

Re: Leben ohne Pankreas, Milz, Galle und Magen.

Beitrag von DOKASCH »

Mein Wissensstand ist von 10 jahren als ich noch gearbeitet hatte. Die Ernährung kam von einem team mit dem das jeweilige krankenhaus zusammenarbeitete. Die haben die Infusi onsbeutel zusammengestellt und das Equigment bereit gestellt. Derjenige der für ein bestimmtes gebiet zuständig war hat alles geliefert und überwacht. die Patienten oder Pflegepersonal konnten immer da anrufen, die haben auch die nadel gewechselt. die waren immer sehr verbunden mit dem Patienten. ich habe damals bei der Diakonie ambulant gearbeitet. Wir wurden jeweils immer extra geschult , denn jede Firma hatte oft ein etwas anderes Systhem ( Ernährungspumpe ). Ja Hygiene war sehr wichtig ( seit dem trage ich keinen Ehering mehr ). Es musste beim richten der Infusion so steril zu gehen wie es nur möglich war. Händedesinfektion vor jedem schritt den man machte. Also Infektion habe ich durch Ernährung nicht gesehen nur durch Chemo. Dann lief die Ernährung über nacht verpackt in einem Rucksack. wir hatten ein Frau die diese länger bekam und damit sogar einkaufen ging.
Dorothea
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