Fettstühle, Kreon und keine Ende
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Gregor E
- Beiträge: 73
- Registriert: 3. Mai 2014, 13:26
Fettstühle, Kreon und keine Ende
Liebe Community,
zur Behandlung meiner Steatorrhoe verwende ich Kreon und Bicarbonat. Magensäureblocker habe ich nicht vertragen (Übelkeit). Leider lässt der Erfolg bislang zu wünschen übrig, d. h. die Stühle sind weiterhin fettig. Wer kann sagen, wie lange es dauert, bis Kreon wirkt bzw. sich die Fettverdauung normalisiert? Oder wirkt Kreon manchmal überhaupt nie? Ich bin ziemlich ratlos. Vielleicht habe ich noch eine weitere Erkrankung, aber ich habe bereits das meiste ausgeschlossen (Sprue etc.).
Wer kann Angaben zur Wirksamkeit von Kreon machen?
Herzlichen Dank schon mal im voraus!
Gregor v. H.
zur Behandlung meiner Steatorrhoe verwende ich Kreon und Bicarbonat. Magensäureblocker habe ich nicht vertragen (Übelkeit). Leider lässt der Erfolg bislang zu wünschen übrig, d. h. die Stühle sind weiterhin fettig. Wer kann sagen, wie lange es dauert, bis Kreon wirkt bzw. sich die Fettverdauung normalisiert? Oder wirkt Kreon manchmal überhaupt nie? Ich bin ziemlich ratlos. Vielleicht habe ich noch eine weitere Erkrankung, aber ich habe bereits das meiste ausgeschlossen (Sprue etc.).
Wer kann Angaben zur Wirksamkeit von Kreon machen?
Herzlichen Dank schon mal im voraus!
Gregor v. H.
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Quarz
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
Bei mir war es nicht anders, evtl. musst Du höher dosieren?Gregor von Held hat geschrieben: Wer kann sagen, wie lange es dauert, bis Kreon wirkt bzw. sich die Fettverdauung normalisiert? Oder wirkt Kreon manchmal überhaupt nie?
Gregor v. H.
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Gregor E
- Beiträge: 73
- Registriert: 3. Mai 2014, 13:26
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
@ Quarz: an der Dosierung liegt es m. E. nicht, denn ich habe immer eher hoch dosiert.
Eher an anderen Ko-Faktoren, die ich nicht kenne. Vielleicht dauert es ja auch Monate, bis sich der ganze Darm erholt. Ich habe keine Ahnung, deshalb die Frage hier ans Forum. Außerdem produziert die BSD ja viel mehr als die drei wichtigsten Enzyme, die in Kreon sind. Habe auch Natriumhydrogencarbonat supplementiert, was zumindest die Schmerzen (im Dünndarm?) reduziert hat. Richtigen Durchfall hatte ich glücklicherweise nie. Trotzdem ist der Fettgehalt nach meiner Einschätzung (bin Naturwissenschaftler) nicht gesunken. Habe aber auch keine Diät eingehalten, nur extreme Fettbelastungen (Schokolade etc.) gemieden. Ich habe nun schon sehr viel Diagnostik hinter mir, leider bislang kein Treffer hinsichtlich der konkreten Ursachen für die verbleibenden Steatorrhoe.
Wer weiß Bescheid?
Grüße an alle "Mitleidenden" von Gregor v. H.
Eher an anderen Ko-Faktoren, die ich nicht kenne. Vielleicht dauert es ja auch Monate, bis sich der ganze Darm erholt. Ich habe keine Ahnung, deshalb die Frage hier ans Forum. Außerdem produziert die BSD ja viel mehr als die drei wichtigsten Enzyme, die in Kreon sind. Habe auch Natriumhydrogencarbonat supplementiert, was zumindest die Schmerzen (im Dünndarm?) reduziert hat. Richtigen Durchfall hatte ich glücklicherweise nie. Trotzdem ist der Fettgehalt nach meiner Einschätzung (bin Naturwissenschaftler) nicht gesunken. Habe aber auch keine Diät eingehalten, nur extreme Fettbelastungen (Schokolade etc.) gemieden. Ich habe nun schon sehr viel Diagnostik hinter mir, leider bislang kein Treffer hinsichtlich der konkreten Ursachen für die verbleibenden Steatorrhoe.
Wer weiß Bescheid?
Grüße an alle "Mitleidenden" von Gregor v. H.
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sternej
- Beiträge: 193
- Registriert: 9. Januar 2013, 17:40
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
HI,
bei mir hat es ca. 6 Mon. gedauert, bis der Darm sich normalisiert hat. Auch heute noch habe ich oft Fettstühle, achte da aber nicht so drauf. Finde es auch nicht weiter schlimm. Kreon ist halt auch kein Zaubermittel. Kreon wirkt, wenn du nicht weiter abnimmst. Deine Stuhlmenge sollte nicht extrem riesig sein, und du solltest nicht ständig auf Klo müssen, d. h. es sollte noch genug im Körper verbleiben. Außerdem sollte nicht ständig irgendwelche Nahrungsrückstände im Stuhl sein. Kommt das mal vor, kein Drama.
Dann ist man auf einem guten Weg. Man kann nicht erwarten, dass alles wie bei einem Gesunden ist.
Manche benötigen allerdings aus die doppelte Menge Kreon.
Vielleicht ernährst du dich in der Anfangsphase vorsichtig, wenig Fett, wenig schwer verdaubares, wenig Balasstoffe. Das hilft dem Darm sich schneller zu erholen.
LG Esther
bei mir hat es ca. 6 Mon. gedauert, bis der Darm sich normalisiert hat. Auch heute noch habe ich oft Fettstühle, achte da aber nicht so drauf. Finde es auch nicht weiter schlimm. Kreon ist halt auch kein Zaubermittel. Kreon wirkt, wenn du nicht weiter abnimmst. Deine Stuhlmenge sollte nicht extrem riesig sein, und du solltest nicht ständig auf Klo müssen, d. h. es sollte noch genug im Körper verbleiben. Außerdem sollte nicht ständig irgendwelche Nahrungsrückstände im Stuhl sein. Kommt das mal vor, kein Drama.
Dann ist man auf einem guten Weg. Man kann nicht erwarten, dass alles wie bei einem Gesunden ist.
Manche benötigen allerdings aus die doppelte Menge Kreon.
Vielleicht ernährst du dich in der Anfangsphase vorsichtig, wenig Fett, wenig schwer verdaubares, wenig Balasstoffe. Das hilft dem Darm sich schneller zu erholen.
LG Esther
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schikki04
- Beiträge: 34
- Registriert: 22. März 2014, 02:53
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
hallo Esther,
weisst du denn was so eine "extrem riesige stuhlmenge" aussagen kann? habe damit zur zeit grosse probleme, es sind, ehrlich gesagt, sehr extrem riesige mengen. bei mir löst das sehr starken druck im unterleib aus, allerdings, komischerweise, erst nach dem stuhlgang, wo ja der druck normalerweise wieder nachlässt. davor kommt der druck meist sehr spontan und es geht dann gleich los. danach habe ich aber oft heftigste schmerzen gegen die ich dann mein morphium erhöhe und trotzdem noch 1 oder 2 stunden in der wohnung rumlaufe oder verkrümmt im bett rumliege.
habe seit ein paar monaten metastasen in der leber und natürlich fragt man sich dann bei solchen beschwerden ob es jetzt im unterleib auch was zu finden gäbe. allerdings mache ich zur zeit auch ein hyperthermie und das ganze könnte auch von der behandlung ausgelöst werden und danach wieder abklingen. da ich jetzt aber 2 wochen behandlungspause habe und dann nochmal 2 wochen die hyperthermie fortsetze frage ich mich ob ich nicht ein ct dazwischnschieben soll.
auf jeden fall, wenn du etwas über die stuhlmengen in zusammenhang mit bsd-krebs weisst würd ich mich freuen wenn du mir dazu ein, zwei zeilen schreiben kannst.
viele grüsse aus dem schwabenländle an alle und guads nächdle,
Schikki
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Quarz
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
@Gregor von Held,
evtl. ist es ja ebenso falsch Kreon zu hoch zu dosieren und hat einen ähnlichen Effekt.
Denn auch ich habe im Laufe der Jahre es oft so empfunden, als würde Kreon meinen Durchfall noch verstärken. Sprich, ich musste noch schneller aufs WC nach dem Essen. (Dabei war es auch ohne Kreon schon nach wenigen Minuten)
Ob dies so ist, kann man medizinisch sicher nicht belegen, es war einfach mein persönlicher Eindruck, der im Laufe der Jahre subjektiv entstand.
Da ich nicht lückenlos seit ca. 20 Jahren Kreon nahm. Sondern auch Phasen hatte, in denen ich bewusst darauf versuchte mal darauf zu verzichten. Da ich früher aber die meiste Zeit unter starken Schmerzen litt, handelte es sich dann immer nur um ein paar wenige Wochen ohne Kreon.
Wenn ich also dann wieder Kreon nahm, kam es mir oft so vor, als würde ich noch stärker Diarrhoe haben, also ohne.
Ich empfehle aber nicht, Kreon nun weg zu lassen. Man muss nur besser darauf achten, es korrekt zu dosieren. Was nicht immer so einfach ist.
Immerhin muss man auf eine neue Art versuchen, die natürlichen Funktionen zwischen Magen-Darm-Verdauung-Pankreas irgendwie "künstlich" balancieren.
Ich denke dies gelingt mal gut mal schlecht und je nach Speisen, eben auch unterschiedlich.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass man mit Kreon und Natriumhydrogencarbonat (Bicarbonat) dieses innere Zusammenspiel der Verdauung dann mal eben so in den Griff bekommen kann. Wäre auch zu schön, wenn das so einfach wäre.
Hier ist viel Geduld gefordert, viel Erfahrung und immer wieder dazulernen, dass es eben nicht immer gleich gut klappt.
Denn auch Stress und andere äußerliche Einflüsse, oder zu wenig Schlaf, verändern hier und da sogar beim vollkommen gesunden Menschen das Zusammenspiel im Verdauungsapparat.
Aber der Tipp mit dem Natriumhydrogencarbonat (z.B. reines Backpulver) ist ein guter Tipp und wird viel zu selten erwähnt.

evtl. ist es ja ebenso falsch Kreon zu hoch zu dosieren und hat einen ähnlichen Effekt.
Denn auch ich habe im Laufe der Jahre es oft so empfunden, als würde Kreon meinen Durchfall noch verstärken. Sprich, ich musste noch schneller aufs WC nach dem Essen. (Dabei war es auch ohne Kreon schon nach wenigen Minuten)
Ob dies so ist, kann man medizinisch sicher nicht belegen, es war einfach mein persönlicher Eindruck, der im Laufe der Jahre subjektiv entstand.
Da ich nicht lückenlos seit ca. 20 Jahren Kreon nahm. Sondern auch Phasen hatte, in denen ich bewusst darauf versuchte mal darauf zu verzichten. Da ich früher aber die meiste Zeit unter starken Schmerzen litt, handelte es sich dann immer nur um ein paar wenige Wochen ohne Kreon.
Wenn ich also dann wieder Kreon nahm, kam es mir oft so vor, als würde ich noch stärker Diarrhoe haben, also ohne.
Ich empfehle aber nicht, Kreon nun weg zu lassen. Man muss nur besser darauf achten, es korrekt zu dosieren. Was nicht immer so einfach ist.
Immerhin muss man auf eine neue Art versuchen, die natürlichen Funktionen zwischen Magen-Darm-Verdauung-Pankreas irgendwie "künstlich" balancieren.
Ich denke dies gelingt mal gut mal schlecht und je nach Speisen, eben auch unterschiedlich.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass man mit Kreon und Natriumhydrogencarbonat (Bicarbonat) dieses innere Zusammenspiel der Verdauung dann mal eben so in den Griff bekommen kann. Wäre auch zu schön, wenn das so einfach wäre.
Hier ist viel Geduld gefordert, viel Erfahrung und immer wieder dazulernen, dass es eben nicht immer gleich gut klappt.
Denn auch Stress und andere äußerliche Einflüsse, oder zu wenig Schlaf, verändern hier und da sogar beim vollkommen gesunden Menschen das Zusammenspiel im Verdauungsapparat.
Aber der Tipp mit dem Natriumhydrogencarbonat (z.B. reines Backpulver) ist ein guter Tipp und wird viel zu selten erwähnt.

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Gregor E
- Beiträge: 73
- Registriert: 3. Mai 2014, 13:26
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
@ Quarz: reines Backpulver funktioniert nicht, denn dieses wird bereits im Magen neutralisiert. Man muss schon ein magensaftresistentes Produkt nehmen. Z.B. BicaNorm.
Gruß Gregor
Gruß Gregor
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SaSem
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
Hallo,Gregor von Held hat geschrieben:Liebe Community,
zur Behandlung meiner Steatorrhoe verwende ich Kreon und Bicarbonat. Magensäureblocker habe ich nicht vertragen (Übelkeit). Leider lässt der Erfolg bislang zu wünschen übrig, d. h. die Stühle sind weiterhin fettig. Wer kann sagen, wie lange es dauert, bis Kreon wirkt bzw. sich die Fettverdauung normalisiert? Oder wirkt Kreon manchmal überhaupt nie? Ich bin ziemlich ratlos. Vielleicht habe ich noch eine weitere Erkrankung, aber ich habe bereits das meiste ausgeschlossen (Sprue etc.).
Wer kann Angaben zur Wirksamkeit von Kreon machen?
Herzlichen Dank schon mal im voraus!
Gregor v. H.
das mit Kreon ist so eine Sache schau mal:
Bei starker Pankreasinsuffizienz wird dies allerdings nicht mehr ausreichen. Dann ist die Einnahme von Verdauungsenzymen zu den Mahlzeiten unbedingt angezeigt. Es sollten Enzympräparate gewählt werden, die Lipasen für die Fettverdauung, Amylasen für die Kohlenhydratverdauung und Proteasen für die Eiweißverdauung enthalten. Die Präparate sind dabei auf die Aktivität der Lipase standardisiert (z. B. Catazym 10.000, Pangrol 25.000, Panzytrat 40.000). Wie viel davon benötigt wird, hängt vom Ausmaß der Pankreasinsuffizienz und der Zusammensetzung der Mahlzeit ab. Generell gilt: je fettreicher die Mahlzeit ist, desto mehr Enzyme werden benötigt.
Und:
Bei schwerer Pankreasinsuffizienz sollten außerdem die Säure-Basen-Verhältnisse im Verdauungssystem berücksichtigt werden. Daran wird meistens jedoch nicht gedacht. Während im Magen ein sehr saures Milieu vorherrscht, um die Nahrung gewissermaßen zu desinfizieren und normale Säureverhältnisse für die Magenenzyme zu schaffen, muss der Dünndarm eine alkalische Umgebung aufweisen. Die Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse arbeiten nur bei einem Säure-Basen-Wert mit einem pH-Wert von über 7 normal. Damit dieser alkalische pH-Wert erreicht wird, produziert die Bauchspeicheldrüse Natriumhydrogencarbonat. Bei schwerer Pankreasinsuffizienz ist diese Produktion ebenfalls eingeschränkt. Selbst wenn die fehlenden Verdauungsenzyme von außen zugeführt werden, können diese wegen des zu sauren Milieus im Dünndarm ihre Wirkung nicht voll entfalten. Die äußere Zufuhr von Natriumhydrogencarbonat (z. B. Natron) würde nichts nutzen, da dieses durch die Magensäure neutralisiert wird.
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uwe
- Beiträge: 301
- Registriert: 11. März 2008, 10:50
- Wohnort: Dorsten
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
Hallo SaSem,SaSem hat geschrieben:Hallo,Gregor von Held hat geschrieben:Liebe Community,
zur Behandlung meiner Steatorrhoe verwende ich Kreon und Bicarbonat. Magensäureblocker habe ich nicht vertragen (Übelkeit). Leider lässt der Erfolg bislang zu wünschen übrig, d. h. die Stühle sind weiterhin fettig. Wer kann sagen, wie lange es dauert, bis Kreon wirkt bzw. sich die Fettverdauung normalisiert? Oder wirkt Kreon manchmal überhaupt nie? Ich bin ziemlich ratlos. Vielleicht habe ich noch eine weitere Erkrankung, aber ich habe bereits das meiste ausgeschlossen (Sprue etc.).
Wer kann Angaben zur Wirksamkeit von Kreon machen?
Herzlichen Dank schon mal im voraus!
Gregor v. H.
das mit Kreon ist so eine Sache schau mal:
Bei starker Pankreasinsuffizienz wird dies allerdings nicht mehr ausreichen. Dann ist die Einnahme von Verdauungsenzymen zu den Mahlzeiten unbedingt angezeigt. Es sollten Enzympräparate gewählt werden, die Lipasen für die Fettverdauung, Amylasen für die Kohlenhydratverdauung und Proteasen für die Eiweißverdauung enthalten. Die Präparate sind dabei auf die Aktivität der Lipase standardisiert (z. B. Catazym 10.000, Pangrol 25.000, Panzytrat 40.000). Wie viel davon benötigt wird, hängt vom Ausmaß der Pankreasinsuffizienz und der Zusammensetzung der Mahlzeit ab. Generell gilt: je fettreicher die Mahlzeit ist, desto mehr Enzyme werden benötigt.
Und:
Bei schwerer Pankreasinsuffizienz sollten außerdem die Säure-Basen-Verhältnisse im Verdauungssystem berücksichtigt werden. Daran wird meistens jedoch nicht gedacht. Während im Magen ein sehr saures Milieu vorherrscht, um die Nahrung gewissermaßen zu desinfizieren und normale Säureverhältnisse für die Magenenzyme zu schaffen, muss der Dünndarm eine alkalische Umgebung aufweisen. Die Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse arbeiten nur bei einem Säure-Basen-Wert mit einem pH-Wert von über 7 normal. Damit dieser alkalische pH-Wert erreicht wird, produziert die Bauchspeicheldrüse Natriumhydrogencarbonat. Bei schwerer Pankreasinsuffizienz ist diese Produktion ebenfalls eingeschränkt. Selbst wenn die fehlenden Verdauungsenzyme von außen zugeführt werden, können diese wegen des zu sauren Milieus im Dünndarm ihre Wirkung nicht voll entfalten. Die äußere Zufuhr von Natriumhydrogencarbonat (z. B. Natron) würde nichts nutzen, da dieses durch die Magensäure neutralisiert wird.
das hast du super erklärt mit den Verdauungsenzymen.
Hinzufügen möchte ich noch folgendes. Der Mensch mit einer gesunden BSD produziert ca.1,5 l Pankreassekret über den Tag verteilt.
Darin enthaltene Lipaseeinheiten sind um ein vielfaches höher als die von den Hersteller empfohlenen Höchstdosierung.....
Alles was an Einzymen zuviel bereitgestellt wird landet unbenutzt im Klö...
Sind keine Enzyme oder zuwenig macht der nicht verdaubare Speisebei im Darm Probleme....das ist mit Gastentstehung verbunden.
Ich habe gerade jetzt wieder feststellen müssen, nach 12 Jahren Erfahrung mit der Erkrankung, das ich meine Enzymdosierung nach oben korrigieren muss.
Die Leistungsfähigkeit der Pankreaszellen in bezug auf Lipase aber auch Insulin verändert sich im Laufe der Erkrnkung.
Da muss man halt ständig selbst kontrollieren.
Liebe Grüsse
uwe
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Gregor E
- Beiträge: 73
- Registriert: 3. Mai 2014, 13:26
Re: Fettstühle, Kreon und keine Ende
@ Uwe: Danke für diese Information! Hast Du vielleicht Unterschiede bei Pankreasenzympräparaten festgestellt und wenn ja, welche?
Gruß G.v.H.
Gruß G.v.H.