Seite 2 von 3
Re: Whipple-OP
Verfasst: 15. März 2009, 22:55
von tula
Guten Abend, Christian,
mein Mann bekommt seit einigen Monat eine Chemotherapie mit Gemcitabine.
Auch mein Mann hatte zu Beginn der Chemo verstärkt Durchfall. Er hat damals
die Dosierung der Enzyme deutlich erhöht und es damit ganz gut in den
Griff bekommen. Heute nimmt er Kreon wieder normal dosiert ein und der Duchfall
tritt nur noch selten auf.
Gewichtsverlust hatte mein Mann auch. Auch das kam durch die Chemo. Die
Nebenwirkung, wie Übelkeit, hatte ihn voll erwischt und der Durchfall wirkte sich
auch aus. Insgesamt 6 kg ging an Gewicht verloren.
Um nicht noch mehr abzunehmen, trinkt mein Mann täglich 200 - 400 ml Fresubin,
wobei 200 ml = 400 Kalorien zählen. Vielleicht hilft Dir diese Zusatznahrung auch,
etwas an Gewicht zuzulegen.
Habe gelesen, dass Du Deine Chemo dienstags hast. Mein Mann auch. Die Nebenwirkungen,
wie müde und ohne Appetit sein, halten meist bis Freitag Mittag. So können wir oft am
Wochenende etwas unternehmen.
Wünsche Dir, dass die Nebenwirkungen sich bald ausschleichen.
LG
Ulla
Re: Whipple-OP
Verfasst: 24. März 2009, 19:39
von Heidi
Hallo Ula,
Danke für deine Tipps. Das mitr dem Fresubin geht bei mir nicht so, weil da hebt mich schon der Geruch. Ichhabe mir jetzt zusätzliche Kohlenhydrate geschmacksneutral verschreiben lassen. Das mit der Überkeit geht bei mir meist bis Mittwoch Früh. Die geben mir zu der Chemo noch ein Mittel gegen Übelkeit. Ich glaube das ist Cortison. Versucht das doch mal.
LG
Christian
Re: Whipple-OP
Verfasst: 15. April 2009, 21:37
von Heidi
Hallo, ich bin`s Heidi,
mit Christians Durchfall geht es nun schon besser. Jetzt haben wir leider ein anderes Problem, denn heute hat sich Christian einen Port legen lassen, das es mit der Chemo besser klappt und evtl. noch extra flüssige Nahrung zu sich nehmen kann, um etwas zu zunehmen. Leider wurde bei diesem Port setzen die Lunge verletzt. Der Arzt hat einen Schlauch gelegt, damit Die Luft entweichen kann. Es würde ungefähr 2-3 Tage dauern. Sobald dieser Schlauch draussen ist, wächst dieser Riss in der Lunge schnell wieder zu, sagte der Arzt. Hat irgend jemand das auch schon mal gehabt? Wer kann mir genaueres sagen? Bin für jede Antwort dankbar.
lg Heidi
Re: Whipple-OP
Verfasst: 19. Juni 2009, 17:21
von Heidi
Hallo an alle,
sorry das ich mich jetzt erst melde, gehe wieder arbeiten somit habe ich nicht immer Zeit mich zu melden. Christian geht es gut, es wird jeden Tag ein wenig besser, so das er ziemlich aktiv ist. Er hat noch 5 mal Chemo und dann wird er wohl zu Kur gehen. Mit seinem Durchfall ist es im Moment besser geworden und er hat sogar 3 Kilo zu genommen. Das der Durchfall nun besser geworden ist, liegt wohl auch daran, das er Vitamintabletten schlucken muss und darin Eisen erhalten ist. Auch ich musste schon Eisentabletten einnehmen und daher weiß ich das sie stopfen.
Mit den Kreon hat es leider nicht so geholfen.
lg Heidi
Re: Whipple-OP
Verfasst: 3. November 2009, 14:04
von Heidi
Hallo an alle,
melde mich nun mal wieder nach einer ganz langen Zeit. Meinem Mann Christian geht es , man kann sagen, richtig gut. Er war in der Zwischenzeit in der Reha, was ihm viel gebracht hat. Einmal mit der Ernährung, mit den Leuten die in der Kur waren (Erfahrungsaustausch), Muskelaufbau und das Leben auch positiv zu sehen. Seine Verdauungsprobleme hat er auch in den Griff bekommen. Seine Durchfälle, wodurch Christian sehr litt, sind auch nicht mehr vorhanden. Er öffnet seine Kreonkapseln und schüttet das Granulat auf einen kleinen Löffel mit Joghurt. Das ist sehr wirksam. Ausserdem nimmt er nach dem Frühstück zur Stuhlregulierung, Mucofalk Apfel. Das sind Flohsamenschalen gemahlen. Bei Christian ist es sehr wirksam. Dadurch hat er endlich an Gewicht zu genommen. Eigentlich sollte er in Rente gehen, aber er will unbedingt versuchen zu arbeiten. Seit 2 Wochen geht er nun 4 Std. täglich , seit heute 6 Std. Wie das so wird kann ich noch nicht mitteilen. Wie war das bei Euch??? Seit Ihr gleich in Rente gegangen?? Es wäre schön wenn mir jemand antworten würde!
Re: Whipple-OP
Verfasst: 3. November 2009, 17:06
von Ingo
Hallo Heidi,
ja - ich bin sofort in Rente gegangen, was auch kein größeres Problem war.
Ich wäre auch kräfte- und durchfallmäßig gar nicht mehr in der Lage zu arbeiten.
Gruß
Ingo
Re: Whipple-OP
Verfasst: 4. November 2009, 10:58
von Karl-Josef
Hallo Heidi,
nach meiner Whipple OP wurde ich gerade 60 J. (2007). Ich hatte das Glück im Unglück, dass ich schon in der Altersteilzeit war aber noch in der Arbeitsphase. Diese habe ich dann so verkürzt, dass ich nach der Krankschreibung (6 Monate) direkt in die Freizeitphase kam.
Es wäre für mich auch nicht mehr denkbar gewesen, in die Tretmühle zurück zu müssen.
Ab dem 1. Mai 2010 gehe ich dann in Rente.
Schönen Gruß
Karl-Josef
Re: Whipple-OP
Verfasst: 4. November 2009, 11:05
von tula
Hallo Heidi,
auch mein Mann war 60 Jahre, als er seine Whipple-OP hatte.
Er wurde dann auch sofort Rentner und das war gut so, denn er hätte seinen Job nicht mehr, zu seiner Zufriedenheit, ausüben können.
Mit seinem Rentnerdasein kam er sehr gut zurecht. Er hat mir viel geholfen, ich was damals voll im Beruf. Durch seine Hilfe, z.B. fast alle Einkäufe erledigen, hatten wir viel gemeinsame Freizeit.
LG
Ulla
Re: Whipple-OP
Verfasst: 4. November 2009, 17:07
von Rumpelstilzchen
Hallo,
und schon wieder jemand, der die Kreon Kapseln öffnet und die Pellets übers Essen streut. Mensch, laßt das doch sein denn das kann brand gefährlich werden, weil die Pellets hoch aktiv sind. Wenn es beispielsweise so passiert, dass auch nur eines von Kügelchen zwischen Zahnschmelz und Zahnfleisch versinkt, nadann gute Nacht. Ich habe solch eine über diesen Weg zerstörte Mundhöhle gesehen!!
Auch die ReKa hat gerade mal ein paar Tage her auch dazu etwas geschrieben und abgeraden. Was aber jetzt notwendig ist ist totale Mundhygiene, d.h. jedesmal nach einem Essen mit Kreon (ich hoffe, dass das auch Kreon ist!!! (Karl-Josef!!!!)) sofort ausgiebiges Zähne putzen. Aber besser ist, laßt die Kapsel ganz und schluck mit relativ wenig Flüssigkeit. Dafür sind die Kapseln nämlich gemacht!
MfG
Rumpi
Re: Whipple-OP
Verfasst: 4. November 2009, 21:27
von yasmin75
Wie Recht Rumpelstilchen hat,habe vor kurzem im Krankenhaus jemanden kennengelernt der sich durch diese Art der Einnahme einiges im Mundraum weg verdaut hat.Das Risiko ist zu hoch.