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Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
Verfasst: 21. Mai 2014, 08:53
von uwe
Gregor von Held hat geschrieben:@ Uwe: Danke für diese Information! Hast Du vielleicht Unterschiede bei Pankreasenzympräparaten festgestellt und wenn ja, welche?
Gruß G.v.H.
Guten Morgen,
ja in der Tat Unterschiede habe ich bemerkt.
Bei mir fünktieoniert die Verdauung am besten kontrollierbar mit Kreon 25000.
Die Unterschiede in den verschiedenen Präparaten besteht haupssächlich in der Größe der Pellets(die Krümel in der Kapsel)
Die Kleinsten sind in der Kreon 25000....über 500 pro Kapsel..
Pangrol,Panzytrat und Ozym Pellets sind ca. 3mal größer...
und können sich deshalb schon nicht so fein verteilen wie es erforderlich ist....?
Aber selbst nach vielen Jahren ist es immer wieder ein Ausprobieren und anpassen der benötigten Menge.
Ungeformter Stuhlgang und Gewichtsverlust ist ein Zeichen dafür das ich zu wenig Enzyme genommen habe....
Liebe Grüße
uwe
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
Verfasst: 21. Mai 2014, 12:30
von OwnLittleWorld
Wie genau erkennt man den fettstühle?
Es gibt doch auch ich sge mal "weichen breiigen stuhl" ohne das es direkt ein fettstuhl ist oder?
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
Verfasst: 24. Mai 2014, 21:07
von Gregor E
@ Uwe: Danke für die Info! Würdest Du Kreon also im Vergleich mit den anderen Präparaten als für Dich effektivstes einschätzen?
Gruß GvH
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
Verfasst: 25. Mai 2014, 09:27
von uwe
Gregor von Held hat geschrieben:@ Uwe: Danke für die Info! Würdest Du Kreon also im Vergleich mit den anderen Präparaten als für Dich effektivstes einschätzen?
Gruß GvH
Genau so ist es bei mir....ich benutze nur die 25000Kreon...
Damit komm ich ganz gut klar....
LG
Uwe
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
Verfasst: 25. Mai 2014, 11:24
von Sternschnuppchen
also ich nehme seit Jahren genügend Kreon 25000 ein (bis zu 20 täglich, wenn notwendig). Wenn ich dieser Dosis treu bleibe, habe ich weder Durchfall noch Weichstuhl. Trotzdem verliere ich little by little immer mehr an Gewicht, obwohl ich mein Essverhalten nicht geändert habe. Nehme auch Nexium mups 20 als Säureblocker 3-mal in der Woche und seitdem haben sich auch keine Magengeschwüre mehr eingestellt. Seit 14 Jahren versuche ich herauszufinden, warum ich nicht in der Lage bin, ein Gramm zuzunehmen. Vielleicht muss man es einfach so hinnehmen, weil der Stoffwechsel einfach nicht mehr richtig funktioniert, oder?
Um auf die Anmerkungen von SaSem/Held zurückzukommen, versuche ich seit Wochen meinen pH-Wert, den ich nicht über 6,5 bekomme, zu stabilisieren, das heißt mehr ins Basische zu befördern. Habe mir mal vom Apotheker ein Bicarbonat aus Natrium, Kalium, Calcium und Manesium zusammenstellen lassen, was bei mir aber Magenkrämpfe ausgelöst hat, weil es sich schon im Magen aufgelöst hat. Dann habe ich mich im Internet etwas schlauer gemacht und nehme jetzt das Basenpulver von Dr. Jacobsen, was allgemein sehr gelobt wird und das erst im Dünndarm wirkt. Habe bis jetzt noch keine Nebenwirkungen feststellen können und werde auch weiterhin meinen pH-Wert im Urin messen, in der Hoffnung, dass sich da etwas "Basisches" tut. Kann man denn durch den pH Harn-Wert feststellen, wie das Säure-Basen-Milieu im Darm ist?
Lieben Gruß
Sternschnuppchen
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
Verfasst: 25. Mai 2014, 15:00
von Gregor E
@ Sternschnuppchen: intuitiv würde ich sagen, dass ist nicht möglich. Ich bin allerdings kein Mediziner. Aber nicht umsonst hat man bei den früheren Sekretin-Tests mit Sonden die Sekrete abgezogen. Also möge mich da jemand Berufenerer korrigieren, falls ich komplett falsch liegen sollte...
Den Tipp mit Dr. Jacobsen könnte ich gelegentlich probieren. Ich selbst nehme BicaNorm, welches ebenfalls magensäureresistent sein soll. M.E. erfolgreich, zumindest hat sich seither der Dünndarm wesentlich seltener "zu Wort" gemeldet.
HG GvH
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
Verfasst: 25. Mai 2014, 20:03
von Sternschnuppchen
G.v.H., was meinst du jetzt genau damit, was nicht möglich ist? Ich habe ja mehrere Sache erwähnt.
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
Verfasst: 25. Mai 2014, 22:58
von Gregor E
Sternschnuppchen hat geschrieben:G.v.H., was meinst du jetzt genau damit, was nicht möglich ist? Ich habe ja mehrere Sache erwähnt.
Ich bezog mich damit auf die letzte Frage.
HG GvH
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
Verfasst: 30. Mai 2014, 21:19
von Gregor E
Hat jemand Erfahrung mit dem Basenpulver von Dr. Jacobs?
HG GvH
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
Verfasst: 1. Juni 2014, 10:18
von Sternschnuppchen
Hallo Gregor,
anfangs ist mir das Basenpulver von Dr. Jacobs gut bekommen. Dann machten sich die Citrite negativ bei mir bemerkbar und ich entwickelte Darm-Krämpfe und bekam Weichstühle. Vielleicht lag es auch an der Histamin-Unverträglichkeit. Ich setzte es jedenfalls ab. Jetzt versuche ich es mit einzelnen Dosen (Kapseln) von Kalium, Magnesium (die wichtigsten Elektrolyten zum Entsäuern) und Calcium-Tabletten mit Vit D3. Aber Vorsicht bei Kalium!
Ansonsten mache ich mir tagsüber öfters einen feucht/warmen Leberwickel, der die Leber etwas entlasten soll. Hatte es mal über Nacht versucht, und siehe da, am Morgen war der sonst so unnatürlich hohe Basiswert laut pH-Wert im Normalbereich, der Wickel aber leider total ausgekühlt.
Habe mir gestern noch den viel gepriesenen Flohsamen in der Apo gekauft, um dem Darm etwas Gutes zu tun, mich aber dann doch dagegen entschieden, weil man bei der Einnahme ja viel dazu trinken sollte, das bei mir aber nicht möglich ist, weil ich keinen Magenpförtner mehr habe und es zu einem Dumping käme.
Habe seit 4 Wochen auch einen Weichstuhl, der aber nichts mit der Whipple zu tun hat, sondern die Nachfolgeerscheinungen von dem Antibiotikum Ciprofloxacin sind. Habe schon Nystatin und homöopathische Mittel versucht, aber nichts scheint zu helfen.
Vielleicht interessiert dich das eine oder andere.
Lb. Gruß
Sternschnuppchen